Werkstatt (Erst)Einrichtung 3000€-5000€

sebsp

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Hallo Forum,
ich bin seit Jahren Hobbyschreiner und war bisher in öffentlichen Holzwerkstätten in Nürnberg unterwegs. Jetzt habe ich die Möglichkeit im Keller unseres Hauses eine Werkstatt einzurichten. Die Maße sind 7x5m. Der Kellerraum ist ein Kompromiss, da die Deckenhöhe nur 205cm (ich bin 175cm, für mich daher kein Problem) ist.
Ich werde noch weitere Steckdosen und eine CEE Steckdose setzten.

Was ich mache:
Ich arbeite fast ausschließlich mit Massivholz und fertige Möbelstücke an. Nachttisch, Schränke, Bett, Schreibtisch, Sideboard, Kindermöbel etc. Bis jetzt habe ich immer sägeraue Bretter im Holzhandel gekauft, diese abgerichtet, gehobelt und verleimt.

Jetzt zu meiner Frage:
Ich möchte die Werkstatt einigermaßen zeitig aufbauen und würde mich schon mal auf die Suche nach Geräten begeben. Hier im Forum sind viele, die auch gebrauchte Maschinen im Kopf haben. Ich habe nicht den Anspruch, Profigerät zu brauchen. Gute Qualität ist mir natürlich schon was wert, allerdings hat das finanzielle Grenzen.

Was ich habe:
  • Tauchsäge mit insgesamt 3m Schiene, geteilt
  • Schleifmaschinen
  • Multimaster
  • Akkuschrauber etc.


Was ich brauche:
  • Tischkreissäge / Formatkreissäge
  • Abrichte / Dickenhobel gerne 300mm
  • Werkbank / MFT Tisch
  • Tischfräse wäre nett
  • Absaugung​


Habt ihr hier Empfehlungen für mich? Was haltet ihr von Eigenbauten auf kleinanzeigen, wenn diese gut gemacht sind? DIY Erweiterungen von Tischkreissägen oder Frästischen gibt's ja genügen im Internet.
Ich würde generell lieber gebrauchte, dafür hochwertigere Maschinen kaufen, anstatt neue und "billige"

Viele Grüße und danke schon mal
Sebastian
 

inselino

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Was haltet ihr von Eigenbauten auf kleinanzeigen, wenn diese gut gemacht sind? DIY Erweiterungen von Tischkreissägen oder Frästischen gibt's ja genügen im Internet.
Ich würde generell lieber gebrauchte, dafür hochwertigere Maschinen
Eigenbau und DIY Erweiterungen passen für mich nicht mit hochwertig zusammen.
Nicht, weil die Eigenbauten nicht hochwertig wären (selten aber kommt bestimmt vor), sondern weil die zugrundeliegenden Maschinen, für die diese Anbauten gebaut wurden selten hochwertig sind.
In 9/10 Fällen reden wir hier doch über eine Bosch GTS10 oder vergleichbare Sägen und da wirst du auch mit den besten anbauten eben keine bessere Säge. Da würde ich das Geld für die Säge und den Anbau lieber gesammelt in eine gute FKS stecken.

Die Frage ist halt, wie hoch deine Geduld ist.
Ich habe über mehrere Jahre mein Zeug zusammengesammelt und bin damit bei den Geräten die du aufzählst bei etwas unter 3000€.
Hier mal ein paar Richtwerte:
MFT (der von Guido Henn) ca 700€ (Multiplex, Vorderzange, Beschläge und Auszüge, passende Fräser/Bohrer)
Für den Bau brauchte ich aber auch eine Oberfräse und eine Flachdübelfräse. Ob man die 600€ (OF1400 und Makita) einrechnet kann man sich überlegen.
Absaugung Felder AF22 700€ (mit Patronenfilter dürfte das ein Schnapper gewesen sein)
Frommia 635 700€ (Ebenfalls ein sehr guter Deal)
Alternativ Metabo 1688 ungefähr 500€ mit LaLo, den meisten Angeboten fehlen oft Tischverbreiterung/Verlängerung
Wenn du jetzt umgezogen bist und dann in ein paar Wochen in deine Werkstatt willst vermute ich, musst du entweder sehr weit fahren und sehr schnell sein oder mehr Geld in die Hand nehmen oder die Ansprüche erstmal runterschrauben.
 

bello

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3000 bis 5000 Euro , da passt eine Bernardo 1600 N, ein Bernardo ADH FS310PS und die kleine Tischfräse von Stürmer.
 

joh.t.

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bei den Zwergen
Was bekommst du wie in den Keller?
2000 mm ist nicht hoch.
Wieviel Krach darfst Du wann wie lange machen?
Was baust Du?
Kleinmöbe.
Dann würde ich mit Holzliste in öffentlichen Werkstätten aushobeln, und dann im Keller weiterverarbeiten.
Kleine Fks oder Kf Kombi
Frästisch.
Schon mal Drechseln ausprobiert??
Gute OF Ausstattung.
 

Holzrad09

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und die kleine Tischfräse von Stürmer.
Kleine Tischfräsen von Elektra Beckum oder Scheppach kriegt man ganz günstig.
https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/tischfraese-scheppach-hf-3000-mit-zubehoer/3295096774-84-8337
Für das gesparte Geld dann noch ne Oberfräse ( z.B. Makita RT0700 im Set mit Taucheinheit und Kantenfräskorb ) und nen Lamellogerät ( Makita oder Dewalt ) anschaffen.
  • Tauchsäge mit insgesamt 3m Schiene, geteilt
  • Schleifmaschinen
  • Multimaster
  • Akkuschrauber etc.
Wie schauts denn mit Handwerkszeug wie Stecheisen, Klüpfel, Winkel, Flächen und Simshobel, verschiedene Handsägen und Schraubzwingen aus ?
 

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IngoS

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Hallo,

bei dem begrenzten Raum bietet sich eine Kombimaschine an. Vierfach, oder fünffach. Gut ausgenutzter Platz.
Z.B. Hans Schreiner fünffach Kombi für knapp 5000,-€.

Gruß Ingo
 
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holzer1998

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Weniger wegen des begrenzten Raums, eher wegen der Dimension werfe ich auch mal eine 5-fach Kombi in den Raum.

Wenn es wirklich eine TF werden soll, dann zumindest auch als FKS/ Fräs-Kombi.

Ich habe 32qm. Da kann man schon einiges machen.
 

Holzfummler

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sägeraue Bretter im Holzhandel gekauft, diese abgerichtet, gehobelt und verleimt.
Moin,
Die Größe der Bretter definiert die Größe der Maschinen/Werkbänke. Eine Kombi ist eine gute Idee, vorausgesetzt, du bekommst sie in den Keller.
Hat der Keller Fenster und Heizung? Du benötigst dann auch ein gute Absauganlage und Luftfilter. Wie sieht es mit der Beleuchtung aus? Wie willst du die Werkzeuge, Handmaschinen, sowie Zubehör der Standmaschinen unterbringen? Ein ordentliche Tischbohrmaschine erleichtert häufiges und präzises Bohren. Eine gute Hobel-/Werkbank kostet neu schon ca. 1500,- €.
Ein selbstgebauter Frästisch mit hinreichend starker OF kann tlw. die Tischfräse ersetzen, mit ausgebauter OF bist du flexibel.
Wenn es einzelne Maschinen werden sollen, mach dir eine Skizze, wie du die hinstellst, vorzugsweise entsprechend Arbeitsablauf. Beleucht anpassen,
Ist der Fußboden für die Maschinen und für 8 Std. arbeiten geeignet?
Feuerlöscher(Pulver) nicht vergessen
Wie und wo willst du die Oberflächen behandeln? Bei Öl Standort für Metalleimer festlegen. Beides immer frei halten.
Anregungen für den Selbstbau von Werkbänken, Ergänzungen zu den Maschinen etc, findest du in den Büchern von Guido Henn und Heiko Rech.
LG
Thomas
 

inselino

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Feuerlöscher(Pulver) nicht vergessen
Also das würde ich nicht empfehlen. Das kriegt man nie wieder sauber und es macht im Zweifel mehr kaputt als das es rettet.

EDIT: Hier stand mäßig kluges Zeug daher weg damit.


Entweder man bemerkt das Feuer im Entstehen, dann kann man mit Wasser, Löschdecke o.ä. was machen und die Feuerwehr ist rechtzeitig da, oder man merkt es erst später weil die Rauchmelder im Haus losgehen, dann braucht man auch keinen Pulverlöscher.
 
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predatorklein

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also 35 m² fände ich traumhaft. Das sehe ich für Hobby nicht als begrenzt an. Da kriegt man einiges unter.
Moin

Stimmt .

FKS / Fräse Kombi , z. b. was von Hammer , Felder oder Holzkraft .
Oder von Bernardo .
2 Maschinen in einer , spart Platz .

Hier was für 1300 € , wirklich brauchbares Teil :

https://www.kleinanzeigen.de/s-anze...-gewerbemaschine-absaugung/3265847832-84-1676

Oder was von Hammer für 2500 € :

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/kreissaege-mit-fraeser/3250306353-84-5634

Da kann man auch Schnäppchen machen , siehe die Felder KFS 37 von Tokoloshe .
Geduld braucht man aber schon .

Dazu eine Ulmia Hobelbank für 300 € .

Und eine kleine A/D , z. B . eine Kity 638 für 1200 € .

Absaugung eine Scheppach HA 3200 mit Patronenfilter für 300 € .
Macht 2000 m³/h , das ist schon ein Wort .

Oder eine Felder F 3 B für 250 € .
Und drauf ein billiger Patronenfilter für 100 € , siehe Bild .

Für 2000 € kriegt man gebraucht auch eine Bernardo Kombi wie unsere , die wiegt aber 600 Kilo

Wobei du dir auf jeden Fall im Vorfeld genau überlegen solltest , wie die Maschinen in den Keller kommen .
Erspart unliebsame Überraschungen :emoji_wink:

Gruß
 

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Holzfummler

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Moin,
sry, Schaum- statt Pulver. Ein Feuerlöscher ist ja gerade dazu da, Entstehungsbrände zu löschen. Klar kann man den nur benutzen, wenn du gerade vor Ort bist.
@inselino : Wie willst du sonst brennende Späne löschen?
Ach ja, vielleicht noch einen Platz für eine Verleimpresse einplanen.
LG
Thomas

Im Dachboden habe ich auch einen Rauchmelder, im Verbund mit den anderen. Und ich habe eine Kamera hingestellt, da es schon einmal eine Fehlalarm gegeben hat. So kann ich schnell nachschauen, ob da wirklich was brennt, ohne erst umständlich die Leiter raus zu lassen um nachsehen zu können.
 

JoergW

ww-esche
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Moin Sebastian,

meine 27 qm im Keller haben nur eine Deckenhöhe von 190 cm.......
Meine Absaugung habe ich dementsprechend optimiert :emoji_wink:
Ich habe mir eine gebrauchte Bernardo 1600N gekauft, die konnte ich gut in den Keller bekommen.
Dazu habe ich mir eine neue Tischfräse gekauft https://www.kirchner24.de/holzstar-...schlitten-5901918_42707_14468/?ReferrerID=121, der Winkelanschlag passt an die Bernardo.
Einen Bernardo AD 260 S, Abricht- und Dickenhobel mit Spiralmesserwelle hatte ich mir schon zu Corona Zeiten gekauft.
Alle Maschinen sind auf Rollen.

Gruß Jörg
 

Handjive

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also 35 m² fände ich traumhaft. Das sehe ich für Hobby nicht als begrenzt an. Da kriegt man einiges unter.
Also ich hab 36 qm und habe da einiges untergekriegt, ohne dass ich eine der stationären Maschinen zum Arbeiten verschieben, oder rollen muss.
Bei mir steht mitten im Raum eine FKS (SC 3 mit 260 cm Schlitten).
Dann an der Wand eine ADH (Holzkraft FS 41 Tersa), eine Tischfräse, einen Frästisch, eine Kappsägestation, und eine Bandsäge.
Dazu habe ich noch Platz für einen Arbeitstisch, eine Hobelbank, Bohrständer und Raum um auch größere Projekte (z.B. Außentreppe zum Yogastudio)
aufzubauen.

Also das reicht für s erste!

Gruss

peter
 

Leibhaftiger

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Also das würde ich nicht empfehlen. Das kriegt man nie wieder sauber und es macht im Zweifel mehr kaputt als das es rettet.
Nimm einen CO2 Löscher und ggf. ne Löschdecke oder sowas.
Entweder man bemerkt das Feuer im Entstehen, dann kann man noch was machen und die Feuerwehr ist rechtzeitig da, oder man merkt es erst später weil die Rauchmelder im Haus losgehen, dann braucht man auch keinen Pulverlöscher.

Nur nochmal der Vollständigkeit halber, weil es wichtig ist: KEINEN CO2 Löscher in nem Kellerraum verwenden! Am besten überhaupt nicht verwenden, man nimmt heutzutage nen Schaumlöscher. Den kann man für fast alles verwenden, ist deutlich sicherer und macht wesentlich weniger Dreck/Kaputt als Pulver und Konsorten.
 

inselino

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@inselino : Wie willst du sonst brennende Späne löschen?
Mit ner Metallschaufel oder nem Wassereimer :emoji_slight_smile:
Also erstmal habe ich das mit dem CO2 rausgelöscht. Grundsätzlich ist das nicht ganz eindeutig, wir haben z.B. auf der Arbeit CO2 Löscher in Räumen die so groß sind, dass das CO2 löscht aber man nicht erstickt (unser Labor hat eher <30qm) aber das muss man vorher ausrechnen und planen und nicht einfach wild mit CO2 in geschlossenen Räumen löschen, da hat @Leibhaftiger komplett Recht.
Ich präferiere die halt, weil da Geräte etc. nicht kaputt gehen und ich meine auch der Schaum auch irgendwann seine Haltbarkeit verliert, vielleicht ist das aber auch schon wieder überholt. Ich sehe aber auch, dass das für Spähne nicht passend ist. Dann gerne Schaum, nur eben kein Pulver.

Ansonsten bin ich wirklich der Meinung, dass Feuerlöscher nur sehr begrenzt helfen. Ich habe selbst schon öfter Feuerlöschübungen gemacht und muss sagen, der Fall, wo der Feuerlöscher die beste Alternative war, war schon sehr speziell.
Ein Beispiel: Brennende Lösemittel, Fett etc.
Folgende Dinge sind einfacher:
- Topf/Becherglas etc. abdecken
- Topf/Glas in sichere Umgebung (nach draußen/Abzug o.ä. bringen)
- kontrolliertes abbrenen lassen
- Metalleimer als Mülleimer verwenden damit wenn "der Mülleimer brennt" es nur "im Mülleimer" brennt

Wenn ein Brand größer wird (z.B. Küchenschrank fängt feuer) dann kommt das Zeitfenster wo ein Feuerlöscher wirklich hilft. Und sobald dann 2 oder 3 Hängeschränke brennen ist es schon wieder vorbei, dann kann der Feuerlöscher auch nicht mehr viel ausrichten und es hat sich vermutlich so viel Rauch gebildet, dass man keine Löschversuche mehr unternehmen kann.

Aber hier soll es ja eigentlich um eine Werkstatteinrichtung gehen. Einigen wir uns gerne auf Schaumlöscher und darauf, dass man vorher mal ne halbe Stunde Zeit investiert um sich über sowas wie Brandschutz Gedanken zu machen, damit man den Feuerlöscher dann nicht braucht.
 

skae

ww-birnbaum
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Hallo,
ich habe so ziemlich das gleiche Anwendungsgebiet wie du. Ich werde aber nix zu alten Maschinen schreiben, da ich hier kein kompetenter Ansprechpartner bin und die Vorredner schon wertvolle Tipps gegeben haben.
Was mir aber bei der Herstellung von Leimholz seeehr viel Zeit am Excenter spart ist die Plano Verleimpresse. Mittlerweile von Hammer vertrieben, früher von Scheppach. Bekommt man mit ein bisschen Gedult ab und an für um die 300€ gebraucht bei Kleinanzeigen. 2 Wandschienen und 5 Backenelemente sind es bei mir, manchmal wünsche ich mit ein sechstes Element. Das sollte in deinem Budget drin sein.

Wie stellst du deine Holzverbindungen her? Wenn du sie nicht per Habd machst, ich habe eine Festool Domino dafür, simpel, spart Zeit und vielseitig einsetzbar. Für Massivholz für mich das Mittel der Wahl.

Viel Spaß beim Einrichten deiner Werkstatt und beim Umsetzen der ersten Projekte.
 

Hoosier

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Hallo Sebastian,

wenn Du schon im Thema drin bist und bereits Möbel gebaut hast, dann weißt Du doch bestimmt schon ein paar Anforderungen, was für Dich wichtig ist oder nicht. Zum Beispiel war mir klar, dass ich einen ADH mit Sprirelli möchte. Dann kommt es auf Deine Arbeitsweise an. Ob Du eine FKS brauchst, oder ob eine TKS ausreichend ist, wirst Du für Dich entscheiden müssen. Vielleicht ist es auch sinnvoller, eins nach dem anderen zu kaufen, dann aber lieber genau das was Du möchtest und brauchst. Wenn Du als Hobby Massivholz machst, ist eine Hobelmaschine aus meiner Sicht erst mal wichtiger als eine FKS. Ein "Start" könnte z.B. so aussehen, MFT/3 mit Tauchsäge und ein paar Schienen, dazu eine Oberfräse, und eine Hobelmaschine. Damit kommst Du sehr weit, und dann kannst Du in einem nächsten Schritt das Thema größere Säge angehen. Tischfräse vs Frästisch ist dann ein weiteres Thema, usw.

VG
Richard


Edit:
Vielleicht noch zur Ergänzung zum Budget: für die angedachten Maschinen mag das vielleicht ungefähr hinkommen. Oft wird aber der ganze "Kleinkram" vergessen - für ein halbwegs ordentliches Zwingenset (Korpuszwingen) kann schon mal ein Tausender weg sein, dann Fräser, Sägeblätter, Schleifutensilien, Stechbeitel, Schraubendreher usw usw usw.
 
Zuletzt bearbeitet:

sebsp

ww-pappel
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Vielen Dank für eure Antworten, die waren sehr hilfreich! Ich werde mir für die einzelnen (gebrauchten) Maschinen jeweils Suchaufträge einrichten und alles zusammensuchen. Kombi Maschinen finde ich an sich gut, aber das Volumen und Gewicht in den Keller tragen wird herausfordernd.
Was haltet ihr denn von der scm technomax 300n? Gerade hier recht günstig: kleinanzeigen
Das mit der Verleimpresse hatte ich so gar nicht auf dem Schirm, ist aber für mich sinnvoll, da ich selbst alles verleime.

Wirklich toll hier so kompetente Antworten zu bekommen! Wenn die Werkstatt einigermaßen zusammengestellt ist werde ich mich hier mal melden wie ich das umgesetzt habe. Vielleicht hilft das dann auch zukünftigen Werkstatteinrichtern.
Viele Grüße
 

bello

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Ich habe alle Maschinen an einer etwa 6m langen Garagenwand stehen, bis auf die FKS alles auf Rollen .
Im ersten Drittel steht die FKS/Fräse mit 1,5m Schiebetisch, dabei ist der
Besäumweg 1,9m.
Davor steht eine weitere Bernardo Tischfräse TF500, davor eine Werkzeugkiste für Fräswerkzeuge.
Hinter der FKS folgen dann Hobel Bernardo FS310PS und ein 2m Systainerrollschrank mit der großen Kappsäge Bosch GCM 12 SD oben drauf. Abschließend die Bernardo Absaugung.
Bei Bedarf ist die Werkstatt in fünf Minuten aufgebaut.
Tischfräse und ADH werden auf die gegenüberliegende Seite gerollt und die FKS steht frei.
Werden lange KVH gekappt wird dann nur die Kappsägenstation auf die gegenüberliegende Seite gerollt.
 

willyy

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Was haltet ihr denn von der scm technomax 300n?
bin Fan vom Maschinenbau von SCM und hab selber eine SC2. Die Teile in der Anzeige schauen etwas abgerockt aus, muß man aber vor Ort beurteilen. Du bist Nürnberg und Standort ist Hamburg ? Willst Du dir das antun ?

Bei SCM generell ist das Anschlaglineal in einer (Pass)-Bohrung am Auslegertisch geführt. Wenn das Loch ausgenakelt ist, wird der Anschlag und damit alle Winkelschnitte nicht mehr genau und reproduzierbar. Darauf muß man aufpassen !
Den Stift am Anschlag gibts als Ersatzteil, die Bohrung nicht.
 

Holzrad09

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Ich habe alle Maschinen an einer etwa 6m langen Garagenwand stehen, bis auf die FKS alles auf Rollen .
Im ersten Drittel steht die FKS/Fräse mit 1,5m Schiebetisch, dabei ist der
Besäumweg 1,9m.
Davor steht eine weitere Bernardo Tischfräse TF500, davor eine Werkzeugkiste für Fräswerkzeuge.
Hinter der FKS folgen dann Hobel Bernardo FS310PS und ein 2m Systainerrollschrank mit der großen Kappsäge Bosch GCM 12 SD oben drauf. Abschließend die Bernardo Absaugung.
Bei Bedarf ist die Werkstatt in fünf Minuten aufgebaut.
Tischfräse und ADH werden auf die gegenüberliegende Seite gerollt und die FKS steht frei.
Werden lange KVH gekappt wird dann nur die Kappsägenstation auf die gegenüberliegende Seite gerollt.
Das wäre für mich überhaupt nichts, bei mir müssen alle Maschinen einen festen Platz haben und an die Absaugung mittels Absperrschieber angeschlossen sein. Das einzige was ich hin und wieder bewegen muss ist die Stemmmaschine und die Lalo muss je nach Länge der Teile gedreht werden.
LG
 
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