Instandsetzung Bäuerle DM 41 Dickenhobel Maschine Dickte

Jensgabesschon

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Der Ölstand im Glas sinkt etwas, wenn die Maschine in Betrieb ist. Die Öleinlassschraube auf dem Deckel hat eine Bohrung. Scheinbar für Druckausgleich bei Temperaturwechsel?
image8.jpeg
 

Jensgabesschon

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Zum Hebel auf der Rechten Seite. Ich kann leider keine Funktion feststellen, nicht im Leerlauf und auch nicht beim Hobelvorgang. Vielleicht hat ja aber bei meiner Maschine ein Vorbesitzer mal was verstellt. Ca. 10 mm Weg in der Mimik, wie Du auch beschrieben hast. Die Mimik geht schlußendlich von hinten axial in die Glocke hätte ich fast gesagt, ist aber ein Zylinder, auf der unteren Riemenscheibe. Dort kann man mit Schraube und Kontermutter eine Distanz für die Funktion einstellen. Ich werde da nicht anfassen, auch wenns juckt....
image4.jpeg
Ich vermute, es ist eine Art Rutschkupplung um den Vorschub auszukuppeln. . . Welches ist denn der Smiley für Nachdenken, Grübeln?
Motor treibt mit drei Keilriemen oben die Messerwelle an. Auf der anderen Seite überträgt die Messerwelle wieder per Keilriemen die Umdrehung unten auf die Riemenscheibe hier im Bild. Die geht ins Getriebe. Dort drin wird auf eine Welle mit außenliegendem Zahnrad für die Kette übertragen, welche Ein- und Auszugsrolle antreibt.
Die Funktion des Hebels für 10 mm Weg in der Mimik mündet in diesem Zylinder. ich glaube nicht, daß es für eine Geschwindigkeitsänderung ausreicht. Aber wer weiß?
 

kberg10

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Kann es sein dass es eine Variatorscheibe ist? Diese wurde zB an der Schelling angewendet. Hierzu wird aber eine Spannrolle benötigt, die müsste klar erkennbar sein.
Ich hab mir die Bilder nochmal angeschaut und würde von einer Variatorscheibe ausgehen. Dazu braucht es aber keinen Hühnerstall um die Verstellbarkeit zu beeinträchtigen bzw außer Kraft zu setzen. Regelmäßige Missachtung der Wartungsvorschriften kann ebenfalls dazu führen.
Wichtig ist, sollte sie gangbar sein, nur nicht zu viel Fett reinzudrücken sonst rutscht womöglich der Riemen.
Mit WD40 und axial Klopfen mit einem Schonhammer an der Welle könnte hier helfen.
 
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magmog

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Guuden,

wenn es keinen anderen Hebel zum Ausschalten des Vorschubs bei laufender Maschine gibt, ist es der erfragte. Ein solcher ist Ausstattungsvorschrift.
Die Hebelmechanik ölen und durchaus mäßig robust bewegen. Das haben diese Hebel häufig seit Jahrzehnten nicht erlebt.
 

Herr Dalbergia

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Guuden,

wenn es keinen anderen Hebel zum Ausschalten des Vorschubs bei laufender Maschine gibt, ist es der erfragte. Ein solcher ist Ausstattungsvorschrift.
Die Hebelmechanik ölen und durchaus mäßig robust bewegen. Das haben diese Hebel häufig seit Jahrzehnten nicht erlebt.
Ja, das macht für mich auch den meisten Sinn, da der Weg den dieser Habel durch die Umlenkung auf diesen Stift am Getriebe hat, sehr kurz ist. Für einen An / Aus Effekt könnte das reichen, für eine variable Verstellung der Geschwinden eher nicht.

Ich habe alles versucht diesen Stift am Getriebe wieder Gängig zu bekommen, ohne Erfolg. Wobei das jetzt auch nicht der Weltuntergang ist, ich möchte sowieso immer den Vorschub so langsam wie möglich….

Aber schön dass hier wieder was passiert im Thread. Ich hatte leider noch keine Zeit meine Maschine schön neu zu lackieren, und ich müsste sie nochmal gut einstellen…
 

Jensgabesschon

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Kann es sein dass es eine Variatorscheibe ist? Diese wurde zB an der Schelling angewendet. Hierzu wird aber eine Spannrolle benötigt, die müsste klar erkennbar sein.
Ich hab mir die Bilder nochmal angeschaut und würde von einer Variatorscheibe ausgehen. Dazu braucht es aber keinen Hühnerstall um die Verstellbarkeit zu beeinträchtigen bzw außer Kraft zu setzen. Regelmäßige Missachtung der Wartungsvorschriften kann ebenfalls dazu führen.
Wichtig ist, sollte sie gangbar sein, nur nicht zu viel Fett reinzudrücken sonst rutscht womöglich der Riemen.
Mit WD40 und axial Klopfen mit einem Schonhammer an der Welle könnte hier helfen.
Ich war schon wieder eine ganze Zeit lost at work. Ich habe aber jetzt mal ein größeres Foto mit Spannrolle gemacht.
 

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kberg10

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Das schaut schon so aus als würde das Ganze ein Mechanismus sein um die Riemenscheibe kontrolliert steuern zu können. Vielleicht mal zerlegen dann sollte sich einiges offenbaren. Durch Tasten zB mit einer Reißnadel sollte sich eine breite Fläche erfühlen lassen.
 

HeimNavi

ww-fichte
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Ich hab bei meiner alten Kity K5 mal was Ähnliches erlebt, nur ohne Hühner – bei uns war's eine undichte Regenrinne über dem Schuppen, und die Welle sah nach zwei Jahren aus wie ein Rostmuseum. Hab am Ende auch neue Messer gebraucht, aber immerhin blieb mir der Hühnerkot-Bonus erspart. Der Tisch bei dir sieht auf den Fotos aber richtig sauber aus, das Finish hätte ich der Maschine nach der Geschichte gar nicht mehr zugetraut. Wie lange hast du für die Wellenlager gebraucht, bis die wieder ohne Spiel liefen?
 

kberg10

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Ein aufwendiger Mechanismus, leider nicht werkzeuglos verstellbar, eher untypisch für Schwaben. Kann aber sein dass es hier noch zu Verbesserung gekommen ist.
 

magmog

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Guuden,

also Vorschub mit Kupplung und 2 Geschwindigkeiten durch Umlegen des Riemens.
Eingestellt muss nur gaaanz selten, wird nur ganz selten geschaltet.
Der Hebel 8 auf dem Blatt 319i wirkt auf die Welle 16 von Blatt 312i
und betäigt die Kupplung.
 
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Karker Rabau

ww-fichte
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Hallo,

Ein aufwendiger Mechanismus
Und was ist daran aufwendig? Früher wurde auch im PKW die Kupplung über ein Gestänge betätigt - und mußte je nach Fahrweise gelegentlich nachgestellt werden. Und das ging auch nicht werkzeuglos:emoji_slight_smile:
 

weissbuche

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Meine Hobelmaschinen ist von 1953 und hat einen separaten Motor für den Vorschub. Vor 40 Jahren hatte ich mal eine Dickte von Schneider, da war ein ähnlich aufwendiges Getriebe für den stufenlos verstellbaren Vorschub verbaut. War sehr viel Wartungsaufwand und so richtig funktioniert hat das nie.
 

magmog

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.... erstaunlich, die meisten Hersteller haben noch bis in die 60-er mit Getriebe gebaut.
Als Vorteil wurde gesehen, dass bei starker Belastung der Messerwelle sich die Vorschubsgeschwindigkeit
auch reduzierte.
 

brubu

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Viele bekannte Hersteller bauten noch viel länger Getriebe ein. Die alten Schelling Variogetriebe funktionieren problemlos.
 

Jensgabesschon

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Habe meine Maschine ca., weiß ich nicht, 8 Jahre und heute zum ersten mal den Keilriemen abgenommen um ihn zu ersetzen und dabei die Spannrolle samt Hebel abgeschraubt und gesäubert. Da konnte ich dieses Bild machen. Spannrolle dient nur zum Spannen des Riemens und hat nichts mit der Kupplung zu tun. Kette wird separat durch Feder gespannt. Danke an Heinz für die Anleitung.
 

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Herr Dalbergia

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Ich habe heute meine DM 41 mal komplett in aller Ruhe eingestellt, also Ein- und Auszugswalzen, Druckbalken usw…
Verwendet habe ich die hier im Forum kursierende Anleitung von Bäuerle.
Ergebnis: WOW Perfektion! Echt gute Oberfläche, kein Schlag am Anfang oder Ende.

Was jetzt noch fehlt ist ein Absaugtrichter und die Verbindung zur bestehen Absauganlage.
Meine Frage wäre, welche Form ich am besten für den „Trichter“ wähle? Ich werden diesen ganz einfach aus dünnem Multiplex selber anfertigen.

Ich habe hier mal ein paar Bilder der Ist-Situation gemacht und eine unglaublich präzise Zeichnung angefertig…
habt Ihr eine paar Ideen oder Vorschläg?

Vielen Dank!
 

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Herr Dalbergia

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So, heute etwas gebastelt, paar Schrauben, paar Plattenreste, etwas Leim….kostet nix und funktioniert…

Gehobelt habe ich dann Palisander und Eucalyptus mit ca. 25cm Breite, ohne Probleme.
 

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magmog

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Klasse!
Unten seitlich raus ist super! So lässt sich eine Platte mit Filz- oder Teppichbodenbelag als Ablage für die Teile aus dem aktuellen Durchgang, oben drüber montieren.
Bei uns kommt zusätzlich Licht von oben, und bildet, wenn frei, von der Höhe ein wunderbares Stehpult.
 
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