Harmetall Bandsäge statt Kreissäge

hainwerker

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Meine kleine Aussicht auf eine größere Werkstatt hat sich heute leider zerschlagen. Daher ist mir folgende Frage in den Kopf gekommen: Kann eine Bandsäge mit einem Hartmetall bestückten Sägeblätt eine Tischkreissäge von der Schnittqualität her ersetzen?
Ich rede von bezahlbaren Maschinen, sowohl Band- als auch Kreissäge.
Zurzeit habe ich eine Frommia 635 und eine Bäuerle BS40. Mein Überlegung ist, ob ich vielleicht statt mit zwei Maschinen auch mit einer etwas größeren Bandsäge klarkommen würde.
Aber die feinen Riefen der normalen Bandsägeblatter hätten mich bisher davon abhalten, weil danach immer noch die Fläche wieder geebnet werden muss.
Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen aus erster Hand? :emoji_slight_smile:
 

hainwerker

ww-buche
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Ich hatte überlegt mir einfach auch einen Schlitten an die Bandsäge zu basteln. Quasi eine Formatbandsäge in ganz simpel.
Die Sache ist, dass ich gerne auf jeden Fall eine Bandsäge hätte. Und selbst wenn die mehr Platz einnehmen würde als aktuell, hätte ich etwas gewonnen, wenn dafür eine Maschine weg könnte. Aber das wird wohl eher skeptisch gesehen. Ist bei mir ja nicht anders, sonst hätte ich die Kreissäge ja auch schon verkauft.
Ich schaue mal, vielleicht muss ich auch selber mal so ein Band probieren, wenn das aktuelle den Geist aufgibt.
Danke bis hierher!
 

kberg10

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Wir reden hier von zwei völlig verschieden Dingen.
Eine Kreissäge kann eine Bandsäge nicht ersetzen, und umgekehrt verhält es sich genauso.
 

bast_ig

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Ich verstehe auf jeden Fall gut, dass Du die Bandsäge als essentiell einschätzt, seit ich ein habe. :emoji_slight_smile:

Was machst Du denn mit der Kreissäge? Deine Frommia sieht auf den Fotos ja schon massiv groß aus. Vielleicht wäre es ja eine Option für Dich, da eine oder zwei Größenordnungen runterzuschalten. Wenn Du davon ausgehst, dass Dir der Tisch einer großen Bandsäge für den Schlitten reichen würde, dann sollte das ja mit einer kleineren Kreissäge auch gehen.

Sowas wie die kleine Erika 60 oder Metabo 1256 verbrauchen ja schon deutlich weniger Platz. Noch kleiner wäre eine Metabo 5348, die passt dann ganz leicht in den Schrank. Oder, wenn der Preis keine Rolle spielt, ist vielleicht auch die Festool CSC eine Option.

Breite Parallelschnitte und lange Ablängschnitte kannst Du halt mit allen nicht machen. Wenn ich mit meiner kleinen Metabo 5348 arbeite, nutze ich dann dafür die Tauchsäge. Für mich mit der mötigen Sorgfalt ausreichend genau. Ich arbeite aber auch meist mit Massivholz. Da geht's dann halt mal um eine Deckplatte/Tischplatte oder um Füllungen.

Grüße

Grüße
 

magmog

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Guuden,

ich kenne die Größe der Werkstatt und den Anfall an Freiformen nicht,
aber auf die Idee Bandsäge statt Kreissäge käme ich nie!

Selbst als Profi mit vielen auch außergewöhnlichen Projekten,
greife eher zu einer hochwertigen Stichsäge, als dass die Bandsäge angeworfen wird.
Bei längeren Kurven wie z.B. bei Treppenwangen wird der Schnitt auf Anhieb wesentlich gleichmäßiger
und harmonischer als wenn solch ein großes Stück über die BS geschoben wird.

Eine Stärke hat eine BS wenn häufig sehr dünnes Material benötigt wird,
oder bei banalen Schnitten wie Dübel oder Lamellos kürzen.
Wobei dünnes Material häufig relativ kurz wird und deshalb aus den unvermeidbaren kurzen Abschnitten von Bohlen geschnitten wird.
Da ist der etwas höhere Verlust durch das dickerer Werkzeug zu verschmerzen.

Die Qualität der Schnittfläche einer KS ist häufig so gut, dass direkt verleimt werden kann.
 

Dackeldil

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Aber die feinen Riefen der normalen Bandsägeblatter hätten mich bisher davon abhalten, weil danach immer noch die Fläche wieder geebnet werden muss.
Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen aus erster Hand? :emoji_slight_smile:

Ja, und zwar als jemand, der beides hat und braucht (wobei die Kreissäge deutlich seltener).

Und auch wenn es jetzt den vorherigen Kommentaren widerspricht: Ein gutes Hartmetallsägeblatt richtig eingestellt liefert keine schlechteren Schnitte als eine Tischkreissäge - im Gegenteil, das kommt schon sehr nahe an gehobelte Oberflächen.

Haken an der Sache:
- Einstellung ist extrem fummlig
- du brauchst wirklich eine gute und massive Bandsäge
- Sägebänder sind extrem teuer, halten aber länger, sofern man nur sauberes Holz verarbeitet.

Haken am Ersatz als TKS:
- Ablängen ist sehr begrenzt
- winkligkeit ist möglich, allerdings ist natürlich der Tisch deutlich kleiner, als bei der TKS

Für mich persönlich, aber ich bau auch keine großen Möbel (das überlasse ich meinen Vater als Schreiner), könnte die Bandsäge mit HM-Band eine TKS erseten. Tut sie aber in der Praxis nicht, da ich als Drechsler immer wieder Rohlinge von draußen habe, mit Rinde, etc., die mir das HM-Band zu schnell ruinieren. Jedes Mal Band wechseln ist mir zu zeitaufwändig und nervig.

Aber, Bilder sagen mehr als 1000 Worte, mach dir selbst ein Bild. Für mich spielt hier die Oberfläche keine große Rolle, das sind alles Kanteln zum Drechseln, Maße 60x60mm bei den Bandsägekanteln, 50x50 bei den Kanteln von der TKS.

Fangen wir an mit einer Kantel von der Bandsäge und HM-Band:

5ns9udls.jpg


j228q6ol.jpg


Rechtwinklingkeit ist übrigens auch kein Thema:

opsa3jw5.jpg


Weiter geht es mit einem guten Standartband (nicht mehr ganz neu):

ynhjltvx.jpg


Und so sieht eine Kantel von der TKS aus, wenn man es genau so photographiert wie oben:

srg37ijo.jpg


2yo2lbss.jpg


Meine Meinung: Du kannst mit der richtigen Bandsäge und HM Band problemlos eine TKS ersetzen, was die Schnittqualität angeht. Was die Geometrie und den Platz angeht: Schwierig. Achja, weil Stichsäge gefallen ist. Ich habe eine, nutze die aber nur für schnelle Schnitte beim Bodenlegen. In der Werkstatt hatte ich bisher nie das Bedürfnis, die zu verwenden.
 

carsten

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Hallo

keine Ahnung was du fertigst oder wie dein Anspruch ist aber die Kreissäge ist DIE zentrale und wichtigste Maschine in der Schreinerei. Käme nie auf die Idee die durch die Bandsäge zu ersetzen. In vielen Schreinereien zur Brennholzäge verkommen ( und das schon seit Jahrzehnten).
Auftrennen war nie deren Hauptaufgabe Rund und geschweift aber das macht heuet die CNC. In meiner Traumwerkstatt würde als Bandsäge so eine kleine Inca stehen, Dübel ablängen, oder z.B. bei der Reparatur eines Stuhles Bruchstellen nachschneiden, Flickmaterial zusägen usw.
 

Dackeldil

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keine Ahnung was du fertigst oder wie dein Anspruch ist aber die Kreissäge ist DIE zentrale und wichtigste Maschine in der Schreinerei. Käme nie auf die Idee die durch die Bandsäge zu ersetzen. In vielen Schreinereien zur Brennholzäge verkommen ( und das schon seit Jahrzehnten).
Auftrennen war nie deren Hauptaufgabe Rund und geschweift aber das macht heuet die CNC.

Wir reden aber nicht von einer Schreinerei, sondern von einem kleinen Hobbykeller.

Und bei klein und eng tut sich eine Kreissäge nun mal schwer, ihre Vorteile auszuspielen. #

Darum muss letztendlich der Threadstarter überlegen, was er vor hat - ein Kompromiss wird es auf jeden Fall.
 

justplanesteve

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ELMIRA
Es ist wirklich wichtig, sich über die eigenen Ziele im Klaren zu sein.

Heutzutage besitzen nur noch wenige Holzwerker Zapfenschneidmaschinen, und Fräswerkzeuge für die Tischfräse sind sehr teuer. Auch wenn es vielleicht ungewöhnlich erscheint: Die Tischkreissäge hat sich in den meisten Werkstätten zur Standardmaschine für Holzverbindungen entwickelt.
Wenn Sie Nuten oder Falze fräsen müssen – oder andere Verbindungsarbeiten ausführen wollen, bei denen das Werkstück über das Sägeblatt geführt wird –, ist die Tischkreissäge unverzichtbar.

Wenn es Ihnen hingegen vor allem darum geht, große Holzblöcke in kleinere Formen und Konturen zu bringen, die anschließend mit anderen Werkzeugen (einschließlich Handwerkzeugen) weiterbearbeitet werden, kommen Sie kaum ohne eine gute, solide Bandsäge aus.

Die Schnittqualität muss bei einer Bandsäge kein einschränkender Faktor sein. Ich nutze meine Maschine für einige komplexe Verbindungen, die sich auf der Tischkreissäge nicht herstellen lassen. Allerdings können andere konstruktive Merkmale der Bandsäge je nach Arbeitsweise einschränkend wirken: ein kleiner Tisch, ein kurzer Parallelanschlag, ein unpraktisch zu neigender Tisch für Gehrungsschnitte, begrenzter Platz für das abgeschnittene Werkstück zwischen Sägeblatt und Säulengehäuse sowie die Unmöglichkeit, Nuten oder Falze zu sägen.

In meiner gewerblichen Werkstatt nutzte ich die ersten zehn Jahre lang eine sehr hochwertige 760-mm-Bandsäge, während mir als Tischkreissäge lediglich ein eher grobes, qualitativ minderwertiges Modell (eine sogenannte „Contractor Saw“) zur Verfügung stand. Andererseits verfügte ich für die Herstellung von Holzverbindungen über einen Zapfenschneider mit fünf Köpfen, eine Doppelfräse und eine Radialarmsäge.
Mein Beispiel ist also vielleicht gar nicht hilfreich. :emoji_slight_smile:
 

magmog

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Wir reden aber nicht von einer Schreinerei, sondern von einem kleinen Hobbykeller.

Und bei klein und eng tut sich eine Kreissäge nun mal schwer, ihre Vorteile auszuspielen. #

Darum muss letztendlich der Threadstarter überlegen, was er vor hat - ein Kompromiss wird es auf jeden Fall.




.......... vor und hinter einer KS braucht es genauso viel Platz wie bei einer BS..
 

hainwerker

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Wow, danke für die vielen Rückmeldungen!

Wir reden hier von zwei völlig verschieden Dingen.
Eine Kreissäge kann eine Bandsäge nicht ersetzen, und umgekehrt verhält es sich genauso.
Das ist klar. Deswegen habe ich ja speziell nach der Schnittqualität gefragt. Es sind ja einfach unterschiedliche Maschinen und doch kann man am Ende des Tages mit beiden Holz schneiden.

@bast_ig
Das ist eine gute Frage: Ich hatte bisher drei Kreissägen. Bei der ersten (Ulmia1610) ließ sich das Sägeblatt nicht neigen und sie konnte nicht abgesaugt werden. Wurde ausgetauscht gegen die Scheppach TS2500. Die war mir zu groß und zu klapperig. Wollte eigentlich nichts großes mehr und dann wurde die Frommia für eine schmale Mark hier ins Forum gepostet. Das war es dann mit den guten Vorsätzen. Aber eine modernere Kleine Kreissäge wäre sicherlich eine Überlegung wert, danke für die Vorschläge!


Guuden,

ich kenne die Größe der Werkstatt und den Anfall an Freiformen nicht,
aber auf die Idee Bandsäge statt Kreissäge käme ich nie!
Größe: Garage für einen Kleinwagen. Moderner SUV schon schwierig :emoji_cry: (Ich weine nicht wegen des Autos)
Dazu kommt, dass ich kein Starkstrom habe. Bei mir laufen alle Maschinen über einen Frequenzumrichter an 230V. Bei stärkerem Massivholz macht die Kreissäge da leider auch regelmäßig schlapp. Mein DIckenhobel leider auch, aber das ist eine andere Baustelle :emoji_grin:
Die Bandsäge hat da erstaunlich viel Durchzug, wahrscheinlich aufgrund des dünnen und damit effizienten Schnittes?

Ich hätte vielleicht allgemein noch etwas dazu schreiben sollen, was ich in der Werkstatt mache: Ich baue kleine Möbel für unsere Wohnung. Das größte was bisher die Tischplatte von diesem Schreibtisch. Das war aber auch schon arg, da blieb kein Platz zum drumlaufen und am Ende habe ich die mit der Tauchsäge zugeschnitten.
WhatsApp Image 2026-09-26 at 23.19.24.jpeg


Als nächstes kommt eine kleine Truhe für Gästebettdecken. Da sollen die Stollen (sagt man das bei einer Truhe?) leicht geschwungen sein. Ebenso der untere Rahmen.

WhatsApp Image 2026-09-26 at 23.22.05.jpeg
 

hainwerker

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@Dackeldil

Mega, danke für die Bilder!! Das gibt ja wircklich eine gute Einschätzung.
Ich kenne halt nur Bandsägeschnitte wie auf deinem Bild mit dem normalen Band. Und da ist ja wirklich immer noch eine Menge Nacharbeit nötig. Flächen, die von meiner Kreissäge kommen habe ich oft noch mit ein zwei Zügen mit dem Blockhobel glatt gezogen. Irgendwo hat sich ja doch meist noch eine kleine Sägeblattspur versteckt. So, wie man es bei dir ja auch sieht. Damit hätte ich weiterhin kein Problem.
Welchen Durchmesser hat deine Bandsäge? Hätte noch etwas Sorge um die Bänder bei einem zu geringenRadius. Die sind ja doch eine kleine Investition...
 

hainwerker

ww-buche
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Hallo

keine Ahnung was du fertigst oder wie dein Anspruch ist aber die Kreissäge ist DIE zentrale und wichtigste Maschine in der Schreinerei. Käme nie auf die Idee die durch die Bandsäge zu ersetzen. In vielen Schreinereien zur Brennholzäge verkommen ( und das schon seit Jahrzehnten).
Auftrennen war nie deren Hauptaufgabe Rund und geschweift aber das macht heuet die CNC. In meiner Traumwerkstatt würde als Bandsäge so eine kleine Inca stehen, Dübel ablängen, oder z.B. bei der Reparatur eines Stuhles Bruchstellen nachschneiden, Flickmaterial zusägen usw.
Da bin ich bei dir, aber @Dackeldil hat das richtig erkannt. Mit anderen Rahmenbedingungen würde sich mir diese Frage ja nicht stellen. Aber ich habe weder Platz noch eine CNC :emoji_grin:


@justplanesteve Das ist auch ein guter Hinweis. Nuten und Falze habe ich bisher mit der Oberfräse, oder Oberfräse in einfachem Frästisch gemacht. Nuten teilweise aber auch auf der Kreissäge, das stimmt schon... Das würde dann wegfallen.

Vielleicht muss ich nochmal mehr in Richtung deutlich kleinere, aber gute Kreissäge denken.
Ich bin ja grundsätzlich Fan von alten Maschinen, gibts da was noch mehr Tips, als die genannten Metabo, Mafell und Co.?
 

heiko-rech

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Hallo,
in einer Werkstatt, in der sehr viel mit Handwerkzeugen gearbeitet wird, kann eine Bandsäge, noch dazu mit einem guten, hartmetallbestückten Band sehr nützlich sein. Bei einer Arbeitsweise, die eher maschinenlastig ist, wird das auf Dauer nur wenig Spaß machen.
Mit der Bandsäge kannst du zum Beispiel nicht:
  • wirklich perfekte Gehrungen sägen.
  • Nuten und Fälze machen
  • alle erdenklichen Ablängschnitte machen, da die Konstruktion der Säge hier Grenzen setzt.
Mit Handwerkzeugen kannst du das dann ausgleichen:
  • Gehrungen mittels Stoßlade herstellen
  • Nuten und Fälze hobeln
  • Ablängem mit Handsägen

Mit der Bandsäge kannst du:
  • Kurvenschnitte machen
  • Bretter zu dünnen Brettchen auftrennen und Furniere schneiden
  • sehr einfach Verbindungen wie z.B. Schlitz und Zapfen schneiden
  • Schnell man eine Ausklinkung sägen
Da hat die Bandsäge dann Vorteile gegenüber einer Tischkreissäge.

Im professionellen Bereich hat die Bandsäge kaum noch eine Bedeutung. In Hobbywerkstätten kann einen gute Bandsäge mit einem guten Band sehr nützlich sein. Aber auch nur dann, wenn sie ins Gesamtkonzept passt. Beispielsweise als Ergänzung zu Handwerkzeugen, oder wenn schon eine Tischkreissäge vorhanden ist. Ein vollwertiger Ersatz für die Kreissäge wird eine Bandsäge niemals sein.

Gruß
Heiko
 

isso

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sonstwo
Das stimmt schon!

Vorstellen kann ich mir, dass man mit so einer Lochrasterplatte einige der klassischen Aufgabe einer Kreissäge übernehmen kann.

Dazu eine halbwegs taugliche Oberfräse und Nuten/Fälze sind auch machbar.

Für mich vollkommen undenkbar, aber sicher machbar.
 

Coebi

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Hi, ich weiß nicht ob dir das bei der Entscheidung hilft, glaube das ist alles doch individuell und hängt viel an Gewohnheiten. Bevor ich eine Kreissäge hatte hab ich viel mit Handkreissäge und Schiene gemacht. Bei guten Bedingungen kriegt man da schon auch verleimfähige Oberflächen hin. Das wär vielleicht eine Möglichkeit für dich, wenn du nicht auf die Bandsäge verzichten magst und keinen Platz hast?
Es gibt im Internet Leute die sich da im Vorrichtungsbau selbst verwirklichen, das ist teilweise echt erstaunlich. Aber klar, ist alles zeitintensiv. https://youtu.be/FCQwDgH7Umk?si=13-ykjGeIYPkXlQl
 

justplanesteve

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Den Fotos nach zu urteilen, leistest du wirklich gute Arbeit!
Aber ich sehe eigentlich keine Notwendigkeit für eine Bandsäge. Es gibt viele Möglichkeiten, die einfachen, kurzen Kurven zu sägen, die du zeigst – zum Beispiel mit einer Laubsäge oder einer Gestellsäge.

Betrachtet man es von der anderen Seite: Früher wurde alles mit der Handsäge zugeschnitten. Danach wurde alles gehobelt, um die Kanten sauber zu machen oder Verbindungen herzustellen. Gehrungen wurden mit dem Handhobel genau eingepasst. Das machen wir heute manchmal immer noch, um eine Gehrung perfekt zu justieren. Viele Werkstätten hatten eine Gehrungsschneidemaschine (Miter Trimmer). Ich benutze so ein Gerät zum Beispiel immer noch, um Zierleisten im Innenbereich einzupassen.

Worauf ich hinaus will: Wenn du unbedingt eine Bandsäge haben möchtest und die weitere Bearbeitung – wie früher – mit Handwerkzeugen durchführen willst, ist das durchaus ein gangbarer Weg.

Wenn du Furniere herstellst oder viele geschwungene Teile bzw. Formen für gebogene Werkstücke anfertigst, ist eine Bandsäge unverzichtbar. Für die geradlinigen Arbeiten, die du zeigst, wäre die Arbeit an der Tischkreissäge wahrscheinlich effizienter.

Ich liebe meine Bandsäge, und mein gewerblicher Betrieb könnte ohne sie nicht funktionieren. Aber als über siebzigjähriger, etwas eigenwilliger Amerikaner bediene ich wahrscheinlich einen anderen Markt.

https://www.youtube.com/watch?v=rlwAsjFtX3Q
 

Martin45

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Wie wäre es mit einer Ulmia 17xx TKS?. Die hat Schwenkung des Blattes, Absaugung und ist dennoch deutlich kleiner als die Frommia.
Wenn du dann auf die Bandsäge nicht gänzlich verzichten möchtest, vielleicht passt dann ja noch eine kleine 300er Bandsäge auf Rollen in irgendeine Ecke zum hervorholen. Metabo, Inca o.ä.
In einer Garage könnte ich mir das vorstellen.
 

hainwerker

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Danke weiter für die rege Beteiligung und die Ideen!
Ich denke ich werde zwei Dinge auf jeden Fall tun: so ein Bandsägeband irgendwann mal ausprobieren. Einfach Interesse halber und weil eigene Erfahrungen immer die lehrreichsten sind.
Zweitens: die Frommia kommt auf jeden Fall raus. Dann wird nochmal ein bisschen umgestellt und dann behalte ich den Tischkreissägenmarkt im Auge. Eine Ulmia 1710 wäre zum Beispiel super, aber sind die denn tatsächlich kleiner? Ich hätte die eher in der gleichen Liga verortet. Sonst wäre das sicher der beste Kompromiss @Martin45

Und wenn es mit kleinerer TKS immer noch zu klein ist, dann kann ich mich entscheiden, was dauerhaft raus kommt.
 

Martin45

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Ich mag die Frommia 635 wirkliich gern. Aber Die Ulmia 17xx ist deutlich kleiner als die Frommia. Der Tisch, der Schlitten usw. Zusammen läppert sich das.
Schau dir doch einfach mal eine an, wenn es die in der Nähe gibt.
Halte ich für deutlich garagentauglicher.
 

hainwerker

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Ich mag die Frommia 635 wirkliich gern. Aber Die Ulmia 17xx ist deutlich kleiner als die Frommia. Der Tisch, der Schlitten usw. Zusammen läppert sich das.
Schau dir doch einfach mal eine an, wenn es die in der Nähe gibt.
Halte ich für deutlich garagentauglicher.
Super, danke für die Einschätzung! Dann werde ich mal schauen, ob ich eine ergattern kann :emoji_slight_smile:
 
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