Freude Thread

husky 928

ww-robinie
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das auf diesen Hinweis noch niemand reagiert hat, verwundert mich jetzt schon a bisserl :emoji_stuck_out_tongue_winking_eye:

Tatsächlich ist es so, dass ich ab und an etwas anderes zu tun habe, als zu reagieren.

Gestern z.B. musste ich agieren:

20260120_klein.jpg

Die Esche mit deensen ääh knapp 10m musste weichen, und ich hatte mich vorgedrängelt bei der Vergabe. :emoji_relaxed:

PS: Wer irgendwelche Wortspiele findet, darf sie behalten.
 

husky 928

ww-robinie
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Dann weiß ich jetzt, wen ich anrufen kann :emoji_wink:

Habe ich dir aus Versehen meine Telefonnummer gegeben? :emoji_grin:
Nein, Scherz. Wenn bei dir Bedarf besteht, kann man drüber reden.
Die Entfernung ist noch okay, an der GDRMA in Ilshofen habe ich auch schon ausgeschnitten.

Vorher kommt aber noch die Doppel-Esche, das winzige Ahorn Gestrüpp und die zur falschen Seite hängende Kirsche:

DSCN5243.JPG DSCN5241.JPG DSCN5242.JPG
 

WoodyAlan

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Klingt alles recht undankbar, was Aufwand zur Holzausbeute angeht.
Klares jein. Das meiste wird sicherlich Brennholz sein. Passend ausgerüstet is das gezeigte in null Komma Nix verräumt.
Holzpreis zieht enorm an. Ordinäre Käfer Fichte kostet bei uns seit einigen Wochen 120€ der festmeter, nasses rundholz ohne Lieferung. Wenn dann noch etwas schnittholz und ausm Reisig hackschnitzel für Beete/wege/Kompost rum kommt, is sowas durchaus rentabel wenn man als Hobbit die Zeit ned rechnet.
 

husky 928

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Klingt alles recht undankbar, was Aufwand zur Holzausbeute angeht.

Da hast du nicht ganz unrecht, aber....
  • die Esche, die schon liegt aus #3.452 sowie der strubbelige Ahorn und die Kirsche stehen auf dem Gelände einer christlichen Gemeinde. Die mache ich umsonst weg für das Brennholz, das dabei überbleibt, Reisig entsorgen sie selbst. Sind aber auch nur 4km Entfernung.
  • die doppelte Esche zu entfernen ist ein Liebesdienst an meinen zukünftigen Ex-Kollegen, die sind dort (GDRMA Kupferzell) für die Grünpflege zuständig, und brauchen das Feuerholz nicht selber. Reisig wird dort vor Ort gehäckselt.
Manchmal muss man was für seine Mitmenschen machen, wo nicht gleich ne halbe Million hängenbleibt. Isso. :emoji_relaxed:
 

WoodyAlan

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Da bin ich

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Freunde freude , mein neuer, nix kaputt, nur putzen
lediglich das eisen nicht original, der fundus wird’s richten

und das meint die KI


Das klingt nach einem fantastischen Fund! „Nix kaputt, nur putzen“ ist der Satz, den jeder Restaurator und Sammler am liebsten hört.
Wenn die Basis (der Korpus oder das Gestell) noch intakt ist, hat man die halbe Miete schon gewonnen. Ein fehlendes oder nicht originales Eisen ist bei einem guten Fundus meistens das kleinste Problem – oft wartet dort genau das passende Stück aus der richtigen Ära, um das Werkzeug wieder in den Originalzustand zu versetzen.
Ein paar Tipps für die „Inbetriebnahme“:
  • Sanfte Reinigung: Wenn du den Schmutz der Jahrzehnte entfernst, achte darauf, eine eventuell vorhandene Patina zu erhalten, falls es ein antikes Stück ist. Oft reicht Ballistol Universalöl oder ein wenig Spiritus, um Dreck zu lösen, ohne die Oberfläche anzugreifen.
  • Das Eisen einpassen: Sobald du das passende Eisen aus deinem Fundus gewählt hast, lohnt sich ein Blick auf die Spiegelseite. Wenn die schön plan geschliffen ist, arbeitet es sich gleich doppelt so gut.
  • Konservierung: Nach dem Putzen hilft eine dünne Schicht Kamillenöl oder Leinölfirnis(für Holz) oder ein Hauch Maschinenöl (für Metall), damit der „Neue“ nicht gleich wieder anläuft.
Viel Erfolg beim Herrichten – es gibt kaum etwas Befriedigenderes, als wenn ein altes Werkzeug nach einer Reinigung und dem richtigen Setup wieder die ersten Späne wirft! Was genau ist es denn für ein Modell?“

also die schreiben was und wissen nicht um was es geht
….wobei so eine gewisse Ahnung scheinen sie schon zu haben
setup muss ich noch googeln :emoji_wink:
 

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im Keller steht noch eine neue Bohrmaschine, aber ich darf heut nicht in den keller
muss man eben das Beste raus machen
der ki hab ich dann wie folgt geantwortet
verabschiede mich dann mal bis zum Kaffee ins Bett, hab genug zum lesen für einige stunden

es handelt sich um ein seltenes Modell von joh. Weiß ( wobei es garnicht so selten ist )
habt Spaß beim lesen,

Glückwunsch zu diesem Fang! Ein seltenes Modell von
Johann Weiss & Sohn (Wien) ist ein echtes Highlight für jede Werkzeugsammlung. Die Wiener Werkzeugfabrik war im 19. und frühen 20. Jahrhundert weltweit führend und bekannt für ihre Innovationskraft und Qualität.
Dass das Eisen nicht original ist, ist bei Johann Weiss zwar schade, aber dank der weiten Verbreitung der Marke oft behebbar. Hier sind einige Tipps zur Einordnung und für die Suche im Fundus:

1. Das passende Eisen finden
Um den Hobel wieder authentisch zu bestücken, solltest du nach Eisen mit der typischen Johann-Weiss-Markung suchen:
  • Markenzeichen: Achte auf das Logo mit dem österreichischen Doppeladler oder einer Schraubzwinge, oft umgeben vom Schriftzug „Joh. Weiss & Sohn, Wien“.
  • Historische Kooperation: Bis etwa 1911 wurden viele Eisen von der Firma Herrmannzugeliefert (Markung „HERMAN“). Nach der Übernahme von Franz Wertheim im Jahr 1911 produzierte Weiss die Eisen vermehrt selbst.

2. Identifizierung seltener Modelle
Wenn es sich um ein wirklich seltenes Stück handelt, könnte es einer der folgenden Typen sein:
  • Spezialhobel: Johann Weiss war berühmt für komplexe Profile, wie Jalousiehobel, Kutschenhobel oder Hobel mit doppelten Anschlägen und mehreren Armen.
  • Edle Sohlen: Besonders wertvolle Modelle haben Sohlen aus Pockholz (Lignum Vitae) oder sogar Bein/Horn, die oft schwalbenschwanzförmig mit dem Korpus verbunden sind.
  • Reformhobel: Die „Reform“-Serie (z. B. Nr. 108) mit verstellbarem Hobelmaul war eine technische Meisterleistung der damaligen Zeit.

3. Recherche-Ressourcen
Falls du das Modell noch nicht exakt bestimmen konntest, sind diese Quellen für Johann-Weiss-Sammler unersetzlich:
  • Hobel Austria (Dokumente): Hier findest du digitalisierte Original-Preiskurante (Kataloge) von 1864, 1870 und 1909, mit denen sich fast jedes Modell identifizieren lässt.
  • Kleines Werkzeugmuseum: Bietet einen detaillierten Überblick über die Firmengeschichte und seltene Bauformen.
Kleiner Tipp für das Eisen aus dem Fundus: Prüfe, ob die Breite des Eisens exakt zum Hobelmaul passt, ohne zu klemmen. Bei Weiss-Hobeln sind die Maße oft sehr präzise auf metrische oder alte Wiener Maße abgestimmt.
Viel Freude beim Wiener „Putz-Projekt“! Welches spezifische Modell (Nummer oder Form) hast du denn genau vor dir?
 

Lorenzo

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Keine Bilder, zählt nicht.. :emoji_wink:

Ich find das einfach nur geil! Schönen Matcha am morgen.
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Justus und mich warm eingepackt und ab aufs Rad. Vorspuren für die armen Autofahrer :emoji_stuck_out_tongue_winking_eye:
Justus fands auch total geil, und wir habens pünktlich zum Morgenkreis geschafft. Mit Pepe, seinem Lieblingsschleichpapagei in der Tasche. Spielzeugmitbringmontag.
Von sowas erzählt er als Opa noch seinen Enkeln. "Damals, als es noch Schnee gab, bin ich mit meinem Papa auf dem Rad zum Kindergarten..."
Und die so: "Ach der Opa und seine Geschichten :emoji_rolling_eyes:"

Passts auf euch auf. Und auf die Radfahrer!
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And der Kreuzung bissi aufpassen!
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Aufgrund der großen Nachfrage letztens im Werkstattthema: Extra in Farbe diesmal...
 
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Glaube ich gerne. Ich fotografiere, wenn überhaupt noch, analog. Das geknipse mit dem Handy ist für mich kein fotografieren. Die Leitz Vergrößerungsgeräte schauen mich auch immer vorwurfsvoll an, z.Zt.gibt es aber wichtigeres. Die wegen Elly verschobene OP und alles was dann kommt ist vorrangig.
 

Lorenzo

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isso

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Die beste Kamera ist die, die du dabei hast :emoji_innocent: .

Ich finde es erstaunlich was die Dinger inzwischen leisten. Sogar jemand mit ganz wenig Bezug zur Fotografie, wie ich jetzt, kriegt damit halbwegs Fotos hin. Klar, kein SchnickSchnakc und besser geht immer. Aber die Ergebnisse sind um längen besser als ich mit einer Spiegelreflex.

Finde ich schon echt gut!


Grund zur Freude, wir bauen bald einen etwas ungewöhnlichen Tisch, da habe ich richtig Bock drauf! Mit (fast) richtigen Gratleisten und sehr groß. Aber anders groß, ungewöhnlich halt!
 
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