Bandsäge FROMMIA 650 Bombierung Laufrollen / Bandagen / Betriebsanleitung

Mitglied 67188

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da ich bald die Bandagen von meiner 500er Meber wechsle, hänge ich mich mit 2 Fragen an dieses Thema
wenn´s in Ordnung ist?

1) Wird die Bombierung an beiden Rollen vorgenommen?
Gehe davon aus, dass heißt, ich müßte mir 2 Bandagenabstreifer (aus Ziehklingen) montieren hat das schonmal wer gemacht?
Hätte jetzt keine Lust die Rollen jedesmal auszubauen.
1.1) Wie macht ihr das mit der Bombierung?
Stelle mir das entweder gefährlich vor mit offenen Rollenkasten oder mühselig/ungleichmäßig von Hand ohne Vorrichtung.

2) Gibt es eine sinnvolle Untergrenze der Sägeblattbreite bei z.B. einer 500er Rolle mit 40mm breiter Auflagefläche?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein z.B. 10mm Blatt auf so einer geringen Bombierung läuft und mir von daher immer wieder abrutscht?

Es gibt zwar 100te Beiträge die dann aber immer wieder gern in philosophische Betrachtungen abschweifen,
falls meine Fragen schonmal beantwortet wurden dann langt mir der Link... ich konnte keinen klärenden Beitrag finden.

Danke

Ach ja, hüstel
3) die Bandspannung nach Tonlage oder nach seitlicher Ablenkung bei einer bestimmten Kraft?
ich hab da überhaupt kein Gefühl dafür, die Meber läßt sich mit sehr wenig Kraft ziemlich stark spannen
und ich möchte mir weder Schränkung noch Bandagen ruinieren....

Das war´s jetzt aber wirklich
schönen Sonntag noch
 

U.Tho

ww-robinie
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von Hand ohne Vorrichtung
Von Hand mit Vorrichtung. So habe ich das gemacht:
https://www.woodworker.de/forum/threads/kirchner-bandsäge-restaurieren.114165/page-8#post-837249#185
Anschließen statisch gewuchtet. Bin recht zufrieden, kann aber nichts sagen über Eigenschaften im Betrieb mit dünnen Sägebändern, da meine Maschine noch im Zusammenbau ist.
Finde aber die Frage gerechtfertigt, ob man beide Räder bombieren sollte - könnte mir durchaus vorstellen, dass eines reichen würde, welches die "Führung" übernehmen würde.
 

Lorenzo

ww-robinie
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Bei mir waren ab Werk und sind jetzt auch wieder beide bombiert. Ich hab 600er Räder mit 40mm Breite und das schmalste Blatt das ich hab ist 6mm schmal und das funktioniert. Ich spann nach Gehör, die Bandspannunsmessgeräte basieren wohl auf der zweiten genannten Methode, also wieviel Verformung bei ner bestimmten Kraft möglich sind.
Ich geh da einfach nach Gefühl, anfangs hab ich mal ne Gitarrenstimmapp auf dem Telefon verwendet. Sobald wirklich n Ton rauskommt der Richtung tiefe Gitarrensaite geht, sollte es eigentlich gehen. Zum Auftrennen lieber bisschen fester anziehen, beim 6mm Blatt war ich vorsichtig, nicht dass es reisst. Außerdem ist das ja für Kurvenschnitte, da is es meiner Meinung nach nicht so schlimm wenns mehr Flex hat.
Uwes Methode der Bombierung find ich gut, da kann ich keinen Tipp geben. Meine Variante soll nicht als Vorbild dienen... :emoji_thinking:
 

U.Tho

ww-robinie
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Zum Thema Bandspannung gab es bis dato auch schon einige Beiträge. Vor einiger Zeit hatte ich auch mal in die Runde angefragt, wieso man eigentlich davon abgekommen ist, die Bandspannung mit einem Gewicht über einen Hebel einzustellen - ehrlich gesagt, bekam ich keine für mich plausible Antwort. An den Maschinen heutzutage alles recht aufwändig diesbezüglich - bis hin zu teuren Messgeräten oder nach Gehör. (nach dem Motte "wenn`s kracht noch n Meter")
Ich werde mir bei meiner Maschine ein paar Markierungen machen, wo das Gewicht am Hebel bei welchem Band liegen muss - habe fertig oder?
 
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