Das mit einem Maschinentisch. etc-. sind natürlich traumhafte Verhältnisse. Würde ich auch sofort danach suchen wenn ich auch nur annähernd Platz und Möglichkeiten für sowas hätte. XD
@Mere
Ich würde das Problem gerne besser verstehen, weil ich mir eine neue Vorrichtung bauen möchte
Du hast also die Führungen etc aus Alu Profilen. Diese legst du nun auf eine Fläche, zB ein MPX Brett.
Nun befürchtet du dass das Brett nicht 100 Prozent eben ist. Richtig ?
Wenn du nun sozusagen eine breite Nut in das Brett fräst, mit der Vorrichtung, und da dann das Massivholz hineinlegst, eine Seite planen , umdrehen und auf dicke fräst, dann müsste doch alles perfekt eben und parallel sein oder ?
Wozu benötigst du dann das Messequipment ?
Oder habe ich da einen Denkfehler ?
Das Thema das ich habe, bzw. wo meine Frageherstellung her kommt, lässt sich leicht an einem Maschinentisch, Grabstein. etc. erklären. Die sind im Rahmen einer gewissen Genauigkeit Verwindungssteif. Einmal plan bleiben die auch plan.
Wenn ich aber eine Planfräsvorrichtung nach Youtube / DIY Bauart nehme, ob nun fancy oder nicht, dann ist diese zumindest ab einer gewissen Größe nicht mehr Verwindungssteif zu bauen und passst sich den Auflageflächen an. Ebenso wie jede Multiplexplatte oder MDF-Platte, etc.
Wenn die Führungsschienen nun nicht Plan sind (vor allem die Längsführungen, bei der Querführungen spielt das keine Rolle), und man bearbeitet ein Werkstück dann wird die Oberfläche des Werkstücks maximal so Plan wie die Vorrichtung Plan ist. Wenn also eine Ecke der Auflage 2mm nach unten hängt, dann wird an dieser Stelle das Werkstück auch 2mm niedriger.
Ist die Vorrichtung einmal plan ausgerichtet, wird auch das Werkstück auf beiden Seiten Plan.
Mein aktueller Plan sieht eine Schienenlänge von 2,4m x 1,2m vor, woraus ich eine nach aktuellem Konstruktionsstand eine Bearbeitungsfläche von 2020mm x 1007mm erreichen kann, und soll zum Planen von entweder größeren Bohlen oder einer verleimten (Tisch-)platte, etc. sein. Die Vorrichtung kann allerdings nicht dauerhaft an einem Ort bleiben, ansonsten würde ich einen stabilen Unterbau machen und dann einmal ordentlich ausrichten - geht aber leider nicht.
Meine ursprüngliche Frage war, wie man das Ausrichten der Planheit am besten machen kann. Das was meiner Meinung das größte Potenzial hat ist eine entsprechend genaue Wasserwaage.
Ich habe heute übrigens die bestellte Maschinenwasserwaage (Danke
@IngoS) bekommen, die 0,02mm/m Genauigkeit ist in der Tat schon fast zu genau (Wie KerstenK schon erwähnt hatte). Aber damit lässt sich auf jeden Fall die Planheit der Längsführungen sicherstellen.
Damit gehe ich erst einmal ins Rennen.