Umgestaltung meiner Terrasse - sammelt sich nun Wasser?

twistedtails

ww-pappel
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Hallo,

ich plane gerade die Erneuerung meiner ebenerdigen Terrasse, welche gerade mit Betonplatten bedeckt ist.
Diese sollen dann durch Dielen ersetzt werden. Entsprechend muss die Terrasse ein Stück ausgehoben werden,
damit die notwendige Unterkonstruktion eingesetzt werden kann, denn die Terrasse soll wieder ebenerdig werden (siehe Bild).

Jetzt kam im Familienkreis eine Diskussion auf und ich würde euch deshalb gerne kurz zu eurer Meinung befragen.
Durch die Aushebung wird ein Hohlraum geschaffen, der dann den tiefsten Punkt darstellt.
Dort könnte sich bei starken Regenfällen Wasser sammeln, welches sich dann über kurz oder lang den Weg in Richtung Keller bahnen würden.
Das Haus ist ein Neubau und erst ein Jahr alt. Ich nehme mal an, dass Isolier- und Dichtungsstandards beim Bau eingehalten wurden.
Wie seht ihr das Ganze denn? Könnte hier etwas problematisch werden, muss ich etwas bestimmtes beachten?

Grüße
twistedtails
 

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falco

ww-robinie
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Dem Haus macht das nix. Aber in deinem Koffer könntest du dir bei starken Regenfällen vielleicht Fische halten, auch nicht so doll.

Abgesehen davon dass deine Konstruktion nicht lüften kann und du von vornherein mit geringerer Lebensdauer rechnen musst! würde ich tiefer auskoffern und mit Splitt, grober Gesteinskörnung etc. wieder auffüllen damit das Wasser Zeit genug hat zu versickern.
 

jo@atara.de

ww-pappel
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Hallo,

Regel Nummer eins bei Holz im Ausenbereich:
Für gute Belüftung und schnelles Ablaufen vom Wasser sorgen.

Maßnahmen wie du das schaffen kannst:
Plane dein Aushub so das das loch leicht abschüssig vom Haus weg ins Gras geneigt ist (ich hoff du verstehst was ich mein :emoji_wink:)
Wie schon erwähnt die Kiessicht ausreichend dick machen damit das Wasser genug Zeit zum ablaufen hat und deine UK nicht im Wasser liegt. Dicke kommt auf dein Boden an: Lehm -> dick, Sandig --> dünn
Da das Ding ja ebenerdig werden soll und du vermutlich nicht von unten oder seitlich belüften kannst muss es halt über oben gehen, deshalb mein Vorschlag: recht große Fugen zwischen den Brettern lassen. Am besten ausprobieren einfach mal zwei Dielen zusammenlegen und schauen was gut aussieht aber trotzdem noch ne recht große Fuge gibt.
Schon Gedanken über die Holzauswahl gemacht?

Gruß
Jossel
 

terrassenbauen

ww-eiche
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Hallo,

wie bereits erwähnt ist es wichtig (auch aus Frostschutzgründen) den Untergrund ausreichend zu schottern (z.B. Mineralbeton-Schotter), damit Oberflächenwasser versickern kann.

Bei ebenerdigen Terrassen empfehlen wir immer die Verwendung einer Alu - Unterkonstruktion z.B. mit den Isosteps.
Diese sind gegen Feuchtigkeit unauffällig und unverrottbar.

Der Belag selbst sollte dann 90° zum Haus verlegt werden mit ca. 1,5-2% Gefälle vom Haus weg.
Wichtig ist dann noch eine Ausgestaltung einer Umrandung mit Belüftungsabstand zur Terrasse.

Damit sollte das funktionieren und auch Dauerhaft sein.
 
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