Waren 250 € eine schlaue Investition...

Martin45

ww-robinie
Registriert
10. März 2013
Beiträge
7.606
Ort
417xx
Wenn ich ganz ganz ehrlich bin, sah ich endlich die Gelegenheit, stundenlang mit der 2 Jahre alten Säge zu spielen. Und nebenbei das Gefühl zu haben, etwas nützliches zu machen.
Und da ich schon mal dabei bin, schlaue ich mich halt auf weil auch das Spass bringt.
Irgendwie Prokrastination in Reinform, wenn man 1000 andere Dinge auf dem Zettel hat die wichtiger sind.

Denn ganz kritisch betrachtet hätte ich in der ganzen Zeit auch Geld verdienen können. Und mit den 250 € zusammen auch 3 Schüttraummeter ofenfertig kommen lassen und das meinen Neffen einstapeln lassen können. Von dem Restgeld und dem Erlös vom Verkauf der Säge einen schönen Wochenendurlaub Urlaub machen oder Festoolspielzeug kaufen können.

Und am Ende der Aktion habe ich dann eine Menge Wissen (was ich nach 6 Monaten vergessen habe), das ich nicht vermarkten kann, eine verstellbare Lehre von Pferd für die Begrenzer der Sägekette, wo ich als Laie jedes Holz mit optimaler Geschwindigkeit sägen könnte nebst einer neuen Feile und 1 l Gebinden mit Sonderkraftstoff mit 5 Jahren Haltbarkeit...
Du hast die gewonnene Fitness in deiner Aufzählung vergessen.
 

schrauber-at-work

ww-robinie
Registriert
24. April 2016
Beiträge
8.852
Alter
46
Ort
Neuenburg am Rhein
Im Prinzip kann ja nichts passieren bei so einer Minisäge

Naja....auch die kann beißen.

Naja, im Land der Freiheit ohne Kettensägenschein geht es ja ganz anders ab als in Deutschland mit seinen Regeln.

Braucht man hier auch nur im Staatswald (seit ca. 20 Jahren). Im Privatwald juckt es erstmal niemanden. Haben früher (vor Sturm Lothar) oft Durchforstungen gemacht (um das Taschengeld aufzubessern, als Azubi war der Lohn 1997 nicht wirklich prall) im Staatswald, ganz ohne Schein. Wurde von der Forstgenossenschaft oder dem Förster vergeben. Nach nem Schein hat keiner gefragt, eher ob man das Holz auch mit Ner Winde abziehen kann (ohne alles kaputt zu machen).

Good old Times :emoji_slight_smile:
 

WoodyAlan

ww-robinie
Registriert
28. Februar 2016
Beiträge
7.397
Ort
Vilshofen
Jede MS hat die Kraft dir so richtig ans Bein zu pinkeln!
Der Schein is für jemanden, der Jahre regelmäßig damit arbeitet und mal vernünftig angelernt wurde, Pille Palle. Gelernt hab ich da nix neues.
Du brauchst den Schein halt, sobald du in irgendeiner Art und Weise im BG Zuständigkeit unterwegs bist, zb wenn du irgendwo landwirtschaftliche Nutzung einer Fläche angemeldet hast, staatsforste wie Stephan schon schrieb, betrieb, etc).

Wer wenig sägt und niemanden hat der einem das korrekt zeigt, soll sinnvollerweise den Schein machen. Die absoluten Basics sind Pflicht.
 

WoodyAlan

ww-robinie
Registriert
28. Februar 2016
Beiträge
7.397
Ort
Vilshofen
Kannst du einen Hersteller empfehlen?
Der is gut. Der Kollege hat den nick @husky 928 kombiniert mit seinem regalbild (alles die gleiche Marke)…. :emoji_grin:

Ich glaube diese Diskussion lassen wir lieber und sage wenig informativ: alle Marken sind gut (abgesehen von billo China Dingern ausm Baumarkt und auch dafür gibts nen anwendungsmodus). Da empfehle ich dir das Motorsägen Portal.

Viel wichtiger als die Marke ist der angedachte Einsatzzweck, holzmenge pro Jahr, durchschnittlich zu erwartende Holzstärke, daheim oder im Holz, nur Brennholz oder auch millen. Selber fällen oder nur liegend, Garten oder mehr…. Die eine Säge gibts sowieso nied..
 
Zuletzt bearbeitet:

Schreinersein

ww-robinie
Registriert
25. Februar 2008
Beiträge
919
Ort
Aachen
Ich gehöre auch zur Fraktion so wenig Arbeit wie möglich:
Direkt klein schneiden, über den Spalter in IBC Boxen werfen und mir dem Stapler auf dem Hof platzieren. Wenn trocken, dann mit dem Stapler in den crafter stellen und zu Hause in den Keller werfen durch den Fensterschacht.
Bezahlt hab ich fürs Holz aber noch nie. Immer mit offenen Augen durch die Gegend fahren und blöd fragen sichert oft Holz für umme.
Das ist auch besser so, weil die Unvernunft beim Sägen horten will ja auch bezahlt werden. Übrigens ist das Motorsägenportal gefährlich, da kann der Haben-wollen Reflex getriggert werden.
Empfohlen werden natürlich gerne die präferierten Sägen, bei mir wäre das dann Stihl. Tatsächlich bevorzuge ich häufig die kleine 171 wegen des geringen Gewichts. Die 262 packe ich nicht soo oft an deswegen, nur wenn die Brocken zu groß werden. Die 038 Magnum ist dann nochmals ein anderes Kaliber vom Gewicht und wird entsprechend seltener ausgepackt.
Die 661 ist dann nur noch für's millen da....
Die anderen Projekte erwähne ich jetzt nicht auch noch (Virus nach Motorsägenportal Kontakt):emoji_wink:
 

WoodyAlan

ww-robinie
Registriert
28. Februar 2016
Beiträge
7.397
Ort
Vilshofen
Ich gehöre auch zur Fraktion so wenig Arbeit wie möglich:
Direkt klein schneiden, über den Spalter in IBC Boxen werfen und mir dem Stapler auf dem Hof platzieren. Wenn trocken, dann mit dem Stapler in den crafter stellen und zu Hause in den Keller werfen durch den Fensterschacht.
Bezahlt hab ich fürs Holz aber noch nie. Immer mit offenen Augen durch die Gegend fahren und blöd fragen sichert oft Holz für umme.
Das ist auch besser so, weil die Unvernunft beim Sägen horten will ja auch bezahlt werden. Übrigens ist das Motorsägenportal gefährlich, da kann der Haben-wollen Reflex getriggert werden.
Empfohlen werden natürlich gerne die präferierten Sägen, bei mir wäre das dann Stihl. Tatsächlich bevorzuge ich häufig die kleine 171 wegen des geringen Gewichts. Die 262 packe ich nicht soo oft an deswegen, nur wenn die Brocken zu groß werden. Die 038 Magnum ist dann nochmals ein anderes Kaliber vom Gewicht und wird entsprechend seltener ausgepackt.
Die 661 ist dann nur noch für's millen da....
Die anderen Projekte erwähne ich jetzt nicht auch noch (Virus nach Motorsägenportal Kontakt):emoji_wink:
Hör auf mit haben wollen, es regnet, es ist kalt, Sonntag…meine Frau quartiert mich sonst aus.

Man kann bei den bekannten Marken als normaler User nix falsch machen. Wenn dann Jammern auf hohem Niveau. Der Rest is sehr individuell und Geschmacksache. Was man meiden sollte sind Dinge wie Mutter Theresa Start (erleichtertes anziehen am Seil und dann startet ein Schwungrad) und schnellspanner für die Kettenspannung.
 

Schreinersein

ww-robinie
Registriert
25. Februar 2008
Beiträge
919
Ort
Aachen
Guter Hinweis, das geht mir bei der 261 tierisch auf die Nerven. War meine erste Säge, da dachte ich daß das nett sein könnte. Mittlerweile denke ich schwer über Umrüstung auf normale Kettenverstellung und Starter nach...
Verstellung der Kette seitlich im Kettendeckel ist angenehmer als neben dem Schwert.
Die 064 hab ich auf den h2d (oder wie der auch immer heißt) Filter umgerüstet. Gibt's irgendwo im Kettensägenportal und bei Arborist ne Anleitung von mir mit Teilenummern.
Das ist auch ganz praktisch, wenn das möglich ist, falls Gebrauchtkauf (Vorsicht, viel Schrott unterwegs). Für die 064 gab's den Originalfilter nicht mehr von Stihl.
 

WoodyAlan

ww-robinie
Registriert
28. Februar 2016
Beiträge
7.397
Ort
Vilshofen
Wenn man sich nicht zu helfen weiß technisch rate ich von gebraucht Kauf ab. Das spart u.u. Viel Nerven und Geld in der Werkstatt. Is zwar keine Raketentechnik aber es gibt gefühlt 1 mio kombinationsmöglichkeiten an Problemen die einen zur Weißglut bringen können.
 

husky 928

ww-robinie
Registriert
19. Dezember 2015
Beiträge
2.359
Alter
65
Ort
Öhringen
Kannst du einen Hersteller empfehlen?

Klar, das könnte ich. Dazu muss ich aber wissen, bei welchem Händler in deiner Nähe du dich gut beraten fühlst.
Das ist nämlich wichtiger, als der Name der auf der Säge steht.

Bei mir war die Geschichte so:

Für meine privaten Umtriebe habe ich irgendwann eine Motorsäge benötigt. In meinem ersten Leben (also vor der Scheidung)
habe ich auch schon Holz gemacht, damals mit einer Stihl. Schwiegervater war beim Bauhof der Gemeinde, die verwenden auch
alle Stihl. War ne 026, gute Säge, ich hätte also einfach den entsprechenden Nachfolger kaufen können.

Aber leider war der Stihl-Händler, der auf meinem Heimweg von der Arbeit seinen Laden hatte ein wenig ein Arschloch ääh,
sagen wir lieber: ein wenig abgehoben. Wenn du dort den Laden betreten hast und freundlich gegrüßt hast, bist du komplett
ignoriert worden. Übertrieben gesagt: wenn du nicht die Kaffeemaschine vom Tisch geschmissen hast wurdest du auch nicht
wahrgenommen. Muss ich da mein Geld ausgeben? Nö.

Der zweite Händler auf meinem Heimweg (kleiner als der andere, aber familiärer) hatte halt Husqvarna im Programm. Und da
bin ich jetzt seit 15 Jahren Kunde, und werde das auch bleiben. Aaaber: wenn der statt Husqvarna "Irgendwasanderes" als Marke
gehabt hätte, dann würde ich jetzt damit sägen.
 

Hubraumschrauber

ww-esche
Registriert
4. September 2019
Beiträge
492
Ort
Tübingen
Guter Hinweis, das geht mir bei der 261 tierisch auf die Nerven. War meine erste Säge, da dachte ich daß das nett sein könnte. Mittlerweile denke ich schwer über Umrüstung auf normale Kettenverstellung und Starter nach...
Verstellung der Kette seitlich im Kettendeckel ist angenehmer als neben dem Schwert.
Hallo,
theoretisch kannst bei der 261 beide Sachen umbauen.
B= schnell Spannung Verstellung
E= ergo Start

Rechne im Vorfeld bitte die Preise der Teile zusammen.
Du brauchst beim ergo Start schon ein neues Startergehäuse und bei der Verstellung einen Kettenraddeckel. Wenn es halten soll, kaufst diese Original, dann macht es finanziell auch mit richtig viel Liebe, keinen Sinn.
Die BE gab/gibt es nur ohne m tronic. Du hast oberhalb der Einstellschrauben am Vergaser noch zusätzlich einen Purger (mechanische Kraftstoffförderung). Am Ende des Tages hättest dann eine Säge mit einer Verstellung die hält und kein Geschwür als Startergehäuse mit anfälliger und doppelter Federmechanik. Und immernoch eine Säge, welche zwar solide ist, aber die Nachteile hat, weil keine mtronic und zusätzlich den Purger.
Alt muss nicht schlecht sein, aber hier wenig bis nicht sinnvoll.
 
Oben Unten