Schraube entfernen

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von lesepirat, 10. Oktober 2019 um 17:02 Uhr.

  1. lesepirat

    lesepirat ww-robinie

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    Hallo ihr,
    ich habe eine Metabo Lackfräse günstig erstanden. Leider ist eine Schraube um die Wendemesser auszutauschen, völlig durch. Auch mit meinen Grabits keine Chance. Habt ihr noch ne Idee??
    Danke
     
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  2. michaelhild

    michaelhild ww-robinie

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    GUTEN Torx Bit einschlagen und versuchen rauszudrehen. Kann natürlich nach den Ausdrehern zu spät sein.
    Ansonsten Kopf abbohren und den Rest mit ner Zange rausdrehen.
     
  3. lesepirat

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  4. Fiamingu

    Fiamingu ww-robinie

    Legst du wert auf das Wendemesser? Suppe die Schraube mit Rostlöser ein und versuch es am Messer.
    Ansonsten knacke das Messer und dreh die Schraube mit einer Grippzange raus.
     
  5. michaelhild

    michaelhild ww-robinie

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    Na da ist nix mehr mit TX einschlagen.
    Ausbohren oder Messer kaputt kloppen.
     
  6. lesepirat

    lesepirat ww-robinie

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    Messer knacken? Wie?
     
  7. michaelhild

    michaelhild ww-robinie

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    Hartmetall ist ja spröde. Mit nem Körner/kleinem Meißel oder zuerst direkt gezielt mit nem Hammer drauf, das Messer steht ja über.
     
  8. Dietmar-S

    Dietmar-S ww-ahorn

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    Hallo Gemeinde,

    ein 5mm Bohrer aus HSS E würde auch gehen.
    Langsame Drehzahl und Bohröl.
    Sollte allerding auf einer Ständerbohrmaschine gemacht werden.


    Gruß
    Dietmar
     
  9. SteffenH

    SteffenH ww-robinie

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    Hebel dranschweißen.
     
  10. lesepirat

    lesepirat ww-robinie

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    Danke Micha, genau so ging es! Abend gerettet! LG
     
  11. xv_treiber

    xv_treiber ww-ulme

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    Ohne rohe Gewalt ... ich nehme für sowas gerne meinen Proxxon (andere ihren Dremel) und fräse damit einen dünnen Schlitz in den Schraubenkopf. Oft löst sich dadurch sogar die Spannung. Dann Schraubendreher in den Spalt und - bisher - das Teil kommt freiwillig raus.
    Nur für den Fall, dass jemand vor ähnlichen Problemen steht, das beschriebene Problem ist ja gelöst.
    Klappte bei Bremsschrauben am Motorrad, am Auspuff des Bürgerkäfigs und bei anderer Gelegenheit. Aber - Linsenkopfschrauben flexe ich lieber zu einem Vierkant und benutze zum Lösen einen guten, satt sitzenden Gabelschlüssel.
     
  12. WinfriedM

    WinfriedM ww-robinie

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    Schutzbrille bei solchen Aktionen nicht vergessen. Herumfliegende Hartmetallstücke sind extrem gefährlich.
     
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  13. blueball

    blueball ww-robinie

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    .... Also Schläge würde ich wenn möglich vermeiden. Diese Schläge gehen aufs Wellenlager über und tun dem Lager nix Gutes. Kopf der Schraube abbohren, Wendemesser entfernen und Schraubenstummel raus drehen ist der vernünftigste Weg. Natürlich auch die Sache mit dem Schlitz dremeln.
     
  14. blueball

    blueball ww-robinie

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    wichtigster Hinweis im Zusammenhang beim Rumdremeln :emoji_thumbsup:
     
  15. michaelhild

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    Guck Bild im Post #3. Der Kopf ist ab. Schläge jucken so das Lager überhaupt nicht. :emoji_grin:

    Problem ist seit #10 eh gelöst.
     
  16. blueball

    blueball ww-robinie

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    wichtigster Hinweis im Zusammenhang beim Rumdremeln
     
  17. blueball

    blueball ww-robinie

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    Im Bild 3 sehe ich unten ne total vernudelte Schraube das Wendemesser festhalten :emoji_stuck_out_tongue_winking_eye:
    Beitrag 10 habe ich gekonnt übersprungen, da Schläge und Lager tatsächlich nicht gut miteinander können
     
  18. rafikus

    rafikus ww-robinie

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    Wie gut, dass man das bei Rumproxxonen nicht braucht.
    :emoji_stuck_out_tongue_winking_eye:
     
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  19. Dietrich

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    Hallo,

    so hätte es ein Metaller gemacht:


    Sehr schön alles gezeigt, bis auf den Schrauber auch gutes Werkzeug:emoji_slight_smile:

    Gruß Dietrich
     
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  20. schrauber-at-work

    schrauber-at-work ww-robinie

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    Moin,

    Nöö! Die Teile sind murx und funktionieren nur sehr eingeschränkt.

    Ich (als Metaller) hätte #9 wie von @SteffenH geschrieben angwandt. Schraube anschweussen & gut:emoji_innocent:

    Gruß SAW
     
  21. Dietrich

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    Hallo,

    Problem ist halt beim Schweißen von Stahl zerläuft das nahe Alu vom Fräskopf sehr schnell.
    Bei sog. Schloßschrauben an Alufelgen, deren Schlößer immer verloren gingen hat man das mit Schweißen ganz gut hin bekommen, weil dicke Schraube, viel Platz zum Alu der Felge und in Autowerkstätten meißt vorhandenes MiGmag Gerät.
    An die gezeigte Fuddelschraube des Hartmetallplättchens kommt man kaum ran ohne das der Fräskopf Schaden nimmt.
    Klar funktionieren die Ausdreher nicht immer, aber sie kommen zum Einsatz wenn alles andere nicht mehr geht und dort haben die dann eine ganz gute Erfolgsquote.

    Gruß Dietrich
     
  22. zehlaus

    zehlaus ww-robinie

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    Bei solchen Dimensionen nimmt man das Wig-Gerät, ist kein Problem. Bei den gezeigten Linksausdrehern umso häufiger, denn wenn die abgebrochen sind, dann hat man das gebohrte Loch schön mit gehärtetem Material aufgefüllt.

    Dann lieber gleich den Senkkopf abbohren und den Schraubenrest mit geeigneter Zange ausdrehen.
     
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  23. xv_treiber

    xv_treiber ww-ulme

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    Solche Linksausdreher wanderten bei mir in die Tonne. Nach Versuchen auch mit hochpreisigen Produkten und mehrmals "abgebrochenem Ergebnis" inkl. Verletzungen an der Hand kommen mir die Dinger nicht mehr in die Auswahl. Für absolut untauglich empfunden (beim "Dreh" wird m. E. der klemmende Korpus zusätzlich auch noch im Durchmesser auseinander gedrückt = kontra produktiv). Dagegen hat das Flex-Prinzip bisher - wie beschrieben - jedesmal funktioniert. Aber jeder wie er meint.
     
  24. ranx

    ranx ww-robinie

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    nähe Kassel
    moin,

    links drehende Bohrer nehme ich gerne zum vor-bohren. Vielfach löst sich so schon die Schraube. Abgebrochene HSS-Linksdreher lassen sich immer noch mit HM-Bohrern ausbohren. Ideal wenn man den Probanten unter eine Tischbohrmaschine bringen kann. Mit der Handbohrmaschine und Bohrern in dem ø2-3 Bereich braucht auch schon etwas an Erfahrung. Die Schräubchen für die Wendeplatten sind auch nicht aus Baustahl. Ich bohre gerne mit dem Nennmaß eines Inbusschlüssels vor. Den treibe ich dann in das Bohrloch und und drehe dran. Der letzte Weg ist dann knapp unter dem Kerndurchmesser des Gewindes die Gewindebohrung frei zu bohren... idealerweise mit einem Bohrer der Links rum arbeitet.
    In diesem Fall hätte ich aber auch die Wendeplatte klein gemacht... evtl. mit dem Dremel und einer Mini-Trennscheibe diese etwas angeschlitzt.

    LG uwe
     
  25. benben

    benben ww-robinie

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    Deensen
    Es wurde ja schon genannt, aber nochmal...
    So ein Messer ist Spröde und bricht leicht. Die ganze Aktion dauert keine 5 Minuten.
    Noch als Tipp, es gibt verschiedene Schrauben. Ich meine bei mir Mal gewechselt zu haben, auf Raten meines viel gelobten Werkzeughändlers.
    Immer Ersatz liegen haben um ggfs. früh zu reagieren.
    Etwas Pflege würde dem Kopf auch gut tun:emoji_wink:

    Gruss
    Ben
     
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