Sägeblatt Zähne/Zahnung für Querschnitte in Massivholz

markusVog

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Hallo zusammen!

Ich hab die Suche schon etwas bemüht, jedoch bin ich bei diesem Thema nicht schlauer geworden eher unschlüssiger.
Ich suche eine Sägeblatt für meine TS4000 ( also max. 315mm) mit der ich saubere Querschnitte in Massivholz durchführen kann - vor allem saubere und ausrissfreie Gehrungen.
Aktuell verwende ich für Längsschnitte ein Bayerwald mit FZ mit 20 Zähnen - funktioniert für Längsschnitte prima, jedoch bei Querschnitten eher mau. Dazu habe ich noch ein Urban WZ mit 48 Zähnen, das aber mal eine Nachschärfung vertragen könnte (hinterlässt Brandspuren ab 30mm bei Querschnitten). Für Sperrholz verwende ich ein 200 mm Stehle mit 48 Zähnen- das funktioniert bei dünnem Massivholz auch relativ gut.

Nun meine Frage an euch - was würdet ihr für ein Blatt empfehlen? WZ oder FZ?Wie viele Zähne?
Ich hätte für mich mal geschätzt ein WZ mit 30-40 Zähnen wäre eventuell geeignet.

Liebe Grüße,
Markus
 

WoodyAlan

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Dürfte die alte scheppach TS4000 FKS sein...
Findet man aber auch wenn man „Säge“ in der Suche mit angibt. Aber es geht ja eher um die Wahl eines passenden Sägeblattes. Unabhängig davon ist die Angabe der Betroffenen Maschine immer von Vorteil...
 
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markusVog

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Wenn man im Netz nach "TS4000" sucht, kommen Treffer über Türschließer von GEZE. Könntest du vielleicht, ergänzend zu deinem Beitrag, schreiben, was für eine Maschine es ist?

rafikus
Sorry - da war ich etwas zu schnell!

Bei der TS4000 handelt es sich um eine ältere Tischkreissäge mit Schiebeschlitten von Scheppach. Die Kreissäge hat 2.2 kW Abgabeleistung (bei 230V) und 315mm max. Sägeblattdurchmesser.

Hier noch ein Link zu einem Datenblatt.
https://files.hoechsmann.com/lexikon/pdf/original/scp_ts4000_1992.pdf?lang=de

Grüße Markus
 

markusVog

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Und was hat nun das "FKS" da zu bedeuten?

rafikus
Denke das war ein Irrtum - zumindest die Definition von Formatkreissäge die ich kenne, Schiebeschlitten läuft ein paar mm neben dem Sägeblatt ist bei meiner Säge nicht der Fall!

Hallo

ja Z 36 - 48 ist da angesagt für schmalere Leisten dürften es auch mehr Zähne sein. Allerdings auch regelmäßig nachschärfen.
Danke für die Antwort! Wirft aber gleich eine zweite Frage auf - schärft ihr die Sägeblätter selber nach?

Grüße,
Markus
 

rafikus

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Hallo Markus

Die Frage zum "FKS" richtete sich nicht an dich.
Das war nur ein Hinweis, wie verwirrend oder mißverständlich doch Abkürzungen sein können. Es braucht doch nicht so viel mehr Zeit, wenn man den kompletten Namen eintippt.

rafikus
 

WoodyAlan

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Hallo Rafikus,

Naja „FKS“ hätte ich jetzt mal als gegebenes Wissen vorausgesetzt. Zumindest bei den Leuten die auch die eigentliche Frage zum optimalen Sägeblatt verstehen und beantworten können.
Ich tippe aktuell am Handy, da geht die Abkürzung deutlich schneller von der Hand.

Ich geb dir grundsätzlich recht was Abkürzungen angeht, aber in diesem Beispiel doch eigentlich nicht notwendig finde ich, da es für die Beantwortung der Frage eigentlich Jacke wie Hose ist.

Rein aus Interesse: die Säge hätte ich schon als (mehr oder weniger) Formatkreissäge eingestuft und nicht als Tischkreissäge. Ist dem nicht so, nur weil der Schlitten nicht direkt am Blatt entlang geht?

Gruß Markus
 

IngoS

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Hallo,

für das Sägeblatt ist es vollkommen Humpe, ob Tisch- oder Formatkreissäge, oder etwas dazwischen.
Da ist eher die Drehzahl wichtiger. Meine Säge dreht mit 3000U/min und da habe ich super Querschnitte mit einem 72 Zähne Wechselzahnblatt. Bei 4000U/min reichen dafür auch weniger Zähne. Wenn das Blatt vernünftig geschärft ist und man passenden Vorschub wählt, brennt da auch nichts.
Ein Flachzahnblatt würde ich für Querschnitte in Massivholz nicht verwenden.

Gruß

Ingo
 

benben

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Wir haben wz52 für Querschnitte,lfz16 für Längsschnitte. Jeweils 350mm Durchmesser. Ein feineres Blatt habe ich noch für ganz wichtige Sachen, aber bestimmt 6Monate nicht genutzt.
Drehzahl ist 4000.

@IngoS welchen Durchmesser?

Gruss
Ben
 

Sebl

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Hallo Markus,
benutze dieses als Blatt für Massivholz:
https://www.woodworker.de/forum/thr...-neu-oder-gebraucht-erfahrung-gesucht.107217/ -> #36
Hersteller:
Metabo Kreissägeblatt HW/CT 315 x 30 x 2,4/1,8, Zähnezahl 48, Wechselzahn, Spanwinkel 5° neg.
Das braucht dann aber einen 2,2-2,0mm Spaltkeil!
Grüße
Michael
Das Blatt ist aber eher was für die Kappsäge, mit dem Negativen Spanwinkel... Denke auf der Format/Tischkreissäge ist man mit positivem Spanwinkel besser bedient, schiebt sich schöner.

Habe zuletzt Massivholz mit einem Stehle 60z Wechselzahn geschnitten auf meiner Minimax SC3. Das Blatt ist zwar offiziell für Plattenmaterial erdacht, hinterlässt aber auch in Massivholz ein sauberes Schnittbild. (4000rpm, 315mm)

https://www.craft-tools.de/Saegebla...raft-tools-Stehle-58100253-4030555814414.html


LG Sebl
 

ChrisOL

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Moin,

Ich nehme für Querschnitte ein 48Z WZ bei 315mm und einer Drehzahl von 4.000.

Das ist sehr sauber, Gehrungen schneide ich damit auch und kann die ohne Nachbearbeitung verleimen.

8C26D3D7-5C88-4D7B-8B93-BD89CE6041D0.jpeg

Zum groben Schnitt habe ich noch ein 28z Wz und für Längsschnitte ein 14z Blatt.

Dann gibt es noch ein Blatt mit 72Z das wird nur äußerst selten benutzt.
 

greenheart

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Dieses Kappsägenblatt von Metabo sägt aber deutlich feiner (mit weniger Ausrissen) als ein 48WZ mit posit. Spanwinkel, genauso gut wie ein 60WZ, +10°-15° von Stehle ohne aber das Holz zu verbrennen.
Und bei einer 6PS Kreissäge fällt der höhere "Schiebaufwand" durch den neg. Spanwinkel weg, hinzu kommt, dass mit einer Zahnbreite von 2,4mm statt 2,8-3,2mm beim 315er Blatt mit 48WZ auch weniger Leistung (schieben (Mensch) & sägen (Maschine)) benötigt wird.
Grüße
Michael
 

benben

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Mag ja sein das es so besser schneidet, durch den geänderten Winkel steigt die Rückschlaggefahr! Daher sollte man das nicht machen.
Stellst du die Höhe des Sägeblattes ein?

Gruss
Ben
 

uli2003

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Metabo Kreissägeblatt HW/CT 315 x 30 x 2,4/1,8, Zähnezahl 48, Wechselzahn, Spanwinkel 5° neg.
Das braucht dann aber einen 2,2-2,0mm Spaltkeil!
Diese dünnen Blätter sind für kleinere, verlustarme Schnitte ganz praktisch. Sie schwingen sich aber schnell auf, wenn's mal etwas klemmt.
Lieber ein etwas solideres Stammblatt.
Durch den negativen Winkel wird der Schnitt unten etwas länger ausrissfreier, das stimmt ('Länger' in Bezug auf die Standzeit).

Im Sinne der Rückschlagsicherheit sollte man das aber nicht empfehlen, und mit der Leistung des Motors hat der Schnittwiderstand mal gar nichts zu tun.
Drehzahl bei 300er Blättern ruhig 4000, mit 3000 liegt man noch unter 50m/s, und das ist schon recht wenig für Holz und Holzwerkstoffe.
 

greenheart

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Der "Schnittwiderstand" hat bei 2,4mm nur 3/4 des Wertes von einem 3,2mm Sägezahn.
Und der Unterschied zwischen -5° und +15° Spanwinkel bei ansonsten identischen Verhältnissen fällt an einem 6PS Kreissägemotor nicht mehr auf, an einem 2 PS Motor aber schon eher.
Und die eingangs erwähnten Gehrungen in Massivholz vom TE dürften in den meisten Fällen wohl unter dem Sägeblattdurchmesser von l=315mm liegen.
Grüße
Michael
 

greenheart

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Die Höhe des Sägeblattes stelle ich so ein, dass der Spangrund ca.2-3mm über der Materialstärke des Sägegutes liegt (nach Stehle / Leuco).
Grüße
Michael
 

ChristophHAse

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Das Sägeblatt kannst du beim Ablängen ruhig so hoch wie möglich einstellen. Wichtig ist, dass die Schutzhaue aber immer am Werkstück anliegt. Dann tritt er Zahn des Kreissägeblatts auch von oben in das Werkstück ein und drückt das Werkstück auf den Maschinentisch. Eine Rückschlagsgefahr kann dadurch minimiert werden. Ich habe hier mal einiges über Kreissägeblätter und die Anzahl der Zähne zusammengefasst: link gelöscht - yoghurt
 
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benben

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Dann hast du halt an der unterseite mehr Ausrisse, gerade beim Ablängen......

Gruss
Ben
 
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