Türen Einbau

Bigboss2410

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Hallo zusammen,

ich versuche mich gerade am Einbau von Zimmertüren und benötige da mal einen Rat.

Die alte Tür habe ich ausgebaut. Diese war unterhalb des Bodenbelages (Fliesen) eingelassen. Die entstandene Lücke habe ich mit Fließesstrich gefüllt um auf das Niveau des Bodenbelages zu kommen.

Nachdem ich die fertige neue Zarge in die Maueröffnung gestellt habe, habe ich festgestellt, dass der Boden von der Bandseite zur Schlossseite abfällt. Der Höhenunterschied beträgt etwa 6 mm.

Wie geht man in einem solchen Fall vor?

Muss nun eine Zargenseite unterbaut werden?
Dann hätte ich ja zum einen eine Lücke zwischen Boden und Zarge die gefüllt werden müsste, und zum anderen wäre der Luftspalt an der Schlossseite viel breiter.

Gruß

Daniel
 
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Bei der nächsten Tür unbedingt eine Wasserwaage vor dem Zusammenbau/Verleimung der Zarge auf den Boden legen . Dann musst du entsprechend eins der (langen) Zargenteile kürzen (→ Handkreissäge ) . Eventuell musst du dann das Türblatt ebenfalls an den Boden anpassen . Bevor du dort etwas absägst , kannst du auch Fitschenringe unterlegen . In deinem Fall misst du die Bandseite um diese 6mm kürzen . Unbedingt die die Zargenteile unten , wo sie auf dem Boden stehen , versiegeln (→ Weissleim , Lack....) , da dort trotz Silikonfuge die Zarge als erstes weggammelt .
 
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carsten

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Hallo

6 mm ist schon ne ganze Menge, wenn man die übliche Luft von 5- 7 mm seitens der Hersteller hinzuzählt kommt man auf eine sehr störende Optik. Ich würde dann eher Bandseitig das Futter kürzen und dann die Tür ebenfalls. Das ist genau der Arbeitsgang den die Handkreissäge mit Schiene "groß" gemacht hat. "Früher" vorher hat man das in mehreren Durchgängen mit dem E Handhobel angepasst. Macht mehr Staub und ist ungenauer.
Vorher aber noch mal testen ob nicht der Boden im öffnungsbereich uneben ist ( ansteigt oder abfällt) .
 

keks010982

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Kannst auch jetzt im zusammengebauten Zustand noch ohne Probleme kürzen. Nimmt halt die Japansäge. Dann einbauen und u.U. das Türblatt entsprechend schräg schneiden...

Viel Erfolg!

PS: Prüfe vor Einbau ob der Boden in Richtung der aufgehenden Tür einigermaßen gerade ist und nicht ansteigt. Sonst musst dir was einfallen lassen. Nicht das die Tür dann am Biden schleift. Der Punkt ist viel kritischer als das bissi schief was du da hast.
 

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Hallo

6 mm ist schon ne ganze Menge, wenn man die übliche Luft von 5- 7 mm seitens der Hersteller hinzuzählt kommt man auf eine sehr störende Optik. Ich würde dann eher Bandseitig das Futter kürzen und dann die Tür ebenfalls. Das ist genau der Arbeitsgang den die Handkreissäge mit Schiene "groß" gemacht hat. "Früher" vorher hat man das in mehreren Durchgängen mit dem E Handhobel angepasst. Macht mehr Staub und ist ungenauer.
Vorher aber noch mal testen ob nicht der Boden im öffnungsbereich uneben ist ( ansteigt oder abfällt) .
@carsten

Habe ich doch oben alles schon genauso beschrieben . Die Zarge kann der TE auch mit einem Fuchsschwanz oder Japansäge kürzen . Bevor ich die Tür kürzen würde , würde ich auf jeden Fall zuerst das Türblatt einhängen und bei "Bodenkontakt" Fitschenringe unterlegen bzw. an den Türbändern "drehen" . Für das Kürzen einer Tür braucht man schon eine etwas bessere Handkreissäge :emoji_thinking: .
 
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magmog

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Guuden,

Fitschenringe unterlegen ist, außer bei Fitschen und durch Fußbodenleger :emoji_wink:), Murx!
Moderne Bänder drehen auf der Spitze des Bandunterteils.
 

Bigboss2410

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Kannst auch jetzt im zusammengebauten Zustand noch ohne Probleme kürzen. Nimmt halt die Japansäge. Dann einbauen und u.U. das Türblatt entsprechend schräg schneiden...

Viel Erfolg!

PS: Prüfe vor Einbau ob der Boden in Richtung der aufgehenden Tür einigermaßen gerade ist und nicht ansteigt. Sonst musst dir was einfallen lassen. Nicht das die Tür dann am Biden schleift. Der Punkt ist viel kritischer als das bissi schief was du da hast.
Die Tür öffnet nach innen. Im besagten Raum liegt Laminat und das ist soweit im Wasser. Das Problem sind nur die Fliesen im Flur. Die Fliesen ragen aber in den Türstock und dadurch steht logischerweise auch die Zarge auf dem krummen Boden.

Aber auf jeden Fall mal vielen Dank für die vielen Tipps!! Ich werde dann entsprechend kürzen
 

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Guuden,

Fitschenringe unterlegen ist, außer bei Fitschen und durch Fußbodenleger :emoji_wink:), Murx!
Moderne Bänder drehen auf der Spitze des Bandunterteils.
Man sollte sich vor Pauschalisierungen hüten , wenn man nicht alle Türbänder dieser Welt kennt . Ich möchte keinesfalls deine Kompetenz anzweifeln . Wie immer gibt es nicht nur diese eine universelle Wahrheit , sondern auch noch mehrere andere . Man sollte sich als Fachmann also hüten vorschnell so etwas in Foren zu schreiben , da es als allgemein gültige Regel insbesondere von Neulingen aufgenommen und auch so verstanden wird . Anbei Bilder meiner Türbänder bzw. Tür , die ich überall in meinem Haus verbaut habe und jederzeit auch noch nachzukaufen sind . Das Unterband hat eine Zapfenlänge von ~23mm , das Oberband eine nutzbare Tiefe von ~ 30 mm . Mitnichten hat mein "modernes" Normband also eine "Spitzenlagerung" . Auch bin ich kein Fliesenleger und die Bezeichnung als "Murxer" bzw. "Murkser" verbiete ich mir ausdrücklich :emoji_rage: .

IMG_20200822_112221_0.jpg IMG_20200822_112235_3.jpg
 
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magmog

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Guuden,

ja, Du hast Recht, auch das Unterlegen von Fi-Ringen bei Fitschen ist Murkx,
so wie bei allen Bändern, die nicht mit Zwischenringen geliefert werden.
Daniel schreibt von einer neuen Zarge, ergo laufen seine Bänder auf der Spitze.
 
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Guuden,

ja, Du hast Recht, auch das Unterlegen von Fi-Ringen bei Fitschen ist Murkx,
so wie bei allen Bändern, die nicht mit Zwischenringen geliefert werden.
Daniel schreibt von einer neuen Zarge, ergo laufen seine Bänder auf der Spitze.
Lassen wir es gut sein :emoji_innocent: . Vielleicht könnten wir uns zumindest auf die korrekte Schreibweise von "murksen" als kleinstmögliche Schnittmenge unserer doch durchaus divergierenden Meinungen einigen :emoji_head_bandage::emoji_grin:
 
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