Neues Sägeblatt für Elektra Beckum / Metabo PK 200

Thinkle

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Hallöchen,

im Modelleisenbahnclub haben wir eine PK 200 geerbt.
https://www.tischkreissaegetest.de/metabo-praezisionskreissaege-pk-200/

Das aktuelle Blatt ist stumpf, ein neues muss her!

Die Säge ist ausgelegt für ein 210*30 mm Blatt und hat eine Spaltkeilstärke von 1,8mm.
Ich habe gestern mal nachgemessen: bei einem 216er Blatt wären auch noch ~3mm Luft zwischen Blatt und Spaltkeil => ich sehe da kein Problem, auch ein 216er Blatt zu montieren, aber gibt es da etwas, dass ich nicht weiß?

Wäre das meine alleinige Säge, würde ich einfach gutes Geld ausgeben und wäre glücklich. Ich gehe pfleglich mit meinem Werkzeug um und respektiere es, da laufe ich keine Gefahr, teures Werkzeug zu ruinieren. Die anderen Mitglieger im Club sind aber nicht alle so, da ist nicht immer so viel Gespür und Verständnis vorhanden.
Ich rechne fest damit, dass irgendein Döspaddel da irgendwelche Resthölzer mit irgendwelchen fragwürdigen Anhaftungen drüber jagt, die dem Blatt nicht so gefallen werden.

Was soll ich da jetzt nehmen?

1. Zahnform
2. Zahnzahl
3. Qualität
4. Sondertyp wie "Baukreissäge Brutal Nagelfest und für Gasbeton!"


Vielen Dank für eure Hilfe und liebe Grüße

Simon
 

Thinkle

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Ja, soweit war ich auch schon und das hier
https://bayerwald.tools/de/HM-Kreissaegeblatt-210-x-2.4-1.6-x-30-Z36-WZ-111-35728
oder ein sehr ähnliches würde ich auch direkt nehmen, wenn es meine alleinige Säge wäre.

ich scheue mich allerdings davor, so viel Geld auf diese Säge zu werfen! Das muss man jetzt leider so sagen, aber die Leute, die damit hauptsächlich arbeiten, sind nicht in der Lage, Präzision zu erzielen und das passiert auch nicht. Da wird kein Möbelbau betrieben, sondern hilflos Dinge in ungefähre Form gebracht: ein hochwertiges Sägeblatt bringt nicht viel mehr als ein billiges

Ich dachte da eher so an ein 10€ Blatt von KWB:
https://www.garten-werkzeug-shop.de...hlen-24-36-60-hm-zahne?variant=47573653553383

Aber wäre in dem Umfeld irgendwas mit Trapez/Flachzahn vielleicht robuster?
 

Plot_twist

ww-pappel
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Ich würde da gar nicht lange experimentieren und bei 210 mm bleiben. Wenn der Spaltkeil eh schon knapp ist, wäre mir 216 mm im Vereinsbetrieb zu sportlich

Ich würde ein normales HM-Wechselzahnblatt mit irgendwas um 36 Zähne nehmen. Nichts Edles, aber auch nicht das billigste 10-Euro-Blatt

Und wichtiger als das Blatt: Im Verein klar sagen, dass kein Altholz mit Nägeln, Sand usw. auf die Säge kommt. Sonst ist jedes Blatt schnell wieder stumpf
 

Thinkle

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Ich habe gerade keinen zugriff auf die Säge, aber das Blatt ist ein 60 Zahn Trapez/Flachzahn Blatt, wahrscheinlich für eine Kappsäge...
Und es ist schon ordentlich vernudelt, wenn ich das nächste mal dort bin, mache ich mal Fotos.
Ich hatte auch schon vor, es zum Schärfen zu schicken, sobald der Ersatz da ist, denn die Säge wird ja schon benutzt.

Da ich noch nie ein absolut billiges Blatt auf einer Säge hatte: wie äußerst sich das?
Langfristig ist es so, dass die Zähne bedeutend kleiner sind und sich das Blatt schlechter nachschärfen lässt, aber was passiert im Betrieb?
 

Thinkle

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Ich würde da gar nicht lange experimentieren und bei 210 mm bleiben. Wenn der Spaltkeil eh schon knapp ist, wäre mir 216 mm im Vereinsbetrieb zu sportlich

Ich würde ein normales HM-Wechselzahnblatt mit irgendwas um 36 Zähne nehmen. Nichts Edles, aber auch nicht das billigste 10-Euro-Blatt

Und wichtiger als das Blatt: Im Verein klar sagen, dass kein Altholz mit Nägeln, Sand usw. auf die Säge kommt. Sonst ist jedes Blatt schnell wieder stumpf

Der Spaltkeil ist aktuell relativ weit vom Sägeblatt weg, ich habe da jetzt die zulässige max Distanz von 8mm gefunden und die sind es locker.
mit dem 216er Blatt würde das auf 3-5 mm runter gehen. Ich hatte ein 4 mm starkes Sperrholzstückchen, das konnte ich problemlons in den Abstand des 210er Blatts halten und es waren noch ein bequem Luft übrig.
Ich hätte da nicht so viele Bedenken, ich glaube eher, dass die Gesamtsituation besser werden würde :emoji_grin:

Ich muss beim nächsten Mal mal ordentlich den Messschieber dran halten. Kreissäge Club.jpg
 

holzer1998

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Im ersten Schritt wäre ich auch beim Schärfen des bisherigen Sägeblatts. Ich finde Wechselzahn schon universeller als Flach-/ Trapezzahn.
Schau mal bei JJW. Ich habe von denen ein Sägeblatt auf der Handkreissäge. Tut was es soll. Und ich denke für eure Zwecke, so wie du es beschreibst vollkommen ausreichend. Und wenn es nach 3-4 mal schärfen runter ist tut ein neues auch nicht so weh.

https://www.jjw-germany.com/de/din-...tt-210-x-2-8-x-30-mm-48-wechselzahn-low-noise

edit: So wie das Blatt aussieht könnte auch reinigen/ entharzen schon eine erste Verbesserung bringen.
 

raziausdud

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Säge, aber das Blatt ist ein 60 Zahn Trapez/Flachzahn Blatt, wahrscheinlich für eine Kappsäge...
Hallo.

Kappsägeblätter sollten für die meisten Einsätze* negativen Spanwinkel haben, Ein solches an der Tischkreissäge … nicht ganz so gut.

Bei der Kappsäge soll das Schnittgut vom Sägeblatt nach hinten unten gedrückt werden, mit dem gleichen Blatt an der Kreissäge wäre das hin zum Anwender.

Das ist zwar nicht so bedeutend, dass dadurch solche Kräfte wie bei einem Rückschlag entstehen, es ist ehr eine Optimierung der Schnittsituation. Du solltest es aber berücksichtigen.

p.s.: es gibt ja inzwischen ein Foto des Sägeblatts. Der Spanwinkel erscheint mir leicht positiv, ist also ok für die Tischkreissäge. Mein Text ist somit HIER unwichtig und unpassend. Ich lass ihn als allgemeingültig trotzdem stehen …

• Abweichende Ausnahmen auch für die Tischkreissäge fndest Du bei Bedarf zB hier über die Suchfunktion unter „negativer bzw. positiver Spanwinkel“.

Grüße. Rainer
 
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Thinkle

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Das ist eine sehr, sehr einfache Säge aus dem Einstiegssegment, da kann man leider überhaupt nichts justieren ( die Höhenverstellung zähle ich nicht zur Feinjustierung einer sauberen Grundstellung, sondern zur Anpassung an verschiedene Szenarios...):

https://www.woodworker.de/forum/threads/pk200-elektra-beckum-spaltkeil-flucht-zum-sägeblatt-einstellbar.136908/

Ich werde aber mal nachschauen, wie es generell darum steht. Da sich bisher aber noch niemand beschwert hat und der mir bekannte Vorbesitzer auch kein Trottel ist, scheint der Spaltkeil nicht wie im Link 2 mm daneben zu sitzen und jede Arbeit nachhaltig zu stören.
 

Pareto

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Deine Antwort bestärkt mich eher in meiner Annahme... und ich halte weder dich, noch den Vorbesitzer für einen Trottel.

Die Ausgangsfrage bezog sich unter Anderem auf den Durchmesser des Sägeblatts und den Abstand Zähne <> Spaltkeil, richtig?
Von einem seitlichen Versatz war keine Rede.

Deshalb noch einmal etwas präziser: Bei jedem Spaltkeil, den ich kenne (und ich kenne einige), hat dieser einen Längsschlitz an der Verschraubung; mit diesem Längsschlitz kann man den Spaltkeit nach oben und unten schieben, um ihn an verschiedene Blattdurchmesser anzupassen.
Darüber hinaus lässt er sich in aller Regel auch nach vorne und hinten schieben.

Möchtest du mal ein Foto von der Befestigung des Spaltkeils einstellen?

Natürlich hat das erstmal nichts zu tun mit Zahnform und Anzahl - dennoch ist das sehr wichtig, zu wissen. Deshalb die Nachfrage.
Das hat mit Trottel nichts zu tun.
 

Thinkle

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...

edit: So wie das Blatt aussieht könnte auch reinigen/ entharzen schon eine erste Verbesserung bringen.

nee, keine Sorge, die Zähne sind schon ziemlich fertig. Man kann die Ausbrüche an den Kanten problemlos erkennen.
Da muss beim Nachschleifen nicht nur zart drüber gehaucht werden, da muss "richtig was runter", bis die Ausgangskontur wieder klar und scharf erkennbar ist.


Deine Antwort bestärkt mich eher in meiner Annahme... und ich halte weder dich, noch den Vorbesitzer für einen Trottel.

Die Ausgangsfrage bezog sich unter Anderem auf den Durchmesser des Sägeblatts und den Abstand Zähne <> Spaltkeil, richtig?
Von einem seitlichen Versatz war keine Rede.

Deshalb noch einmal etwas präziser: Bei jedem Spaltkeil, den ich kenne (und ich kenne einige), hat dieser einen Längsschlitz an der Verschraubung; mit diesem Längsschlitz kann man den Spaltkeit nach oben und unten schieben, um ihn an verschiedene Blattdurchmesser anzupassen.
Darüber hinaus lässt er sich in aller Regel auch nach vorne und hinten schieben.

Möchtest du mal ein Foto von der Befestigung des Spaltkeils einstellen?

Natürlich hat das erstmal nichts zu tun mit Zahnform und Anzahl - dennoch ist das sehr wichtig, zu wissen. Deshalb die Nachfrage.
Das hat mit Trottel nichts zu tun.

Achso, selbstverfreilich ist der Spaltkeil in der Höhe verstellbar, aber das war es dann auch schon. Er ist aber nicht justierbar (was bei meiner Metabo TS 254 mittels dreier Schrauben geht.) oder für verschiedengroße Sägeblätter längsverstellbar.
Es ist halt so, dass der Spalt zwischen Blatt und Keil sehr groß ist und man mehr als ausreichend Luft hätte, auch ein 216er Blatt zu montieren, aber man könnte jetzt nicht ein 200er Blatt montieren und den Spaltkeil passend näher heran rücken.

Im Spaltkeil ist defintiv ein kurvenförmiger Schlitz, denn der Spaltkeil verstellt sich auf einer Kreisbahn um das Sägeblatt herum.
Hier ein Ersatzteil, dass nach meinem Verständnis mit dem verbauten Keil übereinstimmt:
https://www.amazon.de/Spaltkeil-Stä...hoppingads-lpcontext&psc=1&smid=AF723K9SEQJCU
 
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