Kleine Fragen, schnelle Antworten

MarcBerlin

ww-robinie
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Vorhanden sind die typischen Schleifgeräte für Holz (Excenter, Bandschleifer etc,)
Alle ungeeignet. Du ruinierst die Maschinen und Deine Nerven.
Grosser Winkelschleifer mit Frässcheibe oder kleiner Winkelschleifer/Flex.
Nein.
Die "Frässscheibe" (falls eine Diamantscheibe gemeint ist) ist gegen organische Kleber- und Teppichreste völlig machtlos und geht davon sogar kaputt. Die schleift nur Beton. Obendrein hinterließe man eine Mondlandschaft, wenn man nicht sehr geübt ist. Wenn der Boden ohnehin schon total uneben ist, und noch eine Schicht Fleißspachtel drauf soll, ist das unerheblich. Sollte er noch einigermaßen plan sein, ist er dies nach solch einer Behandlung sicherlich nicht mehr
Oder im Handbetrieb mit einem Schäl/Schindeisen abstossen wie bei Baumrinde.
Viel Spaß…

Für den Job gibt es verschiedene Maschinen, die 4-stellige Eurobeträge kosten und leider in den wenigsten Fällen als Mietmaschinen erhältlich sind. Am ehesten könntest Du eine Einscheibenmaschine (aka Bohnermaschine) zur Miete finden. Diese müsste mit einem Schraubteller versehen sein (also nicht nur mit dem Igel für Pads) und dann kommt da so eine Hartmetall-Scheibe (Suche auch nach "Widia-Splitt" oder Wolframcarbidsplittscheibe 400mm) drauf. Die Maschine sollte dafür genügend Leistung haben und ein Langsamläufer sein. Aber falls Du einen Laden findest, wo Du das Gerät mieten kannst, wissen die das da auch. Die Scheiben alleine kosten bereits um die 100€, sind aber manchmal auch zu mieten - man zahlt dann nach Verschleiß. Alles andere ist Murks, glaub's mir :emoji_wink:
 

brubu

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Nein.
Die "Frässscheibe" (falls eine Diamantscheibe gemeint ist) ist gegen organische Kleber- und Teppichreste völlig machtlos und geht davon sogar kaputt.
Mit der richtigen Frässcheibe mit wenig Zähnen kein Problem, habe in 6 sehr verwinkelten Räumen 80m2 Kleberrückstände abgefräst und danach leicht geschliffen zur Verklebung von Parkett.
 

isso

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ISt ohne genau zu wissen was da weg muss immer schwer. Ich habe mit Topfbürsaten auf Eimnscheibenmaschinen schon gut genug vorbereiten können. Da muss der Estrich aber dementsprechend sein.
 

sonicbiker

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die Klebereste vom Teppichboden mit einer Lackfräse entfernt. Ging eigentlich ganz gut.
Oha, auf diese Idee wäre ich gar nicht gekommen und hätte auch Bedenken, mir damit die Machine zu ruinieren…sogar mehr als bei Schleifmaschinen. Kannst du mir dein Vorgehen noch genauer beschreiben?

Vielen Dank auch an alle anderen! Die Einschätzungen gehen weit auseinander… Ich bin am Donnerstag wieder da, teste die ersten Vorschläge und mache Fotos. Soweit notwendig mache ich dann ein eigenes Thema auf.
 

flüsterholz

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Ok, ich muss das etwas differenzieren. Hatte gerade nochmal meinen Sohn angeschrieben. Ich war nicht bei allen Böden dabei. Auf den Holzböden hat es bis auf einen gut funktioniert. Auf einem Boden war ein Kleber, der extrem geschmiert hat. Da mussten öfter die Messer gewechselt und gereinigt werden. Auf einem Estrich im EG gab es auch Probleme. Da hat ihm dann ein Bekannter mit irgendeiner Schleifmaschine mit Diamantscheibe ausgeholfen. Wahrscheinlich die, die @MarcBerlin erwähnte.
 

flüsterholz

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Oha, auf diese Idee wäre ich gar nicht gekommen und hätte auch Bedenken, mir damit die Machine zu ruinieren…sogar mehr als bei Schleifmaschinen. Kannst du mir dein Vorgehen noch genauer beschreiben?

Vielen Dank auch an alle anderen! Die Einschätzungen gehen weit auseinander… Ich bin am Donnerstag wieder da, teste die ersten Vorschläge und mache Fotos. Soweit notwendig mache ich dann ein eigenes Thema auf.
Ich hab das nicht selber gemacht, ich kann nach 2 Schlittenprothesen nicht mehr auf den Knieen arbeiten. Die Maschine war von Metabo. Die Arbeit hat eine junge Dame gemacht.
 

flüsterholz

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Ich hab nochmal nachgefragt. Estrich hatten sie nur im Eingangsbereich und eine Art Estrich im EG, allerdings auf Holzböden. Da ging der Kleber ab mit Lackfräse. Im Eingangsbereich, Estrich auf Beton, nicht.
 

Helferlein

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Hallo,
Ich habe eine ähnliches Problem hiermit gelöst. Hatte ich zufällig im Herkulesbaumarkt gesehen.
Bei mir war es Lenolium- oder PVC-Boden auf Verlegespan verklebt. Gut, wurde dann eh mit Fliesenkleber und Entkopplungsmatte nivelliert.
Hat aber gestaubt wie sau mit der Flex ohne Absaugung.
 

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MarcBerlin

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Leute! Diamanschleifscheiben - egal wie sie geformt sind und wo sie schleifen - haben keine "Zähne" sondern Segmente! Die eigentlichen spanabhebenden "Zähne" sind die in eine "Matrix" (ein Trägermaterial aus Sintermetall) eingebetteten kleinen Diamantkörner. Diese können nur greifen, wenn die Matrix soweit abgetragen wird, dass sie frei liegen und, wenn sie stumpf sind, auch ausbrechen um neue, scharfe Körner in den Arbeitsbereich zu bringen. Damit ist die Voraussetzung an das zu bearbeitende Material dessen Abrasivität! Es muss also selbst schmirgelnd sein. Deswegen versagen solche Schleifmitteln ganz schnell, wenn irgendwelche Kunstharze im Spiel sind. Schon bei vergüteten, obwohl hauptsächlich zementären Ausgleichsmassen sind diese Diamantscheiben gern völlig machtlos und zum Schleifen von Kleberresten denkbar ungeeignet.

Die von mir vorgeschlagene Hartmetall-Scheibe sowie die im obigen Beitrag von @Helferlein, beruhen auf einen komplett anderen Prinzip: Eher große, möglichst harte Körner auf einem festen Träger mit möglichst großen Spanlücken. Mit einem 125er Teller 40qm abzuschleifen ist allerdings eine absurde Strafarbeit die nur für Menschen in Frage kommt, die Ihre eigene Lebenszeit mit 0€/h ansetzen. Optimal wäre die Kombi aus Einscheibenmaschine mit der 400er Hartmetall-Scheibe und dem Winkelschleifer mit obiger Scheibe. Denn die große Maschine kommt weder ganz an den Rand noch sehr weit in die Ecken.
 
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syntetic

ww-robinie
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Gibt es eine vernünftige Alternative zu Sekundenkleber mit einer längeren offenen Zeit? Epoxy ist mir in dem Fall zu umständlich, wenn ich eigentlich nur einen Tropfen zum Fixieren brauche, Sekundenkleber klebt aber zu schnell, da kann ich nichts mehr ausrichten.
 

MarcBerlin

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So, jetzt hoffe ich dass hier am Feierabend jemand mitliest, denn eine wirklich schnelle Antwort wär prima.

Ich verbringe den Herrentag mit der Demontage einer älteren Ikea Küche. Ich bekomme die Schubladen nicht entriegelt. Schaut mal auf die Fotos: müsste es nicht eine Bewegung an dem grauen Kunststoff-Teil sein, auf dem ersten Bild? Ich finde nicht die richtige Bewegung, um da etwas zu entriegeln... :emoji_thinking:
Den Beschlag haben doch sicherlich einige von Euch schon mal in der Hand gehabt. IMG_20260514_124543668.jpg IMG_20260514_124621754.jpg IMG_20260514_124535804.jpg
 

MarcBerlin

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Danke Euch beiden. Mag sein, dass das so auch geht. Von anderer Seite erhielt ich den Hinweis, dass sich die Schiene aus der Verriegelung nach hinten weg schieben lässt, wenn man eine kleine Rast-Nase nach oben drückt. Siehe Bild. Das hat gut geklappt und kam mir weniger grob vor.

a.jpg
 

Tom Trees

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DerCo

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Guten Abend,

losgelöst vom handwerklichen Geschick und Fragen der Optik:

Die Spanplatte überspannt von "links nach rechts" 110 cm und von "vorne nach hinten" 60 cm. Die Platte ist 20mm stark.

Obendrauf kommt ein Kühlschrank mit vier Füßen, drei stehen auf dem Rahmen, einer auf der überspannenden Fläche. Gewicht, voll mit akoholhaltigen Erfrischungsgetränken, ca. 100 kg.

Das Konstrukt wird ganzjährig draußen stehen, nicht bewittert.

Da sollte sich nichts durchbiegen, richtig?

Danke,

Co
 

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