Maschine zum Stemmeisen schleifen

Micha83

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Hallo
Wenn die Spiegelseite nicht plan ist, war doch schon das QM beim Hersteller lückenhaft.
Habe verschieden Eisen, Europäischer und Asiatischer Herkunft,
bei keinem musste ich bis jetzt die Spiegelseite vorher abrichten.
Das hätte ich auch zurück geschickt.
Habe ein Chin. HSS Breit Eisen von Dictum, da stand es explizit dabei, das Es nicht gebrauchsfertig ist.
Das war ein echter Sackgang, selbst auf dem groben Diamantstein hat das ewig gedauert, weil das HSS so hart ist.
Würde ich mir kein zweites mal antun.
Grüße Micha
 

Micha83

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Habe keine teuren Eisen, größtenteils Pfeil, paar Ulmia und Kirschen.
Auch bei den erwarte ich das.
Bei keinem musste ich auf der Rückseite tätig werden.
 

flüsterholz

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Was denn nun, schleifen oder abziehen? Haben wir uns vielleicht vergebens erregt weil einfach nur die falschen Begriffe verwendet wurden? Den Unterschied zwischen den beiden Begriffen zu kennen habe ich vorausgesetzt.
Nee, hatte nur einfach keine Lust mehr auf die Diskussion und wollte noch in die Werkstatt Wir haben da einfach unterschiedliche Ansichten über die Verwendung und Vorbereitung von Handwerkzeug. Habe ich aber auch kein Problem mit.
 

weissbuche

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Das ist schön, auch ich habe da keinerlei Proleme. Zumal ich der Meinung bin, daß jeder, im Rahmen der Gesetze, machen kann was er will. Was mich veranlasst hat hier zu schreiben, war die Verwunderung darüber, daß die Spiegelseite von Werkzeugen geschliffen werden soll. Schleifen ist für mich das Bearbeiten mit Schleifscheiben oder Schleifbändern. Für solches Tun habe ich einfach noch nie einen Grund erkannt. Werkzeuge bei denen soetwas nötig gewesen wäre,hätte ich nicht gekauft oder zurückgegeben. Das es bei Fachbegriffen manchmal regionale Unterschiede gibt erkenne ich an, bei einigen Begriffen bin ich aber für eine eindeutige Definition und dazu gehören eben schleifen und abziehen. Wir haben hier viele Neulinge und da finde ich, gerade auch im Rückblick auf über 20 Jahre Unterrichtstätigkeit, sollten einige Sachen eindeutig geregelt sein, dann brauchts solche Diskussionen auch nicht mehr.
 

brubu

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Wer wirklich die Spiegelseite schleifen will nehme Profilmesser, meist rückenverzahnt, die sind extra dick um auf der Fläche zum Schärfen schleifen
zu können. Das ist ein Spezialfall und gilt nicht für Hobelmesser.
Das sind Werkzeuge für MEC Vorschub meist in Hobelwerksmaschinen.
 

agnoeo

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Was mich veranlasst hat hier zu schreiben, war die Verwunderung darüber, daß die Spiegelseite von Werkzeugen geschliffen werden soll. Schleifen ist für mich das Bearbeiten mit Schleifscheiben oder Schleifbändern.
Ich tue mich etwas schwer damit auf einem <1000 Bankstein schon von Abziehen zu sprechen. In der Praxis ist Schleifen vermutlich fast immer auf der Maschine, aber wenn ich ein Eisen auf einem 320er Stein bearbeite, wie soll man das nennen? Manchmal sage ich Schärfen. Und wenn ich eine verhunztes Stecheisen aufarbeite dann kommt das schon mal vor. Ausser auf Diamantsteinen mit Bestückung an der Seite halte ich aber auch nicht viel davon eine Spiegelseite an eine Maschine zu halten.

Abziehen von Werkzeugschneiden nach dem Schärfen zur Entfernung des Schleifgrates mit ↗ Abziehsteinen. Das A. stellt eigentlich ein Polieren der Werkzeugschneiden dar.
Abziehsteine dienen zum Feinnachbearbeiten (Polieren) von Werkzeugschneiden. Sie müssen sehr feinkörnig und von gleichmäßiger Härte sein. [...]

Quelle: König, Ewald, 1972, Holz Lexikon, Band I. Stuttgart: DRW Verlags GmbH, S.16

Gruß, David
 

flüsterholz

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Das ist schön, auch ich habe da keinerlei Proleme. Zumal ich der Meinung bin, daß jeder, im Rahmen der Gesetze, machen kann was er will. Was mich veranlasst hat hier zu schreiben, war die Verwunderung darüber, daß die Spiegelseite von Werkzeugen geschliffen werden soll. Schleifen ist für mich das Bearbeiten mit Schleifscheiben oder Schleifbändern. Für solches Tun habe ich einfach noch nie einen Grund erkannt. Werkzeuge bei denen soetwas nötig gewesen wäre,hätte ich nicht gekauft oder zurückgegeben. Das es bei Fachbegriffen manchmal regionale Unterschiede gibt erkenne ich an, bei einigen Begriffen bin ich aber für eine eindeutige Definition und dazu gehören eben schleifen und abziehen. Wir haben hier viele Neulinge und da finde ich, gerade auch im Rückblick auf über 20 Jahre Unterrichtstätigkeit, sollten einige Sachen eindeutig geregelt sein, dann brauchts solche Diskussionen auch nicht mehr.
Abziehen ist für mich das letzte feine Polieren der Fase und der Spiegelseite und Entfernen des Grates. Alles vorher ust Schärfen oder Schleifen. Versuch mal die Spiegelseite eines alten Stanleyeisens mit einem 6000er Wasserstein irgendwie plan zu bekommen. Da fang ich lieber mit einem 120er an. Und das ist für mein Verständnis schleifen.
 

wirdelprumpft

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So hier mal das HBM Teil - Macht was es soll
Verarbeitung zweckmäßig, Rundlauf eher weniger, wirkt sich aber nicht aufs Ergebniss aus.
Einspannen - ok, jetzt weis ich auch das man nicht nur seitlich schauen sollte, sondern auch ob es unten Plan an der Halterung anliegt.
Für gelegentlich ist die Maschine ok.
Die 1/10 Fraktion sollte die besser nicht kaufen.
Vermutlich werde ich mein Hochwasseropfer (letzte Bild) irgend wann wiederbeleben, ist doch deutlich schneller beim schleifen von total versauten Stecheisen

Nachtrag: Der Schalter ist rechts/linkslauft + stufenlose "Geschwindigkeit"
IMG_4971.jpeg IMG_4969.jpeg IMG_4970.jpeg IMG_4972.jpeg IMG_4973.jpeg IMG_4967.jpeg IMG_4966.jpeg
 
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weissbuche

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Alles gut, für Grundsatzdiskusssionen bin ich zu alt, wir belassen es dabei und sind uns weiter freundlich gesonnen. Ich lebe meine Restlaufzeit mit der mir geläufigen Definition und werde die Projekte, die ich noch auf dem Zettel habe auch ohne 6000er Steine beenden.
 

Sternle1962

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Hallo zusammen,
seit zwanzig Jahren habe ich eine Tormek ( war noch das eckige Maschinegehäuse, die dann auf die abgeschrägte Version umgebaut wurde ( Schwabe halt:emoji_sunglasses:, damit kann ich den Stein länger nutzen )) immer hatte ich den Orginalstein , dann gewechselt auf den Blackstone ( den finde griffiger ) dann lief mir ein Langsamläufer ( 15001/min mit 250 mm Scheiben in den Kleinanzeigen über den Weg, der jetzt einen CBN 1200 bekommen hat ) für Trockenläufer gibt es eine Bauanleitung wie man die Schleifvorrichtungen von der Tormek nutzen kann. Wenn schon Tormek, würde ich den Dauerläufer favorisiern, meistens dauer es doch länger:emoji_frowning2:
 

flüsterholz

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Hallo zusammen,
seit zwanzig Jahren habe ich eine Tormek ( war noch das eckige Maschinegehäuse, die dann auf die abgeschrägte Version umgebaut wurde ( Schwabe halt:emoji_sunglasses:, damit kann ich den Stein länger nutzen )) immer hatte ich den Orginalstein , dann gewechselt auf den Blackstone ( den finde griffiger ) dann lief mir ein Langsamläufer ( 15001/min mit 250 mm Scheiben in den Kleinanzeigen über den Weg, der jetzt einen CBN 1200 bekommen hat ) für Trockenläufer gibt es eine Bauanleitung wie man die Schleifvorrichtungen von der Tormek nutzen kann. Wenn schon Tormek, würde ich den Dauerläufer favorisiern, meistens dauer es doch länger:emoji_frowning2:
Ich steh gerade auf dem Schlauch, was meinst du mit Dauerläufer?
 

Sternle1962

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@flüsterholz
die kleineren Tormek Modelle 200 mm Schleifscheiben drehen schneller 120 1/min statt 90 1/min, sind aber nicht für den Dauerbetrieb ausgelegt ( so gelesen bei Koch-Mannes ( Maschinen Händler ) ) so kannte ich es auch, aber leider finde ich die Seite nicht mehrda stand wieder, seit 2023 sind alle Tormek für den Dauerbetrieb auslegt ( bei Koch-Mannes T4 für 30 min. Bei meinen Ovalmeißeln schleife ich schon lang‍♂️sind halt auch zwei Seiten und breiter als Stemmeisen , deswegen hatte ich mir den Langsamläufer mit 250 mmm Scheiben zulegt, wenn ich wieder auf dem laufenden bin, montiere ich mir die Halterung für die Schleifführungen von der Tormek und auf die linke Seite kommt ein CBN mit 600 Körnung drauf. Wenn ich Tormek Dauerläufer google, steht auf der Tormek Seite dass alle T4 und T2 die ab dem 03.11.2023 hergestellt wurden, Dauerläufer sind‍♂️
 
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Da bin ich

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Sehe mir gerade die dreiteilige serie zum schleifen von Dominik R bei mwh nochmals an
irgendwie schon klasse wie heute jedem Anfänger die Möglichkeit gegeben wird sich gut und sachlich zu informieren
 

pedder

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Sehe mir gerade die dreiteilige serie zum schleifen von Dominik R bei mwh nochmals an
irgendwie schon klasse wie heute jedem Anfänger die Möglichkeit gegeben wird sich gut und sachlich zu informieren
ich weiß nicht genau. ich finde dass die Qualität in den letzten 10 Jahren eher ab als zunimmt. das Problem ist auch zunehmend das Filtern von Quatsch.
 

Da bin ich

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ich weiß nicht genau. ich finde dass die Qualität in den letzten 10 Jahren eher ab als zunimmt. das Problem ist auch zunehmend das Filtern von Quatsch.
Die Videos von Dominik sind mittlerweile 6 Jahre alt,. Aber da geb ich dir recht, es hat sich was geändert. Filtern ist ein Problem das jeder für sich in den Griff bekommen sollte . Haare finden sich auch überall. Da gab’s in den ersten Minuten vom obigen Video eine spiegelseite mit ziemlich verundeteten Kanten . War wahrscheinlich gedachtdas sich Anfänger nicht direkt verletzten. Soll sogar schon mal von Händlern warnhinweise zu scharfkantigen Flanken gegeben haben. Aber sonst sind Filme von Heiko und Dominik vollgepackt mit Basiswissen das in vielen anderen professionellen Filmen einfach fehlt . Aber egal , Ich glaub, ich fang heut schon mal mit (Foren) fasten an , bin etwas versucht direkter zu werden, morgen geht’s mir wahrscheinlich wieder besser , hoffe ab Mittwoch gibts lesenswertere Themen für mich
 

pedder

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mein Beitrag bezog sich, das hätte ich besser kennzeichnen sollen, definitiv nicht auf Dominik oder Heiko oder einen speziellen Filmemacher.
 

Kunstbohrer

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Flex, Kantenschleifer, Nasschleifer (tormek), Schleifbock oder am
Besten eine Iselli. Geht alles irgendwie. Was halt grad da ist und was man halt grad für eisen hat. Die Baueisen werden irgendwie geschliffen. Die veritas nur nass.
 
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