Werkbank Eigenbau

mm87

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Hallo zusammen,
ich würde mir gerne eine zweite Werkbank nur für die Holzbearbeitung bauen. Die Abmessungen werden 4,1 x 0,8 m sein.
Bei meiner bisherigen Werkbank hatte ich mir neben meine Stahlwerkbank ein Schubladenkasten aus 18mm OSB-Platten gebaut , ähnlich dieser Anleitung. Über beide Werkbänke habe ich dann eine durchgehende Küchenarbeitsplatte geschraubt.

Jetzt möchte ich das bei der zweiten Werkbank aber etwas anders machen:

Statt einer Arbeitsplatte will ich eine 30mm Multiplex Platte einbauen, u. a. weil ich dort Bohrungen für Klemmzwingen einbringen will, sowie in der Mitte einen Teil auslassen möchte, wo ich meine Kappsäge hinstelle. Der Tisch der Kappsäge soll dann auf Höhe der Arbeitsplatte sein. Habt ihr Erfahrung mit Multiplexplatten aus dem Internet und wenn ja auch ggf. einen Tipp, wo man die günstig bekommt?

In den meisten Bildern und Videos, welche ich bisher gesehen habe sind die Untergestelle aus Kanthölzern gebaut. Nun zu meiner eigentlichen Frage:
Könnte ich eine 4,1 x 0,8m große Werkbank auch aus OSB bauen (s. oben) oder wäre das zu instabil?

Ich wäre für Rückmeldungen wirklich dankbar, weil ich demnächst loslegen möchte :emoji_slight_smile:
 

raziausdud

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Halo mm87,

Die ganze Werkbank aus Platten? Grundsätzlich machbar. Rückwände und Seitenwände geben einem Möbel ja die Stabilität gegen Schwanken, wenns dann nur Rückwand und Seitenwände und die Arbeitsplatte sind ...ok. So sind etliche Möbel aufgebaut, Schränke, Kommoden. Problem ist wie ich (Amateur) finde, die für eine Werkbank wirklich feste Verbindung der Platten, ist aber machbar, s.o. geht ja auch bei Möbeln. Ich würde die Kanten jeweils über einen stabilen Kantel verschrauben, die senkrechten Kantel würde ich dann aber gleich als Beine nutzen. Es wäre dann eine Rahmenkonstruktion - nur umgekehrt: in die Platten wird quasi der Rahmen eingebaut, meines Erachtens aber genauso stabil.

Rainer
 

fragnix

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+1 für Rainer
Ich würde die offenen Enden (Stirn) der OSB Platten bei mir verstecken wollen, und damit auch schützen. Daher würde ich die Kanteln (bei mir: Kantholz) von aussen sichtbar in die Ecken einbringen, und z.B. mit Nuten zur Aufnahme der OSB Platten versehen, oder meinetwegen auf mit Falz.

Für mich wäre es dann quasi ein Untergestell aus Kantholz, in dem zur Stabilisierung oder aus optischen Gründen OSB Platten eingesetzt sind.

Geht sicherlich auch ohne Vollholz an den Ecken, aber ob es preiswerter wird? Glaube nicht.
 

bello

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In den meisten Bildern und Videos, welche ich bisher gesehen habe sind die Untergestelle aus Kanthölzern gebaut. Nun zu meiner eigentlichen Frage:
Könnte ich eine 4,1 x 0,8m große Werkbank auch aus OSB bauen (s. oben) oder wäre das zu instabil?

Ich wäre für Rückmeldungen wirklich dankbar, weil ich demnächst loslegen möchte :emoji_slight_smile:
Wer möchte schon den ganzen Tag auf diese Sauerkrautplatten gucken?


Zum MPX: Bei 30 mm wirst Du wahrscheinlich Probleme mit dem Einfädeln der Zwingen haben. Ich nehme einmal an, es geht hier um die Festool, Bessey, Piher oder ähnlichen Führungsschienenzwingen? Da wir wohl irgendwo mit 21 bis 24 mm Stärke Schluss sein. Sollte aber für Deinen Werktisch ausreichen.
Natürlich kannst Du auch einen Unterbau aus Platten herstellen.
 

mm87

ww-kiefer
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Hallo,
erstmal danke für eure Antworten! Das hört sich doch eher nach einer Konstruktion aus Kanthölzern an (das Wort Kantel habe ich bisher auch noch nie gehört :emoji_grin: ). Geplant ist dann in etwa so:

Die äußeren Teile sind ca. 1,80 cm lang und das mittlere Teil für die Kappsäge 0,50m.
Unbenannt.PNG

Welche Dicke der Kanthölzer würdet ihr da empfehlen?
Da ich bisher noch nie mit Steck-Verbindungstechniken gearbeitet habe, würde ich das auch dieses Mal gerne weglassen und auf die konventionelle Schraubmethode greifen. Könnte ich die Verbindungen dann auch normal schrauben und dort wo es entweder aufgrund der Zugänglichkeit oder Optik nicht funtioniert z.B. mit Taschenlöchern (z.B. mit Wolfcraft Undercover Jig Set) machen?


Wer möchte schon den ganzen Tag auf diese Sauerkrautplatten gucken?


Zum MPX: Bei 30 mm wirst Du wahrscheinlich Probleme mit dem Einfädeln der Zwingen haben. Ich nehme einmal an, es geht hier um die Festool, Bessey, Piher oder ähnlichen Führungsschienenzwingen? Da wir wohl irgendwo mit 21 bis 24 mm Stärke Schluss sein. Sollte aber für Deinen Werktisch ausreichen.
Natürlich kannst Du auch einen Unterbau aus Platten herstellen.
Ich finde OSB-Platten eigentlich ganz schick :emoji_wink:
Ich dachte eigentlich an solche Spannzwingen, die man nicht einfädeln muss: https://www.amazon.de/Schraubzwinge-Spannzwinge-für-20mm-Lochsystem/dp/B08CS3KW7T/ref=asc_df_B08CS3KW7T/?tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=447483463133&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=10698250379938271281&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=20236&hvtargid=pla-985358570327&psc=1&th=1&psc=1
 

fragnix

ww-buche
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Kantel ist für mich Laien ein Stück hochwertiges Rohholz, aus dem der Tischler sich Holz in passenden Grössen schneidet und weiterverarbeitet, z.B. zu Leimholzplatten.

Kantholz ist für mich das 4x6 in drei Meter Länge vom Holzhändler.

Fachlich ist eventuell beides das Gleiche, ich bin da nicht gebildet.

"Ich finde OSB-Platten eigentlich ganz schick :emoji_wink:"
Es sollte halt ein stimmiges Konzept sein. Also Vollholz mit Bedacht und Sinn dazu kombinieren. Eventuell tatsächlich Vollholz verstecken, damit der Anblick nicht gestört wird.
 

fahe

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...als Kantel bezeichnet man in meiner Welt nur die Kanthölzer hoher Qualität, die aus mehreren Schichten verleimt wurden, um sie am Verzug zu hindern. Also Fensterkanteln beispielsweise.

Vielleicht sagt man regional aber auch zu jedem Kantholz Kantel... Bei uns gibt's ja auch keine Schreiner und Mezger, sondern Tischler und Fleischer. Und zum Samstag sagen wir Sonnabend...:emoji_wink:
 

mm87

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Ok, so viel zur Definition von Kantel und Kantholz :emoji_wink:

Welche Dicke des Kantels sollte ich denn für die Querstreben und für die Füße nehmen?
Und wie beides verbinden (s. oben)?
 

IngoS

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Hallo

von diesen Rahmenkonstruktionen mit ausschließlich quadratischen Querschnitten, wie man sie hauptsächlich bei den Hobbytischlern sieht, halte ich wegen der ungünstigen Eckverbindungen nicht viel.
Deutlich besser, quadratischer Beinquerschnitt und Zargen mit rechteckigem Querschnitt. Bringt mehr Stabilität durch die größere Höhe der Zargen und einfachere, stabile Eckverbindungen mit Dübeln, Zapfen, oder einfaches Gegenschrauben plus Verleimung.

Beine 7 x 7cm, Zargen 2,5 bis 3 x10cm.

Gruß

Ingo
 

mm87

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Hättest du eventuell auch ein Foto davon? Ich kann mir aktuell so gar nichts darunter vorstellen?

Ich hab mich selbst mal etwas ans Zeichen gemacht, wäre sowas denn auch geeignet:
2.PNG

Die unteren und mittleren Streben sind einfach verschraubt, bei den oberen würde ich dann jeweils die Verbindung wählen (keine Ahnung wie man die nennt).
 

odul

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odul

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Dass Rahmenkonstruktionen stabiler sind, ist ein Ammenmärchen. Nimm zwei Seitenwände 600 x 18 mm = 10800 qmm tragender Querschnitt. Aufgeteilt auf zwei Stempel 10800/2=5400qmm ergibt das kanthölzer 73mm x 73mm. Wenn du dann Schubladen einbauen willst, hast du nebenbei 73-18=55mm toter Raum links und rechts.

Obendrein fehlt dir die diagonale Aussteifung.

Selbst wenn die 19mm Dekorspan stehend nimmst, kriegst du eine enorme Belastbarkeit.

Das Geheimnis im Plattenbau sind stabile Eckverbindungen. Mit 4mm vorbohren und 6x60 bei 20 mm Materialstärke. Alle 200 bis 300mm eine Schraube. Ansenken nicht vergessen. Wenn alle Teile einschließlich Rückwand (gleiche Materialstärke) so verschraubt sind und oben noch eine dicke Arbeitsplatte drauf ist, dann kriegste das nicht mehr kaputt.
 

Little John

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Hallo,

grundsätzlich denke ich auch, das eine Plattenkonstruktion eine stabile Werkbank abgeben kann.
Trozdem aber ein paar Überlegungen zur Funktion:
1. Wie tief sollen die Schränke werden? Die Platte sollte vorne ein Stück überstehen.
2. Wenn du in die Platte Löcher machen willst, sollte darunter ein offenes Fach sein damit man an durchgefallene Sachen kommen kann.
Dieses Fach kann dann auch als Ablage benutzt werden, da die Arbeitsfläche ja immer frei sein muss, wenn man die Kappsäge benutzt.
3. Ich würde 3 separate Tische bauen, dann könnte man im Bedarfsfall den mittleren mit der Kappsäge ein Stück oder ganz rausziehen.
4. Den Raum unter der Kappsäge würde ich für eine Absaugung der Kappsäge nutzen.
5. Wenn auf der Schubladenseite eine Mittelwand hin soll, würde ich unter diese vorne und hinten je einen Küchenstellfuß montieren.
Dies Mittelwand am besten bis unter die Arbeitplatte laufen lassen, dann wird die auch gut unterstützt.

Es grüßt Johannes
 

odul

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Hallo Little John,

eine super sachlich durchdachte Antwort. Ein paar Dinge ergänze ich noch:

EDIT: ich habe das direkt in das Zitat geschrieben. Ich sehe gerade, das kann man nur lesen, wenn man das Zitat anklickt und damit aufklappt.

Hallo,

grundsätzlich denke ich auch, das eine Plattenkonstruktion eine stabile Werkbank abgeben kann.
Trozdem aber ein paar Überlegungen zur Funktion:
1. Wie tief sollen die Schränke werden? Die ArbeitsPlatte sollte vorne ein Stück überstehen.
2. Wenn du in die ArbeitsPlatte Löcher machen willst, sollte darunter ein offenes Fach sein damit man an durchgefallene Sachen kommen kann. Unbedingte Zustimmung. Wenn die Arbeitsplatte auch noch Korpusdeckel ist, fällt einem der ganze Dreck ansonsten in den Korpus.
Dieses Fach kann dann auch als Ablage benutzt werden, da die Arbeitsfläche ja immer frei sein muss, wenn man die Kappsäge benutzt.
3. Ich würde 3 separate Tische bauen, dann könnte man im Bedarfsfall den mittleren mit der Kappsäge ein Stück oder ganz rausziehen. Eine charmante Idee. Wenn man möchte, dass die Arbeitsplatte links und rechts von der Kappsäge sauber fluchtet, dann geht das einfacher, wenn alles aus einem Stück ist. Das kann sich jeder überlegen, wie er/sie es lieber mag.
4. Den Raum unter der Kappsäge würde ich für eine Absaugung der Kappsäge nutzen.
5. Wenn auf der Schubladenseite eine Mittelwand hin soll, würde ich unter diese vorne und hinten je einen Küchenstellfuß montieren.Guter Hinweis. Der Fuß sollte eine stabile Ausführung sein.
Dies Mittelwand am besten bis unter die Arbeitplatte laufen lassen, dann wird die auch gut unterstützt.

Es grüßt Johannes
 

mm87

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Damit wirst du in Holz keine Freude haben. Das bricht schneller aus, wie du gucken kannst. Die Zwingen sind für massive(!) Stahlbänke.
Ok, in diversen Youtube-Videos habe ich das so gesehen, hier als Beispiel von Klemmsia:

https://www.sautershop.de/spanntechnik-zwingen/klemmsia-zwingen/klemmsia-werkbankzwinge/Ich glaube ja nicht, dass die für Stahlbänke sind. Aber egal wie, sollte das Holz kaputt gehen, könnte ich zur Not immer noch größer bohren und mir ggf. eine Metallbuchse drehen, welche dann bei Bedarf eingesetzt wird.


Hallo,

grundsätzlich denke ich auch, das eine Plattenkonstruktion eine stabile Werkbank abgeben kann.
Trozdem aber ein paar Überlegungen zur Funktion:
1. Wie tief sollen die Schränke werden? Die Platte sollte vorne ein Stück überstehen.
2. Wenn du in die Platte Löcher machen willst, sollte darunter ein offenes Fach sein damit man an durchgefallene Sachen kommen kann.
Dieses Fach kann dann auch als Ablage benutzt werden, da die Arbeitsfläche ja immer frei sein muss, wenn man die Kappsäge benutzt.
3. Ich würde 3 separate Tische bauen, dann könnte man im Bedarfsfall den mittleren mit der Kappsäge ein Stück oder ganz rausziehen.
4. Den Raum unter der Kappsäge würde ich für eine Absaugung der Kappsäge nutzen.
5. Wenn auf der Schubladenseite eine Mittelwand hin soll, würde ich unter diese vorne und hinten je einen Küchenstellfuß montieren.
Dies Mittelwand am besten bis unter die Arbeitplatte laufen lassen, dann wird die auch gut unterstützt.

Es grüßt Johannes
1. Bei OSB 60 cm tief (eine Plattenbreite), bei Rahmenkonstruktion etwas größer. Hintergrund ist, dass ich so oder so 5-10 cm Platz zur Wand lasse und ein Überstand einigen cm ist schon eingeplant. Je nach Arbeitsplattenbreite würde diese dann hinten auch leicht überstehen, das würde ich aber je nach Überstand ggf. durch ein Kantholz an der Wand abfangen.
2. Auch schon so eingeplant, s. Screenshot oben die mittlere Verstrebung, da würde dann eine OSB-Platte drauf kommen. Alleine deshalb, damit die ganzen Späne nicht in die Schubladen darunter fällt :emoji_wink:
3. Ist eigentlich nicht notwendig, für die Säge habe ich noch einen stabilen, klappbaren Ständer. Außerdem würde ich das gerne so machen, dass ich notfalls die Kappsäge wegnehmen kann und dann wieder ein Stück Arbeitsplatte reinlege um bei Bedarf die komplette Länge von 4 m als Ablage habe.
4. Ebenso eingeplant und dann mit einem drehbaren Galgen nach oben verlängern, damit ich diese auch seitlich nutzen kann (für Handkreissäge, Schleifer, etc.) :emoji_grin:
5. An die Mittelwand habe ich bisher noch nicht gedacht, wird aber wohl notwendig sein, ansonsten sind die Schubladen zu breit


Prinzipiell stellt sich mir jetzt noch die Frage ob Rahmenkonstruktion oder OSB-Variante. Wenn ich das so richtig verstehe, nimmt sich von der Festigkeit her beides nichts, preislich vermutlich auch nicht. Schöner ist natürlich die Rahmenkonstruktin, der Totraum auf der Schubladenseite ist natürlich auch ein Argument. Jetzt bin mir noch unsicherer als vorher :emoji_wink:
 

odul

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Die von dir in #16 referierten Zwingen sind einfache Klemmen. Mit den SCHRAUBzwingen aus #5 kannst einen viel höheren Druck aufbauen. Von der Belastung her nicht zu vergleichen.

" Jetzt bin mir noch unsicherer als vorher ": kenne ich nur zu gut.

Rahmenkonstruktion eher bei offener Bauweise. Du willst Schubladen einbauen. Also brauchst du Seiten- und Mittelwände. Die kämen zur Rahmenkonstruktion noch dazu und nehmen weiteren Platz weg. Außerdem musst du ausklinken, wo die Rahmen sind. Dann bist du mit reiner Plattenbauweise billiger und schneller.

Hilft dir das weiter? Wenn dein Herz an der Rahmenkonstruktion hängt, dann ist das natürlich schwierig :emoji_wink:
 

odul

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Sperrige Sachen sind im www meist nicht billiger zu haben. Für eine Multiplex gehst du besser in den Fachhandel oder zu Hornb....
 

mm87

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Ich glaube es wird dann doch eine Rahmenkonstruktion. Einfach weil es schöner aussieht und auch etwas flexibler beim Bauen ist. Ich will mir neben der Kappsäge auch ein Fach bauen, in dem ich später eine Oberfräse einsetze.

Was würdet ihr da als Abmessung der Latten empfehlen? Im Baumarkt sind gängige Maße:

70x70
54x54
74x44
74x54
74x74

Ich würde als Pfosten jetzt mal 74x54 oder 74x74 wählen und als Querstreben 54x54. Was haltet ihr davon?
 

Little John

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Hallo,
nur so als Tipp. Ich habe bei mir in der Nähe ein Sägewerk mit Holzhandel. Da ist die Qualität der Kanthölzer deutich besser als im Baumarkt.
Und meist nicht teurer.

Es grüßt Johannes
 

hobbybohrer

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Hallo, mm87,
Ingo ist doppelt so alt wie Du und ein hervorragender Tischler. Du kannst Dich auf seine Tipps verlassen.
Was sind denn die Zargen, sind das die Querstreben? Zargen kenne ich nur von Türen.
Das spricht Bände...
Richard
 

mm87

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Alles klar :emoji_slight_smile:

Hallo

von diesen Rahmenkonstruktionen mit ausschließlich quadratischen Querschnitten, wie man sie hauptsächlich bei den Hobbytischlern sieht, halte ich wegen der ungünstigen Eckverbindungen nicht viel.
Deutlich besser, quadratischer Beinquerschnitt und Zargen mit rechteckigem Querschnitt. Bringt mehr Stabilität durch die größere Höhe der Zargen und einfachere, stabile Eckverbindungen mit Dübeln, Zapfen, oder einfaches Gegenschrauben plus Verleimung.

Beine 7 x 7cm, Zargen 2,5 bis 3 x10cm.

Gruß

Ingo
Die Zargen (wieder mal was gelernt) dann aber hochkant, oder? Das nimmt in der Höhe dann aber schon etwas Platz von den Schränken / Schubladen weg. Werde mich am Wochenende dann mal an die Konstruktion und einen groben Plan machen.
 
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