Kaufempfehlung für eine Stichsäge

stephan1704

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Ich hatte schon festool ps2 420(Akku) mehrere Bosch und Makita Kabel und Akku.
Meine Empfehlung ist die Makita Akku. Hat das beste Licht, sägt gerade und das wichtigste ist sowieso, dass richtig gute Sägeblätter genutzt werden.

(Festool hat ein Stroboskoplicht...da sehe ich nichts...das macht mich irre. Und dass die untere Sägeblattführung wirklich einen Effekt hatte, kann ich nicht bestätigen.
Zu Makita: Akku oder Kabel ist egal. Beide super.)
 

WoodHahn

ww-kastanie
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Ich hab mir irgendwann die Akkustichsäge fürs Montagefahrzeug gekauft. Tja was soll ich sagen,
3 Monaten später hatte ich keine mehr mit 230 V dabei. Die Vorteile überwiegen einfach. Keine der Maschinen hat mit 6ah Akku einen extrem schlechten Schwerpunkt.
Akkuschrauber, Flex, Säbelsäge, Hobelmaschine, HKS, Silikonpresse, Schlagbohrmaschine, Geradeschleifer (Dremel in groß)
Multimaster, Stichsäge. Baustrahler, Staubsauger bei Bedarf Schleifmaschine.
Gerade im Objektbereich z.b. Schulen sind Steckdose irgendwie immer zu weit weg. Bei Privatkunden ist das Sägen vor dem Haus ohne Kabelziehen auch praktisch. Mit allen Maschinen geht 15 min. Dauerbetrieb.
Definitiv und weiß wohl nur derjenige zu schätzen, der genau solche Situationen hat und für sich dann auch ein optimales Akkusystem und Akkupacks über Jahre und Jahrzehnte nutzt (ist auch vor dem Kauf bekannt - freundlich ausgedrückt).

Zumindest nutze ich meine Metabo Akkustichsäge und einen Stichsägenaufsatz für Akkuschrauber schon über 30 Jahren und auch wesentlich öfter, als die Kabelvarianten … wurden aber allesamt eher des technischen Fortschritt von einer Makita Stichsäge abgelöst - Nö, Kabel hatte ich schon zuvor kaum angefasst, somit wurde das natürlich eine Akkuvariante.

Mein Fazit ist daher, sägen tun die Stichsägen alle und sind für mich dennoch eher als Problemlöser zu sehen, also ähnlich einer Recipro oder Multitool wird die nach Bedarf eingesetzt, wenn kommt die Stichsäge andere Maschinen nicht tauglich sind.

Sprich viel wichtiger ist eine angenehme Anwendung der Werkzeuge, denn nichts ist nervender, wenn die Säge z.B. nicht easy mit einer Hand bedienen kannst, oder in gewissen Arbeitssituationen nicht schalten kannst … wer eine Makita mit Tastschaltern hat, weiß denke genau wovon ich rede. :emoji_grin:
 

KaiX0

ww-robinie
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Hallo,

eine Stichsäge braucht ein Tischler weniger oft wie ein Autoschlosser eine Standbohrmaschine, aber klar haben die meißten eine in der Werkstatt liegen, die haltbarsten Stichsägen hatte immer Fein, in den späten 90igern gab die 300er Festo die als besonders handlich und kurvenwillig galt, Metabo hatte in dem Topmodell immer einen sehr kräftigen VTC-Motor und gab die Schnitthöhe in Stahl mit 10mm an.
Im Leben keine Akkustichsäge, bis man die braucht ist der 1. Akku hin:emoji_slight_smile:

Gruß Dietrich
Gebraucht kann ich eine Ackermann & Schmidt, also Flex, empfehlen. Meine ist über 30 Jahre alt, hat einiges auf dem Bau mitgemacht, zuletzt sogar Feinsteinzug 10mm und sogar Stahl gesägt. Die hatte einen Neupreis von 500 DM, ist präzise, kraftvoll und unkaputtbar.
https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/stichsaege-original-flex/3258780457-84-26945. Wenn die technisch OK ist, ist sie jeder Bosch-/Baumarktsäge weit überlegen.
 

HolzandMore

ww-robinie
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Nach über 80 Beiträgen wird hoffentlich die Stichsäge nun gekauft sein.
Nur noch ein paar Gedanken von mir für alle die noch keine gekauft haben dazu:

Ich würde mir nur noch eine Stichsäge mit Metallgetriebegehäuse kaufen. Die sind einfach viel besser gekapselt was das eindringen von Schmutt/Fett in den Motor angeht - und i.d.R. auch um einiges langlebiger.
Ich finde das Handling der Stichsäge sehr wichtig, da je nach Anwendung in verschiedensten Lagen gearbeitet werden muss. Am besten eine mit Bügel und eine mit Knopf kaufen. und vorher in die Hand nehmen, schauen ob man die Bedienelemente erreicht etc.
Ich würde auch auf das Gewicht achten, hier ist weniger Mehr! Und: Akku bedeutet immer ein Mehr an Gewicht.

Die Bosch GST 18V-LI S z.B. hat einen so dicken Griff, das ist schon unangenehm zu Halten. Auch der Einschalter geht recht schwer und schlecht erreichbar. Die würde ich mir nicht mehr kaufen.

Die alten Bosch hatten alle ein Getriebegehäuse aus Metall, z.B. die GST 120 BE (Bügel) oder GST 120 E. Robust und langlebig. Würde ich mir gebraucht jederzeit kaufen wenn ich eine suchen würde.
Gruß Andi
 
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flüsterholz

ww-robinie
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Ich hatte schon festool ps2 420(Akku) mehrere Bosch und Makita Kabel und Akku.
Meine Empfehlung ist die Makita Akku. Hat das beste Licht, sägt gerade und das wichtigste ist sowieso, dass richtig gute Sägeblätter genutzt werden.

(Festool hat ein Stroboskoplicht...da sehe ich nichts...das macht mich irre. Und dass die untere Sägeblattführung wirklich einen Effekt hatte, kann ich nicht bestätigen.
Zu Makita: Akku oder Kabel ist egal. Beide super.)
Das Stroboskoplicht kann man auf Dauerbeleuchtung einstellen oder ganz ausschalten.
 

Hubraumschrauber

ww-esche
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Ja, ´eine Aufnahme wie eigentich alle Maschinen dieser Art, Inbus. Warum.
Bei meinem Arbeitgeber sind 3 Fein
Stichsägen in einem Werkzeugcontainer “aufgetaucht” die keiner mehr auf dem Schirm hatte. Mit eben dieser Klemmung.
Bei einem Projekt an der holländischen Grenze war es den MA nicht möglich, in 2 Baumärkten diese Blätter/Aufnahme vor Ort nachzukaufen.
Dann wurden an anderen Blättern die Nasen weggeschliffen, dass man diese einfahren und klemmen konnte.
 

wasmachen

ww-robinie
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Ja, das ist natürlich ein sehr guter Grund. Aber so genau wollte ich es garnicht wissen, danke.

Ja, ist Profibereich hier.
Und für dieses 'Supertollklemmsystem' gibts quasi keine Blätter, und bei ziemlich vielen Stichsägen mit diesem System passen die gängigen nicht rein.

Selbst das wesentlich praktischere und schnellere 'Rundknauf-System' z.b. einer 85er Bosch wird moniert, da es im Vergleich zu z.b. FastFix schon mehr Gezuchtel ist.

Insofern kann ich eine Empfehlung für sowas nicht nachvollziehen.

In dem Bereich hier gibts auch keine Empfehlung für n Kastanienmesser zum Holz ablängen.
 

HolzandMore

ww-robinie
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Danke Tom für den Link!
Gruß Andi

Btw: Kennt ihr den Grund warum die Stichsäge blöd bockt beim Sägen? Der Sepp von Besteller hat welche mit Zahnung in der falschen Richtung gekauft :emoji_wink:
 

wasmachen

ww-robinie
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Damit Mitleser nicht auf die falsche Fährte geraten:
Die Säge hat den Standard T-Schaft als Aufnahme, das ist wohl der am weitesten verbreitet Schaft.
https://www.saegeblatt-shop.de/c/stichsaegeblaetter/t-schaft/

Damit Mitleser vll auch wissen, wovon wir reden:
https://richtig-saegen.net/stichsaege-kaufen/stichsaegeblatt/
Nachdem ja selbst Flex schon lange keine Schraubenfixierung beim Sägeblatt hat, sollte man nicht vergessen dass die Beschreibung vom @KaiX0 halt einfach mal von alten Zeugs herrührt....

Warum man mit sowas den Fred hier verballern muss, ist mir nicht klar. Es gibt viele umbrauchbare alte Stichsägen mit Schraubenbefestigung, wo die heute gebräuchliche T-Nut Aufnahme nicht passt.

@KaiX0 vll magst mal das Bj deines Ultimativgeräts benennen. Diese Optik und Schalter kenn ich von derren Bürstmaschinen, ist ein paar Jahre her....
Edit: hatta mal oben erwähnt.... so um die 30 Lenze. Empfehl ich auch immer bei Kleinmaschinen im Profibereich :emoji_wink:

Edit: damit vll klar wird, warum ich darauf rumreite: meine 1. (Bügel-)Stichsäge war ne Kress. Mit Pendel usw, und dieser xxx-Aufnahme.
Eigentlich wollt ich die für 'Kappschnitte' bei Massiv lassen. Dummerweise konntest zwar T-Aufnahmeblätter reinschieben und anschrauben. Beim Hub, also ganz unten, ist dieAufnahme vom Blatt mit der Führungsrolle kollidiert, hat quasi ne zusätzliche Pendelbewegung ausgelöst. Super, ne....
 
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yoghurt

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Hallo Andi,
ein paar von den „falsch“ also auf Stoß gezahnten Stichsägeblättern sind immer dabei. Irgendwann und Irgendwo braucht man die Dinger dann doch weil es eben anders nicht zu machen ist und der Schnitt auf der Oberseite sauber sein muss. Ich hoffe Du hast nicht gleich mehrere Dutzend gekauft.
 
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