Steckbares Bett - Stabilität

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von Balios, 23. Februar 2020.

  1. Balios

    Balios ww-pappel

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    Moin,

    ich möchte mir gerne ein neues Bett (120 x 200 cm) bauen. Ich würde es gerne möglichst "modular", sprich leicht und vorallem wiederholbar zu zerlegen, planen.
    Meine Idee: Die langen Seitenteile einfach von oben in eine Gratverbindung in das Kopf-, bzw. Fußteil einschieben. Als Material würde ich gerne 18mm Buchenleimholz ("günstig" im Baumarkt zu bekommen) verwenden, dass ich für die Pfosten entsprechend auf-dreifache.
    So wie ich es jetzt geplant habe (14,3mm breite Gratnut) geht es ja offensichtlich nicht, da ich an der schmalsten Stelle des Pfostens dann nur noch 1,9mm Material stehen habe (siehe Bild 2).

    Mir fallen 3 mögliche Lösungen ein:
    - die Pfosten breiter machen und dann nach außen einen Überstand zum Seitenteil haben --> würde ich gerne vermeiden, da dann eine unnötige Ritze zwischen Wand und Bett entsteht und mir das Erscheinungsbild nicht mehr so gefällt (andererseits, wenn's nur 5mm sind fällt es vielleicht kaum auf)
    - Schmaleren Gratfräser nehmen --> wie schmal könnte man gehen?
    - 27mm Leimholzplatte statt 18mm verwenden --> teurer und schwerer

    Wie würdet Ihr das handhaben? Mach die Konstruktion überhaupt sind oder ist das ganze ohnehin instabil?
    Hatte mir auch schon überlegt die Seitenteile quasi als einen großen Zinken durch die Pfosten durchzustemmen, durchbohren, Schraubgewinde rein und das ganze dann einach mit Maschinenschrauben zusammen zu halten, finde ich aber weniger elegant.
    Freue mich über jeden Tipp.

    Viele Grüße
    Julian


    Screenshot (56).png Screenshot (52).png
     
  2. blueball

    blueball ww-robinie

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    Google mal nach zB Berliner Betthaken
     
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  3. dascello

    dascello ww-robinie

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    18 mm ist zu schwach. Das hält keine lustvolle Aktivität aus....
    Für die Verbindung: Was spricht gegen Betthaken?
     
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  4. Balios

    Balios ww-pappel

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    Ich hatte gehofft eine relativ breite Auflage für das Lattenrost würde über die Länge genügend Stabilität bringen, die Belastung wäre mit z.Z. <120kg auch bei lustvollen Aktivitäten nicht so groß...

    Betthaken sind mir noch gar nicht in den Sinn gekommen, eigentlich spricht bis auf die aufwändige Montage nicht dagegen. Wenn ich dran denke sehe ich aber immer so wackelige Kieferbetten vor mir, bringen die Betthaken denn genügend "Zug" auf?
     
  5. dascello

    dascello ww-robinie

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    Nimm als Auflage für den Lattenrost eine 4 mm starkes L-Profil aus Stahl.
    Alle 15 cm geschraubt (oder öfter)
    Dann geht das, so ausm Bauch raus.
    Spart auch Bauhöhe.
     
  6. dascello

    dascello ww-robinie

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    Mein Bett hält damit seit 30 Jahren....
     
  7. ChrisOL

    ChrisOL ww-robinie

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    Ja Betthaken sind haltbar, günstig und Werkzeuglos zu demontieren.
     
  8. Friederich

    Friederich ww-robinie

    Beiträge:
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    ...und wieder einmal will einer das Rad neu erfinden :emoji_slight_smile:
    Bettpfosten ca 65mm. Innen eine Fase damit genug Platz für die Matratze.
    Bretter ca 20cm hoch und 26mm stark
    Kantholz 45mm hoch und 35mm stark als Lattenrostauflage
    Berliner Betthaken
    fertig.
     
  9. pixelflicker

    pixelflicker ww-robinie

    Beiträge:
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    Ort:
    Mitten in Bayern
    Das ist interessant, dass dir beim Bau eines Bettes Betthaken nicht in den Sinn kommen und du deren Montage aufwändiger findest als die von dir vorgeschlagene Konstruktion mit einer Gratnut. Versteh ich jetzt nicht ganz.

    Ich hab auch schon zwei Betten gebaut und sogar die billigen Betthaken zum Aufschrauben verwendet. Hält problemlos bei zwei Betten, die ständig auf- und abgebaut werden.
     
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