Harmetall Bandsäge statt Kreissäge

pb57

ww-esche
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Ich habe vor einiger Zeit nach guten Bandsäge"blättern" zu vernünftigen Preisen gesucht und bin hier (Suchwörter: Flamme Sägeblätter) sehr gut beraten worden, habe Bimetallbänder bestellt (Kostenpunkt etwas über 50 Euronen für drei Stück). Ich muß sagen, ich hatte vorher nicht gewußt, welch präzise Ergebnisse bei einer Bandsäge möglich sind (und mich geärgert, nicht schon längst umgerüstet zu haben).
 

Holzfummler

ww-robinie
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Bei stärkerem Massivholz macht die Kreissäge da leider auch regelmäßig schlapp. Mein DIckenhobel leider auch, aber das ist eine andere Baustelle :emoji_grin:
Moin hainwerker,
gib doch mal bitte hierzu konkrete Daten. Vor einigen Jahrzehnten habe ich mit einer Bosch 40 grün lange Holz längst und querr gequält, immer das selbe Sägeblatt benutzt (wusste es halt damals nicht besser), aber schlapp gemacht hat die nie.
Eine gute Tauchsäge mit korrektem, scharfen Sägeblatt für Längst- bzw. Querrschnitte und dem Festool-Tisch mit Führungsschiene könnte eine Alternative für die TKS sein. Tisch läßt sich wegklappen und zur Seite stellen.
LG
Thomas
 

hainwerker

ww-buche
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Hey @Holzfummler da habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt. Nicht die Säge macht schlapp, sondern mein Frequenzumrichter.
Sowohl der Hobel, als auch die Frommia haben einen 2,2KW Starkstrommotor. Ich betreibe sie aber, da ich den nicht zur Verfügung habe (Mietgarage) an 230V mit einem Frequenzumrichter. Und wenn die Maschinen richtig in die Last gehen, schaltet der ab...
Ansonsten hätten die glaube ich überhaupt keine Probleme, mit dem was ich mache. Meine Tauchsäche geht zum Beispiel auch ohne Probleme auf ganzer Höhe durch Hartholz. Ist halt auch ein sehr günstiger Frequenzumrichter gewesen. Vielleicht liegt es daran, keine Ahnung...
 

hainwerker

ww-buche
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Den Fotos nach zu urteilen, leistest du wirklich gute Arbeit!
Aber ich sehe eigentlich keine Notwendigkeit für eine Bandsäge. Es gibt viele Möglichkeiten, die einfachen, kurzen Kurven zu sägen, die du zeigst – zum Beispiel mit einer Laubsäge oder einer Gestellsäge.

Betrachtet man es von der anderen Seite: Früher wurde alles mit der Handsäge zugeschnitten. Danach wurde alles gehobelt, um die Kanten sauber zu machen oder Verbindungen herzustellen. Gehrungen wurden mit dem Handhobel genau eingepasst. Das machen wir heute manchmal immer noch, um eine Gehrung perfekt zu justieren. Viele Werkstätten hatten eine Gehrungsschneidemaschine (Miter Trimmer). Ich benutze so ein Gerät zum Beispiel immer noch, um Zierleisten im Innenbereich einzupassen.

Worauf ich hinaus will: Wenn du unbedingt eine Bandsäge haben möchtest und die weitere Bearbeitung – wie früher – mit Handwerkzeugen durchführen willst, ist das durchaus ein gangbarer Weg.

Wenn du Furniere herstellst oder viele geschwungene Teile bzw. Formen für gebogene Werkstücke anfertigst, ist eine Bandsäge unverzichtbar. Für die geradlinigen Arbeiten, die du zeigst, wäre die Arbeit an der Tischkreissäge wahrscheinlich effizienter.

Ich liebe meine Bandsäge, und mein gewerblicher Betrieb könnte ohne sie nicht funktionieren. Aber als über siebzigjähriger, etwas eigenwilliger Amerikaner bediene ich wahrscheinlich einen anderen Markt.

https://www.youtube.com/watch?v=rlwAsjFtX3Q

Du hast im Prinzip recht. Ab und an habe ich mal wie in deinem Video Bohlen aufgetrennt (Etwas langsamer allerdings, nicht schlecht :emoji_grin:), das würde dann halt wegfallen. Sonst könnte ich mit Sicherheit alle leichten Kurven auch anders umsetzen!
Am Ende sind wahrscheinlich beides Gangbare wege im Hobby - Bandsäge + Bestoßlade, oder Kreissäge mit Stichsäge o.Ä. für Kurven :emoji_slight_smile:
 
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