Nischenregal auf Maß aus Bestandsholz für Kisten & evtl. Holzlagerung (74 cm Nische, freistehend)

Woody699

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Hallo zusammen,

ich stehe vor einem kniffligen Platz- und Konstruktionsproblem in meinem Keller und hoffe auf eure Profi-Tipps für den Eigenbau.
Ich möchte bestmöglich zwei Nischen nutzen.

Raum- & Nischenmaße:
  • Keller Maße: B 1,99 m x H 2,00 m x T 3,50 m (ohne Fenster, Belüftung über Bretterverschlag zum Nebenraum).
  • Nische links am Bretterverschlag: B 74 cm x T 55 cm.
  • Nische rechts an Wand: B 63 cm x T 55 cm (einzige vollständige Freifläche an Wand).
  • Wandsicherung: Eine Verschraubung an der Rückwand ist nicht möglich (Holz-Bretterverschlag). Das Regal muss eigenstabil/freistehend gebaut werden (evtl. auch halbhoch ausgeführt).
  • Ausrichtung: Ein Verschieben des bereits angrenzenden, perfekt ausnivellierten Holzregals kommt aus Aufwandsgründen nicht infrage. Daher muss zwingend die linke 74-cm-Nische genutzt werden.
  • Platzbedarf / Schachtbereich: Auf der rechten Seite dient der Schacht neben dem querstehenden Holzregal als Lagerplatz für eine Bockleiter und lange Gegenstände. Die Leiter lässt sich aus diesem Spalt nur herausziehen und drehen, wenn im rechten Nischenbereich ausreichend Bewegungsspielraum frei bleibt.
Vorhandene Lagermedien & Boxen:
  • 10x Kunststoff-Boxen (OKT): Maße B 35 x H 23 x T 43 cm (Stapelhöhe 2 Boxen = 45 cm).
  • Vorhandene Kartons (als Schub-/Regalersatz angedacht):
    • 3x Bananenkartons (B 40 x H 24,5 x T 50 cm) – fassen je 1 Box.
    • 2x Würfelkartons (B 49 x H 57 x T 51 cm) – fassen je 2 gestapelte Boxen + Randplatz.
Vorhandenes Material für den Regalbau:
  • Dachlatten (24 x 48 mm): 4x 1820 mm, 1x 2250 mm, 1x 2500 mm, 1x 650 mm, 1x 450 mm.
  • KVH: 1x 60 x 40 x 640 mm.
  • Plattenware:
    • 1x Fichte-Dreischichtplatte (2000 x 1000 x 20 mm).
    • MDF-Rückwandplatten: 1x 680x780x4 mm, 1x 500x700x3 mm, 1x 740x240x5 mm, 1x 1000x400x5 mm.
Mein Ziel & meine Fragen an euch: Ziel ist es, den Nischenplatz so gut wie möglich auszunutzen. Ich habe zusätzlich noch Bastelhölzer unterzubringen. Eine Idee wäre, dafür eine schmale Box/Kiste für die Wandseite direkt aus den MDF-Platten, Dachlatten und Dreischichtplatten-Resten zu bauen.

  1. Konstruktion Regalkorpus: Welches Maß empfehlt ihr für die Korpusbreite links (z. B. 48–50 cm), damit die Würfelkartons/Boxen sauber geführt werden und rechts noch genügend Schachtbreite für Latten und den Leiter-Schwenkbereich bleibt?
  2. Freistehende Aussteifung: Wie steife ich ein schmales, freistehendes Lattenregal (ca. 180 cm hoch oder halbhoch) ohne Wandbefestigung am besten gegen Verziehen und Kippen aus (Kopfbänder, Auskreuzung, MDF-Rückwand)? Wäre die halbhohe Ausführung mit Variabilität nach oben die bessere Lösung?
  3. Bastelholz-Integration: Habt ihr Ideen, wie ich aus dem vorhanden MDF-/Plattenbestand eine schmale Stehbox oder ein Fach an der Korpustrennwand für die Bastelhölzer integrieren kann?
  4. Alternative Überlegung: Eine Alternative wäre ein gekauftes Steckregal (60 cm breit) und die Lagerung der Bastelhölzer in einer schmalen DIY-Box oder einem schmalen Rollwagen an der rechten Wandseite. Die Wandseite wäre zwar für eine Wandverankerung besser geeignet, ist aber auch das letzte freie Wandstück zur Raumbelüftung. Wie bewertet ihr das?
Die Keller-Skizze sowie Fotos der Nische und der Kartons/Boxen habe ich angehängt.

Vielen Dank im Voraus für eure Ideen und Tipps!
 

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Holzbienerich

ww-ahorn
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kannst du deine KI fragen, ob sie uns eine Skizze macht?
mein erster Gedanke beim Überfliegen dieses IMHO maximal durchstrukturierten, präsentationsreifen Threadstarts ging in die selbe Richtung.

Aus Sicht der wirklich simplen Aufgabenstellung (wie baue ich ein Regal, das nicht wackelt?) tragen genaueste Maßangaben jedes Bananenkartons und jedes Holzscheits absolut nichts zur Sache bei.

Lieber Woody999, Nimm vier Hölzer als Stützen und säge die nötigen Böden so breit und tief, dass deine Nische ausgefüllt wird.

Gegen Wackeln helfen diagonale Streben / Kreuze oder eine Platte, die Du auf die Stützen nagelst.

Gegen kippen hilft eine Verschraubung gegen die Decke (vorher prüfen, ob man dort kann und darf)

LG
 

pedder

ww-robinie
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Ich verstehe nicht, wieso du die Nutzung von LLMs unterstellst. Woody hatte schon in der Vergangenheit ähnlich formatiert und es in diesem Fall zur Strukturierung und Übersicht beiträgt.
tut es nicht. zuviel Information, die gar nicht hilft. fett gesetzt. way nicht relevant ist. und nur eine halbe Skizze.
 

Woody699

ww-kiefer
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Hallo!
Ich versuchte einfach, vorhandene Medien, die u. a. aus der Auflösung eines Hobbyraums
sind, maximal zu verwerten. Darunter die beschriebenen 10 Boxen.

Mein Plan war zuerst, diese alle in der Nische unterzubringen, wie auf dem zweiten
Bild angedeutet, was nicht funktioniert. Das macht es vielleicht schwierig, erst einmal
ein sinnvolles Regalkonzept für den engen Raum zu entwickeln und dabei vorhandenes
Restholz zu verwerten. Vielleicht muss ich mich auch ganz vom Gedanken lösen, die 10 Boxen
sinnvoll unterbringen zu müssen.

Wenn das Konzept steht, kann auch sinnvoll geplant werden. An dem Punkt bin ich gerade.

Meine Erkenntnisse:
1. Ein Holzständer für Bastelholz in der Nische am Bretterverschlag am Boden "frisst" unnötig Höhe.
2. Ein fertiges Steckregal steht meist nicht unbedingt eigenstabil oder hat manchmal auch hohe
Fachbodenträger.
3. Bei Kombination aus Flexibilität und Struktur, Stabilität könnte ein halbhohes Regal die
Lösung sein, das stabil und nach oben flexibel ist für Kartons.
4. Ein Rollwagen für die rechte, wandseitige Nische, um an die Leiter zu kommen wäre eine sekundäre
Ergänzung. Alternativ könnte dort ein schmaler Holzständer sein, z. B. aus Dreischichtplatte
als Grundplatte mit vier Leisten und Umfassung aus MDF-Platten.

Die Skizze zeigt schon genau die Höhe und Breite, mit dem dahinterliegenden Bretterverschlag
und dessen Mittelleiste wie auch Luftausschnitt.
 

Woody699

ww-kiefer
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Ja, über die Rollwagenkombination dachte ich gestern auch nach, für die rechte Nische
mit Grundfläche für die Boxen (Wankstabilität?):
  • Aufbau auf einem Standard-Rollbrett 50 x 50 cm (günstiger als Einzelrollen und Brett,
    Rollenauswahl: gebremst, gelenkt, gerade)
  • Evtl. als Aufsatz, der unten arretiert wird über Anschlagleisten und abnehmbar ist.
  • Seitlich zwei Leiterrahmen aus Dachlatten, oben geschlossen, mit z. B. immer für zwei
    Kisten einem dünnen Zwischenboden (evtl. aus MDF oder HDF) mit mittiger Auflage-
    Leiste flach, die die beiden Leitern verbindet.
  • Alternativer Gedanke: Kunststoffregal auf Rollbrett fixieren (wackelig)
Linksseitig könnte halbhoch die Lösung sein, wobei dann rechts daneben ein Bastelholz-
Stapel in einem hohen, schmalen Karton oder einer Holzbox in Obstkistenbauweise mit
MDF-Wänden sein (ca. 15 cm breit), die herausziehbar ist.
Oben ist dann Flexibilität, um noch einen breiteren Karton daraufzustellen.
 
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pedder

ww-robinie
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ich würde [tm] ein Regal mit Rückwand aus Vollholzplatten oder OSB bauen. bei Außenmaß 74 Breit - 2x2cm bleiben 70cm Innenmaß und damit platz für 2 Boxen oder eine große neue Eurobox.ich schraube sowas einfach zusammen.
 

Holzbienerich

ww-ahorn
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Moin. Kaffee am Sonntagmorgen und etwas Muße, mir wirklich ALLES durchzulesen, schon sehe ich Klara :emoji_slight_smile:

Zur "nicht möglichen" Befestigung an den Seiten: Vor dem Bretterverschlag (linke Nische) sehe ich eine weisse Spanplatte, an der bereits ein Regal verschraubt wurde. Nichts hindert dich, auch dein Miniregal dort gegen Kippen zu sichern. Auch die rechte Wand eignet sich, daran etwas mit Schrauben / Winkeln zu verschrauben.

Was Du nicht beschrieben hattest, aber hilfreich sein könnte, sind die beiden Metallregale in den Bildern.

Diese Metallregale haben nämlich schon einen Leiterrahmen, den du nutzen solltest.
Also einfach Querriegel aus Dachlatten dran und schon hast Du die ersten Auflagen für Regalböden und die linke Nische bleibt breit genug, um 2 Kisten (je 35 cm breit) nebeneinander zu lagern. Die andere Seite der Regalböden auch am vorhandenen (unverrückbaren) Holzregal montieren. Evtl 1 Stützpfosten extra.

Deine Bockleiter sollte nicht hinter dem Holzregal wohnen, sondern vllt in einem Bereich der "Nische rechts". So braucht es keine aufwändigen, verschiebbaren Wackelregale.
 

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Woody699

ww-kiefer
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Danke für die Vorschläge.
Die Vollholzversion wäre auf Stoß zwischen beiden Regalen und bei Verschluss
von hinten keine Luftzirkulation mehr möglich.

Die Blechregale sind einfache Steckregale mit 0,9 mm Blechdicke und L-förmigen
Ständern mit 5 cm Kantenlänge, also nicht allzu stabil. Der Schacht rechts hinter
dem Holzregal wäre dann ungenutzt. Es ist aktuell der einzige Ort, an dem noch lange
Gegenstände dauerhaft gelagert werden können, weil sonst schon alles verbaut ist.
Natürlich ist rechts der Platz, an dem sicher verankert werden könnte.

Momentan bin ich noch beim halbhohen Korpus aus den vorhandenen Dachlatten, hinten mit MDF versteift.
Rollregal war schon der Gedanke mit dem Wackeln. Müsste normal absenkbar sein auf U-förmigen Lattenrahmen
am Boden, was viel zu aufwändig wäre.

Ich werde erst mal noch darüber nachdenken.

Grüße
 

Holzbienerich

ww-ahorn
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Die stehendem L-Profile aus Metall sind mindestens so belastbar wie deine Dachlatten. In der Mitnutzung des Metallregals sehe ich den Vorteil, weniger basteln zu müssen und eine Nischenbreite von > 70cm zu behalten
 

Woody699

ww-kiefer
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Hallo zusammen,

nach einigem Grübeln und euren Hinweisen habe ich mich von dem Gedanken gelöst, zwingend alle 10 vorhandenen OKT-Boxen in den beiden Nischen unterzubringen. 5 der Kisten wandern anderweitig in den Keller bzw. werden in einem Karton auf dem neuen Regal untergebracht (2 Stück).

Vom Festschrauben an den Blech-Steckregalen wurde mir abgeraten, daher plane ich nun eigenstabile, halbhohe Module (Höhe 115 cm, Tiefe 50 cm), die oben flexibel als Stellfläche nutzbar bleiben und die Hinterlüftung zum Bretterverschlag gewährleisten. Höhe Holzregal Oberkante zweites Fach ist 115 cm.

Ich schwanke aktuell zwischen folgenden Varianten und würde mich über eure Einschätzung freuen:

Variante A: Hauptkorpus B 48 x H 115 x T 50 cm + herausziehbarer Holzständer (Bestandsholz-Fokus)

  • Linke Nische: Lattenrahmen (24x48 mm Leisten) mit MDF-Rückwand zur Aussteifung. Korpusbreite 48 cm für die OKT-Boxen 35x23x43cm.
  • Bastelholz: Neben dem Korpus steht ein schmaler, herausziehbarer Holzständer (16 cm breit) mit MDF-Seitenwänden am Boden.
    Vorteil: Kann einfach herausgezogen werden, um an die Seite des angrenzenden Holzregals zu kommen.
  • Kisten-Anzahl: Fasst 3 OKT-Boxen, bei leichter Erhöhung 4 Boxen.

Variante B: Umstieg auf Euroboxen (Breiter Korpus ~65 cm)

  • Linke Nische: Umstieg auf 30 x 40 cm Euroboxen (müsste ich neu anschaffen). Breiterer Korpus 61 cm Innenmaß + 2x Seitenwandstärke), um jeweils 2 Euroboxen nebeneinander auf eine Ebene zu stellen.
  • Nachteil: Der Platz für den separaten Holzständer am Bretterverschlag entfällt, das Bastelholz müsste umziehen.

Rechte Nische (63 cm Breite): Flexibles Rollmodul oder Freilassen?

Für die rechte Nische gilt: Der Schacht für 2 m-Gegenstände und die Bockleiter muss nutzbar bleiben.
  • Idee für Rollmodul (Höhe 115 cm): Ein abnehmbarer Lattenaufsatz auf einem günstigen Pflanzen-/Blumenroller (oder Möbelhund).
  • Wackelschutz ohne Anbohren des Regals: Das Rollregal wird in zwei an der Massivwand befestigte Führungs-Winkel mit Leistenanschlag eingeschoben, damit es im geparkten Zustand absolut starr steht.
  • Alternativ: Die rechte Seite vorerst komplett freilassen und als reinen flexiblen Stellraum nutzen.
Wie ist eure Meinung dazu? Welcher Ansatz wirkt für euch praxistauglicher – der Umstieg auf Euroboxen oder die flexiblere Bestands-Variante mit dem herausziehbaren Holzständer?


Grüße
 
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