Neues Sägeblatt - neue Säge

holzchines

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Ich würde davon abraten eine schribe zwische blatt und wellenschulter zu setzen.

besser ist es, das distanzstück (falls vorhanden) zwischen korpus und spaltkeil anzupassen. Das sitzt möglicherweise ein eisenteil, dass auch die 1,5mm schlanker werden könnte.
Ja. Sitzt. Allerdings wird es schwierig was passendes zu finden.

Warum ist es schlecht ein distanzstück zu nutzen?
 

holzchines

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Guuden,

eine Tischkreissäge ist keine Wurstschneidemaschine,
bei der das Schneidgut einfach am Anschlag vorbei geschoben wird.

Immer vorher schlau machen, nicht erst wenn die Brocken geflogen sind!

https://www.bghm.de/fileadmin/user_upload/Webshop/Webshopmedien/Holzbranche/BG_96.18.pdf

Hmmm. Ich bin vielleicht ein bisschen blauäugig an die Sache ran. Ich habe in diesem Beitrag bereits zwei solcher Broschüren gelesen und viel gelernt. Ich versuche nun das gelernte anzuwenden.

Im Augenblick richte ich meinen Spaltkeil optimal aus und stoße hier auf Schwierigkeiten. Ich freue mich auf konstruktive Ideen.
 

Borsti_59

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Nennt sich Paßscheibe, gibt es in allen Durchmessern und sind in den Abstufungen 0,1-0,2-0,3-0,5-1,0-1,5-2,0 mm erhältlich.
 

miaz

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Paßscheiben am Sägeblatt sind keine gute Idee, diese müsste ja hinter den inneren Blattflansch gelegt werden.
Hat der Flansch einen Formschluss, geht das nicht.
Einfacher sind Beilagen für den Spaltkeil anzufertigen.
Oftmals deckt der SK verschiedene Blattbreiten ab, aber z.B. bei Dünnschnittblättern kann es schon grenzwertig werden. Hier machen aber nur verschiedene Spaltkeile einen Sinn.
 

holzchines

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Ich hab mal formschluss gegoogelt. Meine Säge hat keinerlei Nute oder Aussparungen. Ich könnte eine Standard-bleilagscheibe in groß nutzen.... Ohne Probleme. Nicht jedoch eine alternative Halterung für den spaltkeil.
Ich würde gerne ein Foto hochladen. Mein Handy komprimiert aber die Bilder nicht wie ich das will... Ich mach das morgen mit meinem computer...
 

Borsti_59

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Standard Scheiben sind selten parallel.
Paßscheiben werden im Außendurchmesser zu klein sein, z.B. 30x42mm.
 

Borsti_59

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Ich persönlich würde den Vorschlag von @miaz bevorzugen. Mach dir ein paar Spaltkeile an denen die Beilagen fest dran sind, dann wechselst du nur die SK und hast kein gefummel mit den Beilagen.
 

Klem Low Scott

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Ja. Sitzt. Allerdings wird es schwierig was passendes zu finden.

Warum ist es schlecht ein distanzstück zu nutzen?
Die scheibe sollte eine sehr gute parallelität haben, sonst eiert dein blatt. Bei ggf formschluss funktioniert es wie erwähnt nicht. Vergisst du die scheibe einmal wieder einzubauen, dann passt es wieder nicht und es wird gefährlich.

viel unkritischer, da keine bewegung und nicht zu vergessen beim zusammenbau ist ein passendes distanzstück am spaltkeil. Das ist kein große wissenschaft ein solches aufs zehntel zu fertig oder fertigen zu lassen.
 

holzchines

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Hallo nochmal. Ich möchte nochmal auf mein Spaltkeil-Problem zurückkommen. Ich habe mich seit gestern mit der Idee aus einer priv.Nachricht angefreundet, dass das Sägeblatt vielleicht schon immer mit einer Passscheibe auf der Welle saß, diese aber verloren ist.
Aber der Reihe nach. Ich habe ein paar Bilder für euch:

Meine Welle:
https://1drv.ms/u/s!AnbK_p-te92egmT8O25e3ZhpzRS8?e=EEHU3s

Die Säge und Ihr Innenleben:
https://1drv.ms/u/s!AnbK_p-te92egmgFS7WnBstZxA51?e=UBDQim

Die Befestigung des Spaltkeils:
https://1drv.ms/u/s!AnbK_p-te92egmcVolvXPvfjBv3O?e=IOXLap

Die Befestigung des Spaltkeils im Detail. Diese ist auf einer Schiene befestigt:
https://1drv.ms/u/s!AnbK_p-te92egm0Unt78bzBtRv4Z?e=uxsZmX

Die Schiene in Richtung Welle:
https://1drv.ms/u/s!AnbK_p-te92egm7e2nxOXtE37R_z?e=cyzf3T

Befestigung des Spaltkeils von hinten:
https://1drv.ms/u/s!AnbK_p-te92egm9pD8ho94EHvt7P?e=uWVNOl

Hier kann ich nichts unterlegen, weil sonst mein Problem eher schlimmer würde.
Ein kleiners Sägeblatt mit kleinerem Spaltkeil. Damit habe ich die Säge gekauft.
Gleiches Problem:
https://1drv.ms/u/s!AnbK_p-te92egmNfEEPKERgopIp0?e=tLOCHO

Jetzt zur Vermutung. Das Blatt muss mit einer Passscheibe weiter vor. War sie mögl. früher auch.
Ich habe meine Säge geschlossen und zeige jetzt den Spaltkeil:
https://1drv.ms/u/s!AnbK_p-te92egmmzdQODgLx21RrZ?e=mOsP5A
Der Spaltkeil sitzt schön mittig.


Jetzt von der anderen Seite. Ich zeige das Blatt:
https://1drv.ms/u/s!AnbK_p-te92egmqJN-oLKDlhRE2b?e=edmjJs

Der Fokus ist nicht optimal, aber man kann erkennen, das Blatt sitzt alles andere als Mittig!

Weiteres Indiz:
https://1drv.ms/u/s!AnbK_p-te92egmXzirzSjsColqJM?e=tmi0zw
Von oben betrachtet sieht der Tisch so aus, als hätte da schon so manches Blatt am Tisch genagt, weil der Abstand recht gering war.

Die Welle im Detail sieht so aus:
https://1drv.ms/u/s!AnbK_p-te92egmun1RJUQATfZLCr?e=cpBYD6
Das Patent mit der Nut kenne ich nicht. Auf dieser Scheibe sitzt das Blatt, Dann ein großer Ring, ein kleiner und der Schraubverschluss, siehe erstes Bild. Einen Formschluss an diesen Komponenten gibt es nicht.

Gruß
Frank.
 

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holzchines

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Da klappt was mit der Technik nicht. Die Bilder sind nicht sichtbar
Ich bearbeite das. Einen Moment Geduld....

...

Die Reihenfolge ist bisschen anders. Ich habe die Bilder aber jeweils über onedrive verlinkt.
 
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brubu

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Hallo
Ist in Bild 274 das Sägeblatt wirklich so nah am Gusstisch wie es aussieht? Dann musst Du das Sägeblatt mit passender Scheibe am Flansch
unterlegen sonst streift es bei geringem Flattern oder Verlaufen im Holz an der Tischkante und die Zähne sind futsch. Ev. besser hinter dem
Flansch eine Distanzscheibe auf die Welle wenn es geht. Insbesondere grosse Zuschnittsägen können schnell verlaufen und an der Tischkante
streifen.
Gruss brubu
 

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Aber was kann ich dann nutzen?
Auf dem Bild sehe ich eine Nut mit einem vermurksten Keil , den Du schleunigst demontieren und erneuern solltest , sonst schert diese vollends ab . Dann machst Du neue Bilder. Ich denke , das man dann eine etwas kleinere Passscheibe hinter den Flansch setzen müsste . Vorn sieht man an den Laufspuren , das da mal temporär eine kleinere Scheibe drauf war , was nicht zu empfehlen ist !
 

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tomkaes

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Sag mal ehrlich:
Ist dir schon mal der Gedanke gekommen, das dein neuer Spaltkeil nach unten viel zu kurz ist?
Abgesehen davon, ist das Modell für Sägen mit Oberschutz, den du wohl nicht besitzt.
Eine ausreichen große Spänehaube kannst du daran auch nicht montieren,
weil die Kombination Spaltkeil mit Spänehaube nur bis 315 mm Blattdurchmesser
zulässig ist und deshalb größer auch nicht gefertigt wird.
 

schrauber-at-work

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Mal von den Einwänden unseres Spaltkeilprofis (Ist ernst gemeint!) @tomkaes abgesehen.
Axial Ausgleichsscheiben von "normalen" Frässpindeln/Fräsdornen aus dem Metallbereich sollten funktionieren.
Schreib mal wie "dick" die Ausgleichsscheibe sein muss, dann schau ich mal was ich in der Schublade habe.

Ist (war) gängige Praxis beim einrichten von Fräswellen im Metallbereich, wieso sollte es nicht an einem Sägeblatt funktionieren??
Das Drehmoment im Vergleich zu ner Spindel ist "lachhaft".

Passfedernut bringen die auch mit (braucht man nicht zwingend)

Gruß SAW
 

holzchines

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Axial Ausgleichsscheiben von "normalen" Frässpindeln/Fräsdornen aus dem Metallbereich sollten funktionieren.
Schreib mal wie "dick" die Ausgleichsscheibe sein muss, dann schau ich mal was ich in der Schublade habe.
Gruß SAW

Sehr nett von dir. Hab echt keine Ahnung, wo ich sowas herbekomme. Hätte am end bei meinem lokalen Landmaschinen-Mechaniker gefragt.
Die Scheibe müsste 1,5 mm dick sein. Die Welle ist 30mm.

Gruß
Frank
 

holzchines

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Sag mal ehrlich:
Ist dir schon mal der Gedanke gekommen, das dein neuer Spaltkeil nach unten viel zu kurz ist?
Abgesehen davon, ist das Modell für Sägen mit Oberschutz, den du wohl nicht besitzt.
Eine ausreichen große Spänehaube kannst du daran auch nicht montieren,
weil die Kombination Spaltkeil mit Spänehaube nur bis 315 mm Blattdurchmesser
zulässig ist und deshalb größer auch nicht gefertigt wird.

Hmm. Ehrlich: Nein.
Ich kann den Spaltkeil richtig fest klemmen. Zugegeben, kürzer dürfte er nicht sein. Aber ob der jetzt nach unten 10mm oder 50mm rauskuckt, scheint mir für die Festigkeit nicht ausschlaggebend.
An der Sache mit dem Oberschutz ist was dran.
Ich habe in diesem Thread schon viele Tipps zu Thema Sicherheit bekommen. Ich starte bei 10% und kann mit passendem Spaltkeil, Sicherheitszonen, 45°-Winkel beim Längsanschlag, ggf. Queranschlag und Schieber für das Werkstück diesen Wert signifikant steigern - Auch wenn ich, bis ich mir eine externe Haube kaufe nicht bei 100% ankomme.
Mein aktuelles Problem ist die Ebene des Spaltkeils. Meine Philosophie ist, immer am dringendsten Problem zu arbeiten. Das ist meiner Meinung nach derzeit die Ebene des Spaltkeils, bzw. des Sägeblatts.
Wenn ich zu viele Baustellen gleichzeitig aufreise verliere ich den Überblick.
Ich halte fest. Das Sägeblatt zu so groß, dass ich dafür keinen Spaltkeil-montierten Oberschutz bekomme, weil dieser nicht zugelassen ist.
Ich versuche den Oberschutz im Hinterkopf zu behalten, kann aber noch nicht so richtig einschätzen, wie wichtig der Oberschutz zu bewerten ist und bleibe bis dahin Vorsichtig.
 

FredT

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Das wird u.U. nicht reichen... Oberschutz bitte nicht im Hinterkopf behalten, sondern nach dem Spaltkeil oberste Priorität einräumen, denn er schützt dich vor hochgerissenen Werkstoffteilchen, verhindert das Überschlagen von Sägegut und schützt vor unbeabsichtigten An- und Übergreifen des Sägeblatts. Außerdem kann man mit diesem auch gut für die allgemeine Sauberkeit und Luftqualität sorgen...

Es hat durchaus Sinn, wenn die Berufsgenossenschaft den Oberschutz zwingend fordert
 

holzchines

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So. Ich habe den vermurksten Keil rausbekommen. Ich frage mich aber, wie ich jetzt den Flansch von der Welle bekomme? Wie ist der fest? Würde ich den abbekommen, könnte ich dahinter die PassScheibe legen und hätte ein perfekt positionierte Blatt incl. Spaltkeil :emoji_slight_smile:
Viele Grüße
Frank
 

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