Neue Mietwerkstatt: Bauhaus WorkersPoint

Johannes86

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Hallo,

Bauhaus versucht sich im Geschäft mit Mietwerkstätten. Heute war die Neueröffnung des ersten Bauhaus WorkersPoint, welcher sich in Reutlingen (BaWü, Nähe Stuttgart) befindet. Ich habe den Tag der offenen Tür genutzt und einmal geschaut, was dort für Maschinen zur Verfügung stehen. Auf der Homepage ist leider nur ein Hallenplan gezeichnet, auf dem die Geräte skizziert sind, die genauen Typen bleiben aber offen.

Bislang kannte ich Mietwerkstätten im Bereich Holz eigentlich nur als Vereine (Werkstadthaus in Tübingen, Hobbyhimmel in Stuttgart), hier wird es aber wohl kommerziell versucht. Ich bin sehr gespannt, ob sich so etwas tatsächlich rechnen kann. Der heutige Tag der offenen Tür war insgesamt recht wenig besucht, ich hätte mit deutlich mehr Andrang gerechnet. Ob dies jetzt nur aufgrund Corona so ist, oder ob das Interesse doch deutlich geringer ist als erhofft muss sich wohl in Zukunft zeigen. Auf jeden Fall waren die Besucher in der 2500 m² großen Halle doch sehr gut verteilt. Um die Maschinenanschaffung und vor allem auch das Personal zu finanzieren wird es sicherlich etwas Hobbyisten benötigen, oder es finden sich auch Gewerbetreibende welche nur zeitweise entsprechende Maschinen benötigen und sich dann auch dort einmieten.

Den Handwerksbereich fand ich noch nicht so überzeugend, die Hobelbänke scheinen doch einfacherer Ausführung zu sein und sind auch nicht besonders groß. Hier wird sich wohl später vor allem im Betrieb zeigen, welches Handwerkzeug und Verbrauchsmaterial dort vor Ort vorhanden ist, und wie dies im Zweifelsfall verrechnet wird. Dies werde ich bestimmt auch mal für ein kommendes Projekt testen, heute wollte ich mir aber erstmal die größeren Maschinen anschauen. Denn die habe ich definitv nicht zu Hause.

Die Maschinen sind größtenteils von Felder und neu angeschafft, nur die Plattensäge und Kantenanleimmaschine scheinen bereits vorher vorhanden gewesen zu sein.
Formatkreissäge Felder K 540 S
vertikale Plattensäge Striebig
Bandsäge Felder FB610
Abrichthobel Felder A 951 L
Dickenhobel Felder D 963
Tischfräse Felder F 900Z mit Vorschub
Breitbandschleifmaschine Felder FW 1102 Classic
Kantenschleifer Woodpecker KSM 9-3100/150
Kantenanleimmaschine

Laut Preisliste liegt der Grundpreis für das generelle Arbeiten dort bei 10 Euro für einen halben Tag bzw. 17,50 Euro pro Tag. Wochen und Monatsweise wird es günstiger. Die Maschinen kosten eigentlich alle 15 Euro pro Stunde, bei einer minütlichen Abrechnung. Für die Nutzung der Maschinen wird ein Chip benötigt, auf dem zunächst hinterlegt ist, welche Einweisung durchgeführt wurden, und über den dann der Strom für die Maschinen freigeschaltet wird. Insofern gehe ich hier von einer recht engen Abrechnung aus, also nur wenn wirklich an der Maschine gearbeitet wird.

Viele Grüße
Johannes
 

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FredT

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Betriebssani und Durchgangsarzt reichen doch aus; außerdem gibt es DRK, Malteser, Johanniter... und die Rettungsflugwacht bzw den ADAC...

Und nein, anderswo arbeitet man auch an Maschinen, oder wie ist das mit den Makerspaces mit Monatsbeitrag gehandelt?
 

predatorklein

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Moin

Insofern gehe ich hier von einer recht engen Abrechnung aus, also nur wenn wirklich an der Maschine gearbeitet wird.
Kann mir nur schwer vorstellen , dass da minütlich abgerechnet werden kann ?

Kenne das Modell von Kurswerkstätten , da zahlt man einen Tagespreis .
Und geht an die Maschine , wenn man muss .

Wobei man da nie alleine ist , sprich es sind eigentlich immer noch 2 oder 3 andere Leute da .
Und mit denen muss man sich dann abstimmen , was gar nicht so einfach ist .

Kollege von uns vemietet seine Werkstatt tageweise , meistens an Leute , die einen EBS bauen .
Kostet 400 € am Tag , Schreinergeselle / Schreinermeister mit dabei , die helfen auch .
Abends hat der Kunde seinen EBS fertig .

Und der Kunde darf nur an Maschinen , wenn er eine Einweisung hat .

So schafft man es , einen 4 m EBS für ca 1300 € + Mwst. zu bauen ( inkl. kompletten Material ) .
In absoluter Profiausführung .

Macht er meist am Samstag oder Sonntag , wenn Hobbyschreiner Zeit haben .

Gruß
 

werists

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Kann mir nur schwer vorstellen , dass da minütlich abgerechnet werden kann ?
Warum nicht? Der Kunde muss sich doch mit seinem Chip anmelden, ab da zählt der Computer die Zeit bis der Kunde sich wieder abmeldet bzw. eine Weile die Maschine nicht nutzt.

PS: über den Chip kennt Kollege Computer auch ob die Einweisung vorhanden ist.
 

Johannes86

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Ich werde demnächst mal ein Einweisung machen, bin sehr gespannt wie viel sie darin vermitteln. Natürlich ist bei der Nutzung solcher Maschinen auch immer ein Risiko, wobei ich da doch eher auf hier halbwegs moderne Maschinen mit Sicherheitseinrichtungen setzen würde als irgendwelche Dachbodenfunde, die ansonsten vielleicht irgendwie erreichbar sind. Zudem ist hier auch dauerhaft Personal vor Ort.

Ich kenne zumindest ansonsten keine Möglichkeit, an solchen Maschinen arbeiten zu können (außer natürlich diese selbst anzuschaffen, wofür etwas Geld, Platz, etc. fehlt). Das Thema "breiter Hobel" kam ja hier im Forum schon für das ein oder andere Tischprojekt auf. Ich möchte hier nicht über den Sinn oder Unsinn von Bohlentischen diskutieren, aber hier besteht die Möglichkeit eine 50 cm Abrichte bzw. eine 60 cm Dickte zu nutzen, oder auch die 110 cm Breitbandschleifmaschine.

Es ist auf jeden Fall eine niedrigschwellige Möglichkeit das Holzwerken mal zu testen. Ohne die üblichen Platzprobleme in vielleicht etwas kleineren Wohnungen, und ohne größere Investitionen in Geräte. Einen guten Handhobel würde ich hier zwar nicht erwarten (so etwas wäre dann doch mitzubringen), aber die üblichen Handelektromaschinen sind alle vorhanden.
 

ChrisOL

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Finde ich schon eine gute Idee. Der Platz und größere Maschine sind schon verlockend.

Neben etwas Stirnrunzeln zu den Sicherheitsaspekten, bei Abrichte, Fräse und Co. Stelle ich mir eine ganz andere praktische Frage.

Meine größeren Projekte ziehen sich doch länger als man denkt. Viele Details fressen Zeit. Kann ich die bearbeiteten Sachen dort lagern? Wenn man alles wieder mitnehmen muss ist der Vorteil futsch.

Cool Wäre noch die Möglichkeit dort Material zu kaufen. Platten oder Massivholz.

Bin gespannt ob sich das hält, zu Anfang von dem Hobby hatte ich schon einen Heiden Respekt vor der HKS, und da darf ich gleich mal die Leiste im Gleichlauf an den Fräser halten? :emoji_wink: vielleicht spricht man damit doch Kleinbetriebe oder semi Professionelle an.
 

herumtreiber

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Hallo @Johannes86 danke für die Info. Das Werkstatthaus in Tübingen ist da natürlich eine ganz andere Kategorie. Etwas familiärer :emoji_slight_smile:

Grundsätzlich finde ich solche Werkstätten super. So haben viele Leute ohne Platz und Budget die Möglichkeit an Top Maschinen zu arbeiten. Zusammen mit Gleichgesinnten zu werkeln macht Spaß und es ergibt sich ein produktiver Austausch. Klar zur Zeit eher schwierig.

Verlockend vor allem dann wenn das Bauhaus dann auch gleich das Material in entsprechender Qualität liefert. Die verkaufen zwar mittlerweile auch Eiche und Douglasie unbesäumt und in Folie verschweißt aber nur mit geringer Materialstärke (26mm??). Das Plattenmaterial im Baumarkt ist meißt auch nicht so der Bringer. Schade wenn man sieht was da in den USA beispielsweise alles geboten wird.

Werde mir das im Bauhaus auch mal anschauen. Danke für den Tipp!
 

predatorklein

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Hallo

aber Du sprichst in dem Fall von beschichteter/furnierter Spanplatte?
Bei dem Preis gehrt nur beschichtet .
Massiv oder furniert wär für den Preis etwas zu viel verlangt :emoji_wink:

Bei den üblichen Kandidaten im Netz kostet so ein EBS aber mindestens 2000 € + Mwst .
Eher mehr .

Die meisten Leute die ich kenne würde ich lieber nicht an der Fräse sehen...
Interessant wäre mal zu erfahren , wie die " Einweisung " in eine Maschine abläuft ?
Kann mir nicht vorstellen , dass es rechtlich reicht , jemandem 30 Minuten was über die Fräse zu erzählen und der darf dann einfach loslegen .
Wäre interessant , da mal mehr zu erfahren .

Bei uns geht ohne Maschinenschein kein Laie an die FKS , die Fräse oder die A/D .

Gruß
 

benben

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Ok, wer geht hin und lässt sich mal "einweisen"?
Wollten wir nicht eh mal so Forumsyoutubevideos machen?
Ich nominiere @predatorklein :emoji_grin: :emoji_stuck_out_tongue_winking_eye: obwohl mir da noch ein paar Kandidaten einfallen......

Gruss
Ben
 

Dietrich

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Hallo,

kann mir auch schlecht vorstellen das man so einen Bürokraten (im positiven Sinne) in ner halben Std. für die Fräse fit macht.
Alleine das Einstellen erläutern und dann Kopfholz, einsetzen, kopieren, aber es gibt auch Naturtalente:emoji_slight_smile:
Ich denke die Mitarbeiter dort bedienen die Maschinen bis auf Elektrowerkzeug.

Achso furniert ist schon deutlich teurer wie beschichtet, wusste ich nicht, nehm nur Vollholz und manchmal Buchesperrholz für Böden und Rückwände.

Gruß Dietrich
 

Johannes86

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Hallo,

ich habe mir jetzt einmal eine Einweisung in Formatkreis- und Plattensäge geben lassen. Diese war deutlich umfangreicher als ich es erwartet hätte und dauert ca. 2 - 2,5 Stunden, je nach Vorerfahrung. Es werden entsprechende Hinweise der Berufsgenossenschaft ausgegeben, die verschiedenen Schnitte durchgesprochen und jeweils probegesägt. Ich war positiv überrascht über die Einwesung. Es wäre natürlich sehr interessant, was Leute mit mehr Vorerfahrung über die Einweisung und Werkstatt sagen. Irgendwelche Freiwilligen hier aus der Region, z.B. @Keilzink? Personen mit Gesellenschein dürfen auch ohne Einweisung an die Maschinen.

Ich werde die nächsten Wochen wohl auch noch andere Einweisungen machen, aber momentan fehlt mir noch ein schönes Projekt, was ich dann dort umsetzen könnte. Aber mit den Möglichkeiten wachsen ja auch die Wünsche.

Viele Grüße
Johannes

Meine größeren Projekte ziehen sich doch länger als man denkt. Viele Details fressen Zeit. Kann ich die bearbeiteten Sachen dort lagern? Wenn man alles wieder mitnehmen muss ist der Vorteil futsch.

Cool Wäre noch die Möglichkeit dort Material zu kaufen. Platten oder Massivholz.
Laut Homepage sind Lagerflächen vorhanden. Diese können kostenlos genutzt werden (für eigene Projekte und eigenes Werkzeug), vorgesehen sind diese aber wohl vor allem für die Lagerung über Nacht. Ich denke dies wird aber vor allem auch eine Frage der Auslastung und der Kommunikation sein, wie dies im Einzelnen gehandhabt wird.

Verlockend vor allem dann wenn das Bauhaus dann auch gleich das Material in entsprechender Qualität liefert.
Vor Ort ist erstmal ein Plattenlager mit den üblichen Materialien, die sie auch im Baumarkt nebenan anbieten (Spanplatte, MDF, Multiplex, Tischlerplatte, ...), welche wohl im Zuschnitt dann verkauft werden. Sonstige Plattenmaterialien können wohl bestellt werden, wobei natürlich dann die ganze Platte abgenommen werden muss. Beliefert werden sie von der ZEG, wobei ich nicht weiß, ob das komplette Sortiment bestellbar ist. Schnittholz ist momentan nicht vorgesehen und muss selbst mitgebracht werden.

Ich denke die Mitarbeiter dort bedienen die Maschinen bis auf Elektrowerkzeug.
Nein, es ist definitiv eine Selbstmachwerkstatt. Natürlich nur nach Einweisung, aber dann geht jeder selbst an die Maschinen. Die Mitarbeiter stehen natürlich für Fragen zur Verfügung und werden auch so einen Blick auf Arbeitssicherheit haben.
 

Besserwisser

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Interessant wäre mal zu erfahren , wie die " Einweisung " in eine Maschine abläuft ?
Kann mir nicht vorstellen , dass es rechtlich reicht , jemandem 30 Minuten was über die Fräse zu erzählen und der darf dann einfach loslegen .
...
Bei uns geht ohne Maschinenschein kein Laie an die FKS , die Fräse oder die A/D .
Das darfst du natürlich so handhaben.
das darf aber jeder andere auch anders handhaben.
Warum sollte es rechtlich nicht genügen, jemanden 30Minuten einzuweisen, Oder anders. Warum sollte überhaupt jemand eingewiesen werden müssen?
(es geht jetzt nicht um den Aspekt der Sinnhaftigkeit, sondern um den juristischen)
 

Johannes86

ww-kastanie
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Irgendeine Verzichtserklärung bezüglich eingetretener Schäden an der eigenen Person durch Fehlbedienung oder Dritte, vorgelegt bekommen?
Soweit ich mich erinnern kann war dies nicht Bestandteil des allgemeinen Formulars, welches man dort beim erstmaligen Arbeiten ausfüllen muss. Ich wüsste aber auch nicht, wozu eine solche Verzichtserklärung überhaupt relevant sein sollte. Es werden dort Maschinen vermietet, aber halt nicht wie üblich zum Mitnehmen (wäre auch etwas unpraktisch), sondern zur Vor-Ort-Nutzung. Natürlich arbeitet dort jeder auf eigenes Risiko bzgl. seiner Person, wie er es zu Hause ja auch machen würde.
 

Keilzink

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Irgendwelche Freiwilligen hier aus der Region, z.B. @Keilzink? Personen mit Gesellenschein dürfen auch ohne Einweisung an die Maschinen.
... ich würde euch den Gefallen gerne tun, bin aber völlig ungeeignet, weil so gut wie taub.

BTW: Ausserdem hab ich den Laden sowas von dick, seit deren Umzug muß ich Zeug im Netz bestellen, das die früher ganz selbstverständlich im Regal hatten (obwohl die Fläche jetzt angeblich 4 mal größer ist). Aus meiner Sicht mutiert das ganze Bauhaus zu einem Spielzeugland für erwachsene Männer, und da passt dann auch diese "Workspace" prima ins Konzept.

Andreas
 

herumtreiber

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@Keilzink

Der alte Laden war aber auch eine Katastrophe, weil viel zu eng.
Den Drive-In finde ich am neuen laden eigentlich ganz gut.

Grüße
 

Keilzink

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Früher habe ich fast alles bei denen gekauft, weil der Obi - na ja, da braucht man kein Wort drüber verlieren.
Wenn ich aber heute Baumaterial brauche (Balken, OSB, Trapezblech, Rigips, Trockenestrich, Schalbretter usw usf), hole ich mir das fast ausschließlich bei Hornbach in Tübingen drüben. Diese DriveIn-Idee hat was, das geb ich zu, bei Hornbach heisst das immer schwere Wägen schieben und um die Ecken zinkeln - aber von den Preisen her ist er besser, keine Frage. Vor allem, seit das Bauhaus seine neuen Liegenschaften amortisieren muß.

In den letzten zwei Wochen bin ich 4 Mal rausgegangen, ohne was gekauft zu haben: Pigmentiertes Hartöl, Messing-Winkelschienen, Hutmuttern, eine Ofenrohrblende - ich könnt noch weitermachen. Alles im Netz bestellt, Porto bezahlt und Paketdienste auf Trapp gehalten. Clou haben Sie übrigens ganz aus dem Sortiment geschmissen.
Ein paar Astlochstopfen in Kiefer, für deren Größe mir der Zapfenschneider fehlt - Fehlanzeige. In der alten, engen Klitsche hatten die das alles.
Was sie dafür heute haben: Gänge, in denen man Walzer tanzen kann (mit Gegenverkehr) und Riesen-Flächen von vorwiegend mit Akku betriebenen Spielzeugen, die ich im Leben nicht anfassen würde.

Und für wirklich fortschrittliche Produkte, wie zB Holzfaserisolierung, dafür gabs auch keinen Platz in der Drive-In-Arena. Dafür muß ich wieder nach Balingen ins Outback fahren. Dort bekommst du das, im Bauhaus in RT wissen die nicht mal, was das ist. Was das angeht, bei Hornbach auch nicht).

Andreas
 

Hermann82_94

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Im bayerischen Wald
Also prinzipiell finde ich die Idee gut, aber ob es für ein ganzes (größeres) Projekt in Frage kommt weiß ich nicht.
Alleine die Tatsache, dass dort mehrere Leute arbeiten: man stellt eine Maschine für sich und sein Projekt ein, Beispiel Fräse. Dazwischen kommt ein anderer und man muss die ganze Einstellung nochmal machen.
Oder jemand hobelt was aus, dann kann es durchaus mal passieren, dass die Maschine eine Stunde oder länger blockiert ist. Meine Zeit läuft, kann aber nicht arbeiten weil blockiert.
Oder was gibt es alles an Fräsern, Sägeblättern usw., wie oft werden die Maschinen gewartet? Wenn dort Laien am Werk sind kann ich mir vorstellen, dass es doch den ein oder anderen Schaden an Kreissägeblättern, Hobelmessern und Fräsern geben wird "das Brett hat doch keine Betonreste drauf!"...
Wenn den Leuten was nicht gehört oder sie nicht dafür verantwortlich sind wird oftmals nicht ganz so zimperlich mit Dingen umgegangen.

Auf der anderen Seite hat man gute Maschinen und wenn entsprechendes Fachpersonal für Fragen und Hilfe vor Ort ist kann man dort durchaus schöne Sachen machen!

Man wird sehen wie sich sowas entwickelt, wenn das Konzept dahinter schlüssig ist kann sowas durchaus erfolgreich sein...
 

FredT

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Halle/Saale
Wenn du an der Fräse eingeloggt bist mit deinem Chip, ist sie (normalerweise) für andere blockiert. So kenne ich das aus anderen Bereichen.
Also gut vorbereiten und den "Auftrag" stringend abarbeiten. dann ausloggen. In der Zeit solltest du dich aber auch nicht für andere Maschinen einloggen könne, wenn das richtig programmiert ist. Und wenn andere eben schneller mit dem Login waren, wirst du warten müssen; deine Maschinenzeit läuft dann aber auch nicht...
So ist das wohl auch angedacht
 

WoodDon

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Gibt‘s zum workerpoint mehr Erfahrungen. Ich fände es bzgl. Formarkreissäge und Hobelmaschinen interessant. Kostet aber ja erstmal Zeit/Geld bzgl. den Einführunge.
 
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