Stationäre Schleifer

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von borisffm, 4. Januar 2019.

  1. borisffm

    borisffm ww-robinie

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    Hallo,

    Ich besitze bis jetzt keine stationäre Schleifmaschine.

    Ich habe mehr mals mit der Idee gespielt einen Tellerschleifer selber bauen oder eine stationäre Einrichtung für die Bandschleifer (den ich noch nicht besitze ) basteln. Bis jetzt habe ich beides nicht gemacht. Die Idee mit der Einrichtung für den Bandschleifer finde ich nicht mehr gut. Ich habe im Baumarkt einen von Bosch eingeschaltet. Die Maschine ist sehr laut. Ich denke, dass die andere Hersteller sind nicht besser (nicht leiser).

    Gestern habe ich eine „FlipTop-Stand“ fertig gestellt und meinen Dickenhobel (Metabo DH330) befestigt. Jetzt habe ich noch Platz für irgendwas auf gegenüberliegender Seite und ich dachte, dass 500x600mm könnte gut für eine Schleifmaschine passen.

    Bis jetzt habe ich nur Schleifhülsen im Bohrständer benutzt. Restliche schleifarbeiten immer per Hand gemacht. Oft brauche ich zum Beispiel die Ecken abrunden und Genauigkeit spielt oft dabei keine Rolle. Ich kann mir vorstellen, dass ich mit dem Schleifer auch Gehrungen nacharbeiten kann.

    Ich bin mir nicht sicher welche Maschine ich am besten nehmen soll. Tellerschleifer, Teller/ Bandschleifer, Hülsen/Bandschleifer? Oder doch selber bauen.

    Das wird einzige stationäre Schleifmaschine in meiner Werkstatt, deswegen die Vielseitigkeit ist sehr wichtig.

    Boris
     
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  2. bello

    bello ww-robinie

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    Hallo,

    den Bosch Bandschleifer habe ich auch wegen des Lärms und der schlechten Absaugung gehasst und ihn wegen Nichtgebrauchs verkauft.
    Vielleicht wäre so etwas geeignet, Absauganschluss D=60 mm, das Modell wird von verschiedenen Herstellern angeboten.
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  3. esvaubee

    esvaubee ww-ahorn

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    Ich habe auch so eine Kombimaschine mit Teller und Kantenschleifer. Allerdings mit 300er Teller.
    Viel kleiner als 250 sollte er meiner Meinung nach nicht sein. Man kann schließlich nur ein Viertel der Fläche nutzen.
    Ich habe einen von Holzkraft, der ist aber für eine Werkbank mit Drehplatte zu sperrig.

    Wenn du noch keinen Bandschleifer hast würde ich vielleicht doch nochmal drüber nachdenken das damit plus Vorrichtung zu machen. Meiner Ansicht mach am vielseitigsten. Habe den Makita 9403. Auch nicht gerade leise, aber der Schleifbock ist auch nicht viel besser was das angeht.
     
  4. Dietrich

    Dietrich ww-robinie

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    Hallo,

    vom Handbandschleifer mit "Stationäreinrichtung" zur stationären Bandschleifmaschine ist es sozusagen ein Quantensprung, ich habe das 2002 gemacht und seitdem steht mein Bandschleifer samt Schleifrahmen und Werkbankhalter im Blechkoffer, vermutl. haben die Schleifkohlen schon Wurzeln in den Kollektor geschlagen:emoji_slight_smile:
    Ein Freund der sich ebenfalls eine stationäre Maschine gleichen Typs gebraucht angeschafft hatte telefonierte damals noch spät abends, nach der Inbetriebnahme, mit mir und beschrieb es m.M. n. sehr treffend: Hartholz schmilzt auf der Maschine wie Butter in der Pfanne.
    Allerdings ist die Bandschleifmaschine mit ihren 11m/s Bandgeschwindigkeit, also knapp 40Km/h alles andere als völlig ungefährlich, das musste ich vor einigen Jahren schmerzhaft zur Kenntnis nehmen, obgleich nur 1cm2 Haut am Finger fehlten tat das tagelang schmerzen und dauerte Wochen bis man nichts mehr sah.

    Gerade letztens habe ich einen größeren innen beleuchteten Weihnachtstern aus Buchensperrholz gebaut, die Schrägen und Gehrungen sind fast alle jenseit von dem was mit TKS oder KGS geht, habe die Winkel hochkant auf der Bandsäge gesägt mit einem Brocken Multiplex zusammen, der das Abkippen verhinderte, danach auf der Bandschleifmaschine angepasst, wunderbar.

    Aber von diesen Pseudo-Stationärschleifern kann ich nur abraten, Bänder zu kurz werden heiß, Motoren mit wenig Durchzug, die Dinger sind für Bastler/Heimwerker gebaut und sind sehr schnell an ihren Grenzen.

    Müsste ich heute eine neue Maschine kaufen würde ich mir die von Hegner ansehen. Diese TBS 500 hatte dann auch keine Probleme die Pseudo(stationär)schleifer alt aussehen zu lassen im Test:
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    Gruß Dietrich
     
  5. esvaubee

    esvaubee ww-ahorn

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    Die Hegner Maschine ist sicherlich ein sehr gutes Gerät. Allerdings muss man sich die 1400€ auch leisten können als Hobbyist.
    Aber keine Frage, den hätte ich auch gern
     
  6. predatorklein

    predatorklein ww-robinie

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    Hallo

    Ich hab mit sowas in der Art angefangen von knapp 30 Jahren :

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    Unter 1000 D - Mark neu inkl. Mwst .
    Kriegt man heute hie und da für 300 - 400 € gebraucht .
    Hat 15 Jahre ihren Dienst verrichtet .

    Selbst einem Heimwerker würde ich von diesem Schrott abraten .

    Für wenig Geld kauft man sowas :

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    Für sein Geld bekommt man ganz schön viel " Maschine " :emoji_slight_smile:
    Auch durch die Werkstatt fliegende Holzteile sind nicht ohne , so eine KSM kann die ganz schön beschleunigen :emoji_head_bandage:

    Gruß
     
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  7. borisffm

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    Hallo,

    Danke für die Antworten. Die vorgeschlagenen Kantenschleifer oder eine Maschine der Fa. Hegner sicher sehr gut und auch preislich kann ich so was (evtl. gebraucht) prinzipiell leisten. Mein Problem bleibt leider Platz. Deswegen habe ich bis jetzt zum Beispiel keine vernünftige TKS gekauft, was viel wichtiger als eine Schleifmaschine ist.

    Zur Verfügung habe ich momentan, dank "FlipTop-Stand", (BxTxH) 500x600x600mm und so groß darf die Schleifmaschine sein. Auch Teller/Bandschleifer von RecordPower mit 250mm Teller ist schon zu groß. Ansonsten gibt es noch eine von Triton (und Co.) Mit Hülsen und Band.

    Optimal wäre natürlich einen Bandschleifer, den zu meinen Anforderungen, meine ich Abmessungen, passen wird.

    Ein Teller mit 150mm ist wirklich nicht sinnvoll.

    Boris

    IMG_4307.jpg
     
  8. FredT

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    Es kommt immer darauf an, was man damit dann machen will, und gerade der "Eingriff" am Schleifteller beträgt oft nur wenige mm.
    Auch spielen eben die Anforderungen an Platzangebot und Budget eine nicht zu unterschätzende Rolle.

    Grüße
     
  9. Holzrad09

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    Klar, war ja auch die einzige im Test, die sich zur Kantenschleifmaschine schwenken lässt, dafür aber auch etwa 1000 Eu teurer wie die anderen.
    Kleine Band und Spindelschleifer gibt es doch.
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    LG
     
  10. WinfriedM

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    Einen Tellerschleifer mit 300mm Teller finde ich schon eine recht universelle Maschine und klein genug, damit der passt. Optimum TS305 oder Record Power DS300 oder auch Wabeco.
     
  11. borisffm

    borisffm ww-robinie

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    Ich habe die gesehen. Es gibt auch von Triton. Als Spindelschleifer benutze ich meinen Bohrständer.
    Leider kann ich noch nicht wirklich sagen, wozu ich den Schleifer brauche.
    Oft brauche ich die Ecken abzurunden, wenn ich irgendwelche Vorrichtungen auf die Schnelle baue. Und dafür wäre ein Schleifer sicher sehr gut. Ob ich Gehrung damit schleifen kann / bzw. will, bin ich mir gar nicht sicher.
    Die abgesägten Schrauben entgraten wird auch damit sicher gut gehen.
    In Wirklichkeit versuche ich in meinem Keller wegen der Staubentwicklung so wenig, wie es geht schleifen. Deswegen glaube ich nicht, dass ich große Flächen damit schleifen werde. Ich versuche dafür immer zum Hobel greifen.

    Es sieht so aus, dass ich diese zwei Maschinentypen in Betracht nehmen soll:

    oder


    beide sind kompakt. Welche davon für mich passender ist habe ich noch nicht verstanden.

    Boris
     
  12. Holzrad09

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    Ein Tellerschleifer eignet sich nur zum Hirnholz schleifen oder Dübel anfasen. Beim Schleifen von Längsholz macht man sich Querriefen ins Material, die sich nur mühselig wieder entfernen lassen, da ja die Fasern zerrissen wurden.
    An diesen Kombigeräten ( Band / Tellerschleifer ) sehe Ich auch wenig Sinn, man hält sein Holz auf ein laufendes Minischleifband und eine Bezugs / Winkelkante hat man auch nicht.
    Mit einer kleinen Kantenschleifmaschine wird man m. E. am ehesten glücklich.
    LG
     
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  13. Fidgety Feet

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    @borisffm
    Wo ist den der Unterschied zwischen der von Holzrad09 vorgestellten Maschine Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar. und der Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar. ? Beide Maschinen erscheinen baugleich! Die Holzstar ist dabei wesentlich teurer! Oder sehe ich das falsch :emoji_wink:
     
  14. borisffm

    borisffm ww-robinie

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    Ich habe gelesen, dass das Scheifscheibetauschen nicht wirklich einfach geht.
    Boris
     
  15. borisffm

    borisffm ww-robinie

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    Ich habe keine Ahnung. Ich denke aber, dass die kaum sich unterscheiden. Evtl. Garantie?

    Boris
     
  16. Holzrad09

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    Sowas findet man oft, jeder kann da seine Preise gestalten wie er möchte und solange man es los kriegt. :emoji_wink:
    Holzstar gehört m.W. zu Holzkraft Stürmer und die langen allgemein etwas mehr zu, diese FKS z.B. Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar. bekommt man bei anderen Anbietern selbst mit längerem Besäumschlitten weit unter 2000 Eu.
    LG
     
  17. lunateide

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    Hallo Boris,
    ich gehe davon aus, daß von Scheiben mit Klettrücken die Rede ist.
    Das geht in Sekunden.

    Gruß
    Roland
     
  18. Holzrad09

    Holzrad09 ww-robinie

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    Hier > Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar. zahlt man mal eben 1000 Eu mehr wie für die baugleiche Bernardo FS 310 Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.
    1000 Eu Preisunterschied bei 'ner 1500 Eu Maschine, nun ja ....
    LG
     
  19. Dietrich

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    Hallo Holzrad,

    Zitat: "Klar, war ja auch die einzige im Test, die sich zur Kantenschleifmaschine schwenken lässt, dafür aber auch etwa 1000 Eu teurer wie die anderen."
    Und beweist wieder mal, Qualität kostet auch etwas, ein Freund hatte vor seiner TBa 1018 eine Scheppach zu etwa dem halbem Neupreis, die stellte sich als Bandabwurfmaschine heraus.

    Hier ein Hegner Tellerschleifer, aber ich sehe den nicht im Möbelbau, eher Instrumentenbau:


    Der Hegner Bandschleifer:

    Gruß Dietrich
     
  20. Holzrad09

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    Hallo Dietrich
    Diese Scheppach ? Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.
    Von ihr hab Ich das Bernardo Pendant und da hat es mir in mittlerweilen 13 Jahren noch kein Band abgeworfen. :emoji_wink:
    Natürlich kostet Qualität etwas, aber wenn Ich mir den Preis der Hegner in Relation zu dieser > Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar. anschaue, Qualität hin oder her, Ich würde wohl die Weibert nehmen. :emoji_slight_smile:
    LG
     
  21. Holzrad09

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    Schade auch, dass man bei soviel Know How einen seitlichen Tisch weggelassen / vergessen hat und man die Rolle nicht zum Konturen schleifen nutzen kann. :emoji_thinking:
    Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.
    LG
     
  22. borisffm

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    Die Kantenschleifer sind echt cool. Ich habe frühe so was nicht gesehen. Bzw. nie genauer angeschaut. Ich brauche so was sicher nicht. Oder noch nicht.

    Was ist vielseitiger 300mm Tellerschleifer kleine Kombi mit 150mm Teller und Band oder Spindel/Band Kombi?
    Boris
     
  23. esvaubee

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    An meiner Kombimaschine benutze ich am häufigsten die Seite mit dem Bandschleifer. Eigentlich immer mit dem Winkelanschlag. Also entweder 90° oder um Fasen anzuschleifen. Also meiner Meinung nach sollte da auf jeden Fall ein Anschlag vorhanden sein oder irgendwie sinnvoll nachrüstbar sein, bei ner günstigen Maschine.
     
  24. ChrisOL

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    Hallo Boris,

    Ein 150mm Teller wäre mir zu klein. Du kannst ja nur 75 mm davon nutzen.
     
  25. Holzrad09

    Holzrad09 ww-robinie

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    Schaue nochmal # 12
    So richtig den Burner findet man bei allen dreien nicht. :emoji_slight_smile: Würde Ich aber unbedingt einen brauchen und hätte absolut keinen Platz, dann fiele die Entscheidung wohl zugunsten des Band / Spindelschleifers, weil, da kann man nicht nur Längsholz und Konturen schleifen, auch Hirnholz und Dübel anfasen geht damit.
    LG
     
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