vertikaler Schiebebeschlag / Feldgröße ca. 260/100 cm / Elektroantrieb

mikamar

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Hallo in die Runde,

für ein Küchenprojekt suche ich einen vertikalen Schiebebeschlag für Feldgröße ca. 260/100 cm.

Das Gewicht wird bei ca. 45 kg liegen, idealerweise elektrisch bewegt.

Opo und Häfele können dafür nichts passendes bieten.

Hat jemand eine Idee für eine Lösung?

Vielen Dank im Voraus fürs Lesen.

Gruß, Martin
 

Johannes

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Hallo Martin,
wie sind denn die Rahmenbedingungen?
Hängend? Stehend?
Sind seitliche Führungen möglich?
Gibt es die Möglichkeit Gegengewichte unterzubringen?

Es grüßt Johannes
 

mikamar

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Hallo,
danke für die schnellen Fragen.
Geplant ist eine, zwischen zwei Hochschränken sich befindende, 260 cm breite Arbeitsfläche abzutrennen.

Idealerweise eine 6-8 mm starke ESG Scheibe, möglich auch mit einem umschließenden Rahmen aus Holz, Eiche.
Das Gewicht wird bei größer 45 kg liegen.

Die Abtrennung soll über der Arbeitsfläche hinter Frontblenden verschwinden und bei Bedarf nach unten fahren können.

Seitliche Führungen sind einplanbar und könnten in Wangen verschwinden. Gegengewichte eher nicht, da hinter der Glaswand absenkbare Wandregale vorgesehen sind.

Gruß, Martin
 

mikamar

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Hochgeschoben, vielleicht taucht doch noch eine Idee auf.

Wer könnte sowas als Sonderfertigung realisieren?

Danke + Gruß, Martin
 

uli2003

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Fa. EKU hat für den Schiebesektor ein umfangreiches und solides Programm. Elektrisch jedoch eher weniger, das ist auch nicht so ganz trivial zu lösen.
Kannst du ein Gegengewicht nicht ggf woanders installieren?
 

mikamar

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Hallo,

leider in der Tiefe kein Platz, da hinter der Glaswand absenkbare Wandregale vorgesehen sind.

Und die Vermutung mit dem Planer ist übrigens richtig, die Idee hat richtig viel Geld gekostet. und stammt nicht von mir...
 

brubu

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Hallo zusammen
EKU gehört schon lange zu HAWA . Vertikal kenne ich nur die Lösung für Vertikalschiebefenster. Die ist für grosse Gewichte aber die Führungen sind
"gekröpft" weil der Flügel zuerst nach innen kippen muss. Die, bzw. eher das Gegengewicht muss irgendwo versorgt werden, kann aber gut etwas
weiter weg z.B. in einem Schrank platziert werden.
Ich sehe eher eine Eigenbau Lösung ähnlich dem HAWA Vertikal. Vorsicht, alles gut überdimensionieren. So viel ich weiss, ist das beim HAWA Vertikal auch so. Dann muss zwingend irgendwie die Wartung geregelt werden weil keine Seilbruchsicherungen (ähnlich Garagetore) vorhanden sind die bei
Abnützung der Seile den "Absturz" verhindern.
Mit Elektroantrieb kommt dann wohl wieder die Maschinenbaurichtlinie o.ä. zur Anwendung ev. @Alos fragen. Dann müsste wohl ein Maschinenhersteller ran mit allen Bescheinigungen, Zertifizierungen etc.
Ich habe einmal ein Vertikalschiebefenster saniert weil statt einem, 2 unabhängige Gewichte angebracht waren und das Fenster dadurch nicht parallel
hochgefahren ist.
Gruss brubu
 

uli2003

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Ein mir bekannter Beschlagentwickler hat für elektrische Antriebe Rollladenmotoren genutzt.
Die Welle lässt sich sicher irgendwo unterbringen, Seilscheiben drauf und beidseitig anbinden. Die Führungen dürften von irgendeinem Beschlag verwendbar sein, was du halt benötigst ist ein leistungsfähiges Seil (besser Flachband) und eine solide Aufhängung.
Das sollte sich aber konstruieren lassen.
 

brubu

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Ich würde gleich mit einem Rollladenhersteller Kontakt aufnehmen und möglichst viele Standardteile verwenden.
Gruss brubu
 

Johannes

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Hallo,
wie hoch soll die Arbeitsfläche werden?
Ist in den 1m Höhe des Glases schon die Überdeckung eingerechnet?
Wieviel Platz ist dadrüber?
Gibt es eine Strategie, wie die Scheibe im Notfall ersetzt werden werden kann?

Es grüßt Johannes
 

mikamar

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Herzlichen Dank für die Antworten!

Den Gedanken mit Rolloantrieb hatte ich auch schon kurz im Kopf, erstmal verworfen, in der Hoffnung auf eine fertige zertifzierte Lösung.

Auf die Konstruktion einer Guillotine wollte ich gerne verzichten, schon um den eigenen Kopf zu retten...

@Johannes: ja, die Zone habe ich raumseitig mit abnehmbarer Frontblende angedacht

Verschärfend kommt dazu, daß hinter der Glaswand absenkbare Wandregale vorgesehen sind.

Sowas gibt es zum Glück fertig zu erwerben.

Viele Grüße, Martin
 

mikamar

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die Frage ist natürlich vollkommen berechtigt: Durch Erklären des Unmachbaren und den Verzicht der Kunden auf die ursprüngliche Idee.
Stattdessen nur Faltklappen und die absenkbaren Regale.
 
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teluke

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Solche Probleme habe ich auch ab- und an.
Planer/Architekten, ohne jede Ahnung von der speziellen Materie, zeichnen etwas was dem Kunden dann gefällt und was er dann gerne so möchte.
Ich habe da aber die Erfahrung gemacht dass es richtig ist gleich zu Beginn dem Kunden zu sagen dass das Unsinn ist und dass ich da nicht mitspiele. Das Ergebnis ist meist dass ich den Auftrag bekomme, aber so wie ich das konstruiere.
 

brubu

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Ja und zuerst nach dem Budget fragen. Oft sind sich Planer und Kunden dessen nicht bewusst. Hinterher kommt das grosse Erwachen und der Auftrag fällt dahin. Schade um die investierte Zeit.
Bei uns gibt es einen grösseren Schreinereibetrieb mit eigener Spezialabteilung die sich um solche Wünsche kümmert. Die Kosten für Konstruktion, Abklärungen, Möglichkeiten müssen bezahlt werden vor ein Angebot folgt.
 

teluke

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Ich verlange grundsätzlich eine pauschale Schutzgebühr für die Planung.
Ich habe da erlebt (lang ists her, seitdem verlange ich die Schutzgebühr) dass ein Handwerker seinem Interessenten geraten hat sich doch von mir die Sache konstruieren zu lassen, er würde das dann schon bauen.
Der Kunde ließ aber von mir bauen, sonst wüsste ich das nicht.
 
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