Metabo 1688 Schiebetisch nicht parallel zur Nut

Dietrich

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Hallo,

der Quer-,oder Ablänganschlag befindet sich auf dem Schiebetisch, die Queranschlag wird ähnlich wie der Verfahrweg eingestellt nurohne zu verfahren. Die T-Nut ist im Maschinentisch ab Werk drin, wie sollteman auf sie verzichten.

Gruß Dietrich
 

Holzfummler

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okay, zum Ablängen von rel. kurzen Hölzern mag die Nut mit dem kurzen Querranschlag genügen, vorausgesetzt, dieser läuft spielfrei.
 

dsdommi

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Ich werde morgen erst mal mit den neuen Flansch testen. Er ist halt gebraucht, schauen wir mal.
Dann Mittwoch mal die Welle messen. Habe Verlängerungen für die Messuhr bestellt.
Ich befürchte fast dass die Welle auch einen Schlag weg hat. Aber es wird sich zeigen.
Nur für mein Verständnis:
Wenn ich den Queranschlag feststelle, Winkel egal , und 2 Schnitte am Brett mache, dann müsste das zweite Stück doch vorne und hinten gleich sein wenn der Tisch parallel läuft.
Gibt es einen Unterschied läuft er nicht parallel.
Richtig ?
 

raziausdud

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Meiner Meinung nach: erster Teil - zwei gleich breite Teile entstehen - richtig. Zweiter Teil - nicht richtig. Denn zwei gleichartig durchgeführte Schnitte - egal mit was, wie und wo auf der Tischkreissäge, egal mit welcher Justierung - ergeben zwei gleiche Schnitte. Es wär ja schlimm wenns anders wäre. Es sei denn: Anwenderfehler. Oder hier wie von Dietrich geschildert das flatternde Blatt, welches das Werkstück unkontrolliert verschiebt.

Nochmal: alle Schnitte am Queranschlag erfolgen parallel zum Vorschubweg. Weiter gefasst sind natürlich sind alle Schnitte auf dem Schiebeschlitten parallel zu dessen Vorschubrichtung , das ist ja sein Sinn. Auch hier: es sei denn Anwenderfehler oder das flatternde Sägeblatt. Zudem: bei deutlich schräg gestelltem Queranschlag kann das ja nun schräg zum Queranschlag wirkende Sägeblatt SB ein nur locker geführtes Werkstück etwas verschieben, s. rechter Teil der Skizze.

Grüße. Rainer

IMG_8654.jpeg
 
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raziausdud

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Vielleicht stellst Du Dir mal einen Schiebeschlitten einer Formatkreissäge vor, dessen lange gerade Kante läuft ja genau am Sägeblatt entlang. Und diese Kante ist natürlich genau parallel zur Vorschubrichtung, IST also die Vorschubrichtung. Alles was über diese Kante hinausragt, wird bei Durchschieben eines Werkstücks abgetrennt.

Diese Linie existiert auch auf der Metabo, nur halt nicht praktisch sondern imaginär. Du könntest also mal ein größeres Stück zB billige dünne Hartfaserplatte auf dem Schlitten der Metabo fixieren (Doppelklebeband) und einmal den Rand absägen. Nun hast Du praktisch einen Formatschiebeschlitten mir der immer sichtbaren Schnittkante. Damit kannst Du mal all Deine Theorien durchspielen, das geht erstmal auch mit still stehendem und/oder versenktem Sägeblatt.
 
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dsdommi

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Tach.
Vielleicht habe ich mich schlecht ausgedrückt.
Ich mache den ersten Schnitt um die geschnitte Kante anzupassen.
Beim zweiten Schnitt messe ich das abgeschnittene Teil. Ist es vorne und hinten gleich breit , läuft der Schlitten parallel.
Gibt es einen Unterschied, und würde der Schlitten verstellt, macht man wieder zwei Schnitte und misst das zweite Abfallstück.
Das das bei meiner Maschine zur Zeit keinen Sinn macht sehe ich durchaus ein.
Klar, wenn ich 2 Teile absäge ohne was zu verstellen sind beide gleich.
Vom Flatterblatt mal abgesehen :emoji_slight_smile:
 

raziausdud

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Ist es vorne und hinten gleich breit , läuft der Schlitten parallel.
Gibt es einen Unterschied, und würde der Schlitten verstellt, macht man wieder zwei Schnitte und misst das zweite Abfallstück.
Ich weiss … nicht so einfach … vor allem auch das unmissverständlich zu formulieren.

Das oben zitierte zB verstehe ich nicht … etwa: parallel. Wozu? Der Schlitten läuft linear, das ist doch wichtig.

Na aber lass erstmal. Ich denke mit Dietrichs Hilfe wird alles gut - und klar :emoji_wink:
 

dsdommi

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Davon gehe ich jetzt mal aus dass Dietrich mir da helfen kann.
Natürlich läuft der Schlitten linear.
Aber im Idealfall ist das Sägeblatt parallel zur Nut. Wenn jetzt der Schlitten zwar Linear läuft, sich aber hinten weit vom Sägeblatt / Nut entfernt läuft er ja nicht parallel zur Nut und Sägebkatt. Also würde doch ein keilförmiger Schnitt entstehen.
 

Da bin ich

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Davon gehe ich jetzt mal aus dass Dietrich mir da helfen kann.
Natürlich läuft der Schlitten linear.
Aber im Idealfall ist das Sägeblatt parallel zur Nut. Wenn jetzt der Schlitten zwar Linear läuft, sich aber hinten weit vom Sägeblatt / Nut entfernt läuft er ja nicht parallel zur Nut und Sägebkatt. Also würde doch ein keilförmiger Schnitt entstehen.
Warte doch mal bis sich Dietrich deine Säge mal angeschaut hat
 

raziausdud

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Also würde doch ein keilförmiger Schnitt entstehen.
Nein. Selbst wenn da etwas total schief stehen würde, ergibt sich doch ein gerader Schnitt. Siehe Skizze, gestrichelt die imaginäre, gerade, parallel zur und in Vorschubrichtung liegende Schnittlinie. Auch wenn das Sägeblatt wie bei Dir andersrum schief stehen würde, dann erzeugt halt der hintere aufsteigende Sägezahn die gerade Linie. In der Praxis ist das natürlich so gar nicht möglich. Ein so schief stehendes Sägeblatt würde ja das Schnittgut ja mehr oder weniger in seine Flucht ziehen.

IMG_8660.jpeg
IMG_8661.jpeg
 
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raziausdud

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Andersrum formuliert: der Schiebeschlitten erzeugt IMMER gerade Schnitte. Der Queranschlag bestimmt (nur), in welchem Winkel zur Vorschubrichtung das Schnittgut liegt, meist rechtwinklig oder halt wenn gewünscht 80, 70 oder x Grad.
 
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Dietrich

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Hallo dsdommi, hallo den Mitdikutierenden,

auch ein leicht schräg stehendes oder flatterndes Blatt erzeugt einen geraden Schnitt, lediglich die Schnittfuge wird breiter.
Wenn also Dein Blatt im Bereich 1/10 mm schräg steht macht das nichts aus, solange das Werkstück nicht vom Stammblatt verschoben wird, die Zähne stehen ja li. u. re. rund 5mm überm Stammblatt.
Ein flatterndes Blatt ist ja im Prinzip wie ein Wanknutblatt welches ebenfalls gerade Fugen erzeugt.
Also Schiebetisch auf Winkligkeit und Parallelität einstellen dann Sägeschnitte machen.
Vorab prüfen ob die Welle einen Höhenschlag hat. Sperrholzplatte auf die Welle stellen und gegen die innere Kante der Tischöffnung drücken, dann Wellenzapfen neben der Maschine drehen und gleichzeitig mit einem spitzen Bleistift die Kante abfahren, sollte eine Gerade Linie geben keine Wellenlinie...:emoji_slight_smile:
Die Tage melde ich mich wegen Termin, vermutl. aber nach Ostern möglich.

Gruß Dietrich
 

dsdommi

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@Dietrich alles gut.
Keine Eile
Meine Fragen hier dienen dem Wissenstransfer. Ich warte gerne :emoji_slight_smile:
Eine PN hatte ich dir ja geschickt
Liebe Grüße
dsdommi
 
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Holzfummler

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Moin,
ob Welle oder Blatt "unrund" laufen, einfach spitzen Bleistift ans Blatt berührend anlegen(da wo es noch blank, aber weit von der Bohrung entfernt ist) anlegen und Blatt langsam und gleichmäßig drehen. Bitte dabei den Stecker nicht in der Steckdose haben.
Wenn Lücke in der Kreislinie vorkommt, dann die Stelle auf dem Blatt und Welle mit Fineliner markieren. Blatt wechseln. Bleistift wieder anlegen, drehen wiederholen.
Wenn wieder Lücke im Kreis an gleicher Stelle, dann hast du wahrscheinlich einen Schlag in der Welle. Wenn keine Lücke im Kreis, dann hat dein anderes Blatt eine Macke. Wenn wieder Lücke im Kreis aber anderer Stelle, dann haben deine Blätter nee Macke.
die Zähne stehen ja li. u. re. rund 5mm überm Stammblatt.
Wäre der Schnitt dann nicht 1cm breit und wäre das nicht ein bißle ungewöhnlich viel?
LG
Thomas
 
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