Kleine Fragen, schnelle Antworten

MarcBerlin

ww-robinie
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Ich suche ein bestimmtes Möbelscharnier
Der Rest des Beitrags klingt eher, als bräuchtest Du ein Schloss.
Bei solchen Möbelschlössern gibt es "Einsteck-", "Aufschraub-" und eben, quasi als Zwischending, "Einlassschlösser". Die Bauform brauchst Du und man bekommt sie noch.
Zum Beispiel hier oder hier oder auch hier.
Und es gibt noch mehr Quellen
 

MarcBerlin

ww-robinie
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Da zwar die meisten aber doch nicht alle Möbeltüren klemmen, ist das Schloss oft schlicht die einzige Möglichkeit, die Tür im geschlossenen Zustand zu halten. Ich habe schon viele solcher Schlösser ersetzt, wenn es mir um die Originalität ging. Steht aber bei einem weniger wertvollen Möbel die Praxistauglichkeit im Vordergrund, ersetze ich Schlösser gern durch Schnäpper. Je nach vorher verbautem Beschlag muss dann aber zusätzlich noch ein Knauf angebracht werden - das ist dann schon eine wesentliche Veränderung des Möbels. Man bekommt sehr hübsche Kugel- und Magnetschnäpper und andere Bauformen, die gänzlich ohne Plastik auskommen. Diese fiesen Magnetschnäpper im Plastikgehäuse aus dem Baumarkt hat tatsächlich kaum ein Möbel verdient (zumindest keins, was eine Reparatur wert ist).
 

Urbexopa

ww-esche
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Der Rest des Beitrags klingt eher, als bräuchtest Du ein Schloss.
Bei solchen Möbelschlössern gibt es "Einsteck-", "Aufschraub-" und eben, quasi als Zwischending, "Einlassschlösser". Die Bauform brauchst Du und man bekommt sie
Ja richtig, Asche auf mein Haupt, ich habe das gestern Abend auf der Couch ins Handy geklimpert und beim Korrektur lesen übersehen.
Ich such(te) ein Schloss!
........das Schließblech unterlegen. Aber muss überhaupt abgeschlossen werden?
Bei Kleiderschränken z.B. frage ich mich das immerwieder.
Danke für den Tip, denn im Gegenflügel war gar kein Schließblech drin, sondern nur eine Aussparung im Holz. Ich wollte mal endlich mal etwas vernünftig machen. :emoji_innocent:
Drum habe ich mir heute aus 1,5mm Messingmaterial ein Schließblech gebogen, gefeilt und gebohrt und es funzt jetzt.
Die Senklöcher im Blech mache ich noch etwas größer damit die Schraubenköpfe im Blech verschwinden.
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seesternfish

ww-ulme
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1 mm ist meiner Meinung nach auch noch zu viel. Da fährt das Holz ja auf der anderen Seite wieder in die aufsteigenden Zähne rein. Habe gerade einen eingestellt von einer kleinen Säge. Ich mache das nach Augenmaß an einem am Sägeblatt angelegten Lineal, so 2/10 mm schätze ich.

Grüße
Ja hast eigentlich recht , 1 mm ist zuviel
 

felixcurly

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Guten Morgen,

Ein Fenster in unserer Gaube schleift.
IMG_9318.jpeg IMG_9320.jpeg
Ich wollte nachstellen, aber da ist die Schraube schon am Anschlag?
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Was macht man da? Unten links das Ecklager anheben? Gibt es eine weitere Möglichkeit die schleifende Ecke anzuheben?

Danke!
Felix

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TischlerTheo

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Dazu muss das Fenster ausgehangen werden. Das weiße Lager am Rahmen abschrauben und neue Löcher 4 mm links daneben bohren. Dann die Stellschraube am Flügel wieder zurückdrehen (dann ist das einhängen leichter) und den Flügel wieder einhängen.
 

felixcurly

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Dazu muss das Fenster ausgehangen werden. Das weiße Lager am Rahmen abschrauben und neue Löcher 4 mm links daneben bohren. Dann die Stellschraube am Flügel wieder zurückdrehen (dann ist das einhängen leichter) und den Flügel wieder einhängen.
Ich denke darauf läuft es hinaus - wobei: Rahmen und Fenster sind waagerecht, und das Ecklager ist auch auf Anschlag reingeschraubt… müsste ich da nicht eher am Ecklager was korrigieren?
 

Djslimer

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Lohnen sich Wendeplattenfräser? Vermutlich ist die Frage zu pauschal, aber vielleicht gibt es ja dennoch eine pauschale Antwort. :emoji_wink:
 

Schreinersein

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Habe vor allem die mit Anlaufring im Einsatz, da macht es auf jeden Fall Sinn. Zumindest für mich. Durchmesser bleibt gleich und wenn man ein Paket Wechselschneiden da hat, hat man auch immer einen scharfen Fräser. Habe einen langen und einen kurzen, dazu noch einen Fasenfräser und einen langen Nutfräser ohne Anlaufring
 

Pareto

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Definitiv.

Zum einen ist die Schwelle niedriger, mal die Wendeplatte zu drehen oder tauschen - einen Bohrer zum Schärfen zu bringen, fällt vielen offensichtlich schwer.
Dadurch hat man tendenziell schärfere Fräser.
Da geht auch am Samstag Nachmittag ohne Wartezeit.

Außerdem (siehe oben) wird ein Fräser durch Gebrauch und Schärfen kleiner. Dann hat der 8mm Fräser halt keine 8mm mehr.
Mit Anlaufring erst recht problematisch.
 

Rabe7000

ww-pappel
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Hallo zusammen und danke für den Einlass. Ich bin hobby-mäßig aktuell mit 2 Oberfräsen unterwegs, einer DRT50 und einer größeren 2302. beides Makita, Anwendung Weich- bis Harzholz. Zur DRT50 habe ich mir seiner einen Fräsersatz von Bosch gekauft, mit dem ich eigentlich gut zurecht gekommen bin - wobei mir natürlich die Erfahrung fehlt, was bei Fräsern überhaupt "gut" ist. Die Fräser sind aber langsam stumpf und ich würde mir gerne neue Fräser zulegen.
Gibt es von euch Empfehlungen, welche Fräser (Hersteller) ich ins Auge fassen sollte? Also, welcher Hersteller ordentliche Ware für den ambitionierten Hobbybereich bietet? Und wo kauft ihr die? Gibt es da Händler online, die zum Beispiel auch vernünftige Eigenmarken am Start haben? Sollte die Frage hier in der falschen Rubrik stehen, bitte verschieben...vielen Dank für die Hilfe
 

Guido_CH

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Hallo zusammen und danke für den Einlass. Ich bin hobby-mäßig aktuell mit 2 Oberfräsen unterwegs, einer DRT50 und einer größeren 2302. beides Makita, Anwendung Weich- bis Harzholz. Zur DRT50 habe ich mir seiner einen Fräsersatz von Bosch gekauft, mit dem ich eigentlich gut zurecht gekommen bin - wobei mir natürlich die Erfahrung fehlt, was bei Fräsern überhaupt "gut" ist. Die Fräser sind aber langsam stumpf und ich würde mir gerne neue Fräser zulegen.
Gibt es von euch Empfehlungen, welche Fräser (Hersteller) ich ins Auge fassen sollte? Also, welcher Hersteller ordentliche Ware für den ambitionierten Hobbybereich bietet? Und wo kauft ihr die? Gibt es da Händler online, die zum Beispiel auch vernünftige Eigenmarken am Start haben? Sollte die Frage hier in der falschen Rubrik stehen, bitte verschieben...vielen Dank für die Hilfe
Hallo, die Frage wird öfter gestellt. Über die Suchfunktion wirst Du ausreichend Lesefutter finden.
 

bast_ig

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Hallo zusammen,

eine Frage noch zur Hema-Bandsäge: https://www.woodworker.de/forum/thr...z-gefunden-empfehlungen-2.110806/post-1314795

Nachdem man den Parallelanschlag wohl nicht ausgleichen kann, würde mich interessieren, wie das in der Praxis gelöst wird. Für meine kleine antiken Matabo zwinge ich einen Holzanschlag auf den Tisch, den ich auch für den Frästisch nehme. Da muss ich schon deutlich gegenkorrigieren, damit der Schnitt nicht verläuft. Dann kann ich damit aber problemlos bis 12 cm ohne großes Nacharbeiten auftrennen, zur Not auch mehr. Das wäre auch die Aufgabe für die Hema.

@Johannes und @Dietrich, Ihr kennt ja die Maschine.

Danke Euch und Grüße
 

Dietrich

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Hallo,

immer noch das Gleiche, ein verlaufender Schnitt ist zu 99% nicht die Folge eines falsch eingestellten Parallelanschlages, sondern resultiert aus einem falsch eingestellten Bandlauf.
Wichtigste Punkte, neues Band (nicht eines was dabei gelegen hat), alle Bandführungen weg stellen, schauen ob die Radbeläge bombiert sind (dürfte sich bei Hema erübrigen), Sägeband auflegen und zunächst vorsichtig spannen, dann den Bandlauf mit der oberen Radneigungsverstellung einstellen, so daß, das Band mittig auf den Radbelägen läuft, am besten während mit mit dem Finger das Radantreibt die Neigungsverst. betätigen dann sieht man schön wie das Band nach hinten oder vorne läuft.
Läuft es mittig, sprich Zähne laufen auf dem Gummi (keine Angst vegen der Schränkung die Radbeläge sind bombiert und drücken nichts kaputt), spannt man das Band richtig.
Dann den PA drauf und mal ein Stück Holz längs dran auftrennen, läufts der Schnitt noch weg, mit der Radneigung fein korrigieren, Band einen mm weiter hinten auf dem Radbelag positionieren, dann die Radneigung wieder arretieren und erneuter Versuch, bei manch einer älteren Bandsäge läuft das Sägeband erst gut wenn es hinten fast bündig auf dem Radbelag läuft, einfach in vielen kleinen Verstellschritten testen, aber es geht ganz sicher.
Bitte mal bescheid geben was raus kam!

Gruß Dietrich
 

Testlabor

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Nachdem man den Parallelanschlag wohl nicht ausgleichen kann, würde mich interessieren, wie das in der Praxis gelöst wird.
Ganz einfach: Die Schrauben der Tischbefestigung lösen und den Tisch gegenüber dem Sägeblatt verdrehen bis es passt. Wenn das Spiel in den Bohrungen nicht reicht hat der Maschinenständer ggf. mal einen Schlag bekommen (Klassiker ist Umfallen oder Beleidigung bei Transport). Hatten wir auch bei Neumaschinen schon. Dann die Bohrungen etwas vergrößern, Tisch justieren und gut ist
immer noch das Gleiche, ein verlaufender Schnitt ist zu 99% nicht die Folge eines falsch eingestellten Parallelanschlages, sondern resultiert aus einem falsch eingestellten Bandlauf.
Also wir haben im Rahmen von Produkttests, Risikobeurteilungen und der Hilfe bei Konformitätserklärungen schon mehrere Bandsägen verschiedener Hersteller (von High-End bis Massenware) in unseren Instituten gehabt.
Wenn bei Schnitttests der "Schnitt verläuft" dann war das nach meinem Wissensstand immer durch einen nicht sauber eingestellten Tisch verursacht. Dann Tisch zum Sägeband ausrichten und gut ist es. Das ist immer die erste Aktion bevor wir irgend was anderes prüfen / testen. Voraussetzung ist ein Sägeblatt das wirklich gleichmäßig geschränkt ist.

Ich kenne keinen Hersteller, der bei bombierten Rädern empfiehlt das Sägeband außerhalb der Mitte laufen zu lassen um eine Korrektur des Schnittverlaufs vorzunehmen. Wenn man - wie du empfiehlst - z.B. das Sägeband hinten laufen lässt, dann besteht die Gefahr die Schränkung zu verdrücken. Dann sind auch keine exakten Schnitte mehr möglich.

Nach unserer Erfahrung haben verlaufende Schnitte - wenn der Tisch richtig justiert ist - meist einen anderen Grund: ein stumpfes (aber trotzdem korrekt geschränktes) Sägeband oder ungeduldige / unerfahrene Nutzer.

Was passiert ist folgendes. Der Nutzer schiebt das Bauteil schneller als es das (stumpfe Blatt) verkraftet. Dadurch wird das Sägeband an die hintere Stützrolle gedrückt. Wenn das Sägeband Kontakt mit der Stützrolle hat, dann kann es nicht mehr geradlinig nach hinten ausweichen sondern verdreht sich (kippt) nach links oder rechts. Das verursacht dann einen verlaufenden Schnitt.
Das kann man leicht prüfen: wenn man den Vorschub bei gleicher Konfiguration deutlich reduziert wird i.d.R. der Schnitt wieder gerade.

Mit einem Flach-Gummiring kann man das schön demonstrieren: den Gummiring spannen und dann mit der Schmalseite gegen ein Hindernis drücken. Der Gummi verdreht sich (kippt zur Seite).

Kannst du bitte mal Hersteller von Bandsägen nennen, die empfehlen / zulassen das Sägeband auf bombierten Rädern außermittig laufen zu lassen um Schnittverlauf zu kompensieren? Würde mich interessieren weil wir bisher immer andere Vorgaben bekommen haben.
 

Dietrich

ww-robinie
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Hallo,

mir ist das mit dem verdrehten Tisch ein einziges Mal passiert, und da war ich selbst schuld weil ich die Maschine komplett zerlegt habe ohne mir die alte Position zu markieren. Seitdem empfehle ich grundsätzlich den Tisch da zu lassen wo er ist.
Nein es gibt keine Hersteller die empfehlen das Sägeband hinten bündig laufen zu lassen aber bei älteren Maschinen mit ebenso alten Radbelägen kann es eben sein das eine Position etwas hinter der Mitte die besten Ergebnisse bringt.
bei einem 29mm breiten Radbelag der ein 25mm Band 1 mm vom hinteren Rand aufnimmt besteht überhaupt keine Gefahr die Schränkung zu verlieren.
Den Bandlauf einzustellen ist aber eine Sache der dafür vorgesehenen Oberradverstellung, wenn man beim kleinsten Problem anfängt am Tisch zu drehen oder den Anschlag an zu passen, kann man das bei jedem Bandwechsel machen und das ist falsch, auch wenn es hunderte Videos von unseren amerik. Kollegen gibt die so die "Drift" einstellen, bleibt es falsch!

Gruß Dietrich
 
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