Werkzeughalter und mehr

Helibob

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Ich habe mal Ablagen gebaut, da waren Werkzeuge in Gruppen auf gemeinsamen Trägergestellen zusammengefasst welche aufgehängt werden konnten, aber auch alleine stehen konnten an einen anderen Arbeitsplatz, das war damals für mich praktisch.
Der Punkt wäre mir auch wichtig - so etwas wie Schraubendreher brauche ich häufig auch anderweitig - Lötkolben und Co seltener - wenn, dann brauche ich da dann nicht gleichzeitig Stemmeisen dazu - könnte man dann also an der Werkbank durchtauschen für bessere Ergonomie/Platzausnutzung.
"Wäre" deswegen, weil bisher auch eher noch chaotisch.
Gruß Matze
 

flüsterholz

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Moin Michael,

ich halte einen Teil meiner Hobel in einem Schrank, der dem Dictum-Schrank entspricht. Die Hobel hängen senkrecht, sind unten und oben hinter einem kleinen Rezess gehalten.

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Bisher noch keine Unglücke, aber da ich mit der Lösung nicht ganz glücklich bin, überlege ich auch schon länger, etwas schräges zu bauen, das man hochklappen kann.

Einige Sägen hängen in der Koffertür



Dabei sind die Ablagepunkte für die Griffe entsprechend angepasst.

Anhang anzeigen 214916

Die restlichen Hobel lagern noch in Schubladen - etwa so.
Anhang anzeigen 214917

Sicher nichts spektakuläres, aber vielleicht hilft es.

HG Andreas
Das ist ja ein Traum. Auf sowas Schönes hatte ich ja neben praxisnahen Lösungen auch gehofft.
Aber da habe ich gleich ein paar Fragen zu. Du überlegst auch eine schräge Lösung. Dann vermute ich, dass die Hobelentnahme etwas fummelig ist? Ich hatte diese Überlegung auch bei meinem ersten Werkzeugschrank, da ich was ähnliches im alten Ulmiaschrank hatte. Hatte mich dann aber für Magneten entschieden, weil ich das leichter händelbar fand. Hat aber eben auch seine Nachteile, insbesondere wenn die Klebekraft des Sekundenklebers nicht mehr ausreichend ist und man seinen Hobel dann vom Boden abraten kann. Von daher denke ich, dass diese Schrägen besser geeignet sind. Was meinst du. Und bei den Bronzegusshobeln funktionieren die Magnete auch nicht.
Die Aufhängung für die Sägen habe ich im Augenblick genauso wie Du. Überzeugt mich auch nicht so wirklich. Am liebsten wäre mir da was in der Art, einmal zugreifen, entnehmen und direkt richtig in der Hand haben zum Loslegen. Da bin ich auch noch am Tüfteln oder hoffe auf einen guten Vorschlag.
Aber einen schönen Werkzeugschrank hast du da und tolle Hobel. Nutzt du den Nr.1? Ich find den Nr 2 schon grenzwertig.

Gruß Michael
 

flüsterholz

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Hi, ich habe mir für Bohrer/Fräser und Hobel einen kleinen Schrank aus Buche gebaut. Die Hobel sind in passende Halteleisten eingehängt. Vorteil ist sehr platzsparende Aufbewahrung, Nachteil ist eine gewisse Inflexibilität wenn an der Sammlung mal was geändert werden sollte. Aber im oberen Fach besteht noch Ausbaumöglichkeit :emoji_slight_smile:

Anhang anzeigen 214919
Auch sehr schön. Ich habe gerade deine Lösung für den Grundhobel gesehen. Das Leben kann manchmal so einfach sein. Die werde ich übernehmen. Perfekt. Wie wird denn der kleine Simshobel gehalten?
Schöne Arbeit!

Gruß Michael
 

happyc

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Einen a.d. Waffel
oha, ich darf die tollen Schränke und Aufbewahrungslösungen nicht meinem Werkzeug zeigen - das verweigert umgehend den Dienst, streikt und fordert „artgerechte Haltung“ nach den tollen Vorbildern hier.
Mein Werkzeug liegt größtenteils in modifizierten Schubladenschränken - teilweise alte Küchenschränke, teilweise A2-Planschränke. Relativ unspektakulär..

Die Aufhängung für die Sägen (…) Überzeugt mich auch nicht so wirklich. Am liebsten wäre mir da was in der Art, einmal zugreifen, entnehmen und direkt richtig in der Hand haben zum Loslegen. Da bin ich auch noch am Tüfteln oder hoffe auf einen guten Vorschlag.

Eine kurze Überlegung: die Sägen (wie die Hobel in einem Ulmia-Schrank) in eine Vorrichtung einsetzen: unten werden sie am Griff aufgesetzt, und oben werden sie durch eine Leiste geführt / am Rausfallen gehindert - ist vielleicht ein bisschen Tüftelei, bis die richtigen Maße gefunden sind..
Alternativ: eine Schublade (evtl unter der Werkbank) in der die Sägen stehen?
 

flüsterholz

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teilweise A2-Planschränke
Hatte ich in meiner ersten Werkstatt auch. Leider etwas viel Tiefe, ansonsten aber wirklich brauchbar.
Eine kurze Überlegung: die Sägen (wie die Hobel in einem Ulmia-Schrank) in eine Vorrichtung einsetzen: unten werden sie am Griff aufgesetzt, und oben werden sie durch eine Leiste geführt / am Rausfallen gehindert - ist vielleicht ein bisschen Tüftelei, bis die richtigen Maße gefunden sind..
Habe ich auch schon probiert, bzw hatte ich im Ulmia. Für manche Sägen funktioniert das ganz gut, leider nicht für alle. Aber danke für den Hinweis.
 

flüsterholz

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tollen Vorbildern
Mir geht es aber nicht in erster Linie um tolle Vorbilder, mein erster Verweis auf Studley war da wohl auch etwas unglücklich. Viel wichtiger sind mir gute Entnahme und sichere Aufbewahrung. Platzsparend, wie bei Studley, wäre noch schön. Optik eigentlich erst an letzter Stelle, wobei ich mir sowas dann auch gerne anschaue.
 

Martin Graf

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Ich bin ja echt erstaunt über diese aufwändigen und wirklich schönen Werkzeugschränke - so schöne Möbel haben sicherlich nur die wenigsten in ihrem Wohnzimmer. Deshalb hat mich das auch erst davon abgehalten, Fotos aus meiner Werkstatt zu zeigen. Nachdem Du Deine Anforderungen nochmals klar gestellt hast, Michael, kann ich ja auch etwas von mir zeigen :emoji_wink:
Meine Werkzeughalter sind überwiegend aus Sperrholz, teilweise aus einfachem Massivholz (Fichte, Dachlatten) gefertigt und einfach an die vorhandene Wandverkleidung (Nut- und Federbretter) geschraubt. Dafür verwende ich fast ausschließlich Reststücke. Teilweise reicht mit dafür einfach eine schraube oder ein Holzdübel. Die Werkzeugwand wurde immer wieder - auf die Schnelle - ergänzt und teilweise wurden neue Halter an bestehende befestigt. Das gewinnt bestimmt keinen Schönheitspreis, aber die Werkzeuge sind alle in Griffweite und können leicht entnommen bzw. zurückgesetzt werden. Lediglich für die Stahllineale und ein Allzweckmesser habe ich Magnete eingesetzt, die teilweise mit einer dünnen Leiste abgedeckt sind.
Die meist verwendeten Hobel stehen in einem einfachen Regal. An der Vorderkante der Regalbretter ist eine dünne Leiste aufgeleimt, damit die Eisen nicht das Regalbrett beschädigen. Die langen Hobel liegen auf einem Brett unter der Hobelbank zusammen mit einfachen Säge- und Hobelladen (davon habe ich kein Foto gemacht).
Für die Sägen gibt es ebenfalls ein Regal. Die Griffe liegen auf einer Rundstange oder auf Vertiefungen in einem Holzklotz auf und die Sägeblätter werden in einem geschlitzten Brett geführt. Das Entnehmen geht sehr schnell, das Einstellen etwas langsamer, weil die Schlitze recht schmal sind. In der Schublade befinden sich alle Werkzeuge zum Schärfen der Sägen.
Für die Einhandhobel habe ich eine kleine, geneigte Ablage, die sich sehr bewährt hat.
Das Ganze sieht vielleicht etwas chaotisch aus, aber ich weiß genau, wo etwas hängt und es hilft mir "meine" Ordnung zu bewahren.
Und ja, ich weiß, dass ich mal wieder Staub abwischen oder saugen müsste (aber das Werkzeug wird tatsächlich benutzt).

Gruß
Martin

Werkzeughalter_1_1.JPEG
Werkzeughalter_2.JPEG
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Werkzeughalter_4.JPEG
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zra_BA

ww-buche
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Sodele, hier ein paar Fotos.
Die großen Hobel hängen an der Wand:
20260416_174826[1].jpg 20260417_125133[1].jpg 20260417_125205[1].jpg

Die kleinen liegen in der Schublade:
Die Schublade ist mit einer Gummiplatte ausgelegt. Die Hobeleisen liegen frei.
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Zangenhalter klein und groß:

20260416_175026[1].jpg 20260416_175031[1].jpg

Stechbeitel sind in der Schublade:

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Japansägen:

20260417_125333[1].jpg

Kleine Stemmeisen in Benutzung:

20201114_190549[1].jpg 20201114_190554[1].jpg


Bei deinen beengten Verhältnissen würde mir folgendes einfallen:

Die Stemmeisenleisten so gestalten, dass man die komplett nach vorne klappen kann. Man kann dann leicht ein Stemmeisen nach vorne entnehmen und braucht keinen Platz nach oben freilassen. Bei den Schnitzeisen würde ich das auch reihenweise nach vorne klappbar machen. Da könnte man dann auch einen zwei-Loch-Halter bauen, welcher die Schnitzeisen, wenn die Griffe eingesteckt werden, deutlich besser und ohne Magneten hält.
 
Zuletzt bearbeitet:

flüsterholz

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Ich bin ja echt erstaunt über diese aufwändigen und wirklich schönen Werkzeugschränke - so schöne Möbel haben sicherlich nur die wenigsten in ihrem Wohnzimmer. Deshalb hat mich das auch erst davon abgehalten, Fotos aus meiner Werkstatt zu zeigen. Nachdem Du Deine Anforderungen nochmals klar gestellt hast, Michael, kann ich ja auch etwas von mir zeigen :emoji_wink:
Meine Werkzeughalter sind überwiegend aus Sperrholz, teilweise aus einfachem Massivholz (Fichte, Dachlatten) gefertigt und einfach an die vorhandene Wandverkleidung (Nut- und Federbretter) geschraubt. Dafür verwende ich fast ausschließlich Reststücke. Teilweise reicht mit dafür einfach eine schraube oder ein Holzdübel. Die Werkzeugwand wurde immer wieder - auf die Schnelle - ergänzt und teilweise wurden neue Halter an bestehende befestigt. Das gewinnt bestimmt keinen Schönheitspreis, aber die Werkzeuge sind alle in Griffweite und können leicht entnommen bzw. zurückgesetzt werden. Lediglich für die Stahllineale und ein Allzweckmesser habe ich Magnete eingesetzt, die teilweise mit einer dünnen Leiste abgedeckt sind.
Die meist verwendeten Hobel stehen in einem einfachen Regal. An der Vorderkante der Regalbretter ist eine dünne Leiste aufgeleimt, damit die Eisen nicht das Regalbrett beschädigen. Die langen Hobel liegen auf einem Brett unter der Hobelbank zusammen mit einfachen Säge- und Hobelladen (davon habe ich kein Foto gemacht).
Für die Sägen gibt es ebenfalls ein Regal. Die Griffe liegen auf einer Rundstange oder auf Vertiefungen in einem Holzklotz auf und die Sägeblätter werden in einem geschlitzten Brett geführt. Das Entnehmen geht sehr schnell, das Einstellen etwas langsamer, weil die Schlitze recht schmal sind. In der Schublade befinden sich alle Werkzeuge zum Schärfen der Sägen.
Für die Einhandhobel habe ich eine kleine, geneigte Ablage, die sich sehr bewährt hat.
Das Ganze sieht vielleicht etwas chaotisch aus, aber ich weiß genau, wo etwas hängt und es hilft mir "meine" Ordnung zu bewahren.
Und ja, ich weiß, dass ich mal wieder Staub abwischen oder saugen müsste (aber das Werkzeug wird tatsächlich benutzt).

Gruß
Martin

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Hallo Martin
Danke, dass du dich doch noch überwunden hast :emoji_wink: Ich hatte auch insgeheim auf dich gehofft. Hatte ja schon mitbekommen, dass du auch viel mit Handwerkzeug arbeitest.
Drei Lösungen interessieren mich auch näher.
Die Variante für die Sägen hatte ich auch schon überlegt und gleichzeitig hast du auch schon meine Bedenken gegenüber dieser Lösung bestätigt. Meinst du, es könnte sinnvoll sein, die Führung für das Sägeblatt etwas konisch auszuführen, damit es besser hinein rutscht? Evtl vielleicht noch mit etwas belegen, dass sich die Zähne nicht einharken bei gröberer Verzahnung?
Haben die Halter für die Japansägen unten eine durchgehende Kehle, oder hast du da für jeden Griff eine eigene Vertiefung angefertigt?
Die Art, wie du deine Winkel aufbewahrt, könnte für mich auch eine Lösung sein. Da muss ich noch etwas rumprobieren. Der Zugriff ist so besser, als bei meiner bisherigen Lösung. Da war ich etwas zu verspielt.
Die Halterung für die Blockhobel finde ich sehr gelungen. Die Idee klaue ich mir auf jeden Fall, wenn auch etwas abgewandelt.
Vielen Dank fürs Zeigen.
Gruß Michael
 

flüsterholz

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Sodele, hier ein paar Fotos.
Die großen Hobel hängen an der Wand:
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Die kleinen liegen in der Schublade:
Die Schublade ist mit einer Gummiplatte ausgelegt. Die Hobeleisen liegen frei.
Anhang anzeigen 214929

Zangenhalter klein und groß:

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Stechbeitel sind in der Schublade:

Anhang anzeigen 214932

Japansägen:

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Kleine Stemmeisen in Benutzung:

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Bei deinen beengten Verhältnissen würde mir folgendes einfallen:

Die Stemmeisenleisten so gestalten, dass man die komplett nach vorne klappen kann. Man kann dann leicht ein Stemmeisen nach vorne entnehmen und braucht keinen Platz nach oben freilassen. Bei den Schnitzeisen würde ich das auch reihenweise nach vorne klappbar machen. Da könnte man dann auch einen zwei-Loch-Halter bauen, welcher die Schnitzeisen, wenn die Griffe eingesteckt werden, deutlich besser und ohne Magneten hält.
Auch dir vielen Dank fürs Zeigen. Richtig gut finde ich ja deine Lösung für die Zangen. Die hängen bei mir zwar zum größten Teil in der Zweitwerkstatt, aber die Lösung werde ich für später mal im Hinterkopf behalten. Die ist viel besser, als meine jetzige.
Die Halter für die Schnitzeisen finde ich auch gut, ebenso deine Ideen dazu. Einfach umzusetzen und praktisch. Habe ich mir mal notiert. Ob es jetzt nach vorne kippbar oder seitlich aufklappbar wird, da bin ich noch unschlüssig. Muss ich noch ausprobieren.
Danke für deine Bilder und Gedanken.
Gruß Michael
 

Martin Graf

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Hallo Michael,
ich war etwas zurückhaltend, weil einige der hier vorgestellten Varianten handwerklich und optisch in einer ganz anderen Liga spielen. Da gefällt mir vieles wirklich gut, aber für die Werkstatt ist mir das zu aufwändig und außerdem habe ich mich an meine Provisorien schon so sehr gewöhnt...
Zu den Sägen:
Komplett konisch würde ich den Schlitz auf keinen Fall machen, da die schmalen Schlitze die Sägen auch ausrichten bzw. gut in Position halten. Deshalb können sie auch so dicht nebeneinander gestellt werden. Man könnte versuchen, nur den "Eingang" v-förmig, d. h. mit zwei kleinen Fasen auszuführen. Aber so schlimm/fummelig ist das Einstellen auch nicht. Ich fasse die Sägen beim Herausholen und Einstellen am Rücken bzw. am Blatt an. Wenn man die Säge relativ weit am Ende (dort, wo sie in den Schlitz eingeführt werden soll) greift, dann kann man das ganz gut kontrollieren. Es ist auch nicht unbedingt der schmale Schlitz, sondern auch, dass sich die Zähne etwas verhaken (meine Sägen sind natürlich alle und immer unheimlich scharf :emoji_wink:)
Solange das Sägenregal nicht zu hoch oder zu weit weg steht, funktioniert es schon ganz gut.
In meinem Regal steht nur eine einzige Japansäge. Die wird oben im Schlitz geführt und steht unten einfach auf dem Boden auf. Durch die Rundstange kann sie nicht herausrutschen.
Die 4 Feinsägen auf der linken Seite stehen mit dem Griff auf einem (unbefestigten) Holzklotz, in den ich mit dem Forstnerbohrer ein paar Vertiefungen gebohrt habe. Ich habe noch einmal ein Foto gemacht:
Werkzeughalter_6.JPEG

Zur Halterung für die kleinen Winkel:
Die kleinen Winkel brauche ich sehr oft und weil sie sehr tief hängen, sind sie sehr gut erreichbar. Was mich ein bisschen stört ist, dass man sie beim Entnehmen und Einstellen anders herum halten muss, d. h. nicht in der Weise, in der man sie beim Arbeiten verwendet. Besser wäre es, wenn der schmale Schenkel wandseitig wäre (also um 180 Grad um die Hochachse gedreht). Aber dann kann man sie vielleicht auch wieder schlechter aus dem dann erforderlichen tiefen Schlitz nehmen (?). Ich werde es so lassen.

Zur Halterung der Blockhobel:
Mit der bin ich wirklich sehr zufrieden. Das passt einfach! Sie befindet sich am rechten Ende der Hobelbank und relativ niedrig, wodurch ich sehr schnellen Zugriff habe.

Insgesamt würde ich empfehlen, dass Du, wenn Du an Deinem Arbeitsplatz sitzt/stehst, genau probierst, wo Du mit Deinen Händen hinkommst ohne den restlichen Körper zu bewegen. In diesem Bereich sollten die Werkzeuge angeordnet werden, die Du ständig brauchst. Das hat auch den Vorteil, dass man die Werkzeuge beim Arbeiten auch wieder aufräumt und kein zu großes Chaos auf der Werkbank entsteht. Längliche Werkzeuge kann man etwas höher hängen, wenn man sie unten greifen kann. (Die Schraubendreher z. B. hängen mir etwas zu hoch, weil ich sie auch noch nach oben herausziehen muss.)

Ich werde dieses Thema aufmerksam verfolgen, denn es sind wirklich schon einige schöne Inspirationen vorgestellt worden. (Aber an diesem Wochenende werde ich kaum Zeit zum Antworten haben.) Und ich bin gespannt auf Deine Lösungen...

Gruß
Martin
 

odul

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Hi Odul,
wo hast du denn diese Teile her?
Sowas such ich schon ewig.
Gruß
Die macht mein 3D-Drucker. Ansonsten sind die Teile schon sehr praktisch. Wenn auf die Trennwände kein seitlicher Druck ausgeübt wird, funzt das gut.

Danke, das schau ich mir übers Wochenende mal genauer an. Ich muss mich gerade erstmal durch die ganzen Vorschläge durcharbeiten, die ich auch in anderen Foren bekommen habe. Ist doch mehr an Anregungen, als gedacht.
Sind diese Unterteilungen aus Kunststoff und käuflich erhältlich? Oder druckst du dir die selber?
Welche meinst du? Die für die Trennwände oder eher die hier:
1776463742681.png
Beides kommt aus dem 3D-Drucker. Letztere gibt es auch zu kaufen. Aber nicht in der Flexibilität, wie ich sie hier gedruckt habe. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich sehr viel Kleinkram habe. Und in recht flachen Schubladen lässt sich das sehr verblüffend platsparend unterbringen.

Link zu den Drucken:
https://www.thingiverse.com/thing:6986854

Link zu den käuflichen Sortiereinsätzen:
https://www.conrad.de/de/p/allit-eu...3889&utm_content=awin_deeplink&experience=b2c
 

flüsterholz

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Die macht mein 3D-Drucker. Ansonsten sind die Teile schon sehr praktisch. Wenn auf die Trennwände kein seitlicher Druck ausgeübt wird, funzt das gut.


Welche meinst du? Die für die Trennwände oder eher die hier:
Anhang anzeigen 214967
Beides kommt aus dem 3D-Drucker. Letztere gibt es auch zu kaufen. Aber nicht in der Flexibilität, wie ich sie hier gedruckt habe. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich sehr viel Kleinkram habe. Und in recht flachen Schubladen lässt sich das sehr verblüffend platsparend unterbringen.

Link zu den Drucken:
https://www.thingiverse.com/thing:6986854

Link zu den käuflichen Sortiereinsätzen:
https://www.conrad.de/de/p/allit-eu...3889&utm_content=awin_deeplink&experience=b2c
Danke, Drucker habe ich keinen. Aber da wird sich auch eine Lösung aus Holz finden lassen.
 

flüsterholz

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Und ich bin gespannt auf Deine Lösungen...
Da wirst du etwas Geduld haben müssen. Ich wollte diesmal anders vorgehen, als das letzte Mal. Erst z.T. unter Berücksichtigung der max. Schrankmaße, die wichtigsten Halter bauen, die ja die meiste Zeit in Anspruch nehmen, und dann erst den Schrank. Der geht ja wesentlich schneller.

Gruß Michael
 

Helibob

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Danke, Drucker habe ich keinen. Aber da wird sich auch eine Lösung aus Holz finden lassen.
In der Industrie haben sich solche Mulden bewährt - Beispiel von Lista.
Langlebig und robust - aber halt auch Kunststoff - in der Holzwerkstatt darf das ruhig auch aus Holz aus - Plastik gibt es jaschon mehr als genug und wenn man es gut vermeiden kann ...
Gruß Matze
 

Schichtleiter

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