Oelen oder Lackieren von altem Eiche Parkett ?

Dieses Thema im Forum "Profi fragt Profi" wurde erstellt von silkyarborist, 11. September 2018.

  1. silkyarborist

    silkyarborist ww-ahorn

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    Ein Kunde von mir hat auf knapp 90qm Eiche Stab Parkett verlegt. Wurde 1967 verlegt und war mal gut lackiert, ist durch Nutzung nicht mehr so schön aussehend...

    Jetzt soll alles gut abgeschliffen werden und gemäß Lebensgefährtin mit WOCA Oel behandelt werden.

    Laut Anwendungsberater von WOCA soll der Parkett mit 60er, 80er und 120er Körnung geschliffen werden. Anschliessend soll das Meisteroel aufgetragen, eingearbeitet und trockenpoliert werden.
    Mir wurde im Beratungsgespräch mit einer Firma aus dem Freiburger Raum geraten vom Oelen abzusehen wenn man ideologisch nicht dahinter stehen würde...

    Habe bisher noch nie Parkett geoelt, immer nur mit 2-K Lacken von Clou (Treppensiegel) behandelt. Ist so eine geoelte Oberfläche überhaupt tauglich für den Alltag? Muss da hinterher nicht alle paar Tage gebohnert und aufwändig geputzt werden ?

    Wie ist das mit der Einarbeitung von dem Oel?

    Bisher habe ich nur zum anfeuern Halboel (Echtes Balsam Terpentin, Leinoel) bei Schellackpolierung genutzt.

    Verträgt sich eine geoelte Oberfläche mit echten Orientteppichen bezüglich Ausdünstung und so?

    Was muss beim oelen beachtet werden?
     
  2. Holzsinn

    Holzsinn ww-kirsche

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    Hallo ,
    geeignete Fussbodenoele sind auf Dauer beständiger als Lack, bzw. altern gleichmäßiger. Da springt nicht an einer Stelle was ab und wird grau, so wie bei Lack und an einer anderen ist es dann noch wie so gut wie neu.
    Ich würde so große Flächen immer nur ölen, schon wegen der Atmungsaktivität und der nicht statischen Aufladung. Ob das oben genannte Öl für Fussböden geeignet ist, weiß ich leider nicht.
    Gruß Melanie
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  3. silkyarborist

    silkyarborist ww-ahorn

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    Hallo Melanie,

    das Oele auf Böden haltbarer sind.... ist mir neu. Habe selbst im ganzen Haus nur Parkett verlegt (von meinem alten Herren gemacht, Eiche mit Dalbergia Nigra Akzenten), wurde in den 1960er Jahren mit dem damaligen Lack versiegelt und ist seitdem noch immer in gutem Zustand.

    Der Anbieter in Freiburg ist nur ein Händler, Anfragen bei WOCA in Dänemark werden nur sehr zögerlich beantwortet... Mir fehlt die Erfahrung mit geölten Oberflächen im Parkettbereich.

    Scheer MB2, Tellerschleifmaschine mit 40 oder 45cm vorhanden.
     
  4. Sebas

    Sebas ww-ulme

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    Hallo Melanie,

    aus eigener leidiger Erfahrung: bei dem Baujahr sollte man zunächst mal schauen mit was das Ganze verklebt ist, Bitumen ist recht wahrscheinlich. Dann wäre zunächst eine Prüfung der PAK-Werte sinnvoll, bevor man sich Gedanken über die Oberfläche macht.

    Viele Grüße,

    Sebastian
     
  5. silkyarborist

    silkyarborist ww-ahorn

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    Hallo,

    Parkett ist auf Spanplatte und darunter liegende Dämmplatte flächig verklebt worden. Kein Bitumen im Haus vorhanden. Die Dämmplatte liegt direkt auf Beton, da sind noch Reste von einem dünnen Packpapier unter dem Dämmplatte vorhanden.
    Gebaut wurde damals mit den Vorgaben nur die besten Materialien zu verwenden....

    Es mussten drei Leitungsrohr von den Heizkörpern getauscht werden, daher weiss ich um den Aufbau vom Boden bestens Bescheid. Normaler Parkettkleber fand Verwendung.
    Ergänzungen und schwere Lochstellen konnten mit dem originalen Parkett repariert werden. Knapp 20qm lagern auf dem Dachboden. Kaschiert auf gelochtem Papier in ca. 10mm Stärke.
     
  6. silkyarborist

    silkyarborist ww-ahorn

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    Oelen scheint deutlich arbeitsaufwändiger zu sein, zumindest wenn ich der Anleitung von Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar. folge.
    Feineres Schleifen, zwischenpolieren und Aufnehmen von überschüssigem Oel - später dann auch noch die Behandlung mit dem Pflegeoel....:emoji_rolling_eyes:

    Frage mich echt wo der Vorteil beim Oelen liegt. Mit dem Lack sind zwei Beschichtungen verbunden, kein zwischenpolieren und Aufnehmen der überschüssigen Menge - klar riecht der Lack im 2-K Bereich etwas kräftiger - aber das verfliegt ja und ein sehr guter Schutz bleibt zurück.

    Wird wohl besser sein wenn ich die Lebensgefährtin von den Vorteilen vom Lack überzeugen kann :emoji_wink:
     
  7. Holzsinn

    Holzsinn ww-kirsche

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    Wer von Lack überzeugt ist, lässt sich nur von einer natürlicheren Oberfläche überzeugen, wenn er selber damit gute Erfahrungen macht. Und logisch, dass es gute und schlechte Lacke gibt, haltbarere und weniger haltbare, sichtbare und weniger sichtbare, aber gemein ist allen, dass sie eine "Kunsstoffschicht" auf Holz sind. Und das muss eben jeder selber entscheiden, ob er das will oder nicht.
    Meine Erfahrung im eigenen Heim ist, dass ich mit der vor 22 Jahren vermutlich mit Hartöl behandelten massiven Buchentreppe überhaupt keinen Pflegeaufwand betreiben muss und sie nach dieser langen Zeit einfach einwandfrei aussieht. Das Buchenparkett davor habe ich vor 10 Jahren das letzte Mal mit Hartwachsöl behandelt, da mache ich auch nichts weiter, als es alle paar Wochen mal mit dem dazugehörigen Pflegemittel zu wischen. Soweit zu meinen Erfahrungen. IMG_3004.JPG
     
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  8. Time_to_wonder

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    Ich bin ja nun kein Profi, und gerade deshalb vielleicht Öl-Befürworter. Habe in meinem Haus 60m² Esche-Diele mit 2x Auro 126 geölt und mit der Tellerschleifmaschine eingearbeitet. Vorher auf 120 geschliffen. Drei Arbeitsgänge also. Das war 2013. Iss schön geworden und iss immernoch schön. Bei Lack habe ich immer das Gefühl, dass man das Holz unter einer Plastikschicht wegsperrt. Wer Lack kann und gewohnt ist, empfindet die Verarbeitung vielleicht einfacher. Wer das nicht kann (z.B. ich) meint, das beim Ölen die Gefahr etwas zu versauen, weniger groß ist. Ich würde nur ölen und mich nicht von Lack überzeugen lassen.
     
  9. silkyarborist

    silkyarborist ww-ahorn

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    Der Buchenparkett schaut gut aus :emoji_slight_smile: gleichauf die Treppe :emoji_thumbsup:

    Ehrlichgesagt habe ich mich noch nie mit der vermeintlichen Kunststoffschicht vom Lack befasst. Für mich ist das einfach der beste Schutz für Holz, gerne die 2-K Version und in ausreichender Schichtdicke aufgetragen. Für Armaturenbretter im Oldtimer immer die Hochglanzversion... :emoji_sunglasses:

    Werde jetzt mal eine Probe bestellen und dann gucken wie sich das auf einem vergleichbaren Musterstück verhält.

    Mir sind halt die langen Trocknungszeiten und das auspolieren irgendwie nicht so passend - bei Lack wird aufgetragen und nach einem Tag kann ich zwischenschleifen und die zweite Schicht auftragen.
    Übers WE abtrocknen lassen - am Montag wieder begehbar.

    Die Anwendungsberatung war mir ein wenig zu arg ideologisch inspiriert - als ob ich als Anwender von den Vorteilen wirklich überzeugt sein muss. Holz atmet auch mit Lackauftrag und schaut immer gut aus.

    Ist für mich ein guter Auftrag, bereits Rüster/Ulme Türfutter, Türblätter und Verkleidungen im Haus von aufgetragener Acrylfarbe in weiss (saumässig gepinselt :emoji_astonished:) befreit und mit dem Airless vor Ort neu dreimal in seidenmatt lackiert.
    Kundschaft ist sehr zufrieden und erwartet für den Parkett eine gleichauf stehende Bearbeitung.

    Für die leichtere Bearbeitung wurden bereits alle Heizkörper entfernt, sämtliche Fussbodenleisten und im Boden eingebaute Steckdosen und Schalter raus gemacht.
     
  10. WinfriedM

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    Wenn du noch nie geölt hast und auch nur wenig Ambitionen, dich der faszinierenden Welt der Öle zu öffnen, würde ich dringend davon abraten und es so machen, wie du es gewohnt bist. Beim Ölen kann auch so einiges schief laufen und dann hast du einen unzufriedenen Kunden und ärgerst dich selber auch.

    Wenn du wirklich gut Erfahrung hast, wird Ölen nicht viel aufwändiger sein, aber ohne Erfahrung wirst du erstmal viel Lehrgeld zahlen müssen. Noch dazu hast du keinen neuen Boden, sondern einen, wo noch evtl. Lackreste im Holz sitzen und dann wirds schnell fleckig.

    Wenn dich das Ölen interessiert, würde ich es erstmal an eigenen kleineren Projekten ausprobieren und vorsichtig hineinwachsen.

    Was die Belastbarkeit angeht: Man kann gar nicht sagen, ob Öl oder Lack belastbarer ist. Das kommt nämlich sehr drauf an. Bei Öl kannst du z.B. keine Schicht auf dem Holz beschädigen und eine beschädigte Lackschicht kannst du nur schlecht reparieren. Gleichzeitig wird dort das Holz schnell grau. Auf der anderen Seite gibts gerade im Privatbereich Böden, wo die Lackschicht auch nach 20 Jahren 100% intakt ist.

    Öl hat gewisse Empfindlichkeiten, pinkelt ein Hund drauf oder läuft einem Sanitärreiniger aus, hat man gleich sehr unschöne dunkle Flecken. Bei Eiche auch bei allen Sachen aus Eisen, die da drauf stehen und wo Feuchtigkeit hinkommt. Auch färbende Flüssigkeiten sind kritisch. Deshalb muss man auch sehr auf die Kundschaft schauen. Steht eine natürliche Holzoberfläche im Vordergrund, die nicht durch eine Plastikschicht (fast) diffusionsdicht versiegelt ist? Oder steht eine Robustheit gegenüber bestimmten Einflüssen im Vordergrund? Viele Bodenleger haben die Erfahrung gemacht, dass es ein Klientel gibt, die mit geölten Böden nicht zurecht kommen. Deshalb auch die Warnungen, die da immer mal wieder ausgesprochen werden. Andere hingegen lieben eine geölte Oberfläche und würden nie auf Lack zurückgehen wollen.

    Persönlich würde ich meinen Boden ölen.

    Was Lacke angeht: Heute wird bei Fußböden im Privatbereich fast nur noch 1K wasserbasierter Acryllack verwendet. Der ist mit der Belastbarkeit der alten lösemittelhaltigen 2K-Lacke bei weitem nicht vergleichbar. Dafür hat man aber wesentlich weniger Belastung bei der Verarbeitung. Die Qualität von 1K-Wasserlacken hat aber in den letzten 10 Jahren deutlich zugenommen. Da sollte man aber wirklich hochwertigen Lack nehmen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. September 2018
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  11. benben

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    Diese Woca-Öle mag ich auch nicht. Diese Verarbeitungshinweise sind schon arg abschreckend. Ich kann nur Frank von Natural-Farben empfehlen. Natural-Farben kannst du googeln, er schreibt hier aber regelmäßig. Da anrufen erklären was das gewünschte Ziel ist und eine Probe anfordern. Das testest du und kannst dann entscheiden.
    Ich bin auch einer von denen die fast alles ölen. Gerade saniere ich mit einem befreundeten Tischler zusammen ein Jugendstilhaus, da diskutieren wir auch viel. Bei den Türen waren wir uns aber einig das die mit Pinsel lackiert werden:emoji_wink:.

    Gruss
    Ben
     
  12. silkyarborist

    silkyarborist ww-ahorn

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    Geölt wird bei mir die Holzoberfläche bei der Schellackpolitur zur Anfeuerung... und verschiedene Holzbretter für die Küche und Brotzeit/Jausen. Ansonsten habe ich bei Böden bisher nur lackiert. Und das schon mit vielen hunderten Quadratmeter.
    Immer war es eine Überarbeitung von alten Parketten, oft genug in sehr schlechtem Vorab Zustand.

    Eine hundertprozentige Erneuerung ist nicht zu bekommen - aber im Vergleich zum bisherigen Zustand ist jede Überarbeitung eine Verbesserung.
    Der Kunde akzeptiert Spuren der Zeit und die manchmal sehr starken Spuren der Vornutzer. So z.B. die Farbreste im eher grobporigen Rüster Furnierbelag der Türen und Türfutter. Hier haben sich auch mit der Bronzebürste die Lackreste nicht komplett entfernen lassen - im Vergleich mit Vorher eine Schönheit vom alten Holz wieder gut zu sehen.

    Jetzt wird erstmal die Probe abgewartet, Natural Farben werde ich auch noch kontaktieren und dann soll der Kunde entscheiden.

    Beim Kunden sind Hunde vorhanden, pfleglicher Umgang mit den Sachen nur am Rande und die Putzfrau fühlt sich mit fast allen Dingen ihrer Tätigkeit eher überfordert... Dafür schaut sie gut aus und macht nette Konversation.
     
  13. ölfisch

    ölfisch ww-robinie

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    Willst Du damit den Boden abschleifen?

    Mal im Ernst. Anscheinend hast Du sehr wenig bis sehr, sehr wenig Erfahrung im Bodenbleich. Alleine die Frage nach den Vorteilen eines geölten Bodens. Google spuckt hier reihenweise Pro und Kontras aus: Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.
    Das sollte aber auch in Grundzügen mit dem Gesellenbrief "ausgeliefert" werden!

    Zu den verwendeten Mitteln:
    Woca sagt mir was, ich kenne keinen Kollegen der damit seine Brötchen verdient. (Bei Fußböden)
    Clou Treppensiegel kenne ich nur von Tischlern die auch mal Böden machen. Wahrscheinlich ist hier der einfache Material-Bezug der Vater des Gedanken. Ich habe noch keine zufriedenstellende Oberflächenbehandlung damit gesehen. Was evt. an den "ich mache auch mal Holzböden" Verarbeitern Ligen mag.
    Ich rate zu etwas bewährtem zurückzugreifen.
     
  14. silkyarborist

    silkyarborist ww-ahorn

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    Habe schon einige Hundert Quadratmeter alten Parkett abgeschliffen, versiegelt und die Kunden waren SEHR zufrieden. Beim 2-K Lack kommt es auf den Auftrag an, erst grundieren, Zwischenschliff und dann die endgültige Versiegelung.
    Eine schöne, glatte Oberfläche wird erzielt. :emoji_sunglasses:

    Oelen ist eine Technik die bei mir in der Werkstatt nur selten für eine Oberfläche angewendet wird: Jausenbretter, Arbeitsflächen am Hacktisch, Brotbrettchen usw. Meistens wird da Teak oder Nussbaum mit Olivenoel eingelassen, umständlich abgereinigt und nach zig Tagen Wartezeit dem Kunden übergeben.

    Und was ist Deiner Ansicht nach ein bewährtes Produkt?

    Die WOCA Sachen sind was für Heimwerker, ich persönlich kann mich mit der Firma nicht anfreunden. Allein schon die arrogante und überhebliche Service Hotline, keine speziellen Handwerkerpreise noch Beratung - die Firma verkauft offenbar hauptsächlich an den mehr oder minder talentierten Heimwerker.
     
  15. ukunz

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    Da Du im Alb Donau Kreis bist empfehle ich Dir Farben Feuchter in Neu Ulm im Industriegebiet. Er hat professionelle Produkte und auch Öle und eine sehr gute Beratung. Alte gelackte Böden haben bei mir sehr gut gehalten. Neue auch eien Treppe mit ZWeihorn 1k wasserbasiert nicht mehr. Deshalb bin ich inzwischen zum Ölen auch in einer Mietwohnung übergegangen. Auch nicht zuletzt weil das Ausbessern beim geölten einfacher ist. Alte Eiche wird aber oft sehr dunkel beim Ölen! Wenn Interesse besteht kann ich mal Bilder machen. Ulli
     
  16. silkyarborist

    silkyarborist ww-ahorn

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    Ich bin grundsätzlich kein Anhänger von wasserbasierten Farben, Lacken für Holz und Metall. Die Haltbarkeit stimmt einfach nicht und der Verbrauch beim Auftrag ist deutlich höher im Vergleich mit lösemittelbasierten Lacken.

    Der 2-K Treppensiegel von Clou ist auf lösemittelbasis, mit ausreichend Verdünnung zieht er gut ein und ergibt in der Regel einen guten, haltbaren Überzug der dauerhaft ist.
    Wird aber leider nicht mehr offiziell von Clou als Lack der Wahl protegiert - die haben auch immer mehr von den untauglichen wasserbasierten Lacken für Holz im Angebot.

    Und wenn ich daran denke dass ich bei wasserbasierten Lacken ja mein Airless Wagner, alle Sata Spritzpistolen und sämtliche Pinsel und Messbecher erneuern muss - verbleibe ich bei meinem Lacksystem. Verarbeite drei bis vier 60 Liter Gebinde Treppensiegel, 350 l und mehr vom Monosiegel pro Jahr. Plus noch knapp 60 bis 80 Liter DD Lack. Eine gewisse Erfahrung dürfte vorhanden sein :emoji_smirk:
     
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  17. silkyarborist

    silkyarborist ww-ahorn

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    ....jetzt kommt der Anwendungsberater auf die Baustelle und dann kann ich weiter sehen.
     
  18. Aki-kun

    Aki-kun ww-pappel

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    [X] pro Öl

    Ölivenöl auf keinen Fall. Ist nur ausreichend für wenig beanspruchte Flächen.

    Gutes Fussbodenöl zieht in das Holz ein und kristallisiert aus. Das besondere bei Öl ist einfach, dass man nachher einfach auf Holz und nicht auf Kunststoff geht. (Einfach mal Barfuss testen)

    Wobei ich voreingenommen bin, wir stellen geölte Böden im Industriellen Maßstab her . . .

    Aki
     
  19. WinfriedM

    WinfriedM ww-robinie

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    ...polymerisiert, nicht kristallisiert.
     
  20. Holzsinn

    Holzsinn ww-kirsche

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    "Ölivenöl auf keinen Fall. Ist nur ausreichend für wenig beanspruchte Flächen."

    und um noch meinen unmaßgeblichen, evtl überheblich klingenden Senf dazu zu geben: Olivenöl zählt zu den nicht trocknenden Ölen und hat auch auf wenig beanspruchten Flächen nichts zu suchen.

    Gruß , Melanie
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  21. wasmachen

    wasmachen ww-robinie

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    Doch, auf n Parmaschwein zum zerkauen :emoji_joy:
     
  22. Aki-kun

    Aki-kun ww-pappel

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    nuja, Schmuck- und Dekostücke sind damit recht einfach verarbeitet. Aber im Grunde stimme ich Dir zu . . .
     
  23. Bastelheiko

    Bastelheiko ww-robinie

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    Ort:
    Hamburg
    Ich werfe mal Osmo Hartwachsöl in den Ring.
    Selbst für Leute die das nie gemacht haben so einfach wie lackieren.
    Herr Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar. aus Hamburg erzählte mir, dass Osmo fast alle Produkte in der Richtung verdrängt hat seit die Verarbeitung so einfach geworden ist.
    Die gut erreichbare Osmo-Hotline schickt bei Bedarf 4 verschiedene Proben gratis. Seidenmatt, seidenglänzend, matt und hoch glänzend oder so.

    Ich persönlich kenne noch den Aufwand von Trip Trap Ölen mit mehreren Arbeitsgängen. Da habe ich meist lieber lackiert.
     
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