Was mache ich beim Abrichten falsch?

wirdelprumpft

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hm, Scheppach 850 - das Ding kostet 239 Euro und damit ist das meiste wohl gesagt. Da muss der Bediener sich weiterhelfen mit entsprechender Vorgehensweise bei Abrichten. z.b. von Mitte nach außen abrichten bis es gerade ist. 700 mm Gesamtlänge macht es nicht einfacher…
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carsten

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Hallo

finde das Ergebnis für die Größe von Maschine jetzt nicht wirklich schlecht. Es gab Zeiten und Firmen da wurde gezielt mit Hohlfuge verleimt. Würde einfach mal mittig eine Zwinge ansetzen und Druck aufbauen. Vermute die Fugen schließen sich mit der ersten Umdrehung. Wenn dem so ist -> verleimen. Alternativ einen Handhobel besorgen. Scharfes Messer, sehr dezente Abnahme und mit leichten Strichen am Ende der Bretter die Hohlfuge ausgleichen.
 

fragnix

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Bei der kurzen Maschine würde ich noch kritischer nachfragen: Wo drückt Urbexopa auf das Holz? Hier halte ich "sehr kurz nach dem Messer" mit nicht allzuviel Druck für wichtig.
Die Hohlfuge erklärt sich ja gut mit Druck 30 cm hinter dem Messer, sprich am Tischende.
Probiere doch einmal mit so wenig Druck wie möglich, und dicht hinter dem Messer, also so weit weg vom Tischende wie es geht, ohne dass der Druck auf oder vor das Messer geht. Quasi beim "Sch" von Scheppach.
 
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Bei der kurzen Maschine würde ich noch kritischer nachfragen: Wo drückt Urbexopa auf das Holz? Hier halte es "sehr kurz nach dem Messer" mit nicht allzuviel Druck für wichtig.
Die Hohlfuge erklärt sich ja gut mit Druck 30 cm hinter dem Messer, sprich am Tischende.
Ich glaube auch das man durch die Bedienung, evtl. auch zu zweit die Nachteile ausgleichen kann wenn die Maschine zu klein ist gegenüber dem zu bearbeitenden Werkstück. Bei einem 50cm Kantholz wird die Maschine bestimmt bessere Ergebnisse erzielen. Wir haben in unserer Gemeinschaftswerkstatt eine Hammer A31 mir einer Tischlänge von 1,4m. Damit erzielt man eigentlich TOP Ergebnisse. Als ich für meinen Esstisch aber 2,6m lange Bretter ausgehobelt habe entstand auch eine Hohlfuge. Die ließ sich bei 4 breiten Lamellen auch nicht mehr richtig verzwingen. Ein erfahrender Tischler half mir. Ich habe über der Welle das Brett angedrückt. Die erste Hälfte hat er geschoben und dabei das Brett minimal angehoben um das Eigengewicht auszugleichen. Ab der Mitte ist er nach hinten gelaufen und hat das Brett abgenommen. Auch hier hat er es leicht angehoben um das Eigengewicht zu kompensieren. Heraus kam eine schnurgerade und dichte Fuge.
 

bast_ig

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Hallo,

neben den anderen guten Tipps, finde ich das hier wert, herauszuheben:

Alternativ einen Handhobel besorgen. Scharfes Messer, sehr dezente Abnahme und mit leichten Strichen am Ende der Bretter die Hohlfuge ausgleichen.

Zum Beispiel kannst du einen Rali 205 (am besten EV:emoji_open_mouth: besorgen. Die gibt's gebraucht oft in gutem Zustand für um die 100 Euro. Der hat Wechselklingen, bei denen ein Satz HSS Messer ewig hält. Dann musst Du dich auch nicht ums Schärfen kümmern.

Du wirst sehen: da Du ja eh schon eine gute Kante hast, wird das sehr einfach gehen, die Fuge auszugleichen.

Einen Handhobel kann man immer mal brauchen, auch wenn man keinen Fokus auf Handwerkzeuge hat. Ich nehme den für alle niederen Aufgaben wie Lack hobeln oder mal eine Sperrholzplatte einpassen.

Grüße
 

magmog

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Guuden,



Bei der kurzen Maschine würde ich noch kritischer nachfragen: Wo drückt Urbexopa auf das Holz? Hier halte es "sehr kurz nach dem Messer" mit nicht allzuviel Druck für wichtig.
Die Hohlfuge erklärt sich ja gut mit Druck 30 cm hinter dem Messer, sprich am Tischende.
Probiere doch einmal mit so wenig Druck wie möglich, und dicht hinter dem Messer, also so weit weg vom Tischende wie es geht, ohne dass der Druck auf oder vor das Messer geht. Quasi beim "Sch" von Scheppach.


solle das von @fragnix empfohlene nicht ausreichen,
Frage ich mich, wie ist der Abnahmetisch befestigt?
Falls möglich wäre mein Vorgehen dann, am der Messerwelle abgewandtem Ende ein paar wenige 1:10 mm unterlegen.
 

wirdelprumpft

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Die Maschine hat Max. 2 mm Abnahme beim Abrichten. Reicht wenn man auf Max. eingestellt hat aber kurzer Tisch und 2 mm es wird nicht einfacher - denke das Problem liegt nicht bei der Maschine.
 

Urbexopa

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ich meinte, Du musst die Tische zueinander ausrichten und einstellen, per Schrauben lösen und wieder anziehen. Sonst wird das nie was mit geraden Kanten. Evtl. steht etwas dazu in der Anleitung.

Da ist nicht viel mit Ausrichten, der Abnahmetisch mit dem Blechkorpus verschraubt, der Tisch ist mit 4 Stück M5 Inbus fixiert die keine Verstellmöglichkeit bieten. Und die Anleitung gibt nicht viel her.
Der Aufgabetisch läuft zwecks Höhenverstellung in 4-Kantlöchern ebenfalls mit M5 Inbus (siehe Bild)

@isso Sind da Systemmesser verbaut ?
Wenn du damit die originalen Streifenmesser meinst dann Ja

@fragnix Bei der kurzen Maschine würde ich noch kritischer nachfragen: Wo drückt Urbexopa auf das Holz? Hier halte ich "sehr kurz nach dem Messer" mit nicht allzuviel Druck für wichtig.
Mit der linken in Höhe der Hobelwelle drücken und mit der rechten nachschieben.

Vorläufig wird es darauf hinaus laufen das ich die Kanten mit dem Handhobel bearbeiten werde. Ich hatte bereits versucht die Hohlfuge mittels Zwinge zu schließen das klappt aber nur wenn ich max. 3 Bretter nehme aber nicht 7 Brettern.

Auf kurz oder lang wird der blaue Wunderkasten meine Bastelbude wohl verlassen müssen und ich nach etwas anderem umschaue etwa in diese Richtung
 

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raziausdud

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Hallo.

Wie gewährleistest/-tet Du/Ihr/man, dass das Brett hochkant genau senkrecht/rechtwinklig steht? Einfach auf die schmale Seite stellen? Oder mit irgendeinem Hilfsklotz oder Winkel?

Danke und Grüße. Rainer
 

stefan.

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Man muss beim Einschieben einfach Aufpassen , dass das Werkstück sauber auf dem Dickentisch aufliegt. Durch die Walzen und Druckbalken kippt das dann schon nicht um.
Idealerweise hobelt man erst die Kante im Dickenhobel, dann erst die Fläche auf die passende Stärke. So ist das Werkstück noch möglichst stark beim Hobeln der Kante.
 

magmog

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Hallo.

Wie gewährleistest/-tet Du/Ihr/man, dass das Brett hochkant genau senkrecht/rechtwinklig steht? Einfach auf die schmale Seite stellen? Oder mit irgendeinem Hilfsklotz oder Winkel?

Danke und Grüße. Rainer


.... wenn die untere Kante sauber winklig ist, und das Werkstück völlig gerade einläuft kein Problem.
Allerdings, desto breiter und umso größer der Druck der Vorschubseinrichtung,
wird's etwas instabiler, spätestens wenn sich die Vorschubswalzen einseitig erheblich höher stellen.
Die Stärke spielt natürlich auch eine Rolle, 10mm stark und 180 breit dürfte natürlich, in Sinne der Worte ,
schief gehen.
 

Friederich

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Mindestens ZWEI gleichbreite Bretter gleichzeitig durch den Dickenhobel schicken, dürfte von Vorteil sein (?)
Je schmaler und je dicker das Brett, desto winkelgenauer wird wohl das Ergebnis sein.
 

WoodyAlan

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Die blaue Scheppach hatte ich auch ganz zu Anfang. Da kannst leider den Tisch nicht justieren, zumindest nicht mit einfachen Mitteln. Hab sie recht schnell durch meine immer noch tätige HM0-Solo ersetzt und zwischenzeitlich mit dem Brück amesserträgern deutlich aufgewertet. Messerwechsel in Minuten ganz ohne lästiges Justieren.
 
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