Vorstellung und Frage zu Hammer N 4400

Cellojoern

ww-pappel
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Hallo,
ich hab mich soeben hier angemeldet und daher zunächst kurz zu mir:
Ich bin Musiker, kurz vor der Rente und habe vor ca 30 Jahren schonmal eine Zeitlang kleine Massivholzmöbel gebaut. Viel vom Bruder angeschaut, der Tischlermeister ist.

Nun hab ich mir in meinem kleinen Häuschen in Frankreich eine kleine Werkstatt eingerichtet.
Bin dabei die neuen Maschinen zu justieren.
( Hammer: A3-31 / K2S / N 4400 und Absaugung AF 14)

Bei der Bandsäge stoße ich auf das Problem, dass der Rücken des Sägebands gar nicht rechtwinklig zum Tisch steht.
Ich finde nirgends Einstellmöglichkeiten und auch keine Tips im Netz.

Hat mir hier vielleicht jemand einen Rat?
Danke und Gruß, Jörn
 

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PrimaNoctis

ww-robinie
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Hallo Jörn.

Wenn die Säge sonst gerade sägt, kannst du das getrost ignorieren. Das wäre nur beim Zapfen schneiden relevant und für feine Möbeltüren würde ich das nicht auf der Bandsäge machen.
 

Dietrich

ww-robinie
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Hallo,

sehe ich genau so, aber die geringe Abweichung erlaubt selbst das Zapfen feiner Möbeltüren wenn die Zapfen mit der Kreissäge abgesetzt werden.

Gruß Dietrich
 

Kerstenk

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Die Tischplatte an der Winkeleinstellung losschrauben und was unterlegen, geht mit Papier.
Kann aber auch sein das die beiden Räder nicht richtig zueinander stehen. Das auszumessen muss man mit Sicherheit die Tischplatte abnehmen, um eine Richtlatte anlegen zu können.
 

Kerstenk

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Das hat nichts zu sagen, wenn die Räder nicht fluchten, dann wäre das Sägeband z.B. oben mittig und unten weiter vorn oder hinten.
LG
wenn zB das untere Rad was zurücksteht, wenn sie beide die gleiche Ausrichtung haben, dann kommt es zu dem Effekt der da gezeigt wurde. Fällt nicht weiter auf, denn über die Beweglichkeit des oberen wird das Band schon zum Laufen gebracht. Bandsägen, wie Flachriemen und Schleifbänder, können auch sauber laufen wenn die Rollen nicht sauber zueinander stehen.

Aber in dr Praxis spielt so ein Fehlstand kaum eine Rolle, außer jemand will die volle Höhe winkelig ausnutzen. Bei 2-4cm Materialstärke fällt es nicht weiter ins Gewischt.
 

willyy

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das ist vom Foto geschätzt unter 1 mm. Das kannst Du mit dem Bandlauf auf den Rollen korrigieren.
Würde ich aber erst machen, wenn es Dich wirklich am Ergebnis stört.
 

tmw

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Liegt die Führung für das Blatt unter dem Tisch vielleicht an? Wenn ja, mit 1-2 mm Abstand zum Blatt einstellen.
Grüße!
 

harkan11

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Tatsächlich ignorieren - mache ich bei meiner N4400 auch.

In der Praxis hat es mich - im Gegensatz zu vielen anderen negativen Eigenschaften dieser Bandsäge - nie gestört.
Sorry wenn ich mich einklinke: Was sind deiner Meinung nach denn die vielen Nachteile?
Kannst mir auch eine persönliche Antwort schicken.:emoji_wink:
 

Dackeldil

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Sorry wenn ich mich einklinke: Was sind deiner Meinung nach denn die vielen Nachteile?
Kannst mir auch eine persönliche Antwort schicken.:emoji_wink:

Kann gerne hier stehen. Für mich persönlich, was ich so nicht erwartet hätte und mich immer wieder stört. Zur Vorgeschichte, ich hatte die Sabre 350 von Record Power, allerdings wollte ich etwas mehr Leistung und auch 30cm Durchlasshöhe. Da Record Power die Bandführung umgebaut hatte, mich die Sägebandführung durch Eisenblöcke nicht überzeugte, wurde es die Hammer N4400 und nicht die Sabre 450.

- Was ich als erstes vermisst hatte: Hebel zum Entspannen des Bandes. Meine Maschine muss manchmal den ganzen Tag durchlaufen, aber dann steht sie auch mal wieder 2-3 Wochen. Das Kurbeln ist im Vergleich zur Record Power nervig (ok, wusste ich vorher, nervt mich mehr als gedacht).

- Absaugung: Ich habe eine Absaugung mit 2500m³/h dran, trotzdem setzt sie die Säge extrem schnell mit Sägespänen zu. Wenn man jetzt zB. Fichte/Kiefer bearbeitet, ist nach kurzer Zeit eine Schicht auf der unteren Rolle, und das Band verläuft. Bei Buche zB. ist der Effekt nicht so stark, da richtet der Besen noch was aus. Ich habe mir mit dem 3D-Drucker was konstruiert, seitdem ist das Problem zwar erledigt, aber bei einer 2000 Euro Bandsäge erwarte ich, dass solche Sachen ab Werk besser gebaut sind.

- Extrem zickig und feinfühlig, was Sägebänder angeht. Ich war bisher ein Freund von den Röntgen-Bändern, ich trenne viel Drechselholz auf, die können gut was ab. Auf der N4400 hab ich sie nicht vernünftig zum Laufen bekommen. Auch ein Problem, das ich so von der Record Power nicht kannte - einstellen ja, aber dann ging es mit jedem Band. Vielleicht liegt es an den viel härteren Bandagen - ich weiß es nicht. Aber es nervt, wenn ein Großteil der Bänder nur zum Brennholzsägen taugt, aber bei einem Auftrennschnitt und sei es nur bei einem dünnen Fichtenbrett bei langsamen Schnitt sofort verläuft. Die originalen Bänder laufen bei mir sehr gut, sind aber gefühlt sofort stumpf. Perfekt dagegen laufen Hartmetallbänder (wobei mir die zu teuer sind) und die Fastcut von Maschinenhandel Meyer (wobei ich die auch verhältnismäßig teuer finde). Aktuell habe ich Bayerwald zum testen bestellt, das Band läuft gerade, Schnittleistung bin ich noch etwas skeptisch, es muss sich erst beweisen, mehr als ein paar Brettchen hab ich noch nicht geschnitten damit, bei größeren Drechselrohlingen befürchte ich, dass sie nicht genug Späne abtransportieren können.

- Anschlag: Ist bei mir leicht durchgebogen (in der Höhe), vllt ein paar Zehntel, aber auch da - muss das bei einer Bandsäge bei dem Preis sein?

v8jqf7zu.jpg


- Bandführung: Hätte ich etwas weniger grob erwartet, hab auch noch eine Kermamikführung hier, muss sich zeigen, ob die besser ist?

Vielleicht hatte ich zu viel erwartet? Fakt ist, basteln wollte ich nicht, ich wollte eine Säge, die out of the box läuft. Oder war ich von den alten Record Power Bandsägen zu sehr verwöhnt? Problem bei alledem: Ich wüsste nicht, was ich mir aktuell sonst kaufen sollte, ohne Unsummen dafür auszugeben... Aktuell wünschte ich, ich hätte meine Sabre nie hergegeben.
 

Dietrich

ww-robinie
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Hallo,

lose aufgelegte und nicht bombierte Radbeläge zählen ebenfalls nicht zu den Höhepunkten des Bandsägen-Maschinenbaues.

Gruß Dietrich
 

Dackeldil

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Hallo,

lose aufgelegte und nicht bombierte Radbeläge zählen ebenfalls nicht zu den Höhepunkten des Bandsägen-Maschinenbaues.

Gruß Dietrich

Hier scheint es tatsächlich mehrere Versionen zu geben: Meine N4400 hat leicht bombierte Bandagen.

Aber: Meine Sabre 350 hatte das gleiche System, allerdings empfand ich die Bandagen wesentlich stärker bombiert und auch wesentlich weicher (gemesen habe ich es nie, nur gefühlt) - kann mir gut vorstellen, dass das auch ein Grund für das Problem/Empfindlichkeit mit den Bändern ist?

Deswegen hatte ich schon überlegt, Bandagen der Sabre 450 auf die Hammer zu spannen - wobei da die Breite das Problem werden dürfte.
 
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