justplanesteve
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Vor einigen Jahren – noch vor Corona – sagte meine Frau: „Wir wollen anfangen, zwanglose Abendessen zu veranstalten. Einmal im Monat. Suppe und Sandwiches. Du könntest also einen Esstisch bauen. Er sollte Platz für acht Personen bieten – oder im Notfall auch für zehn.“
Oh je!
Wie lässt sich das schnell umsetzen, ohne den Familienfrieden zu gefährden?
Der Tisch wurde also so entworfen, dass er sich zügig bauen ließ und Holzreste verwertet wurden. Es sollte nichts neu gekauft werden.
Das Untergestell besteht aus Khaya-Holzstücken, die bei einem Türprojekt in einer anderen Stadt aussortiert worden waren. Die Tischplatte ist aus Ipe-Holz gefertigt; dieses hatte ich noch auf Lager, nachdem ich für einen Kunden – der genau dieses Holz gewünscht hatte – eine Treppe mit gewendelten Stufen gebaut hatte. Die Ahorn-Leisten sind Reststücke, die für andere Zwecke zu klein waren.
Die Ebenholzreste wiesen Wurmlöcher auf und konnten daher nicht für einen Kundenauftrag verwendet werden.
Falls es nicht offensichtlich ist: Die Schwalbenschwanzleisten sind großzügig mit Bienenwachs eingerieben, und an den Enden ist zusätzlicher Spielraum gelassen. Am Tag nach dem Verleimen schlage ich die Leisten in ihren Nuten hin und her, um sie gängig zu machen. So kann die Tischplatte schwinden und quellen.

Oh je!
Wie lässt sich das schnell umsetzen, ohne den Familienfrieden zu gefährden?
Der Tisch wurde also so entworfen, dass er sich zügig bauen ließ und Holzreste verwertet wurden. Es sollte nichts neu gekauft werden.
Das Untergestell besteht aus Khaya-Holzstücken, die bei einem Türprojekt in einer anderen Stadt aussortiert worden waren. Die Tischplatte ist aus Ipe-Holz gefertigt; dieses hatte ich noch auf Lager, nachdem ich für einen Kunden – der genau dieses Holz gewünscht hatte – eine Treppe mit gewendelten Stufen gebaut hatte. Die Ahorn-Leisten sind Reststücke, die für andere Zwecke zu klein waren.
Die Ebenholzreste wiesen Wurmlöcher auf und konnten daher nicht für einen Kundenauftrag verwendet werden.
Falls es nicht offensichtlich ist: Die Schwalbenschwanzleisten sind großzügig mit Bienenwachs eingerieben, und an den Enden ist zusätzlicher Spielraum gelassen. Am Tag nach dem Verleimen schlage ich die Leisten in ihren Nuten hin und her, um sie gängig zu machen. So kann die Tischplatte schwinden und quellen.

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