Fragen zu Holzmann HBS 470 Profi Bandsäge

Bobby95

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Heyho,
Ich habe ein paar Fragen zur Holzmann HBS470 Profi.
Am Wochenende wollte ich das erste mal das Blatt tauschen, ein 12mm Blatt gegen ein 25mm Blatt direkt vom Hersteller. Ich möchte gerne dickeres Massivholz auftrennen und dachte mir, dass ein breiteres Sägeblatt sinnvoller wäre und das kleinere hatte ich schon lange drauf, also war ein Wechsel so oder so langsam notwendig.
Der Wechsel ging auch soweit gut, allerdings gibt es ein paar Unsicherheiten.
Ich tue mich etwas schwer mit der Spannung ,dem Lauf des Blattes auf den Rollen und des Vorschubs.
1. Läuft das Band auf der oberen Rolle, mittig auf der rolle, so das die Zähne noch mit auf der rolle liegen. Auf der unteren rolle sitzen die Zähne aber schon deutlich weiter vorne. Die Führungen habe ich alle soweit gelockert damit da nix blockiert. Oben kann man die Rolle auch gut einstellen, aber unten eben nicht. Jetzt ist die Frage, muss ich oben mit dem Blatt weiter nach vorn um auf der selben "linie" wie mit der unteren rolle zu sein oder ist unten was falsch. Wie gesagt, unten liegen die Zähne gar nicht mehr auf dem Gummi auf.
2:
Die Spannung muss bei einem so breitem band ja deutlich höher sein. Soweit so gut. Das band lässt sich auch soweit nur noch bewegen wie auf den gängigen YT-Kanälen empfohlen/ gezeigt. Aber die haben meist schmälere Blätter. Wie sehr darf sich so ein breites band noch bewegen? Und kann ich zuviel Spannung drauf geben? Die probeschnitte waren soweit gut. Ein paar sägespuren aber kein großartiges verlaufen.
3:
Der Vorschub fühlt sich komisch an. So als ob das Blatt nicht scharf wäre oder irgendwas reibt. Der Motor zieht durch aber im Vergleich zu dem dünneren Blatt sägt es jetzt langsamer als vorher. Liegt das an dem breiteren band und dadurch an mehr Reibung? Kräftiger schieben hört sich nicht grad nach der lösung an denke ich mal. Oder sind die Bänder von holzmann einfach mist? ^^

4: Auch hört sie sich irgendwie anders an. Ich kanns nicht gut erklären und vielleicht mache ich morgen einfach ein kurzes YT-Video wo ich das kurz zeige und hier den link reinstelle, aber gefühlt hört sie sich unruhiger an, oder als ob irgendwas unrund ist. Aber keine 5 Minuten vorher, mit einem anderen band war nix.

Fragen über Fragen ^^

In diesem Sinne hoffe ich auf ein paar Tipps von euch und wündche einen schönen tag weiterhin. :emoji_slight_smile:

LG Bobby
 

Bobby95

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Hier auch mal die Bilder von den Rollen. Das Band ist gespannt.
Lg
 

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Manwer

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Hallo,
ich stelle das über die obere Rolle (die untere hat normalerweise m.W. keine Einstellung der Neigung) bei breiten Bändern so ein, dass die Zähne vorne leicht überstehen, und zwar auf beiden Rollen, da, sonst die Schränkung der Zähne leidet. Zum Einstellen der Spannung hat meine Säge Markierungen am Gehäuse, an denen ich mich orientiere.
Falls das Deine erste Bandsäge ist, kann ich das Buch zur Bandsäge von Guido Henn empfehlen.

Gruß
Manfred
 

SebastianThiel

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Bzgl Sägebändern:

Für mich war es ein gigantischer Unterschied,
keine 08/15 Bänder mehr zu verwenden.
Wie Tag und Nacht.
Ich habe dein Eindruck, das es ganz vielen Besitzern so geht, wenn man kein Brennholz sägen möchte.
Welches das beste Band ist, wird hier immer eine endlose Diskussion, was auch normal ist.
Ich habe welche von der Firma Röntgen, die eigentlich für Metall sind.
Bänder von Hema werden auch immer sehr gelobt.
 

Holzrad09

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Die Spannung muss bei einem so breitem band ja deutlich höher sein.
Vergiss diese Bandspannungsanzeigen an diesen Maschinen, Ich habe eine RP BS400 und spanne das Band deutlich mehr als es der Aufkleber vorgibt. Die Spannung die Du wirklich brauchst, wirst Du bei einem 25er Band gerade so draufkriegen, wenn überhaupt.
LG
 

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Bobby95

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Erstmal vielen Dank für eure Antworten :emoji_slight_smile:

@Holzrad09 wie weit kannst du dein band dann noch nach links oder rechts drücken? Man schaut da ja links am oberen Rad oder?

@SebastianThiel
Hab mal geschaut und vom Maschinenhandel meyer ein passendes Set für die Hbs gefunden. Sind 3 Bänder, habt ihr Erfahrung damit? :emoji_slight_smile: ansonsten hat Heiko Rech die X-cut bänder empfohlen, Hartmetall. Die würde ich aber erst nehmen wenn ich weiß, welche bänder ich genau brauchen würde. Nicht das dann bänder für 100euro dann rumliegen.

@Manwer ist es aber bei neueren maschinen nicht so das die Räder ballig sind und dann die bänder mittig laufen sollen? Was mich halt verunsichert das es oben so und unten so auf den Rädern liegt. Macht mich wirre. Will die Maschine nicht unnötig belasten.
Aber danke für die buchempfehlung, ich schau mal rein :emoji_slight_smile:
 

Manwer

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Eigentlich sollte das Band auf der oberen und unteren Rolle gleichmäßig aufliegen, anders kann ich mir keinen runden Lauf vorstellen. Vielleicht doch nochmal die Bandspannung anschauen.
Gruß Manfred
 

Tom Trees

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Bobby95

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So richtig schlau bin ich aus dem Artikel nicht geworden @Tom Trees . Aber trotzdem vielen Dank :emoji_slight_smile:
Du beschreibst ja ausführlich wie alles ordentlich eingestellt wird, aber für das Problem der unterschiedlichen Lage des Bandes war nix dabei :/
Also weiß ich jetzt auch nicht mehr weiter... Es kann doch nicht sein, dass man die ganze Maschine auseinander nehmen muss, nur weil ein anderes Blatt drauf ist...
Irgendwo hab ich ein Denkfehler.
 

Tom Trees

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@Bobby95 Es ist ja nicht so, als hätte man eine Bandsäge ohne Nabe zur Einstellung des unteren Rades.

Wenn Sie die Klinge nicht an der gewünschten Position auf den Rädern verfolgen können,
(Ich gehe davon aus, dass Sie bereits wissen, wie man den Einstellknopf für das obere Rad benutzt.)
Was haben Sie dann erwartet zu lesen?

Beste Grüße,
Tom
 

Dietrich

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Hallo,

bevor man alles einstellt was evtl. nicht nötig ist...die Frage der Fragen zur Bandsäge: Trennt sie starkes Holz am Anschlag ohne zu verlaufen?
ja oder nein?

Das die Maschine lediglich ein klein wenig mehr als 800m/min Bandlaufgeschw. bietet ist bereits aufgefallen?
Nur zum Vergleich das sind mind. 25% unter dem Wert den ital. Mittelklasse-Maschinen haben und rund 50% weniger als Qualätsmaschinen aus heimischer Fertigung. Man wird also viel Zeit brauchen für Trennschnitte, selbst wenn die Maschine gut am Anschlag trennt.

Gruß Dietrich
 

Bobby95

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Die Säge lief 1A vor dem Bandwechsel und trennt auch jetzt am Anschlag ohne zu verlaufen. Die fragen beliefen sich auf die bandspannung und den sitz auf den rollen. Die bandlaufgeschwindigkeit von ca. 800m/min war mir bewusst und ja, die sabre 450 hat 200m/min mehr, die 400er hat allerdings auch 800m/min und damit werden auch hohe Hölzer locker gesägt, da versteh Ich nicht was bei meiner maschine mit änlichen spezifikationen anders sein soll.
Aber lasst gut sein, die Maschine ist halt Schrott und ohne eine profi-Maschine und einem Maschinenbau studium brauch ich nicht anfangen bla bla, habs verstanden.
Vielleicht hilft ja die buchempfehlung mir mehr weiter. :emoji_slight_smile:

Lg
 

Dietrich

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Aber lasst gut sein, die Maschine ist halt Schrott und ohne eine profi-Maschine und einem Maschinenbau studium brauch ich nicht anfangen bla bla, habs verstanden.
Ein bischen dünnhäutig der Kollege.
Wenn die Maschine am Anschlag sauber sägt ohne Verlauf hat sie eines der Kriterien überhaupt erfüllt und es gibt keinen Grund den Bandlauf zu ändern. Das was die Maschine hergibt an Bandspannung kannst Du an Spannung aufs 25mm Band geben, erfahrungsgemäß schaffen es die Maschinen der eher preiswerten Sorte nicht das 25mm Band ausreichend zu spannen, evtl. hilft es auf ein 19 oder 20mm Band zu wechseln.
Gute Standardbänder sind diese Peak Bänder von Hema mit induktiv gehärteten Zahnspitzen, bevorzugt in 0,5mm Stärke.
Nach dem Arbeiten entspannen wäre wichtig, dauerhaft gespannt mögen viele Maschinen nicht.
Soviel mein Bla-Bla zu dem Thema...und locker bleiben!

Gruß Dietrich
 

Tom Trees

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Es gibt keinen Grund, die Maschinenprüfung auszulassen.
Die einzigen, die ich kenne und die anderer Meinung sind, sind Bekannte von Bandsägenverkäufern.

Dies gilt für alle Sägemarken, da derzeit nur ein Unternehmen eine Bandsäge mit ehrlicher Konstruktion herstellt.
(in diesem Größenbereich, Die HB500-R )

Erwarten Sie aber nicht, dass Cantek Ihnen das sagt. Sie stellen auch eine günstigere Produktlinie mit Designs her, die nur bedingt ehrlich sind.

Wenn diese Maschine nicht verfügbar ist,
dann wäre alles andere, was neu ist, ob "professionell" oder nicht,
immer noch ein Glücksspiel.


Schauen Sie sich um, und Sie werden oft recht neue Maschinen von den besten Firmen auf eBay oder anderswo zu einem fragwürdig niedrigen Preis finden.
oder andere Topmarken zu deutlich niedrigeren Preisen. Die Werbung zeigt oft eine schmale Klinge mit abgenutzter Vulkanisierung, die nachbearbeitet werden muss, und eine fehlende Parallelführung.
Dies ist eine Folge davon, dass die Inbetriebnahme der Maschine ignoriert wurde.

Es ist besser, das frühzeitig herauszufinden, als es später auf die harte Tour lernen zu müssen…
denn verschlissene Radnaben oder Motorschäden wären der einzige wirkliche Grund zur großen Verärgerung.

P.S. Keine Qualifikationen erforderlich.
Alles Gute.
Tom
 

predatorklein

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Fragen über Fragen
Moin

So läuft das aber , wenn man loslegt :emoji_wink:
Da hat man halt keine eigenen Erfahrungen .

Am besten ist es , wenn du hier mal kuckst , ob jemand mit etwas Plan von der Materie bei dir in der Nähe wohnt .
Und dir mal zeigt , was es bei Bandsägen so alles zu beachten gibt .

Bringt 1000 x mehr als irgendwelche YT Clips .
Oder Tips aus Internetforen , bei denen das angebliche Wissen oft auch nur aus Büchern stammt .

Die Holzmnann HBS 470 Profi ist für knapp 1500 € jetzt auch nicht so die dollste Maschine .
Da kriegt man gebraucht deutlich bessere Maschinen , manchmal sogar für weniger Geld .

Z. Bleistift hier :

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/bandsaege-maka-hb-600-saege-holz/3351489192-84-4119

Sieht man schon am Gewicht , Holzmann 160 Kilo , die Maka mindestens 100 Kilo mehr .
Wir arbeiten in unserer Schreinerei auch mit einer Holzmann ZX 40 .
Brauchbar für 2000 € inkl. Mwst .

Und fällt auch mit 400 Kilo nicht so leicht um :emoji_slight_smile:

Nochmal , such dir jemanden mit Plan in deiner Nähe , selbst wenn das oft nicht so einfach ist .
Bringt aber am meisten :emoji_thumbsup:

Gruß
 

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Bobby95

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@predatorklein
Erstmal danke für deine Antwort. :emoji_slight_smile:
1. Ich sollte vielleicht nicht nach ner 11 Stunden Schicht nochmal ins forum schauen, man reagiert dünnhäutiger als gedacht ^^
Sry dafür.
2.
Ihr habt natürlich recht, die holzmann ist jetzt nicht der burner. Ich hab sie damals für ein spottpreis (500-600euro) von nem Freund bekommen und um erstmal ein Gefühl für ne bandsäge zu bekommen, habe ich die dann genommen. Evtl, wäre es dann doch mal Zeit für ne gescheite Massive Säge.
Da vielleicht auch die Frage, habt ihr die schweren Maschinen dann noch beweglich eingerichtet oder ist die dann fest? Klar, fest ist immer besser, aber ihr wisst schon, Platz ist immer so ne Sache. Aber 400kg sollten dann sicher fest sein ^^
3. Ich werd mir mal jemand in der nähe suchen der mit mir das so einstellt, soweit es mit der holzmann geht. Werd jetzt keine Wunder erwarten aber für einfache Schnitte sollte die ja noch zu gebrauchen sein bis was gescheites da ist. :emoji_slight_smile:

Lg
 

predatorklein

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Ich hab sie damals für ein spottpreis (500-600euro) von nem Freund bekommen
Hallo

Für den Preis kein Thema , richtig einstellen , kucken wie sie läuft , behaltern oder wieder verkaufen , die Kohle kriegst du immer zurück .

habt ihr die schweren Maschinen dann noch beweglich eingerichtet oder ist die dann fest?

Fahrbar , mal ein Bild unserer Centauro BS

Und ein Bild unserer ehemaligen Steko ( Langband , Furniersäge , Presse ) .
3 Tonnen , auch mit Fahrwerk .

Ein kräftiger Jung mit bißchen Oberarm konnte die alleine verschieben :emoji_muscle:

Gut , wenn mal mehr Material in die Werkstatt musste .

Gruß
 

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Holzrad09

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Bobby95

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@predatorklein wird gemacht und ich schau mal nach ner gescheiten Massiven Säge. Die Preise halten sich ja einigermasen in Grenzen. Wenn ich die holzmann verkaufe, hab ich da schon einen guten Batzen weg. :emoji_slight_smile:

@Holzrad09 musst du da recht viel Kraft aufwenden? Wenn ja, dann ist das band eigentlich soweit gut gespannt bei mir. Ich Taste mich da einfach weiter ran.
Das erklärt zwar immer noch nicht so ganz den sitz von dem band auf der unteren rolle aber vielleicht muss das bei so nem breiten band soweit vorne sein. Ich warte da einfach bis mir das jemand live vor Ort erklären kann :emoji_slight_smile:
Lg
 

Holzrad09

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@Holzrad09 musst du da recht viel Kraft aufwenden? Wenn ja, dann ist das band eigentlich soweit gut gespannt bei mir. Ich Taste mich da einfach weiter ran.
Nee, wie gesagt, Ich spanne ja schon deutlich über die Vorgabe und trotzdem hat man das Gefühl das Band sei nicht wirklich gut gespannt.
Diese Maschinen sind auch nicht konzipiert Sägefurnier oder Bretter aus Stammholz herzustellen.
Ich nutze sie auch nur zum Bögen ausschneiden, mal nen groben Ablängsschnitt oder Brennholz / Säumlinge auf Ofenlänge zu schneiden.
Und das macht sie auch ganz gut.
Das erklärt zwar immer noch nicht so ganz den sitz von dem band auf der unteren rolle aber vielleicht muss das bei so nem breiten band soweit vorne sein.
Nee, die Räder sollten schon fluchten, wenn oben die Zahnspitzen vorstehen, dann müssen sie das unten auch.
LG
 

Bobby95

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Sie läuft jetzt erstmal. Die Räder fluchten jetzt auch. Ich hab mir nochmal vergleichsbilder angeschaut und auch bei balligen Rädern sitzen die breiten bänder relativ weit vorne, also war das untere quasi richtig und das obere falsch. Mit der balttspannung Taste ich mich soweit ran bis der Schnitt einigermaßen gut läuft.
Ein Zimmermann ausn Ort kommt bei Gelegenheit vorbei und schaut mal mit drüber. Das wird schon alles.
Werd mir auch noch bessere Bänder holen (schmalere) und wenn dss dann slles läuft wird auf ne große, gescheite gespart. :emoji_slight_smile:
 

Tom Trees

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Meine erste Bandsäge, ein brandneues Modell aus Fernost, machte mir ebenfalls Probleme, und die beiden sogenannten Experten, ein Firmenmitarbeiter aus Übersee und ein langjähriger Händler, versuchten ihr Bestes, die Säge zum Laufen zu bringen, aber sie lief einfach nicht. Sie versuchten, mich hinters Licht zu führen und sägten Brennholz, während sie das Problem völlig ignorierten.
Das ist nicht verwunderlich, da ihnen die notwendigen Werkzeuge zur Achsvermessung fehlten.

Anstatt die Felgen zu messen (und den wichtigen Vortest durchzuführen),
mit einem langen Balken und einem Kugelschreiber...
… könnte dies effizienter mit einem Laser erfolgen, der an der oberen Radachse befestigt wird,
während gleichzeitig Druck auf den Innenring des Lagers ausgeübt wird.
Die horizontale Bezugslinie auf das Klebeband zu projizieren, das an der Chassisbasis befestigt ist.

Ohne das macht es wenig Sinn,
jemanden anderen hinzuzuziehen,
es sei denn, er wohnt gegenüber,
und Sie benötigen Hilfe beim Abheben des Tisches vom Gestell.
Realistisch betrachtet, könnte das eher bei einer größeren italienischen Bandsäge der Fall sein, nicht aber bei dieser.

Wenn diese Person erwähnt, dass sie für die Arbeit bezahlt werden möchte … und keine Drehbank zur Herstellung des Achsmessgeräts besitzt … dann schlage ich vor, dass Sie die Kosten mit denen einer langen Wasserwaage mit gefrästen Kanten vergleichen.
Scribing beam.jpeg
Tom
 

willyy

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1. Läuft das Band auf der oberen Rolle, mittig auf der rolle, so das die Zähne noch mit auf der rolle liegen. Auf der unteren rolle sitzen die Zähne aber schon deutlich weiter vorne.
hab zwar eine andere Säge, aber auch von der Kategorie "Blechspind". Das Blech ist nicht beliebig stabil und verzeiht / verwindet sich mit steigender Bandspannung.
Bei mir ist es auch so, dass der Bandlauf unten davon abhängt, ob ein schmales oder breites Band aufliegt. Ich habe dann einen mittigen Bandlauf auf ein 13er Band als Komrpomiss eingestellt. Ein 20er steht bei mir dann auch leicht vorne über, kann aber damit leben.
Man muß im Hinterkopf haben, dass sich die Senkrechte in den Tisch damit auch ändert (oder ändern kann). Wenn man absolut senkrechte Schnitte braucht, muß man das mit dem Bandlauf oben versuchen zu korrigieren.

2:
Die Spannung muss bei einem so breitem band ja deutlich höher sein. Soweit so gut. Das band lässt sich auch soweit nur noch bewegen wie auf den gängigen YT-Kanälen empfohlen/ gezeigt. Aber die haben meist schmälere Blätter. Wie sehr darf sich so ein breites band noch bewegen?
Zuverlässig ist nur ein Bandspannungsmessgerät. Wenn man von eniem breiten mit viel Spannung auf ein schmales wechselt, fühlt sich das im Daumen noch sehr weich an und ist von der Spannung aber trotzdem richtig. Ich hätte ein 6er Band fast mal überspannt und hatte Gott sei Dank nochmal mit Messgerät kontrolliert.
Das seitlich Wegdrücken von ca. 5 mm ist ein Anhaltspunkt. Es gibt auch noch das verdrehen, wenn die Führung ganz oben ist. Da kenne ich die Daumenregel aber nicht und weiß auchnicht, ob das zuverlässiger ist als mit dem Daumen drücken.

3. und 4. muss man vor Ort fühlen oder hören, da mag ich aus der Ferne nichts sagen.
 

Holzfummler

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Moin Bobby,
das Buch ist wirklich nur zu empfehlen. Ich finde es auch wichtig, dass das Band oben und unten gleich aufliegt, aber so, dass die Zähne freibleiben (negativer Einfluss auf die Schränkung wurde ja schon gesagt).
Wenn du bisher zufrieden mit der Säge warst, sollte keiner hier darüber "lästern". Größer, schöner, schneller und teurer geht immer.
Ich selbst bin vor ein paar Monaten von eine Scheppach BASA 3 auf eine Hammer N2 umgestiegen, da ich größere Hölzer auch auftrennen will.
Dazu habe ich mir aber ein hartmetallbestücktes Band von den Bandsägeprofis (hier gibt es dazu ein eingenen Thread) gekauft. War mit rd. 140,- € nicht gerade ein Schnäppchen, aber die Schnittqualität ist super und in einen 28 cm dicken Buchenholzstück lies es sich schneiden wie Butter..
Was mir an deinem ersten Bild auch auffällt, ist der gleichmäßige Zahnabstand und gefühlt zu dicht für's Auftrennen/Längstschnitte in Massivholz.
Da richtige Band ist meistens die halbe Miete.
Viel Spaß mit der Maschine
LG
Thomas
 

Tom Trees

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hab zwar eine andere Säge, aber auch von der Kategorie "Blechspind". Das Blech ist nicht beliebig stabil und verzeiht / verwindet sich mit steigender Bandspannung.
Dies wird häufig erwähnt, obwohl es wenig Sinn ergibt.
Die Ausrichtung der Bandsägenräder erfolgt mit einem geeigneten Sägeblatt (mit geeigneter Zugkraft)

Zur Klarstellung: Ich habe keine Veränderung der Bezugslinie festgestellt.
Bezüglich einer Klinge, die richtig gespannt ist,
und wenn es nicht richtig gespannt ist.

Die eingezeichnete Bezugslinie spiegelt die Wahrheit wider, während ein Messinstrument, das den Rahmen misst, uns nichts aussagt, sondern nur Ausreden liefert, das Offensichtliche zu ignorieren.

Diese Experimente, die die Realität nicht widerspiegeln, erleichtern es skrupellosen Unternehmen, schlechte Baupraktiken fortzusetzen.
Die Konstruktion dieser Bandsäge ist nicht so schlecht, wie manche vielleicht behaupten.

Das untere Rad lässt sich über die Nabe mit vier Schrauben verstellen.

Viele der aktuell auf dem Markt erhältlichen Sägen bieten diese Funktion nicht.
Wie Sie sich vorstellen können, verabscheue ich Bandsägenkonstruktionen ohne Einstellmöglichkeit für das untere Rad... da ich noch keine Bandsäge erlebt habe, bei der die Inbetriebnahme vernachlässigt werden könnte.

Diese Maschine veranschaulicht lediglich die Variabilität,
die dem Schweißprozess des Fahrgestells inhärent ist.
Gleiches gilt für alle anderen modernen Bandsägen, die keinen verstellbaren, am Sockel montierten Motor haben.


Es ist nicht perfekt, aber man hat zumindest die Möglichkeit, alles auszurichten, wofür man im schlimmsten Fall nicht viel mehr als eine Stahlplatte benötigt.

Im Gegensatz dazu wären Bearbeitungsmöglichkeiten erforderlich, um Präzisionsbauteile wie eine neue Radachse herzustellen,

und Schweißmöglichkeiten, um die verstellbare Nabe zu fertigen.

Tom
 
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