Warum hat der ELU Längenanschlag eine Feder?

hansi262262

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Hallo,
nachdem selbst mein Tischlermeister Schwiegervater in Rente keine Antwort darauf hatte, warum hat der ELU Längenanschlag eine Feder?

Dankeschön,
Michael
 

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mc2

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Die Feder soll das verklemmen des Werkstücks zwischen Anschlag und Sägeblatt vermeiden. Solange die Feder gut ist und nicht ausgeleiert durchaus sinnvoll.
 

Johannes

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Hallo,
jetzt mit dem neuen Bild bin ich mir sicher, die Konstruktion mit der Feder ist dafür gedacht, dass der Anschlag nicht wackelt. Wenn es da einfach eine Schraube wäre, könnte man entweder den Anschlag nicht hochdrehen oder er würde Spiel haben.

Es grüßt Johannes
 

uli2003

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Die Feder soll das verklemmen des Werkstücks zwischen Anschlag und Sägeblatt vermeiden.
Nette Idee, aber leider nicht annähernd maßhaltig.

jetzt mit dem neuen Bild bin ich mir sicher, die Konstruktion mit der Feder ist dafür gedacht, dass der Anschlag nicht wackelt.
Dafür muss die Feder aber nicht sooooo lang sein. Ich habe viele Maschinen mit Klappanschlag, die haben alle minimal Spiel um sie bewegen zu können, eine Feder (in der Form) hat keiner.

Ist der Anschlag denn verschiebbar wenn du die Feder reindrückst? Oder ist er dann noch fixiert? So was wackeliges ist nicht ELU-Style.
 

hansi262262

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Ja, der Anschlag ist verschiebbar, aber nicht mit der Schraube von der Feder fix verbunden. Kann also unabhängig von der Schraubenlänge hin und her verschoben werden.

Spricht nicht auch gegen das Verklemmenndes Werkstücks, dass die Feder auf der falschen Seite ist. Sie ist ja links vom Anschlag und somit auch links vom dem Sägeblatt
 

hansi262262

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In der Elu Anleitung steht dazu:

Drücken Sie den federunterstützten Schwenkanschlag (6) so ein, daß seine Distanz am Anschlag
bis zur Spitze des Sägeblatts eingestellt wird.
Ziehen Sie den Sterngriff (27) an.
 

uli2003

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Wird die Federstange beim Anziehen des Sterngriffs auch fixiert? Oder bleibt sie beweglich?
 

raziausdud

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Drücken Sie den federunterstützten Schwenkanschlag (6) so ein, daß seine Distanz am Anschlag
bis zur Spitze des Sägeblatts eingestellt wird.
Ziehen Sie den Sterngriff (27) an.
Danach hat für mich die Feder den Sinn, dass man den Schwenk-Anschlag grob mit etwas Übermaß einstellt und dann fein durch Eindrücken des gefederten Teils. Und dann natürlich fixiert. Oder ?

So könnte man zB auch nach einer Verstellung recht elegant ein bereits abgelängtes Werkstück noch mal anlegen und erhält spielfrei genau die gleiche Länge wie vor der Verstellung für den nächsten Schnitt. Nur: ist das ein Vorteil gegenüber ungefederten Schwenkanschlägen?

Rainer
 

hansi262262

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Also die Feder wird nicht durch das Drehrad fixiert.und das Blechteil ist da auch nicht fixiert, wenn man die Feder reindrückt. Siehe Bild. Also ist die Theorie wohl auch falsch...
 

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Pareto

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Ist das ggf. falschrum montiert... die Feder gehört nach rechts?
Dann wäre es eine Art "Stoßdämpfer" beim Anlegen des Holzes und man könnte selbiges vom Sägblatt wegdrücken, wenn man zurückfährt.
 

raziausdud

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Nach dem letzten Live-Foto dann wieder wie Beitrag 6: die Feder nimmt das sonst vorhandene leichte Spiel aus dem Klapp-Anschlag. Und macht ihn gleichzeitig leichtgängig. Trotzdem auch hier : oder … ?

Rainer
 

Hubraumschrauber

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Hallo,

100% weiß ich es nicht, aber ich arbeite gerne bei einfachen Basteleien mit der TGS und deren Schlitten. Genaues wird vermutlich nur noch der damalige ELU-Konstrukteur wissen. (Die von Dewalt lesen vermutlich auch nur das vor, was Sie in Ihrem Produktdatenblatt finden.)

Ich behaupte auch, es dient lediglich zur Reduktion des Spiels.

In der Elu Anleitung steht dazu:

Drücken Sie den federunterstützten Schwenkanschlag (6) so ein, daß seine Distanz am Anschlag
bis zur Spitze des Sägeblatts eingestellt wird.
Ziehen Sie den Sterngriff (27) an.

Meine Logik - ablesen muss man die Skala ja auch noch können - und das geht nur rechts richtung Blatt:
Man verstehe unter Schwenkanschlag den " federunterstützten Schwenkanschlag" und unter Anschlag den "Parallelanschlag" auf dem dieser sitzt bzw. in dessen Nut er sitzt und fixiert wird - mittels Sterngriff und Nutmutter.

Ersetzt man in der Anlaeitung "Drücken" mit "Schwenken" oder "Klappen" - kommt Folgendes sinngemäß raus:
Um einen Querschnitt auf ein definiertes Maß zu erhalten, schwenkt man den Schwenkanschlag ein, damit man mit seinem Anschlagsblech das Werkstück anschlagen kann und seine Distanz am Parallelanschlag bis zur Spitze des Sägeblatts eingestellt wird.

Das Drücken bezieht sich nicht auf den gefederten Bolzen, der das Anschlagsblech mit der Feder ans Gehäuse drückt, sondern auf das Anschlagsblech.

Zudem kann man den Schlitten auch nutzen, um etwas "sauber" / vertikaler Schnitt zu sägen. Deshalb kann der Schwenkanschlag shcon montiert sein, aber "rausgedrückt"/ "zurückgeklappt" sein. Das logischweiße ohne Verwendung eines Maßes.



Folgendes macht keinen Sinn, da der (Schwenk-)Anschlag, um seine Funktion als (Schwenk-)Anschlag zu erfüllen, sowieso fixiert werden muss.
Warum also erst den (Schwenk-)Anschlag mit Übermaß fixierien, lösen, verschieben nochmal fixieren. Und nicht gleich auf die gewünschte Länge schieben und fixieren?

Danach hat für mich die Feder den Sinn, dass man den Schwenk-Anschlag grob mit etwas Übermaß einstellt und dann fein durch Eindrücken des gefederten Teils. Und dann natürlich fixiert. Oder ?

So könnte man zB auch nach einer Verstellung recht elegant ein bereits abgelängtes Werkstück noch mal anlegen und erhält spielfrei genau die gleiche Länge wie vor der Verstellung für den nächsten Schnitt. Nur: ist das ein Vorteil gegenüber ungefederten Schwenkanschlägen?

Rainer
 

uli2003

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Kein Maschinenhersteller federt so ein Teil zum Spielausgleich. Der passiert ganz von selbst wenn das Werkstück angelegt wird.
Eine Spielerei ohne Hintergrund ist das M.E. nach.
 

Lorenzo

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Ich bin auch bei Johannes. Ganz ohne Grund kann ich nicht glauben, drum glaub ich an den einen den es wohl auch tatsächlich erfüllt.
 
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Hubraumschrauber

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Hallo,

ich muss meine gestrige Aussage korrigieren. Das Thema ließ mir keine Ruhe…und ich habe in meinen Unterlagen die Lösung gefunden.

Ausrichten/ Justage des Maßbandes auf dem Anschlag in Abhängigkeit des montierten Sägeblattes
  • Die Anschlagschiene (4) wird bis 1 cm vor dem Sägeblatt geschoben.Die Führungsleiste (38) wird in die Nut des Schiebetisches (2) eingesteckt, und die Flügelmutter (24) wird angezogen.
  • Der eingedrückte Meßbolzen des Schwenkanschlages (6) wird an eine Zahnspitze des Sägeblattes angelegt, und der Schwenkanschlag wird in dieser Position mit der Sternschraube (26) befestigt.
  • Justieren Sie das Maßband so, dass am Ende des Schwenkanschlages (6) 5 cm angezeigt wird, und befestigen Sie in dieser Position das Maßband (25) mit dem Klemmstück (29). Das Maßband (25) ist nun mit der Position des Sägeblattes ausgerichtet.


(Ich habe es immer mit dem Meßschieber ausgerichtet)
 

uli2003

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drum glaub ich an den einen den es wohl auch tatsächlich erfüllt
Wenn dem so ist, Warum sollte man der Feder soo viel Hub geben? Da reicht ein Federring.

Aber die Lösung ist ja nun da. Vermutlich geht's viel schneller wenn man sich ein maßhaltiges Klötzchen an der Säge hinlegt und damit einen bekannten Abstand einstellt oder kurz den Zollstock zwischenhält. Wenn die Stange mal leicht krumm ist, geht eh nix mehr.
Interessante Idee.

Mal aus Interesse - verschwindet die Feder im Anschlag oder müssen die Windungen auch noch ganz exakt aufeinanderliegen?
 

hansi262262

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Hallo,

ich muss meine gestrige Aussage korrigieren. Das Thema ließ mir keine Ruhe…und ich habe in meinen Unterlagen die Lösung gefunden.

Ausrichten/ Justage des Maßbandes auf dem Anschlag in Abhängigkeit des montierten Sägeblattes
  • Die Anschlagschiene (4) wird bis 1 cm vor dem Sägeblatt geschoben.Die Führungsleiste (38) wird in die Nut des Schiebetisches (2) eingesteckt, und die Flügelmutter (24) wird angezogen.
  • Der eingedrückte Meßbolzen des Schwenkanschlages (6) wird an eine Zahnspitze des Sägeblattes angelegt, und der Schwenkanschlag wird in dieser Position mit der Sternschraube (26) befestigt.
  • Justieren Sie das Maßband so, dass am Ende des Schwenkanschlages (6) 5 cm angezeigt wird, und befestigen Sie in dieser Position das Maßband (25) mit dem Klemmstück (29). Das Maßband (25) ist nun mit der Position des Sägeblattes ausgerichtet.


(Ich habe es immer mit dem Meßschieber ausgerichtet)
Hallo, auch wenn das die Lösung ist, ich verstehe da als Nicht-Tischler nur Bahnhof... Was bedeutet das für mich als Normalsterblicher? Oder heisst das nix anderes, als dass der Bolzen 5cm Federweg hat und man dadurch die Anschlagschiene ausrichten kann?

Kannst Du mir die Unterlage, wo das raus ist, zukommen lassen? Vielleicht stehen da noch weitere Geheimnisse zu meiner TGS drinne?
 

Hubraumschrauber

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Hallo, ich komme die nächsten Tage an die Unterlagen nicht dran.
Ich Versuch es mal anders:
Du stehst vor der Säge und kannst den Schlitten links vom Gestell der TGS von Dir weg nach vorne schieben.

TGS ist im Tischkreissägen-Modus und das Blatt schaut aus dem Tisch heraus. (Im Idealfall mit dem Spaltkeil dahinter.) Dein Bild Beitrag 14
Die Anschlagschiene soll so auf dem Schlitten montiert sein, dass man sie beim Schieben des Schlittens nicht mit absägt, also muss sie links vom Blatt mit „irgendeinem Abstand“ am Blatt vorbei laufen.
Problem ist jetzt das irgendwie. Weil sich auf der Anschlagschiene eine Maßskala „irgendwo“ befindet. Damit man diese Skala auch in Verbindung mit dem Klappanschlag nutzen kann, sprich den Klappanschlag verwenden auf zB 15 cm der Skala einstellen und danach auch ein 15cm Stück zu erhalten, muss die Maßskala auf der Schiene ausgerichtet werden. Ausrichten heißt, die 0 der Skala ist Sägeblatt links. Anders gesagt, links von der späteren Schnittfuge oder linke Seite am Zahn ist 0.
Da die Anschlagschiene jetzt nicht irgendwie am Blatt vorbeiläuft sondern ihre Funktion, das Holz zu führen auch erfüllt und trotzdem nicht vom Blatt abgesägt wird, sagt ELU, schiebe die Anschlagschiene soweit Richtung Sägeblatt, dass das Ende der Schiene und das Blatt 1cm Abstand haben und ziehe die Klemmung an.
Das funktioniert frei Auge nicht mit 1cm Abstand. Mal hast Du 9mm Abstand, mal 11mm. Aber das ist nicht relevant, weil jetzt die Maßskala ausgerichtet wird:
Die Maßkala liegt verschiebbar lose im Anschlag, die 2 Klemmschrauben, die die Maßskala klemmen, sind lose.
Du fährst den Klappanschlag in der geklemmten Anschlagschiene Richtung Blatt ( nach rechts) mit dem eingedrückten Federbolzen, mein Bild Beitrag 21.
Der Federbolzen muss das Sägeblatt links leicht berühren. Federbolzen immernoch gedrückt halten, Klappanschlag festziehen.
(Vermutlich dadurch dessen Länge und das man etwas Abstand mit den Händen vom Blatt hat.) Die Maßskala jetzt so verschieben, dass auf der Skala der Strich bei 5cm mit dem Blech des Klappanschlags fluchten. Beide Klemmschrauben die die Skala im der Anschlagsleiste klemmen, anziehen.

Deine Frage, ob der Bolzen 5cm lang ist oder 4 oder 6 ist nicht relevant.
Relevant ist, der Bolzen ist so lang, dass der Abstand vom Blatt (linke Seite Sägeblatt) zum Klappanschlag 5cm beträgt, wenn man ihn rausdrückt und ans Blatt anlegt. Ich kann aktuell nicht messen. Vermutlich hat er 6 cm, vielleicht auch nur 5.
Wird aber egalisiert, weil man die Maßskala entsprechend verschiebt.
Mit diesem Anpassen gehen die Einflussfaktoren wie zB Breite des montierten Blattes oder exakter Abstand Blatt zur Anschlagschiene nicht mehr ein in die Skala bzw. Dein Ablängergebnis.
Tatsächlich ist es bei mir so: Maßskala und Ende Anschlagschiene beginnt (schon oder erst) bei 1cm.
Somit kannst jetzt dein Maß, was dein zu sägendes Werkstück in der haben soll, einstellen, und das Ergebnis deckt sich mit deinem Maß auf der Skala.
 

uli2003

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Deine Frage, ob der Bolzen 5cm lang ist oder 4 oder 6 ist nicht relevant.
Also wenn die Skala dann am Anschlag ausgerichtet und auf 50mm justiert wird, wäre es schon schick wenn der Bolzen genau 50mm Hub hätte...
Natürlich ab Ableseseite des Anschlags. Wenn er etwas versenkt ist, muss das Maß natürlich zuaddiert werden. Egal ist die Länge folglich nicht.
 
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