Nebengewerbe mit Deko Artikel und Schneidebretter gründen

Seanathair

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schau dir mal die Videos von Holzliebling an. Der hat in kurzer Zeit ein anscheinend gut florierendes Geschäftsmodell daraus gemacht.
Bei einem Video hat er den Lagerbestand gefilmt.... holla die Waldfee sag ich da nur. Marketing ist bei dem Zeug alles und das kostet halt richtig Geld.
Gutes Marketing, fragwürdige Produkte. Ein Nudelholz aus Eiche ist nicht fachgerecht. Soetwas macht man aus Ahorn. Hab grad eins gemacht - 15min. weil nur Einzelstück.
 

Kerstenk

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Ich kenne den Markt jetzt auch nicht aber bei Etsy und Google ( Shops ) findest Du die Dinger bis zum abwinken.
Ein Freund von mir hat sich mit Schneidbretter versucht, brav angemeldet usw. Das Ergebnis, über Kleinanzeigen usw. ernüchternd, weil einfach das Angebot zu groß und man kann die Qualität nicht wirklich vergleichen, dafür muss man sie sehen. Aber er hat ein paar kleine Märkte mitgemacht (ein bis zwei Tage), da hat er gut verkauft. Aber wie immer auf solchen Märkten, die Hochpreisigen eher nicht, aber einige im Nachgang.

Ich glaube schon das man im Nebengewerbe was verkaufen kann, aber eben mehr auf dem Weg. Für mehr ist dieser Weg nicht wirklich gangbar, dafür ist das Risiko einfach zu groß, das man nichts verkauft bekommt, weil man am falschen Standplatz steht, da sind oft nur wenige Meter entscheidend.
 

Holzrad09

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Martin45

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Ja aber das Gegenteil ist der Fall, Firmen gehen Pleite oder verlagern Produktionsstätten ins Ausland.
https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/hoher-kostendruck-zahl-der-insolvenzen-gestiegen,VGlKPm7
Deine Argumentation ist neben der Spur!
Ich schrieb "Der Staat braucht Firmengründungen". Die braucht er ohne Pleiten und mit Pleiten (sogar umso mehr).
Im übrigen befeuerst du hier im Forum oft die typisch deutsche Schwarzseherei und -malerei. Da hat keiner was von und dadurch ändert sich rein garnix, außer dass die Stimmung in den Keller geht! Ist das dein Ziel?
 

Holzrad09

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Ein Freund von mir hat sich mit Schneidbretter versucht, brav angemeldet usw. Das Ergebnis, über Kleinanzeigen usw. ernüchternd
Naja, bei Kleinanzeigen oder auch bei Ebay tummeln sich eher die Schnäppchenjäger ....
Mit der eigenen Website auf Seite 436 besteht das Risiko das man nicht gefunden wird und bei Etsy befindet man sich inmitten hunderter Konkurrenzprodukte.
Verkaufspreise liegen so zwischen 60 und 100 Euro, wobei ich nur wenige Leute kenne, die dafür ein Schneidbrettchen kaufen würden, bei noch höherpreisigen wird die Luft noch dünner, klar.
Bekommt man nun dennoch als Hersteller 100 Eu, dann hat man inkl. Material nicht mehr als 2 Stunden Zeit und da muss man schon ganz schön Gas geben. Rechnet man dann noch Steuern, Marktstandgebühren oder Provisionen an Etsy etc gegen, dann macht das in meinen Augen nicht wirklich Sinn.
LG
 
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Bekommt man nun dennoch als Hersteller 100 Eu, dann hat man inkl. Material nicht mehr als 2 Stunden Zeit und da muss man schon ganz schön Gas geben. Rechnet man dann noch Steuern, Marktstandgebühren oder Provisionen an Etsy etc gegen, dann macht das in meinen Augen nicht wirklich Sinn.
LG
Ob man so ein Hirnholzbrettchen in endlicher Zeit und wirtschaftlich herstellen kann ist glaube ich eine Frage des Oberflächenfinishs. Wenn man eine Breitbandschleifmaschine hat reduziert sich die Arbeitszeit enorm. Die muss aber auch erstmal abgezahlt werden.
 

Kerstenk

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Bekommt man nun dennoch als Hersteller 100 Eu, dann hat man inkl. Material nicht mehr als 2 Stunden Zeit und da muss man schon ganz schön Gas geben. Rechnet man dann noch Steuern, Marktstandgebühren oder Provisionen an Etsy etc gegen, dann macht das in meinen Augen nicht wirklich Sinn.
wenn man es wirklich ehrlich rechnet, muss das Dingen bei 100 Verkaufspreis, in maximal 30 Minuten Fertigungszeit durch sein, ansonsten sucht man sich besser einen Nebenjob und verdient da sein Geld.
Die gesamten Beschaffungskosten muss man mit einrechnen, so wie den Vertrieb, ich meine nicht nur die Kosten, sondern auch den Zeitaufwand.
Ich weis nun kommt es das wäre so nicht richtig, doch die Werkstatt kostet Geld, was erst mal erwirtschaftet werden muss, bzw. der Verschleiß und Verbrauchsmaterial, wird gerne übersehen.
Geht man einem Nebenjob nach, ist das Geld verdient und muss nicht Reinvestiert werden.

Wenn der Weg das Ziel ist und man den durch den Verkauf finanziert bekommt, also nicht das Geld Verdienen das Ziel ist, dann sieht es gleich anders aus, das sollte man sich aber vorher genau überlegen.
 

Hoosier

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Die Frage ist halt, ob die Produktwahl erfolgversprechend ist - irgendwie sollte ja eine Alleinstellungsmerkmal für gewissen Umsatz sorgen. Bei den Schneidbrettern ist der Markt (ohne eine Analyse gemacht zu haben...) doch irgendwie "satt"...

Ich würde mal nach anderen Produkten Ausschau halten, z.B. Bilderrahmen in schönen Hölzern...
 

wirdelprumpft

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na ja, man stelle vor man hat super teuere Kochmesser, eine Luxusgrill und teueres Fleisch und dann ein Kunststoffschneidebrett?
Von daher seh ich da schon ein Markt für hochpreisige Messerblöcke und Schneidebretter. Allerdings sollte da ein Markenname drauf sein, das jeder sieht das es ein hochpreisiges ist und nicht das billige.

Ein Nudelholz aus Eiche ist nicht fachgerecht.
Marketing: Durch die Eichemaserung bekommt der Pizzateig eine einzigartige Oberflächenstruktur, dadurch wird das Pizza besonders knusperig.
Durch die gerbsäure im Holz werden im Teig spezielle Enzyme aktiviert, wodurch besonders vegane Pizza in eine nie dagewesene Geschmacksdimension gebracht werden können. :emoji_wink:
 

brubu

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84 Beiträge über die Bürokratie.........................ich glaube die gehört definitiv eingestampft........................:emoji_wink:
 

mc2

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Ein paar Bretter hab ich auch schon gemacht, klappt mit jedem besser und habe auch schon überlegt, mal eine Serie aufzulegen.
Die Recherche im Netz hat mich dann aber davon abgehalten den übersättigten Markt auch bedienen zu wollen. Etsy ist überladen mit einfach gehaltenen aber auch aufwendigen Brettern und kann mir das in einer Hobbybude wie meiner nicht vorstellen, dass man damit auch nur eine Cent verdienen kann. Man kann die schon machen, aber man sollte sich dann darauf einstellen, dass die Stunde mit 5 -10 € veranschlagt werden kann.
Ich werde aber auch weiterhin welche machen, aber das werden Geschenke mit Herz sein. Bringt mir mehr…
 

19rudi99

ww-esche
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Im übrigen befeuerst du hier im Forum oft die typisch deutsche Schwarzseherei und -malerei.
Verstehe ich nicht, seit wann sind Fakten Schwarzseherei und -malerei? Sicherlich sind Pleiten kein angenehmes Thema, aber sie gehören zur Realität und momentanen wirtschaftlichen Lage und diese würde ich immer bei einer Geschäftsgründung berücksichtigen.
 

uli2003

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Verstehe ich nicht, seit wann sind Fakten Schwarzseherei und -malerei? Sicherlich sind Pleiten kein angenehmes Thema, aber sie gehören zur Realität und momentanen wirtschaftlichen Lage und diese würde ich immer bei einer Geschäftsgründung berücksichtigen.
Ich finde bei solchen Themen sollte nur mitreden, wer im Holzsektor selbstständig ist oder war, alles andere verrutscht in völlige Fehleinschätzungen.
Unter 50 Euro Stundenlohn geht eigentlich gar nichts mehr, wenn man noch davon leben muss. Ein Schneidebrett für 30 Euro brutto anzubieten halte ich für unmöglich, vielleicht Gerüstbohlenstyle ohne Oberfläche.
100 Euro sind nach Abzug der Kosten ne gute Stunde und in der Zeit ist so ein Brett nicht gemacht. Illusorisch so etwas.
 

uli2003

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BTW - Firmengründungen nutzen dem Staat nur dann, wenn 25k Gewinn überschritten werden. Davor sind die Steuern kaum vorhanden, außer vielleicht der Umsatzsteuer.
 

Holzrad09

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100 Euro sind nach Abzug der Kosten ne gute Stunde und in der Zeit ist so ein Brett nicht gemacht. Illusorisch so etwas.
Ergänzend, die 2 Stunden und 100 Euro Endpreis beziehen sich in dem Fall auf Nebeneinkommen, wie vom TE angefragt.
Hätte es dazu schreiben sollen.
Bekommt man nun dennoch als Hersteller 100 Eu, dann hat man inkl. Material nicht mehr als 2 Stunden Zeit und da muss man schon ganz schön Gas geben. Rechnet man dann noch Steuern, Marktstandgebühren oder Provisionen an Etsy etc gegen, dann macht das in meinen Augen nicht wirklich Sinn.
 

Kerstenk

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100 Euro sind nach Abzug der Kosten ne gute Stunde und in der Zeit ist so ein Brett nicht gemacht. Illusorisch so etwas.
kommt einzig und alleine auf Stückzahl an, dann geht das durchaus, die Zeit geht bei entsprechender Mechanisierung gewaltig nach unten. Aber da reden wir von einer Stückzahl, die man am Ende nur über Großhändler weg bekommt. Das hat mit Handwerk dann nichts mehr zu tun. :emoji_slight_smile:
 

Martin45

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Verstehe ich nicht, seit wann sind Fakten Schwarzseherei und -malerei?
Du willst wissen wieso ich das Schwarzseherei nenne?
Ein Beispiel:
Ich zitiere mal die Google KI, die Quellen kann man aber auch einzeln finden.
Die Daten sind die neuesten verfügbaren Daten (Q1/2025)

- Unternehmensinsolvenzen:
24.064
- Neugründungen (größere Betriebe):
ca. 130.100

Es geht also trotz Insolvenzen und Pleiten weiter.
 

predatorklein

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Es geht also trotz Insolvenzen und Pleiten weiter.
Moin

Mal mit der HWK in letzter Zeit gequatscht ?
Mal mit der Schreinerinnung gequatscht ?
Mal mit Schreinerkollegen gequatscht ( sofern man selbst eine Schreinerei hat ) ?
Mal nach der Automobilindustrie gekuckt ?
Mal nach der chemischen Industrie gekuckt ?
Mal nach dem Bauhandwerk gekuckt ?
Mal nach der Stahlindustrie gekuckt ?

Bei uns im Raum haben in den letzten 6 Monaten 4 Schreinereien ihren Laden geschlossen , die es alle seit Jahrzehnten gab .
Alle 4 sind insolvent , 2 haben während Corona sogar massiv investiert , da lief ja auch was .

Nur hat die immer so gern gescholtene HWK gewarnt , dass das ein Strohfeuer ist .
Um davon was mitzukriegen , hätte man eben auch mal zu den Seminaren gehen müssen , die die HWK anbietet :emoji_wink:

Bei Stadt , Gemeinden und Verwaltungen werden nur noch die dringendsten Reparaturen durchgeführt .
Eingestellt wird kaum einer , gab´s vorher so noch nie .

In Deutschland / Westeuropa zu produzieren ist zu teuer, Produkte sind auf dem Weltmarkt kaum noch konkurrenzfähig und es wird noch schlimmer werden.
Da muss man sich schon was tolles einfallen lassen.

Nagel - Kopf - Volltreffer

Wer momentan nicht in der Lage ist , den Gürtel etwas enger zu schnallen , wenn er muss , der kommt ganz schnell in Schieflage .
Bei uns im Raum pfeifen es die Spatzen von den Dächern , dass die BASF bis 2030 in LU die Tore schliesst .

Da wir einige Bekannte haben , die dort arbeiten , können wir klar und deutlich sagen , dass dort momentan vielen Leuten die Muffe geht

Die BASF investiert massiv in China , in 5 Jahren gibt´s in LU noch bißchen Verwaltung und bißchen " Alibiproduktion " , der Rest ist Geschichte .
Das wird ziemlich übel werden :emoji_cry:

Ne Menge Firmen haben sich schon vom Acker gemacht , und es werden noch viele Firmen folgen .

Gruß
 

wasmachen

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HinternDiwan
So, und nun nach vorne schauen, und Sachen bringen und entwickeln, die D nach vorne bringen.
Ich fasse Vorschläge zusammen: Schneidbretter ab 500 Schleifen, Filzhüte mit Aluhutinlet, Plattenspielergnubbel....

Übrigens, aktuell entstehen haufenweise Barbershops. Der ohne Termine ist von 1 Mann auf 3 aktuell hochskaliert.
Insgesamt gibts 6 'Friseurbuden', ursprünglich kam man hier mit 2 aus....
 

inselino

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Die BASF investiert massiv in China , in 5 Jahren gibt´s in LU noch bißchen Verwaltung und bißchen " Alibiproduktion " , der Rest ist Geschichte .
Das wird ziemlich übel werden :emoji_cry:
Das ist sehr sicher sehr falsch.
a) LU ist immer noch das größte Chemiewerk der Welt die Anlagen sind abbezahlt und der Ausbau stagniert nicht nur wegen der Produktionskosten.
b) Wenn ich Dünger auf den chinesischen Markt exportieren will, dann ist es deutlich günstiger ein Düngerwerk in China zu bauen als das in Europa zu erweitern da nicht nur der Bau günstiger ist sondern eben auch der Weitervertrieb im Land.
c) Wenn andere industrien Produktion ins Ausland verlagern, dann ergibt es ebenso Sinn, die Rohstoffproduktion dafür irgendwann zu verlagern.
d) Chemieparks skalieren halt, je mehr Produkte ich aus einem Werk rausbringen kann und desto mehr zwischenprodukte ich weiterverarbeiten kann, desto effizienter wird der ganze Laden. Darum ist die BASF auch recht einzigartig darin, um einen großen Streamcracker herum komplexe Produktionsketten in einem autarken Chemiepark aufzubauen.
d) Die Arbeiter in der chemischen Industrie haben das letzte Mal in den 70ern für höheren Lohn gestreikt. Seit damals ging es der chemischen Industrie so gut, dass sie die Löhne stets so erhöhen konnte, dass es kein Konflikt gab. Wenn man das mit anderen Sektoren vergleicht ging es der Industrie einfach verdammt gut. Wie viele hat man die Zeit aber nicht genutzt und trägt jetzt (zu Recht) die Konsequenzen.
 
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