Taugt die Makita RT0700C zum Zinken?

GertG

ww-eiche
Mitglied seit
24 November 2009
Beiträge
386
Ort
Geilenkirchen
Ich habe die Festo-Zinkenschablone und suche eine günstige Alternative zur kleinen Festo-Einhandfräse, da das Zinken mit meinen großen Maschinen einfach unhandlich ist und ich sowieso eine kleine, universelle Maschine zum Entgraten und Kantenfräsen möchte.

Das bedeutet im ungünstigsten Fall, 10mm Fräser in 18mm Buche.

Schafft die Makita das von Leistung und Präzision her?
Direkter Vergleich aus eigener Erfahrung wäre nett statt dem üblichen Festo-Fanboygeschwurbel.
 

Hoffi93

ww-nussbaum
Mitglied seit
20 Mai 2017
Beiträge
83
Ort
Kirf
Guten Morgen 18 mm in Buche scheint mir schon ein bisschen viel für die kleine , hätte da kein gutes Gefühl mehr bei.
Habe gestern noch mit einem 10 mm Fräser in Siebdruck Platte gefräst , bei 10 mm Zustellung , da fängt sie dann schon an zu kämpfen und man muss den Vorschub verlangsamen .

LG hoffi
 

GertG

ww-eiche
Mitglied seit
24 November 2009
Beiträge
386
Ort
Geilenkirchen
Es soll ja auch nur überhaupt gehen, ohne das sich was verbiegt oder alles rappelt.
Wenn ich Teile in Serie herstellen will, habe ich immer noch meine 2KW Elu.

Die Makita ist aber vom Aufbau her stabil genug, um saubere Ergebnisse zu bekommen?
 

Hoffi93

ww-nussbaum
Mitglied seit
20 Mai 2017
Beiträge
83
Ort
Kirf
Das auf jedenfalls man muss manchmal nur echt aufpassen das man die 700 Watt nicht überschätzt . Mache echt alles mit ihr obwohl ich noch eine Festool OF 1000 besitze finde die Makita einfach handlicher . Für Fingerzinken baue ich mit zu Zeit allerdings einen Frästisch mit einer Festo OF 2000 darunter .
 

carsten

Moderator
Teammitglied
Mitglied seit
25 August 2003
Beiträge
12.208
Ort
zwischen Koblenz und Wiesbaden
Hallo

also fürs Maschinelle Zinken kenne ich den Grundsatz es geht nix über Leistung. Eine 700 Watt Kantenfräse dafür zu missbrauchen würde ich nicht in Erwägung ziehen.
 

bello

ww-robinie
Mitglied seit
21 Mai 2008
Beiträge
6.047
Ort
Koblenz
Hallo,

bei Buche hatte ich schon mit meiner OF1010 Probleme. Die Makita, die ich auch habe, schätze ich dafür als noch schwächer ein. Zum Abrunden und für Kleinkram ist die Makita eine schöne Fräse. Ich hatte gehofft durch sie meine 1010 zu ersetzen, das ging dann aus verschiedenen Gründen nicht.
Für mehr Kraft habe ich auch die 2200.
 

GertG

ww-eiche
Mitglied seit
24 November 2009
Beiträge
386
Ort
Geilenkirchen
Ich denke, ich werde mir die Makita zulegen.

Beim Zinken hat sich ohnehin bewährt, erst einmal mit einem kleineren Fräser reinzufahren und Platz zu machen, bevor man maßhaltig fräst.
Das verlängert auch die Standzeit des Endfräsers und ergibt durch die spätere geringere Spanabnahme beim maßhaltigen Fräsen sauberere Flächen.

Zum Vorfräsen habe ich noch eine preiswerte "Budget"-Fräse vom Praktiker, die aber sehr wackelig ist und meist nur zum Kantenbrechen eingesetzt wird.
Dann braucht man auch nix umspannen.


Hier gibts gerade ein gutes Angebot:
https://www.bueromarkt-ag.de/oberfr...2c.html?vpid=34d7448a5afafbf0d20b21cdd346d44c
 

zehlaus

ww-robinie
Mitglied seit
20 April 2013
Beiträge
1.457
Ort
im Norden
Ist für die Zinkeneinrichtung von Festool nicht eine spezieller Kopierring notwendig? Wenn ich es richtig erinnere 17mm mit Kragen gegen Abkippen? Der passt dann aber nicht an die RT0700.
 

GertG

ww-eiche
Mitglied seit
24 November 2009
Beiträge
386
Ort
Geilenkirchen
Ja, das stimmt.
Aber den habe ich schon für meine ELU selbst machen müssen.
Ist auf der Drehbank kein großer Akt.
 

zehlaus

ww-robinie
Mitglied seit
20 April 2013
Beiträge
1.457
Ort
im Norden
Na denn, wäre ja nur blöd wenn es sich als Problem zeigen würde. Ich habe nur den Vergleich der RT0700 zur OF1400, dazwischen liegen Welten. Ich arbeite zwar auch mit der Makita sehr gerne, finde die Festoolmaschinen aufgrund der Griffform deutlich angenehmer. Auch ohne Festo-Fanboygeschwurbel :cool:.
 

michaelhild

ww-robinie
Mitglied seit
29 Juli 2010
Beiträge
8.439
Alter
42
Ort
im sonnigen LDK
Wenn ich das so lese, ist Gerd nicht wirklich an Meinungen interessiert, sonder will nur Bestätigung.
Also kauf sie und fräs die 18mm mit den 700W.
Bei den Zinken wird bei den Schablonen doch eh mit einem kleinen Fräser gefräst, von daher kann man die Fräse da eh nicht weiter entlasten. Die Materialstärke muss sie so oder so komplett schaffen.
 

gleiter

ww-robinie
Mitglied seit
5 November 2008
Beiträge
2.280
Ort
Österreich
Habe genau diese Makita heute geliefert bekommen. Ausgiebig begriffen und ein wenig mit gespielt, zum Testen des Machbaren war's dann doch zu spät.

Zum Zinkenfräsen scheint sie mir denn doch zu fragil, resp. wenn, dann mit einem Nutfräser in mehreren Zustellungen bis auf knapp Grundtiefe arbeiten und mit dem Zinkenfräser ausarbeiten. Ziemlich zeitaufwändig, das Ganze.

Ich hatte mal die ELU Zinkenfrässchablone nebst MOF, hab' ein paar Mal damit gearbeitet und sehr geschätzt dass die MOF mit zwei Händen zu bedienen war, denke, dass ein Einhandgerät da nicht so fein geführt werden kann.

Erstaunt bin ich über das Gewicht dieser Fräse, das ist schon recht happig für ein Einhandgerät.

Gruß aus dem Wein/4, André.
 

Frank73

ww-robinie
Mitglied seit
6 November 2014
Beiträge
1.000
Alter
47
Ort
Berg
Hallo Gert,
10mm Fräser in der kleinen Makita halte ich schon für sehr sportlich.
Habe heute mit einem 10er Fräser, 6mm tief in Multiplex gefräst, ging nicht auf einmal.
Gab Brandspuren und sogar Glutnester.:eek:
Hab es dann mit der großen Fräse gemacht, ging wunderbar, also lag es auch nicht am Fräser.
Für alle kleinen Sachen, mit Fräsern bis 6mm, finde ich sie aber Prima und nutze sie auch.
 

WinfriedM

ww-robinie
Mitglied seit
25 März 2008
Beiträge
20.761
Ort
Dortmund
Würde ich so einer kleinen Fräse auch nicht zumuten. Zumal die 8er Spannzange bei der Maschine ein gewisser Schwachpunkt ist. Die hat nur einen Schlitz und spannt sehr kurz.
 

GertG

ww-eiche
Mitglied seit
24 November 2009
Beiträge
386
Ort
Geilenkirchen
Ich hab die mal bestellt.
Hauptsächlich wegen ihrer Handlichkeit bei anderen Sachen im Modellbau.
Das Zinken wäre natürlich die Königsdisziplin gewesen, weil man da Kraft und Handlichkeit gleichermaßen braucht.

Mal sehen, was die so kann.
Zubehör ist ja genug dabei und stabiler als die Praktikerfräse ist die allemal.
 

bello

ww-robinie
Mitglied seit
21 Mai 2008
Beiträge
6.047
Ort
Koblenz
Ich denke, wenn es hier auch ums Haushalten geht, würde für eine negative Erfahrung auch der Makita-Klon von Katzu reichen. Wenn es dann mit dem Zinken nicht klappt, hat man immerhin eine sehr preiswerte Kantenfräse.

Ich habe in den letzten Tagen einiges mit der Makita gefräst, aber auf die Idee, damit zu zinken, käme ich wirklich nicht.
 
Oben Unten