Muschelgriffe fräsen (+Fräserverlängerung?)

willyy

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Hallo zusammen,

ich würde gerne in eine 15 mm MPX Platte Muschelgriffe einfräsen.
Dachte, das geht so nebenbei. Leider ist die Frästiefe zusammen mit der Frässchablone nicht tief genug.
Im Moment habe ich einen 12, 7 mm Kugelfräser von ENT, Gesamtlänge = 46 mm

Kugelfräser.jpg

Wenn der bis zur Markierung drin steckt, fehlen ca. 5 mm

Frästiefe.jpg


max_Tiefe.jpg
Die Fräse steht am Körper auf, Tiefenanschlag ist frei, ist also kein Bedienfehler.

Denselben Fräser in länger habe ich nicht gefunden.

1. Wie bzw. mit welchen Fräsern macht ihr sowas ?
2. Den Fräser 5 mm weiter rausschauen lassen, gefällt mit nicht mehr, bei der Restlänge.
Eine Fräserverlängerung gefällt mir auch nicht besonders, hier wurde auch davon abgeraten.

Für den Moment könnte ich evtl. eine passende, dünnere feste Schblone bauen, aber in Zukunft will ich das evtl. öfter machen und nicht jedes Mal Schablonen bauen

Grüße
Thomas
 

Pareto

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Für den Moment könnte ich evtl. eine passende, dünnere feste Schblone bauen, aber in Zukunft will ich das evtl. öfter machen und nicht jedes Mal Schablonen bauen
Doch, das solltest du tun.
Du brauchst einen Bündigfräser mit oben liegendem Anlaufring. Damit fährst du einfach deine Alu Schablone ab - fertig.
Das geht ruckzuck.

Und wenn du wieder mal Griffe fräsen willst, ist die Schablone schon fertig. :emoji_thumbsup:
 

magmog

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Guuden,

ich meine, dass die Hinterfräsung gewünscht ist. Da ist der Bündigfräser wenig zielführend.
Eine dünnere Schablone wäre meins, für häufigerem Gebrauch in ca 5mm Alublech.
Die kann aus je zwei Streifen Alu gebaut werden, bei der Breite des Schlitzes kann
längs und quer übereinanderliegen und verschraubt werden. So bleibt die Größe leicht veränderlich.
Die OF läuft auf den langen Streifen Alu.

Aus einem Stück ~ 10mm MDF ist auch ganz schnell eine Schablone gebaut.
Auf TKS 4 Einstetzschnitte, fertig.

Allerdings halte ich einen speziellen Grifffräser für einen Muschelgriff für geeigneter,
mit dem Kugelfräser ist ein sauberer Griffboden schwerlich zu erzielen.
 
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Pareto

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Da hast du mich flasch verstanden:
Der Bündigfräser wird benötigt, um eine dünnere Schablone anzufertigen. Diese muss mindestens so dick sein wie die Kopierhülse und kann in Zukunft wieder verwendet werden.

Edit wegen Überschneidung: @magmog
 

Handjive

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Eine Fräserverlängerung gefällt mir auch nicht besonders, hier wurde auch davon abgeraten.
Hallo, zusammen,

ich bin erst heute auf den vorstehenden Link gestoßen und habe ihn mir mal durchgelesen.
Hätte ich das alles vorher gewusst´, hätte ich mir eine Verlängerung wahrscheinlich nicht gekauft.

Ich hatte mir aber eine Verlängerung bereits vor Jahren mal gekauft und bis heute keines der im Link beschriebenen
Probleme erkennen können.

Gruss

peter
 

heiko-rech

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Hallo,
Der Bündigfräser wird benötigt, um eine dünnere Schablone anzufertigen. Diese muss mindestens so dick sein wie die Kopierhülse und kann in Zukunft wieder verwendet werden.
Dann wird das mit der abgebildeten Kopierhülse immer noch knapp werden. Ich würde die Hülse daher noch etwas kürzer machen, sodass die Schablone noch dünner sein kann. Die kürzere Hülse könnte auch bei anderen Arbeiten sehr nützlich sein.

Gruß
Heiko
 

weissbuche

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Magmog und flüsterholz haben es doch schon gesagt: Griffmuldenfräser ist das Lösungswort. Würde da aber auch erst mit einem Nutfräser vorfräsen und nur die genaue Kontur nacharbeiten. Meine Schablone für das Vor-und Nachfräsen ist aus 10 mm Sperrholz.
 

TomfromMuc

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Servus willyy, etwas unorthodoxer Lösungsansatz: wie schaut die Außenkontur der Grundplatte der Fräse aus? Ist es denkbar, daß Du die Schablone so groß einstellst, daß die Fräse direkt auf dem Werkstück aufliegt?
Viel Erfolg beim Projekt, VG Tom
 

willyy

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einen speziellen Grifffräser für einen Muschelgriff für geeigneter,
mit dem Kugelfräser ist ein sauberer Griffboden schwerlich zu erzielen.
die Grube ist am Teststück mit einem Nutfräser schon gefräst, es geht nur um den Hinterschnitt zum greifen.

die Hülse daher noch etwas kürzer machen
das habe ich mir auchgedacht, dass das öfter hilfreich sein könnte.

Aus einem Stück ~ 10mm MDF ist auch ganz schnell eine Schablone gebaut.
Auf TKS 4 Einstetzschnitte, fertig.
im Prinzip ja, wenn man schon eine einstellbare Schablone gekauft hat, will man sich sowas ja sparen :emoji_wink:

Griffmuldenfräser da nicht eine Alternative?
die sind alle riesig im Durchmesser, aber über kurz oder lang wird's den auch noch geben ...

die Außenkontur der Grundplatte der Fräse aus
Tom, ganz genau.
10 min. nachdem gestern der Rechner runter gefahren war ist mir das auch eingefallen.
Mit der DeWalt ist es blöd wg. abgeflachten Seiten, aber die kleine Makita hat einen runden Korb, damit wird deren Grundplatte zum Anlaufring !

Ich hatte mir aber eine Verlängerung bereits vor Jahren mal gekauft und bis heute keines der im Link beschriebenen
Probleme erkennen können
Das ist trotzdem interessant, d.h. bei Dir hat das funktioniert, ohne dass der Fräser vibriert?
Es kommt sicher darauf an, wie aggresiv man damit ins Material geht und mit welchen Querkräften. Damit wäre ich auf jeden Fall vorsichtig unterwegs.
 

Handjive

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Ja, keinerlei Vibrationen erkennbar.
Auch die Fräsergebnisse einwandfrei.
Das könnte auch daran liegen, dass ich wirklich meistens nur die fehlenden 4 oder 5 mm überbrücke.
Und ich nutze die Verlängerung-bisher- nur im Frästisch.
 
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wirdelprumpft

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würde die Spannmutter komplett abschrauben und dann schauen wie weit der Fräser raus schaut,
wenn er am Ende der Spannzone der Spannzange bündig ist.
Wenn er dann weiter raussteht als die Linie kann er ggf. leichter brechen.
Man wird die Mulde ja vorher mit Nutfräser frei machen, bevor man mit dem Kugelfräser rein geht.
 

magmog

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Zitat @willy: Prinzip ja, wenn man schon eine einstellbare Schablone gekauft hat, will man sich sowas ja sparen

Das bedeutet teuer gespart! Solche Vorrichtungen können (fast) alles, aber nichts richtig!
Für ein paar Standards haben wir Schablonen, für alles andere bauen wir individuelle.
Beschläge andern sich, die Anwendungen sind immer wieder andere, die Maschinen....
 

willyy

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Mein Griffmuldenfräser hat 12 mm Durchmesser
ja, hab ich mittlerweile auch gefunden.

@alle: Macht es vom Greifen einen spürbaren Unterschied, ob der Innenradius 4,8 mm oder 6mm oder 6,3 mm ist ?

Das bedeutet teuer gespart! Solche Vorrichtungen können (fast) alles, aber nichts richtig!
ne, da bin ich anderer Meinug. Die Skala hab ich jetzt erst so richtig zu schätzen gelernt.
Wenn es nicht gerade so ist wie hier, dass der Fräser zu kurz ist, dann rechnet man das Außenmaß aus, stellt die Schablone nach Skala ein und spannt sie auf. Ich glaube nicht, dass man mit Schabolen sägen viel schneller ist. Und so viel Abfälle hab ich nicht, die für Schablonen taugen
 

TomfromMuc

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Tom, ganz genau.
10 min. nachdem gestern der Rechner runter gefahren war ist mir das auch eingefallen.
Mit der DeWalt ist es blöd wg. abgeflachten Seiten, aber die kleine Makita hat einen runden Korb, damit wird deren Grundplatte zum Anlaufring !
Über die Kanäle der Führungsstangen kann man die Außenform ja leicht ändern, aber auch das ist wieder Aufwand und wenn Du es öfter machen möchtest, wäre ein passender Fräser wohl besser, denn Du willst mit der "Kugel" doch bestimmt nicht das ganze Loch ausräumen.
 
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