Laufrichtung der Hammer C3-31 Kombimaschine umdrehen

Aloha

ww-esche
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Hallo,
ich müsste einen Bohrer in die Langlochbohrmaschine meiner Kombimaschine (= Bohrfutter an der Hobelwelle) einspannen, aber dafür muss ich den Lauf der Maschine umdrehen. Das habe ich schon gemacht, habe aber immer ein ungutes Gefühl dabei und weiss nicht so recht, ob man das machen darf. Allerdings gibt es einen Umschalter in der 380V Steckdose der Maschine
Was meint ihr?
Mit freundlichen Grüßen
Aloha
 

fahe

ww-robinie
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...der Phasenwender ist auschliesslich dafür da, eine miese Hausinstallation ohne Änderung nutzen zu können, und sicher nicht für den von Dir skizzierten Fall.

Wie schnell kommt etwas dazwischen, und man vergisst den vermeintlich guten "Lifehack". Wenn der Rest Deiner Kombi dann entgegen der richtigen Laufrichtung läuft, muss das nicht lustig ausgehen.
 

Aloha

ww-esche
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Ich bin das Problem umgangen, indem ich mit dem in die verkehrte Richtung laufenden Holzbohrer zwar mit etwas Rauch einige mm tief gebohrt habe, die genügt haben, um mit dem in die richtige Richtung laufenden Langlochbohrer an der richtigen Stelle ansetzen zu können, und das hat geklappt.
 

Aloha

ww-esche
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Wahrscheinlich ist die Maschine, die ich zum Zeitpunkt als ich diese Langlochbohrer gekauft habe hatte, andersrum gelaufen.
 
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DZaech

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Den Hobel zum Bohren falsch rum laufen lassen ist doch kein Problem, die grösseren Felder Kombis haben dazu einen R-L Umschalter. Dass man das nie vergessen darf wieder zurückzuschalten dürfte klar sein, das ist an der Fräse auch nicht anders…

Es gibt sowohl links- als auch rechtsschneidende Langlochbohrer. Richtig wäre, nur die für die Maschine passenden zu kaufen und zu benutzen.

Ja die Langlochbohrer in Links sind relativ gängig, aber bei Dübelbohrern oder Forstner hört das (im Hobbybereich) schnell auf, hat doch keiner. Und wer benutzt die LaLo nur zum Schlitze fräsen. Also früher oder später kommt man um den Rechtslauf nicht drumrum wenn man die auch richtig universell nutzen will, so wie es z.B. @IngoS immer schön vorzeigt.
 

Aloha

ww-esche
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die grösseren Felder Kombis haben dazu einen R-L Umschalter.
die meinige hat wie gesagt einen Umschalter im Stecker, aber ob der wirklich dafür gedacht ist, die Maschine verkehrt rum laufen zu lassen? Bei der Säge, Hobel- und Fräseinheit macht das jedenfalls keinen Sinn; das macht nur Sinn bei der LL-Einheit. Ich werde mal einmal bei Felder nachfragen.
 

Paulisch

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Ich hab mir n Polschalter gebaut mit dem kann ich die Außenleiter vertauschen.
dafür musst du dein Bohrfutter aber anderweitig befestigen.
Ich hab das Futter gebohrt und ne Madenschraube zur Sicherung reingedreht,
ansonsten dreht sich das Futter bei Last runter von der Welle.

Soll unangenehm sein, weiß ich von nem Freund :emoji_grin:
 

Paulisch

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die meinige hat wie gesagt einen Umschalter im Stecker, aber ob der wirklich dafür gedacht ist, die Maschine verkehrt rum laufen zu lassen? Bei der Säge, Hobel- und Fräseinheit macht das jedenfalls keinen Sinn; das macht nur Sinn bei der LL-Einheit. Ich werde mal einmal bei Felder nachfragen.
Der Polwender ist nur für den einmaligen Gebrauch gedacht. Also Maschine einstecken, merken das man Linksdrehfeld hat, Polwender drehen fertig.
Das ist nicht für den Dauergebrauch gedacht, ist ja kein Schalter. Ich kann mir vorstellen das da Ruckizucki die Litzen brechen in der Dose
 

IngoS

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Ja die Langlochbohrer in Links sind relativ gängig, aber bei Dübelbohrern oder Forstner hört das (im Hobbybereich) schnell auf, hat doch keiner. Und wer benutzt die LaLo nur zum Schlitze fräsen. Also früher oder später kommt man um den Rechtslauf nicht drumrum wenn man die auch richtig universell nutzen will, so wie es z.B. @IngoS immer schön vorzeigt.
Hallo,

an meiner Kombi ist ein Wahlschalter, der die Drehrichtung der Hobelwelle zum Bohren umkehrt.
Das Bohrfutter sitzt auf einem Konus mit zusätzlicher Sicherungsschraube.

IMG_20260128_142304.jpg

Für Langlöcher empfehle ich die Langlochfräser, oder Pendelschlitzfräser, die im Rechts- und Linkslauf funktionieren, mit denen man aber nicht Bohren kann. Dafür arbeiten sie aber schnell und sauber.

IMG_20260128_142505.jpg

Rechtslauf ist aber schon sehr praktisch.
Neben Forstner- und Kunstbohrern kann man ja sogar mit den Querholzdübelbohrern in Hirnholz Zapfen schneiden. Habe allerdings auch einen polumschaltbaren Motor eingebaut, den ich bei großen Bohrerdurchmessern mit halber Drehzahl betreiben kann.

IMG_20250108_104204.jpg

Gruß Ingo
 
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fahe

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Den Hobel zum Bohren falsch rum laufen lassen ist doch kein Problem, die grösseren Felder Kombis haben dazu einen R-L Umschalter.
Im Eingangspost steht:
Allerdings gibt es einen Umschalter in der 380V Steckdose der Maschine
So habe ich das meiner Erinnerung nach auch einmal an einer Felder-Kombi gesehen. Daraus kann man wohl schlüßfolgern: umgestellt wird die Drehrichtung aller Motoren.
 

Werkzeugprofi

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Wahrscheinlich ist die Maschine, die ich zum Zeitpunkt als ich diese Langlochbohrer gekauft habe hatte, andersrum gelaufen.
Irgendwie verstehe ich die Pointe nicht...

*Kombimaschine (Felder?)
*Maschine wird eingeschaltet, nach der Drehrichtung werden die Bohrer angeschafft
*Man merkt dann: Hey, die Hobelmaschine dreht falsch und der Stecker wird umgepolt, damit die Hobel richtig rum läuft
*Plötzlich sind die richtigen Bohrer aufgrund der geänderten Drehrichtung die falschen

Wenn es sich so zugetragen hat, besteht zu Recht die Befürchtung, dass der/die Nutzer/in keine oder viel zu wenig Ahnung von Holzbearbeitungsmaschinen hat und und schlimme Unfälle damit schon fast vorprogrammiert sind...

Oder ich habe etwas übersehen und liege mit meiner Befürchtung falsch, was mir am liebsten wäre :emoji_slight_smile:
 
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Aloha

ww-esche
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Langlochfräser, die im Rechts- und Linkslauf funktionieren,
wusste bisher nicht dass es sowas gibt
Oder ich habe etwas übersehen
Der LL-Bohrer passt schon zu der Maschine, aber da er vorne platt ist, ist es schwierig, an der richtigen Stelle das Loch zu bohren.

Ich bin das Problem wie gesagt umgangen indem ich mit dem in der falschen Richtung drehenden normalen Holzbohrer mit Spitze nur einen Kreis markiert habe um mit dem LL-Bohrer an der richtigen Stelle zu bohren.

Und alles ist gut.

Und was ich im Post #5 geschrieben habe ist Blödsinn: der Langlochbohrer passt zu der Drehrichtung der Maschine, nur die normalen Bohrer drehen anders rum.

Ich werde ab er mal bei Felder fragen, was sie davon halten, die Maschine kurz in der verkehrten Richtung laufen zu lassen.
 

IngoS

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Der LL-Bohrer passt schon zu der Maschine, aber da er vorne platt ist, ist es schwierig, an der richtigen Stelle das Loch zu bohren.
Hallo,

da hast du irgendwie die falsche Arbeitsmethode.
Der Schlitz wird auf dem Werkstück angerissen. Dann das Werkstück auf den Bohrtisch spannen. Nun nach Anriss die Grenzen mit dem Bohrer anfahren und die Anschläge entsprechend setzen. Noch die gewünschte Bohrtiefe einstellen und los geht es. Das aufschreiben hier dauert länger als die Einstellung selbst.
Hier noch nen Filmausschnitt.

Gruß Ingo
 
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joh.t.

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wusste bisher nicht dass es sowas gibt

Der LL-Bohrer passt schon zu der Maschine, aber da er vorne platt ist, ist es schwierig, an der richtigen Stelle das Loch zu bohren.

Ich bin das Problem wie gesagt umgangen indem ich mit dem in der falschen Richtung drehenden normalen Holzbohrer mit Spitze nur einen Kreis markiert habe um mit dem LL-Bohrer an der richtigen Stelle zu bohren.

Und alles ist gut.

Und was ich im Post #5 geschrieben habe ist Blödsinn: der Langlochbohrer passt zu der Drehrichtung der Maschine, nur die normalen Bohrer drehen anders rum.

Ich werde ab er mal bei Felder fragen, was sie davon halten, die Maschine kurz in der verkehrten Richtung laufen zu lassen.
Die haben das vorgesehen, sonst hätten sie nicht ab Werk einen umschaltbaren Stecker angebaut.
 

fahe

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Ich werde ab er mal bei Felder fragen, was sie davon halten, die Maschine kurz in der verkehrten Richtung laufen zu lassen.
...also zumindest mir ging es nicht um "kurz". Sondern um die schlichte Tatsache, dass es genügend Anlässe gibt, die einen am Ende von "kurz" ablenken und einen das dann vergessen lassen können.

Die haben das vorgesehen, sonst hätten sie nicht ab Werk einen umschaltbaren Stecker angebaut.
Das ist eine Kombimaschine; der Phasenwender ist in der Gerätesteckdose und die geänderte Drehrichtung gilt für alle Komponenten.
 

joh.t.

ww-robinie
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...also zumindest mir ging es nicht um "kurz". Sondern um die schlichte Tatsache, dass es genügend Anlässe gibt, die einen am Ende von "kurz" ablenken und einen das dann vergessen lassen können.


Das ist eine Kombimaschine; der Phasenwender ist in der Gerätesteckdose und die geänderte Drehrichtung gilt für alle Komponenten.
Ich weiß das.
Habe selbst eine A341 mit Ll und benutze die auch.
Für mich war die Frage sinnlos.
Felder hat das so vorgesehen und also wird's funktionieren.
Sehne mich aber nach einer richtigen Langlochbohrmaschine die ich vorher hatte zurück.
Dagegen ist das Spielzeug.
 

Aloha

ww-esche
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Um das Thema, das in der Praxis abgeschlossen ist (die Teile sind verleimt) auch hier abzuschliessen: ich hatte einen entscheidenden Detail zu erwähnen vergessen - sorry -: ich habe keine Langlöcher gebohrt oder gefräst, sondern Dübellöcher, und die müssen nun mal an der richtigen Stelle sitzen damit die Löcher des einen Teils auf die des damit zu verbindenden passen.
Ich habe zuerst die Löcher auf ungefähr in der Horizontalen platziert und mit dem LL-Bohrer gebohrt (in der Vertikalen schon möglichst mittig), dann 2 Metallspitzen in die Löcher eingesetzt, das zweite Teil dagegen gedrückt, was 2 Punkte auf diesem Stück lieferte, und diese Punkte mussten das Zentrum des Lochs sein, weshalb das nicht möglich war mit dem platten LL-Bohrer, und da habe ich die nötige Genauigkeit eben dadurch erzielt, dass ich mit dem (falsch rum laufenden Holzbohrer mit Spitze) die Löcher angedeutet habe und dann konnte ich den LL-Bohrer an der richtigen Stelle ansetzen.
Die (einfachere) Alternative wäre gewesen, die Maschine in der falschen Richtung drehen zu lassen und die Löcher mit dem Holzbohrer zu bohren.
Aber um das zu tun -was ich schon einige Male getan habe in der Vergangenheit - da sind mir, nach meiner kürzlichen Erfahrung beim Ersetzen eines grossen gummierten Rades das für den Vorschub des Dicktenhobels sorgt, Bedenken gekommen: dieses Rad ist nur mit einem kleinen Schräubchen fixiert, und ich habe mir vorgestellt, dass diese Schraube sich beim Laufen des Rads in der verkehrten Richtung lockern könnte.

Die haben das vorgesehen, sonst hätten sie nicht ab Werk einen umschaltbaren Stecker angebaut
Da gab es am Anfang dieses thread's (#2) eine andere Vermutung. Ich schreibe eine Mail an Felder und frage, was die davon halten.

Ich danke allen, die sich mit dem Thema befasst haben.

Mit freundlichen Grüßen
Aloha
 
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Aloha

ww-esche
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Das ist eine Kombimaschine; der Phasenwender ist in der Gerätesteckdose und die geänderte Drehrichtung gilt für alle Komponenten.
Das stimmt, aber es läuft ja immer nur eine Einheit, und mir geht es lediglich um die Hobelmaschine an deren Welle das Bohrfutter fixiert ist.
...also zumindest mir ging es nicht um "kurz". Sondern um die schlichte Tatsache, dass es genügend Anlässe gibt, die einen am Ende von "kurz" ablenken und einen das dann vergessen lassen können.
Das ist mir schon mal geschehen, aber es fällt ja sofort auf wenn eine Komponente in der falschen Richtung läuft. Und beim Arbeiten mit solchen Maschinen DARF man einfach nichts vergessen.
 

fahe

ww-robinie
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Ok, ich bin raus.

Wenn Du vergisst, den Phasenwender wieder zurückzustellen - Frau möchte Dich pünktlich am Mittagstisch sehen..., die Geliebte lockt mit anderem als dem Mittagsessen..., ein besoffener Autofahrer hat Dir gerade zehn Meter Deines Grundstückzauns rasiert..., Tausend andere plausible Gründe - wird beim nächsten Mal bspw. auch Deine Kreissäge verkehrt herum laufen.
 

pinguin1966

ww-birnbaum
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Das Bohrfutter sitzt auf einem Konus mit zusätzlicher Sicherungsschraube.
Hallo Ingo,
so - oder so ähnlich - ist es wohl allgemein üblich.
Ich habe eine Hammer mit Anbau-LaLo, die foglich linksrum läuft. Das Bohrfutter hat ein Linksgewinde mit Sicherungsschraube. Ich nutze folglich auch linksschneidende Bohrer.
Wenn ich Dich richtig verstehe, hättest Du keine Bedenken, die Maschine - wenn möglich - auch rechtsrum laufen zu lassen? Die Sicherungsschraube verhindert zuverlässig das Losdrehen des Bohrfutters? Ist das so?
Danke & LG
Ralph
 

IngoS

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Hallo Ingo,
so - oder so ähnlich - ist es wohl allgemein üblich.
Ich habe eine Hammer mit Anbau-LaLo, die foglich linksrum läuft. Das Bohrfutter hat ein Linksgewinde mit Sicherungsschraube. Ich nutze folglich auch linksschneidende Bohrer.
Wenn ich Dich richtig verstehe, hättest Du keine Bedenken, die Maschine - wenn möglich - auch rechtsrum laufen zu lassen? Die Sicherungsschraube verhindert zuverlässig das Losdrehen des Bohrfutters? Ist das so?
Danke & LG
Ralph
Hallo,

Oben hatte ich ja geschrieben, dass mein Bohrfutter auf einem Konus sitzt mit zusätzlicher Schraubensicherung.
Ob bei dir die Sicherungsschraube gegen das Auf Schraubgewinde genug Kraft aufbringt, kann ich nicht beurteilen. Sind denn beides Rechtsgemeinde, oder eins Linksgewinde?

Gruß Ingo
 

willyy

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Die (einfachere) Alternative wäre gewesen
das ganz anders anzugehen, wenn es sich um Dübelöcher handelt.
Für mich war das dann das vollkommen falsch gewählte Werkzeug.
Dübellöcher mit den Spitzen zu übertragen geht zwar, ist aber die ungenaueste und fehlerträchtigste Weise.
Entweder mit einer Maschine mit Anschlägen arbeiten (Domino, Duodübler), oder mit einem Dübelsystem und Bohrmaschine arbeiten, das auch über Anschläge funktioniert (drillo, Wolfcraft, Kreg, was auch immer)
 
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