Parallelanschlag für Fräse

Curtis Newton

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Hallo zusammen,

ich ahbe mal wieder eine Fräserfrage, wird nicut die letzte sein.

Ich haben mir für mein Makita DRT50 den Parallelanschlag 193312-9 gekauft. Soweit komme ich damit klar. ich würde gerne auch weiter weg von rechten Rand damit arbeiten. Ich habe gehört, dass Leute die Führungsstangen durch längere ersetzt haben.

Dazu hätte ich zwei Fragen: 1. Bis zu welcher Länge macht das Sinn, d. h. bis wohin ist das noch stabil? Ein Wackelanschlag bringt mich ja nicht weiter.

2. Was nimmt man am besten? Ich danke an Alu-Stangen. Alu ist mir als recht spröde in Erinnerung, vielleicht hat man dadurch aiuch etwas Steifigkeit? Besser hohl oder massiv?

Wie immer freue ich mich über Tipps und Erfahrungswerte. Mein Dank dafür sei euch schon jetzt versichert.

Gruß

C.
 

laubraupe

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Oder einen Führungsschienen-Adapter. Wenn du weit von Rand entfernt fräsen willst macht das mehr Sinn. Durch zu längere Stangen ist es ja auch schwieriger die Maschine Kippelfrei zu schieben und jeder kleine Wackelf wird durch die Stangen vervielfacht.
 

xv_treiber

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Nehme als Führungsstangen nur Stahl, mir ist Alu zu weich. Aber bei größeren Abständen natürlich Führungsschiene oder Anschlagleiste.
 

JannikOS

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Ich würde in diese kleine Fräse nicht Unmengen an Geld investieren. Du scheinst ja sehr motiviert zu sein, was das fräsen angeht.
Man mag mich eines besseren belehren aber ich hab diese kleinen dinger immer als super Zusatzfräse für kanten gesehen. Betonung liegt auf Zusatz.
Bevor ich da richtig Kohle in Zubehör stecke und evtl teure Fräser kaufe die nachher nicht auf eine große passen würde ich lieber nochmal Kohle in die Hand nehmen und ne Metabo of 1229 oder so kaufen und die voll ausrüsten. Damit geht schon ne Menge. Modell ist nur ein Beispiel, weil ich die habe und sehr zufrieden bin.
 

Curtis Newton

ww-fichte
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Man mag mich eines besseren belehren aber ich hab diese kleinen dinger immer als super Zusatzfräse für kanten gesehen.
Mir ist ein kleines Gerät sehr viel lieber als ein großes. Ich bin kein Handwerker und muss sehen, wie ich mit solchen Maschinen klarkomme, ohne dass es gefährlich wird. Da ist eine beschränkte Leistung hilfreich. Ich habe da zum Beispiel Erfahrungen mit unterscheidliche leistungsstarken Winkelschleifern gemacht. Konsequenz: je kleiner, desto entspannter.

Des weiteren werde mich mir wohl kaum ein Netzspannungsgerät anschaffen. Mir sind dabei immer die Leitungen im Weg. Daher plane ich, zukünftig alles in Akku anzuschaffen.

Der Parallelanschlag passt übrigens auf alle Makita-Fräsen, sollte ich doch mal auf die Idee kommen, mir solcherlei Trum hinzustellen.

Aber danke für den Hinweis. Das ist eine mögliche Sichtweise, die aber nicht auf mich passt.

Du scheinst ja sehr motiviert zu sein, was das fräsen angeht.
Naja, damit geht halt vieles, das anders schwierig wäre oder gar nicht möglich. Ja, und Spaß macht's auch. Holz ist ein Material, mit dem ich mich schwer tue. Beim Fräsen bekomme ich am ehesten die Form, die ich mir vorstelle. Das motiviert dann schon.
 
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FredT

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Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben... Und kleine Geräte, und schon gar mit Akku, haben ihre Grenzen, die spanen nicht mehr alles. Und an diese Grenzen wirst du eher kommen, als dir gefällt. Netz geht übrigens auch, wenn der Akku flach is, und dauerhaftt. Und du bist an ein System(=hersteller) angebunden. Du wirst diese Erfahrungen, wie viele andere hier, noch machen...
 

Georg L.

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Mir sind dabei immer die Leitungen im Weg
Aber trotzdem würde ich nie auf die Idee kommen in der Werkstatt eine Oberfräse ohne Absaugung zu benutzen und da kann ich dann auch gleich das Netzkabel mit Kabelbindern dran fixieren dann stört das auch nicht mehr als der (notwendige) Absaugschlauch. Aber jeder wie er mag.
Und wie Fred schreibt, mit so einer kleinen Akkufräse bist du schneller am Limit als dir lieb ist. Dann hast du zwei Möglichkeiten: Erstens du fräst in vielen kleinen Schritten z. B. eine größere Nut aus und ärgerst dich weil zwischendrin der Akku schlapp macht oder zweitens du beißt in den sauren Apfel und kaufst dir noch eine stärkere Fräse mit Netzanschluss, mit der du dann anspruchsvollere Aufgaben in ein zwei Schritten fräsen kannst.
 

JannikOS

ww-robinie
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Mir ist ein kleines Gerät sehr viel lieber als ein großes. Ich bin kein Handwerker und muss sehen, wie ich mit solchen Maschinen klarkomme, ohne dass es gefährlich wird. Da ist eine beschränkte Leistung hilfreich. Ich habe da zum Beispiel Erfahrungen mit unterscheidliche leistungsstarken Winkelschleifern gemacht. Konsequenz: je kleiner, desto entspannter.

Des weiteren werde mich mir wohl kaum ein Netzspannungsgerät anschaffen. Mir sind dabei immer die Leitungen im Weg. Daher plane ich, zukünftig alles in Akku anzuschaffen.

Der Parallelanschlag passt übrigens auf alle Makita-Fräsen, sollte ich doch mal auf die Idee kommen, mir solcherlei Trum hinzustellen.

Aber danke für den Hinweis. Das ist eine mögliche Sichtweise, die aber nicht auf mich passt.



Naja, damit geht halt vieles, das anders schwierig wäre oder gar nicht möglich. Ja, und Spaß macht's auch. Holz ist ein Material, mit dem ich mich schwer tue. Beim Fräsen bekomme ich am ehesten die Form, die ich mir vorstelle. Das motiviert dann schon.
Oh Gott, das Ding hat auch noch Akku?! Dann gilt ja alles was ich gesagt habe hoch zehn.
Vergiss alles Zubehör dafür und Kauf dir ne 6 mm Spannzange und 6 mm Fräser für kanten mit Anlaufring.
Im Grunde kann man mit solchen Geräten doch nichts anderes machen. Jedenfalls nicht, wenn man Mal mit ner kabelgebundenen gearbeitet hat.
Verstehe mich nicht falsch, ich gehöre hier nicht zu den Akku Nazis aber in Teilen stimme ich mit ihren Aussagen überein und das einzige Gerät was nur mit Akku geht ist der schrauber.

Und es ist auch ein extremer Irrglaube mit schwachen Geräten sicherer zu arbeiten.
Das ist in etwa so, wie mit stumpfen Messern.
Genug Kraft um dich zu verletzen haben auch die, mit denen man kaum arbeiten kann, weil sie so schwach sind.
Da wäre das Erlernen des sicheren Umgangs deutlich sinnvoller.

LG nix für ungut und viel Erfolg
 

derdad

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Mir ist ein kleines Gerät sehr viel lieber als ein großes. Ich bin kein Handwerker und muss sehen, wie ich mit solchen Maschinen klarkomme, ohne dass es gefährlich wird. Da ist eine beschränkte Leistung hilfreich. Ich habe da zum Beispiel Erfahrungen mit unterscheidliche leistungsstarken Winkelschleifern gemacht. Konsequenz: je kleiner, desto
Ich glaube da unterliegst du einem Irrtum. Normalerweise sind kleinere Maschinen gefährlicher als große. Schon aus dem Grund, weil sie mehr Platz zum festhalten haben und durch ihr Gewicht dem Rückschlag mehr entgegensetzen können. Durch die geringere Leistung hakeln sie auch leichter = höhere Rückschlaggefahr.
Wenn man mit Laien über Unfälle mit heutigen Maschinen spricht, kommt fast immer der Satz:" die haben ja heutzutage so eine hohe Drehzahl, darum sind sie so gefährlich". Und genau das Gegenteil ist (meistens) der Fall.
Wichtig bei jeder Arbeit ist gut geschärftes Werkzeug. Und natürlich der richtige Umgang damit.
LG Gerhard
 

magmog

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am hessischen Main
Guuden,

ab einem bestimmten Abstand wird die Führung in den Stangen zu wackelig
und der Anschlag ist zu kurz.
Maschine auf ein Stück Sperrholz montieren, und einen längeren Klotz als Führung,
in Langlöchern verstellbar, darunter montieren.
 
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