Schweizer Kante an der Tischfräse: Welches Nutsägeblatt / Schlitzfräser?

Cartmans

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Ist ein 60° Kopf mit 80mm(oder 90?) Schneidenlänge.
Angefertigt weil es die beste Lösung ist und weil deutlich günstiger als Schwenkmesser. Läuft sehr ruhig und bei der Größe der zerpanungen finde ich das deutlich angenehmer.
Wo gibt’s den?
 

Cartmans

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Ok, das würde mich ein Schwenkmesserkopf mit 60mm auch kosten. Eventuell komme ich da nochmal auf dich zu, zwecks Kontakt zum Hersteller.
Wie groß ist der, reichen meine 230mm Tischöffnung?
 

magmog

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….das Einsetzen ist die Krux!
Mittem Schlitten eigentlich recht sicher, einen Stoppklotz einige mm vor dessen endgültiger Lage einstellen, mit ablaufender Faser drehend an den Fräser schieben. Einmal rum, Anschlag für Mittelpunkt auf die endgültige Stellung bringen und wie vor einsetzen.
 

justplanesteve

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„Dürft“ ihr eigentlich Messerköpfe modifizieren? Da sich die Spindel neigen lässt, reicht ein einfacher Falzmesserkopf völlig aus – vorausgesetzt, das Ende des Grundkörpers ist so hinterschnitten, dass die Befestigungsvorrichtung einige Millimeter unterhalb der Schneidenkanten liegt. Alternativ könnte man einen für die Metallbearbeitung gedachten Planfräser mit positiven Wendeschneidplatten (etwa für Aluminium) passend für die Spindel aufbohren.

:emoji_rolling_eyes: Jetzt sollte ich mich wohl besser ducken und das Weite suchen ...
 

magmog

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Guuden,

der Bund für die Bohrung ist häufig mit der oberen Fräsebene gleich und reibt bei tiefen Einstellungen am Werkstück.
Gleichzeitig ist er so ausgeführt, dass auch bei einer 50-er Bohrung genügend Spannfläche verbleibt.
Fachlich richtig ausgeführt lässt sich der Durchmesser des Bundes bei z.B. einer 30-er Bohrung soweit reduzieren, dass ausreichend Spannflächen verbleiben.

Ein Kopf für Metall ist meistens nicht spandickenbegrenzt und hat auch häufig zu große Spanräume.
Von der Eignung für die zur Holzbearbeitung notwendigen Drehzahlen abgesehen.
 

Cartmans

ww-ulme
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Mit einem normalen Falzkopf erreiche ich maximal 45 Grad, hätte gerne 25-30 Grad. Daher bräuchte ich entweder einen Schwenkmesserkopf (60mm ca. 550€, 80mm ca. 750€) oder den von isso verwendeten 60 Grad Fräser.
Die Tischplatte wird 120-130 cm Durchmesser haben.
Ich hab zwar einen kleinen Schwenkmesserkopf aber ich glaube es ist sehr umständlich in mehreren Stufen zu fräsen. Da ich ja dann sowohl in der Höhe als auch in der Breite mehrere Durchgänge bräuchte und vermutlich bleibt auch ein Absatz.
 

Johannes

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Mit einem normalen Falzkopf erreiche ich maximal 45 Grad, hätte gerne 25-30 Grad. Daher bräuchte ich entweder einen Schwenkmesserkopf (60mm ca. 550€, 80mm ca. 750€) oder den von isso verwendeten 60 Grad Fräser.
Die Tischplatte wird 120-130 cm Durchmesser haben.
Ich hab zwar einen kleinen Schwenkmesserkopf aber ich glaube es ist sehr umständlich in mehreren Stufen zu fräsen. Da ich ja dann sowohl in der Höhe als auch in der Breite mehrere Durchgänge bräuchte und vermutlich bleibt auch ein Absatz.
Hallo,
wenn ich einen einzigen Tisch in der Größe bauen wollte, würde ich mir eine Halterung bauen mit der ich eine Elektrohandhobelmaschine um die Kante bewegen kann. Diese Halterung ist ohne weiteres aus Holz baubar.

Es grüßt Johannes
 

justplanesteve

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der Bund für die Bohrung ist häufig mit der oberen Fräsebene gleich und reibt bei tiefen Einstellungen am Werkstück.
Gleichzeitig ist er so ausgeführt, dass auch bei einer 50-er Bohrung genügend Spannfläche verbleibt.
Fachlich richtig ausgeführt lässt sich der Durchmesser des Bundes bei z.B. einer 30-er Bohrung soweit reduzieren, dass ausreichend Spannflächen verbleiben.

Das war mein Vorschlag. Allerdings bestimmen die Spindel und der konkret vorliegende Messerkopf die Vorgehensweise.

Ein Kopf für Metall ist meistens nicht spandickenbegrenzt und hat auch häufig zu große Spanräume.

Das erklärt einiges! Ich sehe mir deutsche Videos an und bin entsetzt über den sorglosen Umgang mit Handvorschub bei einigen der größeren Schnitte. Umgekehrt betrachten Deutsche meine Messerköpfe und halten sie für das Gefährlichste überhaupt!

Der Unterschied liegt (anscheinend?) in der Spanbegrenzung, die in Europa vorgeschrieben ist. Bei uns sind die Vorrichtungen extrem robust und auf den jeweiligen Auftrag zugeschnitten – wenn auch oft aus schwerem Holz gefertigt. Zudem wird überall dort, wo es möglich ist, mit mechanischem Vorschub gearbeitet. Mit der Spanbegrenzung kommen wir eigentlich nur in Berührung, wenn wir europäische Messerköpfe verwenden, was die gestalterischen Möglichkeiten bisweilen einschränken kann.

Von der Eignung für die zur Holzbearbeitung notwendigen Drehzahlen abgesehen.

Ich fertige selbst Messerköpfe an, darunter auch recht große Planfräser für Metall. Die Drehzahlen werden berechnet, und die Metallausführungen sind für die Holzbearbeitung absolut sicher. Der entscheidende Punkt ist jedoch, dass die Schneidengeometrie meist nicht optimal ist.
Ich verstehe aber Ihren Standpunkt. Ich bin einfach neugierig und möchte keineswegs streiten.

Außerdem bin ich ein Anachronismus. Meine Arbeitsweise in der Holzbearbeitung hat sich in den frühen 1970er Jahren herausgebildet, geprägt durch die Lektüre von Zeitschriften und Büchern, die sich auf noch ältere industrielle Verfahren bezogen. Da ein Großteil meiner Arbeit jedoch die Nachbildung historischer Stücke umfasste, war das keineswegs von Nachteil.

Danke für die Erklärungen.
smt
 

wirdelprumpft

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Bevor man 450€ für Werkzeug ausgibt würde ich Erwägung ziehen
beI einem Kollege mit CNC zu fragen .
Denke mal so 150 € dann ist die gefräst
1300 Durchmesser sollten die meisten CNC können. 5-Achs hat leichten Vorteil aber mit 4 oder 3 gehts auch.
alternativ Fräszirkel + Oberfräse und Fräser und 3 x versetzen
 

isso

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Das ist schon nennordentlicher Batzen Geld und bei uns nur für einen Vorgang machbar.

Es ist aber auch etwas mehr als eine Platte, daher passt das.

Für eine Platte würde ich auch eher was anderes wählen.
 

justplanesteve

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Mit einem normalen Falzkopf erreiche ich maximal 45 Grad, hätte gerne 25-30 Grad.

Nur zur Klarstellung: Mir geht es darum, die Stirnseite des Falzfräsers zu nutzen. Dann muss die Spindel nur um 20 oder 30 Grad geneigt werden – je nachdem, wie man es wählt.

So wie bei diesem 55mm-Planfrässchnitt. Nur eben mit einem größeren Fräser auf einer größeren Spindel, und zwar über Kopf. :emoji_slight_smile:

bevel2.JPG smt_onsrud5.JPG step scarf close-up_01.JPG
Dies ist lediglich ein Beispiel für das Konzept.

Was dabei deutlich werden könnte: Der Einsatz des Kopfes in dieser geneigten Ausrichtung ermöglicht – je nach Arbeitsrichtung relativ zur Schräge – auch andere Kantenformen. Zum Beispiel Stufen, wie hier dargestellt. Oder Hohlkehlen, sofern der Fräskopf bzw. das Sägeblatt einen ausreichend großen Durchmesser aufweist.

Gehen Sie einfach vernünftig und sicher vor.

smt
 

isso

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Das hat mit dem Thema nichts zu tun. Mit sicheren Arbeiten auch nicht.

Das kann wirklich weg.
 

justplanesteve

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Klar, man kann es weglassen.
Aber es ist eine Methode, mit der ich dünne Ränder erzeuge, und in den USA ist das durchaus üblich.

Bitte entschuldigen Sie.
 

19rudi99

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Aber es ist eine Methode, mit der ich dünne Ränder erzeuge, und in den USA ist das durchaus üblich.
Man kann schon den Bezug zur Schweizer Kante erkennen, wenn man denn moechte. Ich habe das gerne gelesen und den Einblick in Deine Werkstatt mochte ich auch. Also lass Dich nicht von den gelegentlich moralisierenden Platzhirschen entmutigen.
 

isso

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Warum das nicht hergehört?
Die Arbeit lässt sich deutlich besser ausführen, das hier ist Kehlen mit Sägeblatt am aufsteigenden Zahn eines Sägeblattes.

Dafür gibt es Kehlscheiben, also Fräswerkzeuge.

Das hat wenig mit "Platzhirsch" zu tun. Das Internet ist voll von viel Überzeugung, da ist es sicher nicht verkehrt schlechte Dinge richtig zu benennen. Also ist mir egal ob du das "gerne gelesen hast".

Das wird auch so bleiben.

Ich bleibe dabei, das gehört weder in den Thread noch ohne Hinweise auf die Unsinnigkeit hier hin.
Inzwischen ist der Haarsträubende Vorgang aber weg.

Das finde ich richtig und bedanke mich ausdrücklich für die schnelle Reaktion beim TE!

Bitte immer beachten, dass das hier öffentlich ist und eine Gefahreneinschätzung nur auf Erfahrung erfolgen kann und man mit gutem Wissen Arbeitsschritte immer sicherer ausführen kann.

Nichts gegen den TE, aber es gibt hier sehr viel Kompetenz in diesem Forum und das schätze ich sehr.

Wenn das nicht so wäre, gäbe es für viele, einschließlich mich, wenig Gründe hierzubleiben.
 

19rudi99

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Eventuell reden wir aneinander vorbei. Ich meinte Beitrag 38 und der steht noch gut lesbar da und Dein Beitrag 39 ist genau darunter und man kann schnell meinen, Du beziehst Dich darauf. Augenscheinlich hast Du aber Deine Kritik auf einen anderen Beitrag gemuenzt und das war nicht klar ersichtlich.
Das hat mit dem Thema nichts zu tun. Mit sicheren Arbeiten auch nicht.

Das kann wirklich weg.

Du moechtest gerne belehren und warnen, was ich grundsaetzlich gut finde. Deshalb ist eine Begruendung hilfreicher als so eine oberlehrerhafte klingende, unspezifizierte Aussage und vermeidet zudem unnoetige Verwechslungen, wie hier wohl geschehen.

Wir gehen einmal davon aus, dass sich die Warnungen gerade an die Laien richtet und deshalv sind Erklaerungen immer besser und auchich habe schon Einiges dankbar aufgegriffen. Hilfreich und nachhaltig waren aber immer die Erklaerungen, die das Ganze nachvollziehbar machten.
 

carsten

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Moin

um zu Warnen oder Begründen/ Erklären müsste man das Foto wieder einblenden.
ABER die Gefahr das jdm das nachmacht nur, weil er das auf dem Foto gesehen hat und evtl nicht die warnenden Texte gelesen hat ist zu hoch.
Und das war hier definitiv ein Bild das schon irgendwo zwischen ungläubigem Kopfschütteln und kaltem Grausen einzuordnen ist.
Wir haben uns als Profis, langjährige Nutzer und erst recht als Moderatoren eine gewisse null Toleranz bzgl gefährlicher Arbeiten auf die Fahnen geschrieben. Ich möchte hier NIE von Verletzungen lesen/ hören, weil auf woodworker.de stand ja: "Das kann man so machen."
 

isso

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gelegentlich moralisierenden Platzhirschen
Ach Häschen, hatten wir das nicht zu genüge schon? Da warst du doch auch Meinungsstark ohne Kompetenz in der Diskussion zur Sicherheit.
Du moechtest gerne belehren und warnen
Nein, das hier ist der einzige Platz im Netz, den ich kenne, wo auf sowas geachtet wird. Das finde ich sehr gut und unterstütze da mit meiner aufopfernden und hilfsbereiten Art :emoji_innocent:.
Weisst du noch um was es hier ging?
schlecht platziert war
Nein, direkt unter dem Beitrag. Wenn du etwas erklärt haben möchtest, darfst du gerne Fragen stellen. Ansprüche stellen finde ich, gerade in Anbetracht deiner hier zitierten Ausdrücke, schon sehr befremdlich.

Hast du noch was zum Thema oder möchtest du weiter OT betreiben?

Das, was da steht, gehört haargenau so dahin.
 

brubu

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bzw. hier unter Unterpunkt Praxishilfen sind die Deutschen Sicherheitsstandarts zu finden.
Die sollten zuerst ihre eigenen Fotos kritisch beurteilen und ausmisten. Schön gross gleich einer mit gestreckten Fingern an der Tischfräse.
So haben wir es nicht gelernt.
Vielleicht kann einer von euch nachfragen ob das so richtig ist.
 
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