Optisch mitgenommene Elektra Beckum PK 250 wieder flott machen (Pflege/Wartung).

killkenny

ww-eiche
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Hallo zusammen,
nach ewig viel Geduld und langer Suche, habe ich mir in unmittelbarer Nähe endlich eine PK 250 gesichert.
Vor Ort mit dem netten Verkäufer die Säge auch angeschmissen und sie hat geschnurrt wie ein Kätzchen.
Allerdings stand das Teil ca. 10 Jahre unbenutzt in einem Schuppen und sieht dementsprechend aus.
Flugrost wo man nur hinschaut und von Leichtgängigkeit beim Schiebeschlitten kann jetzt auch nicht die Rede sein.
Höhenverstellung läuft auch eher schlecht als recht. Funktioniert schon, aber nicht wirklich leicht. Da muss ich wohl noch einiges an Arbeit rein stecken.
Dafür war der Preis mMn aber wirklich gut und die Säge hat Schiebeschlitten, Tischverbreiterung und sämtliche Anschläge mit dabei.
Ich hoffe, die Säge wird mir einige Jahre gute Dienste leisten.

Will die Säge jetzt wieder auf Vordermann bringen, damit ich damit Spaß haben kann.
Habe hier im Forum schon gesucht und bin über zwei Threads gestolpert.
https://www.woodworker.de/forum/threads/elektra-beckum-pk-250-reinigen-überholen.95764/https://www.woodworker.de/forum/threads/pk-250-höhenverstellung-klemmt.100004/#post-537847
Werde mir das noch mal genauer durchlesen.
Will auf jeden Fall wieder eine leichtgängige Höhenverstellung und einen flutschigen Schiebetisch :emoji_slight_smile:
Und wie bekomme ich den Flugrost auf den Oberflächen am Besten weg?
Teflon Spray werde ich mir schon mal besorgen. Von diversen Fetten bei solchen Sachen raten die Meisten hier ja ab.
Brauche ich noch irgend welches Spezialwerkzeug (für z.B. den Spindelausbau)?
Vielleicht hat der ein oder andere noch ein paar Tipps für mich. Würd mich freuen.

Grüße aus Baden
 

Mater1984

ww-robinie
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Bei meiner EB250 hat die Höhenverszellung nur gequietscht. Hab das mit Silikonspray gelöst. Seither alles super.
Flugrost sollte doch mit einer Politur runtergehen. Sonst einfach mit Silbergleit eingelassen habe ich die Teile. Alle Schrauben immer gleich mit Silikonspray behandelt bzw. Ballistol oder WD40 zum lösen. Schließlich will man ja nicht das später die Schraube wieder fest sitzt.
Bei WZ Service habe ich mir gleich ein paar Ersatzteile gesichert um diverse Plastikteile zu ersetzen. Die brechen nach dem Alter ganz gern weil der Weichmacher raus ist.
Meine stand nur 18 Monate in einer Halle.
 

killkenny

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So, konnte heute ein bisschen an der Maschine fummeln.
Also, die Gewindestange war zwar etwas verdreckt aber das Gewinde sieht eigentlich noch ganz gut aus. Habe das Ganze mal gereinigt und dann mit Silikonspray behandelt. Ein paar Mal das Blatt ein und ausgefahren. Es geht jetzt definitiv leichter aber je nach Position des Sägeblattes, gehts mal schwerer mal leichter. Optimal ist es nicht aber ich denke, ich muss jetzt nicht zwangsläufig das Ganze tauschen.
Und das Schwenken des Blattes läuft auch nicht gerade butterweich.
Konnte aus Zeitgründen jetzt nicht mehr danach schauen. Wo kann ich da denn noch ansetzen, damit das etwas leichter geht?

Der Spaltkeil scheint wohl noch nen Schlag weg bekommen zu haben.
Wenn das Sägeblatt komplett eingefahren ist, fluchtet der Spaltkeil nicht wirklich mit dem Sägeblatt.
Das wird dann zunehmend besser, je weiter ich das Sägeblatt ausfahre.
Aber ich muss schon bis zur Mitte hochkurbeln, damit das einigermaßen passt. Erst wenn das Blatt komplett hochgefahren ist, fluchtet das Ganze.

Kann die Maschine daheim leider noch nicht testen. Der Drehstromanschluss wird erst ende nächster Woche fertig.
Ich schätze mal, ein neuer Spaltkeil muss her, oder was meint ihr?
 

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Little John

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Hallo,
also den Spaltkeil würde ich nicht sofort wechseln. Erstmal kontrollieren ob es am Spaltkeil liegt oder an dem Blechstreifen der den Spaltkeilhalter trägt.
Und auch erstmal testen ob der Versatz überhaupt stört. Bei meiner PK250 sieht es so ähnlich aus, der Staltkeil fädelt sich aber sauber in den Sägeschnitt und liefert zudem die praktische Situation, das schmale Streifen, die am Parallelanschlag geschnitten werden, vom Spaltkeil am Anschlag gehalten werden und nicht zurückgeschleudert werden.

Es grüßt Johannes
 

killkenny

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Danke für die Info.
Dann werde ich mal bis nächste Woche abwarten, bis der Saft installiert ist und testen.
 

flow

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Und das Schwenken des Blattes läuft auch nicht gerade butterweich.
Das könnte täuschen - ab einer gewissen Stellung muss man beim Schwenken das Gewicht des kompletten Motors mit anheben. Das geht dann tatsächlich etwas schwer :emoji_slight_smile:

Der Spaltkeil scheint wohl noch nen Schlag weg bekommen zu haben.
Das dachte ich bei meiner auch erst - war aber nur Dreck, der sich zwischen Spaltkeil und Rahmen angesammelt hatte. Also erst mal ausbauen und sorgfältig reinigen. Das hat bei mir auch an anderer Stelle der Maschine auffällig viele Probleme oder Auffälligkeiten gelöst...

Viel Spaß mit der Maschine -

Wolf
 

Sebl

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Den Spaltkeil kann man hinten mit einigen Schrauben recht genau einstellen, ein Spaltkeil aus Federstahl geht so leicht nicht kaputt bzw. lässt sich nicht so leicht plastisch verformen. Der steht bestimmt nur schief!
Hatte bei meiner PK250 Anfangs erstmal Bananen gesägt weil der Spaltkeil aufs Werkstück gedrückt hat, lies sich aber mit wenigen Handgriffen zum Sägeblatt fluchtend einstellen! Mittlerweile steht die Maschine irgendwo in Sachsen als Baustellensäge^^
 

killkenny

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Das könnte täuschen - ab einer gewissen Stellung muss man beim Schwenken das Gewicht des kompletten Motors mit anheben. Das geht dann tatsächlich etwas schwer :emoji_slight_smile:
Das klingt natürlich irgendwie logisch :emoji_slight_smile:

Das dachte ich bei meiner auch erst - war aber nur Dreck, der sich zwischen Spaltkeil und Rahmen angesammelt hatte. Also erst mal ausbauen und sorgfältig reinigen. Das hat bei mir auch an anderer Stelle der Maschine auffällig viele Probleme oder Auffälligkeiten gelöst...

Viel Spaß mit der Maschine -

Wolf
Das ist auch ein guter Tipp. Die Maschine war nämlich übelst dreckig und da war noch so viel Sägemehl drin, dass man fast nen Sack vollbekommen hätte.
Werde den Spaltkeil ausbauen und dort alles reinigen.
Leider war kein Schlüssel für den Sägeblattwechsel dabei. Muss ich mir auch erst noch zulegen.
Man man man.
 

killkenny

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Den Spaltkeil kann man hinten mit einigen Schrauben recht genau einstellen, ein Spaltkeil aus Federstahl geht so leicht nicht kaputt bzw. lässt sich nicht so leicht plastisch verformen. Der steht bestimmt nur schief!
Hatte bei meiner PK250 Anfangs erstmal Bananen gesägt weil der Spaltkeil aufs Werkstück gedrückt hat, lies sich aber mit wenigen Handgriffen zum Sägeblatt fluchtend einstellen! Mittlerweile steht die Maschine irgendwo in Sachsen als Baustellensäge^^
Ok. Werde ich mir bei der Reinigung noch mal genauer anschauen.
Dachte nur, dass der Keil automatisch nen Schlag weg hat, weil er eben in der oberen Position fluchtet und weiter unten nicht.

Es ist furchtbar, wenn eine "neue" Maschine eingezogen ist und man sie noch nicht testen kann.
Mir kribbelts in den Fingern.
 

Sebl

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Ok. Werde ich mir bei der Reinigung noch mal genauer anschauen.
Dachte nur, dass der Keil automatisch nen Schlag weg hat, weil er eben in der oberen Position fluchtet und weiter unten nicht.

Es ist furchtbar, wenn eine "neue" Maschine eingezogen ist und man sie noch nicht testen kann.
Mir kribbelts in den Fingern.
Naja man kann den Keil im Winkel und im Abstand zur Sägeebene einstellen... Wenn der unten in der Richtigen Flucht steht, aber 1-2° in eine Richtung gekippt steht, dann stimmts "unten" also wenn das Sägeblatt ganz ausgefahren ist, oben, oder gar bei verdeckten Schnitten gar nicht mehr.
Hab die Säge wiegesagt schon über ein Jahr abgestoßen, sonst hätte ich mal Fotos gemacht später.
 

killkenny

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Kleiner Nachtrag zum Spaltkeil.
Hatte ihn ausgebaut und alles gereinigt. Da war ordentlich schmutz überall. Der Keil ist auch nicht verbogen. Also wieder eingebaut aber das "Problem" bleibt weiterhin bestehen.
Da ich immer noch kein Drehstrom im Raum habe, muss ich mich noch ein paar Tage gedulden. Dann werde ich ein paar Testschnitte machen und sehen, wie sich das alles verhält.

Aber eine Frage zur Rändelschraube für den Parallelanschlag hätte ich noch.
Habe heute den Anschlag mal ordentlich gereinigt und die Nut etwas geschmiert. Den Tisch mit Silbergleit etwas eingerieben. Der Anschlag flutscht jetzt gut.
Nur die Rändelschraube geht nach wie vor ziemlich schwer. Sie lässt sich drehen und ich kann quasi die Feineinstellung machen. Aber dabei breche ich mir einen ab. Und in die andere Richtung kann man sie fast gar nicht drehen (Gegenuhrzeigersinn).
Das Ding kann man ja nicht ausbauen, wie es scheint, oder?
Sonst hätte ich das gemacht und noch mal richtig geputzt und dann geschmiert.
Jemand ne Idee, ob man da noch was machen könnte?
 

Sebl

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Ist die Rändelschraube wenn der Parallelanschlag nicht geklemmt ist leichtgängiger? Bei den neueren PK250 sind ja zwei Paddel am Anschlag, für die feinjustierung musst du glaub ich den rechten anziehen, fein justieren und dann den linken anziehen. Wenn die Mechanik in sich schwergängig ist evtl. mal mmit kriechöl probieren, auseinander nehmen, entölen und auch mit silbergleit behandeln
 

killkenny

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Ich habe den alten Parallelanschlag. Also den Langen, der bis ganz nach hinten geht.
Die Rändelschraube geht gleich schlecht. Egal ob geklemmt ist oder nicht.
So wie ich das gesehen habe, lässt sich da leider nichts auseinandernehmen.
Mit Öl hab ichs auch schon versucht. Leider keine Veränderung.
 

killkenny

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Dachte ich auch. Aber irgendwie glaube ich nicht
Der Dreck ist mittlerweile auch weg. Und wie gesagt, geschmiert habe ich auch schon.
 

Little John

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Hallo,
die Funktion ist so: Wenn die Knebelschraube gelöst ist, kann man mit der Gummiwalze, die auf der Achse der Messing-Rändelschraube sitzt, den Anschlag kontrolliert seitlich bewegen. Wenn man der schwarzen Kunststoffhebel betätigt wird diese Gummiwalze vom Anschlag weggekippt und man kann den Anschlag verschieben. Also mal testen ob sich die Rändelschraube drehen lässt, wenn der Anschlag nicht montiert ist.

Es grüßt Johannes
 

killkenny

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Ok, ich habe in Post #15 wohl nicht die richtigen Worte gefunden.
Was ich sagen wollte, egal ob der Anschlag montiert ist oder nicht. Die Rändelschraube lässt sich leider nur schwer in eine Richtung drehen.
 

Little John

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Okay,
der Gummihut läßt sich vorsichtig abziehen. Dadrunter sitzt ein Federspringring. da würde ich mal versuchen mit Kriechöl die Achse gangbar zu machen. Diesen Federring bekommt man glaube ich nicht zerstörungsfrei ab, es ist aber eine Standartteil.

Es grüßt Johannes
 

killkenny

ww-eiche
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Oh ok. Ich wollte absichtlich nicht an dem Gummi ziehen. Es ist etwas mitgenommen. Keine Ahnung ob es das Teil überlebt. Ich werds mir morgen mal genauer anschauen. Danke für den Tipp.
 

killkenny

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Also, das Gummiteil habe ich erstaunlicher Weise leicht abbekommen. Dachte das sitzt da extrem press drauf.
Habe es dann mit Öl versucht. Da passiert leider gar nichts bzw. genau so schwer zu drehen wie vorher.
Merkwürdiger weise dreht es sich in eine Richtung schwer und in die andere Richtung lässt es sich fast gar nicht drehen.
 

Prototype0815

ww-nussbaum
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der Gummihut läßt sich vorsichtig abziehen. Dadrunter sitzt ein Federspringring...
Da ich nun auch sehr stolzer Besitzer einer Elektra Beckum PK250 DN 4200 mit allen Anbauteilen und inkl. Absaugung bin, möchte ich mal nach Ersatzteilen bzw. ALternativen fragen. Bei meiner ist der oben genannte Gummihut leider sehr brüchig und bröckelig gewesen und ging beim ersten benutzen kaputt. Habt ihr hier Ersatz gefunden/selbst gebaut?
 
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