Kleine Fragen, schnelle Antworten

magmog

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Guuden,

anhand der Leistung und und der Länge des Heizdrahtes lässt sich der Wiederstand
pro Meter errechnen oder an einem möglichst langes Reststück wird der Ohmwert
gemessen und auf einen Meter umgerechnet.
Danach einen entsprechen Wiederstandsdraht bzw. Heizdraht beschaffen
und exakt wie den alten auf den Träger wickeln.

Womit ist der alte Wiederstandsdraht an die weiterführenden Kabel angeschlossen?
Eventuell benötigt es Verbinder mit keramischen Gehäuse.

Dir ist bekannt, dass es um 230V geht, und auch dass das Gehäuse aus Metall besteht
und es völlig schmerzbefeit jegliche Elektrizität an alles was, es berührt,
weiterleitet???
Dass im Gerät mit Sicherheit Asbest verbaut wurde????

Lass mal unbedingt einen Fachmann ran!
 
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raziausdud

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Hallo.

Ohne Fachkunde, ohne Gewähr, auf eigene Gefahr - nur mit ein wenig Erfahrung:

Der Heizdraht wird ja wohl nur an einer kleinen Stelle „durch“ sein, das ist im Foto schlecht zu sehen. Vielleicht kannst Du die freien Enden des Heizdrahtes verbinden. So ähnlich hab ich mal bei einem Heizlüfter zwei Enden der Heizdspirale einfach miteinander verhakt.

Ich meine ich habe hier auch ein paar Wendelreste (Dimension etwas größer als eine Kuli-Feder) „rumliegen“. Bei Bedarf … oder hier schauen:
https://www.ecosia.org/search?q=heizdraht

Grüße. Rainer
 
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Martin Graf

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Da ich weiß, dass hier viele Allrounder und Leute mit Wissen weit übers Woodworking hinaus unterwegs sind, kurz diese fachfremde Frage: Meinem geliebten, antiken Klapptoaster ist eine Wendel durch gegangen. Wer weiß Abhilfe? Was ist das für ein Material? Wo bekommt man es noch (bzw. Ersatz - Identisches wird kaum mehr hergestellt werden.) Das Ding ist derart simpel aufgebaut, dass ein Neuwickeln kein Problem wäre aber auch eine Flickung wäre okay.
Ich will einfach nicht auf die Möglichkeit einseitigen Toastens ohne Stärkenbegrenzung verzichten. Und das bietet halt kein moderner Toaster sondern nur diese Oldtimer.

Anhang anzeigen 222604 Anhang anzeigen 222605
Mein Vater hat einen ähnlichen Toaster über 70 Jahre am Laufen gehalten. Die Heizdrähte kann man flicken. Löten geht nicht, aber er hat dünne Messinghülsen an der Flickstelle drüber geschoben und verpresst.
Von dem originalen Heizdraht müsste ich noch etwas haben. Habe mir vor Ewigkeiten damit beheizbare Griffe für mein Motorrad gebaut, als es so etwas noch nicht zu kaufen gab.
Soweit ich weiß, sind die Trägerelemente aus Glimmer. Ob da aber auch noch Asbest drin ist, kann ich nicht ausschließen.
Bei Bedarf an einem Stück Heizdraht schickst Du mir eine PM.
Ich bin mit diesen Toastern quasi aufgewachsen, habe aber durchaus Respekt davor. Außer verbranntem Toast ist aber nie etwas Schlimmes passiert.
Gruß Martin
 

Schreinersein

ww-robinie
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Würde jetzt auch tippen, daß der aus der pre-asbest Zeit Zeit kommt. Das scheinen Bakelit (ähnliche) Griffe zu sein. So ein Schätzken steht hier auch noch, mit Umdrehautomatik. Beim öffnen der Klappe rutscht die Brotscheibe mit der gerösteten Seite einfach auf die Klappe, wenn diese ganz geöffnet ist. Beim hochklappen ist dann die andere Seite am Heizdraht.
Ist mit dem Einzug eines Dualittoasters allerdings mittlerweile nur noch Zierrat auf dem Regal
 

magmog

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das kammartige Stützmaterial uman dem der Draht angefochten ist dürfte asbesthaltig sein.
Phenolharz, ergo Bakelit, dürfte den Temperaturen nicht standhalten.
Aber mit einer Hülse die Enden zu verpressen könnte funzen!
 

flüsterholz

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Naja, sind vom Bohrbild ähnlich wie die Flachbohrer ( heißen, glaube ich, auch verstellbare Flachbohrer). Da scheint nur der äußere Vorschneider zu fehlen. Kenne die zumindest nur mit.
 

Eilberger

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Die gibt es noch neu zu kaufen. Sie funktionieren, Sind aber nicht so präzise wie Forstnerbohrer. Der Mitteldorn ist auch sehr lang, als Topfbandbohrer daher eher ungeeignet
 

happyc

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Danke für die Infos!
ich hab die aus einer privaten Werkstattauflösung - und ich glaube fast nicht, dass der zu wenig Forstnerbohrer hatte.. :emoji_slight_smile:

Nachtrag: an der Werkzeugwand hingen auch Gabel-Ringschlüssel. Jeder Ringschlüssel hatte eine exakt passende Bohrung gehabt, in die der Schlüssel eingehängt wurde. Dafür sind die Abstufungen der oben gezeigten Forstnerbohrer natürlich zu ungenau..
 

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MarcBerlin

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Danke für die vielen Rückmeldungen zum Toaster! Gute Impulse, die mir helfen.
  • Sehr gut möglich oder sogar wahrscheinlich, dass Asbest in den Trägern des Heizdrahtes ist. Bei allem Respekt vor dem Material ist das in den Dimensionen/ Mengen nun wirklich total unerheblich
  • Ja, es geht um 230V. Auch damit geh ich seit einigen Jahrzehnten unfallfrei um. Übrigens könnte eine leichte Überlastung (kombiniert mit einer etwas dünnen Stelle) tatsächlich ursächlich für das Durchbrennen sein. Denn zur Bauzeit des Gerätes lagen im Netz ganze 10-20V Volt weniger an. (in Berlin sind wir häufig bei 240V)
  • Irgend etwas verpressen als Flickung ist auf jeden Fall auch ein guter Ansatz, denn - klar - Löten ist hier nicht.
  • Wenn man solchen Heizdraht tatsächlich im Handel bekommt wäre eine komplett neue Wicklung der sinnvollste und vermutlich sogar einfachste Weg. Zerlegt ist das Ding jedenfalls schnell. Das einzige Risiko besteht in der Stabilität der Träger - nicht dass die bei der Demontage zerbröseln. Teste ich vorher.
  • Verbindungen kann man tatsächlich mit Keramik-Lüsterklemmen machen, bzw. - sofern genügend Abstand gegeben ist - mit dem inneren Metallteil einer Lüsterklemme.
Ich werde definitiv Rückmeldung geben, sollte das Projekt einen erfolgreichen Ausgang haben.
Und nun zurück zu Holzthemen...
 

Testlabor

ww-nussbaum
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kennt jemand so einen Bohrer - Verstellbarer Forstnerbohrer? hat schonmal jemand sowas in der Hand gehabt? Taugt das?
Ich habe so ein Teil im Einsatz. Sehr hilfreich wenn man "krumme" Bohrungsdurchmesser braucht. Kommt bei mir beim Arbeiten speziell mit Rundstäben zum Einsatz. Rundstäbe sind ja selten genau auf das Nennmaß gearbeitet.
Die Bohrqualität ist ok - das Beispielbild ist eine Probebohrung in faserigem Zirbenholz (Durchmesser 23mm bei 1800U/min). In Hartholzgibt es deutlich bessere Ergebnisse.

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fahe

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Für neue Heizwendel eines Keramikbrennofens habe ich den Heizdraht meiner Erinnerung nach bei Keramik-Kraft gekauft - dort gab es imho aber nach nur größere Gebinde.

Kanthaldraht gibt's in anderen Shops aber auch als Meterware. Ob Du da den richtigen Widerstandswert erreichst, musst Du ausrechnen. Also vorsichtig ein möglichst längeres Stück abwickeln und Widerstandswert ermitteln.

Außerhalb vom Töpfereibedarf fiele mir noch die Klientel ein. :emoji_wink:

PS: Geschraubte Flickstellen sind meiner Erfahrung nach immer die Stellen mit dem nächsten Defekt.
 

MarcBerlin

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Cool, schau ich mir an. Die Werte sind schnell ausgerechnet: Leistung ist ja bekannt und die Länge ist ja auch schnell berechnet; die Wendeln sind gut sichtbar. Ich staune, dass da tatsächlich knappe 6m Draht drinnen sind. Bei 450W also ca. 75W/m bzw. 20 Ohm/m im glühenden Zustand.
 

IngoS

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Anhang anzeigen 222608

kennt jemand so einen Bohrer - Verstellbarer Forstnerbohrer? hat schonmal jemand sowas in der Hand gehabt? Taugt das?
Hallo,

Hatte genau den gleichen Bohrer.
Hat mit Forstner nichts zu tun.
Das Problem, die Zerspanungskräfte werden einseitig eingeleitet. Da reicht die Spitze und der mittlere Führungsbund zur Aufnahme der Kräfte bei größer eingestelltem Durchmesser nicht aus.
Bei mir ist darum der Schaft sehr schnell verbogen.
Als Schrott entsorgt.
Nicht empfehlenswert.

Gruß Ingo
 

Patworker

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In Bezug auf den Toaster wollte ich noch anmerken: Mir ist mal bei einem Wäschetrockner der Heizdraht durchgebrochen/gebrannt was auch immer. Eine von ihrer Isolation befreite Lüsterklemme hat ihn wieder verbunden und das Gerät noch jahrelang funktionsbereit gehalten. Sofern nicht mehr als eine Umwicklung durch ist und genug Platz vorhanden ist für eine Lüsterklemme, würde ich das probieren.
 

Testlabor

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Das Problem, die Zerspanungskräfte werden einseitig eingeleitet. Da reicht die Spitze und der mittlere Führungsbund zur Aufnahme der Kräfte bei größer eingestelltem Durchmesser nicht aus.
Bei mir ist darum der Schaft sehr schnell verbogen.
Als Schrott entsorgt.
Nicht empfehlenswert.

Da kann aber das Werkzeug nichts dafür wenn man es falsch anwendet (Quelle FAMAG)
FAMAG.JPG
Wie kann man es bitte in einer Standbohrmaschine bei bestimmungsgemäßem Gebrauch verbiegen? Ich würde FAMAG nicht unterstellen wollen, dass sie Werkzeuge verkaufen die sich bei korrekter Verwendung verbiegen.
 

Urbexopa

ww-esche
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Ich suche ein bestimmtes Möbelscharnier.
Und zwar habe ich einen alten Sekretär den wir noch zu DM Mark Zeiten gekauft haben. Der Sekretär hat jahrelang sein Dasein in einer Nische unter der Treppe gefristet und da wir gerade dabei sind den Raum zu renovieren ist auch der Sekretär dran.
Dafür suche ich Schloss für die Türen oben weil bei dem verbauten Schloss die Schließzunge zu kurz ist, ergo muss die Zunge länger sein.
Das Schloss ist 65mm hoch, 35mm breit und 11mm dick und jetzige Zunge ist 11mm, die Zunge sollte 4 bis 5mm länger sein.
Wo bekomme ich so ein Schloss?
 

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Rollo_W

ww-fichte
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Hallo,
was den Toaster betrifft: @magmog hat mit Widerstandsmessung keinen schlechten Tipp gegeben. Das Material für solche Drähte war oftmals eine "Konstantan"-Legierung. Tatsächlich gibt's solchen Draht noch zu kaufen - also Widerstand messen, Länge schätzen und daraus den Querschnitt errechnen und die Wendel komplett ersetzen. Oder Du versuchst, die Dicke zu messen. Die Materialien, womit man so was per "crimpen" verbinden kann, sind teuer, weil der Draht ja sehr heiß wird. Die zweite Alternative, den Draht gekürzt zu nehmen (10% weniger Länge = 20% mehr Leistung) ist eine Überlegung wert, aber nur, wenn ein kurzes Stück fehlt.
 

magmog

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Guuden,

das metallische Innenleben einer Lüsterklemme könnte die Schadensstelle überbrücken.
Nur würde ich zwischen die Schrauben und den Heizdraht Kupfer legen.
Heizdraht ist mir als sehr spröde erinnerlich.
 
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