Erfahrungen mit Rhino 3D oder Solidworks for Makers?

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Was ist kurz gesagt der Vorteil so einer Spacemouse?
Ich verwende eine Gamingmous (Logitech g502) und hab mir da die wichtigsten Zeichenbefehle auf die Tasten gelegt. Damit bin ich recht flott beim zeichnen.
Aber ich suche immer nach Optimierungen.
In der rechten Hand hast du immer noch die normale Maus. Mit der Space Mouse kannst du mit der linken Hand durch den Raum fliegen. Drücken und ziehen ist Zoom. Kippen ist kippen, drehen ist drehen und wenn du den "Puck" schiebst verschiebst du den Zeichnungsausschnitt. Das geht samtweich und ruckelfrei in allen Freiheitsgraden zugleich. Und je nach Modell hast du noch belegbare Tasten. Beschleunigt das Arbeiten sehr und fühlt sich sehr angenehm an. Für privat eigentlich total übers Ziel hinausgeschossen.
 

Avogra

ww-esche
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Oder mit anderen Worten: Die Spacemouse ermöglicht die Bewegung der Ansicht in allen 6 Raumachsen, Drehung um X,Y,Z und Verschiebung in X,Y,Z. Ist aber sicher erst etwas über das man sich Gedanken machen sollte, wenn man schon tief in die CAD-Welt eingetaucht ist und man sich Gedanken macht über Skelett-Bauteile, Dynamik-Simulation, resiliente Feature-Strukturen usw.

Ich hatte ne Zeit lang die Spacemouse pro, aber ich bin nie so richtig damit klar gekommen. Es waren einfach zu viele Freiheitsgrade auf einmal. Mit genug Übung hätte ich das vielleicht irgendwann auf die Reihe gebracht. Ich hatte keine Lust auf die Lernkurve und mich hat das ständige Wechseln zwischen Spacemouse und Tastatur genervt. Ich finde, wirklich brauchen tut man sie nicht. Und die Hauptzeit geht bei mir eher drauf fürs Gedanken machen, wie ich etwas umsetzen will. Ein paar Shortcuts um zb in einer Zeichnung Bedingungen und Beziehungen festzulegen empfinde ich ohne Kosten als deutlich hilfreicher für den Workflow.
 

Seanathair

ww-robinie
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Ich wollte einfach nochmal die Bedeutung und den großen Mehrwert von "parametrisch" erläutern, weil ich glaube, das ist erstmal nicht so offensichtlich. Je mehr Details eine Konstruktion dann hat, umso wichtiger wird das dann.
Ich habe über 20 Jahre mit einem parametrischen System gearbeitet (ProE). Ja es hat seine Stärken, aber für notwendig halte ich die Parametrik nicht. Man ist sehr eingeschränkt in seiner kreativität im Vergleich zu einem Direktmodeller. Ich habe so einige Modelle noch tagelanger Arbeit lieber komplett neu erstellt, weil die Parametrik für meine Anwendung nicht optimal nutzbar war, das Modell zu unübersichtlich, für andere Kollegen schwer nachvollziehbar war etc. Hinzu kam, das die Modelle mit dem Alter instabiler wurden. Ich hab dann festgelegt, dass Modelle, die älter als 5 Jahre sind, nicht mehr weiter vwrwendet werden dürfen und bei Bedarf neu erstellt werden müssen.
Mit OSD (Direktmodeller) waren wir viel schneller und mussten uns keine gedanken um historie machen. Das ist allerdings auch 20 Jahre her...
 
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Oder mit anderen Worten: Die Spacemouse ermöglicht die Bewegung der Ansicht in allen 6 Raumachsen, Drehung um X,Y,Z und Verschiebung in X,Y,Z. Ist aber sicher erst etwas über das man sich Gedanken machen sollte, wenn man schon tief in die CAD-Welt eingetaucht ist und man sich Gedanken macht über Skelett-Bauteile, Dynamik-Simulation, resiliente Feature-Strukturen usw.
Ich denke das ist die Nische in der Nische. :emoji_slight_smile: Für die Elektronikentwicklung war die Spacemouse Gold wert. Und die Tasten konnte man mit tollen Befehlen belegen die dazu führten das man die Hand kaum noch zwischen Maus und Tastatur wechseln musste. Ich hab mich da richtig verbunden mit dem Programm gefühlt. Ungefähr so der Unterschied wie der kleine Mini Trackpoint in den IBM Laptops verglichen mit einer richtigen Maus. Es geht zwar, fühlt sich aber nicht organisch an.

Naja für meine kleinen Holzprojekte werde ich wohl mit der normalen Maus vorlieb nehmen.
 

Avogra

ww-esche
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Rhino ist mit dem Plugin Grasshopper (welches standardmäßig mitinstalliert ist) schon parametrisch!
Die Möglichkeiten erscheinen endlos.
Kann aber überfordern. Einen einfachen Korpusgenerator hab ich locker hinbekommen. Wenn man sich da einarbeitet ist da viel damit herauszuholen:
Hey Harald, ich hab mir das verlinkte Video gerade angeschaut und ehrlich gesagt bin ich entsetzt wie unendlich viele Schritte und Elemente für das Teil notwendig sind. Die Struktur mit diesen dutzenden Verknüpfungslinien kann ja kein Mensch mehr nachvollziehen. Und das Ergebnis entspricht noch nicht einmal der Vorlage.

Evtl komme ich morgen Abend dazu, die Vorlage in SW nachzubauen und das in einem Video aufzunehmen, aber das sollte mit 6-8 Features erledigt sein.

Mit OSD (Direktmodeller) waren wir viel schneller und mussten uns keine gedanken um historie machen.
Das würde mich auch sehr interessieren. Das aktuelle SW bringt einige direct modelling Funktionen mit, aber die wirken auf mich eher als Addon und im Herzen bleibt es ein oarameteisches CAD. Ein CAD das komplett auf direct modelling basiert, arbeitet sicher von der ganzen Philosophie ganz anders. Kannst du ein Video empfehlen das den Unterschied gut zeigt? Und kennst du Programme, die Hobby-tauglich sind?
 

Seanathair

ww-robinie
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Hobby-taugliche kenne ich leider nicht. Im professionellen Bereich gibt es meines Wissen nur noch bei den Designern und Spieleentwicklern Direktmodeller. OSD wurde ironischerweise von PTC übernommen. Die wollten alle glücklich machen, hat aber nicht funktioniert.
 

Avogra

ww-esche
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Ich hab mal ein bisschen auf YouTube gesucht, aber irgendwie wird direct modelling nur zum Bearbeiten vorhandener Modelle gezeigt, nie zum Erstellen.
 

Seanathair

ww-robinie
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Da ist aber kein großer Unterschied. Man fängt in der Regel mit einer einfachen Skizze und Extrusion an.
 

KalterBach

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Die SpaceMouse ist für Tastaturliebhaber und Intensivnutzer eine Hassliebe. Eine Cadmouse Pro und ein Streamdeck dagegen ein Genuss.

Mit der Strg-Taste komme ich besser zurecht, als mit dem „Nubsi“. Zugegeben ich übe, werde aber nicht warm damit.
 

chips

ww-eiche
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ey Harald, ich hab mir das verlinkte Video gerade angeschaut und ehrlich gesagt bin ich entsetzt wie unendlich viele Schritte und Elemente für das Teil notwendig sind. Die Struktur mit diesen dutzenden Verknüpfungslinien kann ja kein Mensch mehr nachvollziehen. Und das Ergebnis entspricht noch nicht einmal der Vorlage.

Hi. ich meinte ja, das es einen überfordern könnte:emoji_wink:
Aber ich denke wenn du dir das selber programmiert hast, weißt du genau wie es aufgebaut ist.

Möbeldesigner (auch eine Möbeldesignschule in Deutschland, welche ich auf der HolzHandwerk in Nürnberg besucht habe) verwenden genau das.

Heißt aber nicht das es für jeden passt.
Schönen Gruß Harald
 
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