hukiman

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Servus Zusammen,

schon länger juckt mich die Anschaffung eines Minisägewerks um mit der Kettensäge direkt im Wald aus Stämmen Bohlen und Balken zu sägen. Vorhanden ist eine Stihl MS 044, die mit einer entsprechenden Vorrichtung genutzt werden soll.

Nun stellt sich mir die Frage welche Hersteller solcher Konstruktionen zu empfehlen sind?

Nach vernünftiger Qualität sieht mir nach erster Web-Recherche LOGOSOL und Goodtool ins Auge.

Daneben gibt es viele Anbieter bei denen meist sehr identische Hardware verkauft wird.

Welchen Hersteller könnt ihr empfehlen? Ich möchte damit hin und wieder mal ein paar Bohlen für die Hobbywerkstatt aufsägen, also keine Riesen Mengen damit einsägen. Wichtig wäre einfach, dass die Konstruktion robust ist und die Säge darin sicher montiert werden kann.

Im Forum findet man hier und da mal jemanden der so ein Teil nutzt, aber einen Vergleichsthread habe ich nicht gefunden...
 

moriko

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Hallo Hukiman,

ich besitze ein "Timberjig Mini-Sägewerk" von Logosol. Bislang zweimal eingesetzt.
An sich robust und einfach konstruiert. Das Ergebnis ging auch so...

ABER:
Es ist ein Riesen-Zeitaufwand und eine Riesen-Sauerei. Man steht lange Zeit fein in den Abgasen, voll von Spänen.

Dieses kleine Sägewerk lohnt meiner Meinung nach nur, wenn Du oft besondere Laubhölzer auftrennen willst.
Die müssen dann aber auch ideale Maße aufweisen. Nicht zu dünn und nicht zu dick. Nicht zu kurz und nicht so lang. Schön gerade gewachsen.

Also ich würde sagen, wenn man viel Holz hat und regelmäßig auftrennen will, braucht man was Größeres ... z. Bsp. Bandsägewerk elektrisch ...

Wenn man ab und zu kleinere Mengen hat - dann damit zu einen Sägewerk und als Lohnleistung auftrennen lassen. Das ist wirtschaftlicher und bringt bessere Ergebnisse.

Viele Grüße

Marco
 

Holzrad09

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Wenn Du die Möglichkeit hast, es daheim aufzuschneiden, dann würde Ich den Antrieb mit Elektromotor wählen, dieser ist wesentlich verschleißärmer.
https://youtu.be/izQ1JIs7WGk?t=1
Für das Geld des Logosol Sägewerkes kriegt man aber auch schon eine gebrauchte Blockbandsäge.
LG
 

Dikado

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Wenn Du die Möglichkeit hast, es daheim aufzuschneiden, dann würde Ich den Antrieb mit Elektromotor wählen, dieser ist wesentlich verschleißärmer.
Ein Anbausägewerk bekommt man für 100 - 150 Euro bei Logosol fangen die ab 3000,-€ an. Es macht daher für ihn vermutlich mehr Sinn erst mal klein anzufangen. Später kann man dann ja noch aufrüsten.
https://www.amazon.de/-/en/Aluminiu...ds=kettensägewerk&qid=1644496983&s=diy&sr=1-8
Damit bin ich recht glücklich...... kleine Veränderungen kommen mit der Zeit.
 

agnoeo

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Ich hab das Granberg Alaskan Sawmill Anbau-Sägewerk. Das funktioniert schon sehr gut aber wie Marco schon schreibt ist es ganz schön Aufwand. mMn ist das eine sehr spezielle Nische die das bedient: man sägt gelegentlich besondere Stämme vor Ort auf, weil man die nicht transportieren kann und/oder keinen Platz für ein Bandsägewerk hat oder das zu kurz für das Sägewerk ist. Die Anschaffunskosten sind auch nicht ganz ohne und zumindest auf die Seilwinde will ich nicht mehr verzichten. Bequemer ist sicherlich eine Sägewerk zu beauftragen, gibt's auch mobile. Mächtig Geld spart man denke ich nicht, wenn man die Zeit einrechnet. Wenn man so viel sägt, dass es sich lohnen könnte, macht eine Bandsäge vermutlich eher Sinn.

Gruß,
David
 

Martin45

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Der Punkt ist wohl oft das Gewicht und Handling bei dicken Stämmen. Und je nach Gegend in Deutschland sieht es mit mobilen Sägewerken mau aus bzw. man muss Helfer und Handlinggerätschaften (Traktor o.ä.) stellen.
Einen großen Stamm in einem sumpfigen Wald weg zu kriegen ist das eine, dann den Hänger und dann noch ein Sägewerk in erreichbarer Nähe.
Da sind die kleinen Teile schon im Vorteil, wenn man direkt beim Fällort sägen kann.
Ich bin mir wohl nicht so sicher, ob deine 044er dafür so richtig ausreicht. Ich habe keins aber lese oft eher von der 660er Klasse.
 

hukiman

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Ja, das ist eben der Punkt. Auf die Zeit kommt es eher weniger an. Die 044 hat für mich genug Power, muss ja nicht auf Akkord sägen.

Ich möchte einfach unabhängig sägen können was ich möchte. Wenn die Bohlen gesägt sind, bringe ich sie auch alleine auf den Autoanhänger und bin somit flexibel und unabhängig.

Bei den Vorrichtungen geht es ja schon bei etwa 65€ los nach oben wie immer keine Grenzen.
Das von @Dikado verlinkte Teil ist auch grausam bewertet wobei er damit ja zufrieden ist soweit. Sind die Systeme alle nur an der Schiene geklemmt? Verrutscht da nichts wenn das Schwert warm wird?
 

fragnix

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Wo willste denn sonst klemmen als an der Schiene? Das klappt gut.
Warm wird es schnell, und dann muss man die Kette nachspannen (und später wieder lockern). Die Säge braucht auch Pausen, rotglühender Auspuff passiert schnell. Zusatzkühler ist wichtig. Aber insgesamt ist es unproblematisch.
Mach einfach, mit einem preiswerten Einstieg. Wenn es gefällt kannst ja mehr holen.
 

schrauber-at-work

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Moin,
Wo willste denn sonst klemmen als an der Schiene? Das klappt gut.
Bei mir ist da nichts geklemmt, bei meiner Eigenbau Mill ist die Schiene gebohrt (durch den Umlenkstern und hinten) und mit dem Führungsrohr verschraubt. Mill bleibt immer an der Schiene, zu Kette tauschen muss ich nicht das ganze geraffel lösen.
Warm wird es schnell, und dann muss man die Kette nachspannen (und später wieder lockern).
Ordentliche Kette (Stihl in .404) und ne Ordentliche Ölpumpe die 051/076 hat die mit dem größten Fördervolumen, dann brauchts das wenn die Kette neu ist 2-3 mal, das wars.
Die Säge braucht auch Pausen, rotglühender Auspuff passiert schnell. Zusatzkühler ist wichtig. Aber insgesamt ist es unproblematisch.
Auch das ist mit meinem Eisenschwein (051) kein Thema. Pause? Nur zum tanken.
Rotglühender Auspuff? Fehlanzeige.
Zusatzkühler? Nicht nötig, siehe oben Ölpumpe.
Vergasereinstellung minimal fetter als Nenneinstellung (200-300 1/min unter Nenndrehzahl) dann gibt's Temperaurmäßig genau 0 Probleme.

Man steht lange Zeit fein in den Abgasen, voll von Spänen.

Die 051 hat den Vorteil dass die Abgase seitwärts rauskommen, sprich beim millen nach unten weggeblasen werden, dadurch weniger Hitzestau und man steht nicht in der Abgaswolke (wenn man dann noch die Windrichtung beachtet nix mit Abgase schnüffeln).

Die Anschaffunskosten sind auch nicht ganz ohne

Kommt immer drauf an. Meine "Erstausstattung" bestehend aus Säge (gebraucht) inkl. Überholung, 90-er Schiene, 4 Stihl Ketten und etwas Material für das Mill (Hydraulikrohr, passende Klemmen.....) hat mich relativ genau 450€ gekostet. Die 45-er Boschprofile hatte ich noch rumliegen (mal vorm Schrott gerettet).

Mit genau diesem Setup mille ich schon einige Jahre.

Gruß SAW
 

hukiman

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Ja, genau so hatte ich mir das auch vorgestellt. Schiene fest verschraubt mit dem Gestell, sodass hier nichts verrutschen kann.

Da wird der Markt dann aber wohl sehr überschaubar. Die meisten sind nur zum klemmen.
 

Christian81

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Habe mir bei Amazon damals ein Sägewerk für 90€ gekauft. Nutze wie SAW die 051 und eine 90er Schiene. Normale Kette kein Längsschnitt. Das Teil ist wie ein Traktor. Leider sind auch die alten 051 bei EK relativ teuer geworden, aber immer noch erschwinglich gegenüber einer 661 oder 881. Die sind aktuell kaum zu bekommen

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DZaech

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Ich nutze auch hie und da (hobbymässig) meinen Eigenbau, geht recht gut damit, ist aus irgendwelchen Resten schnell zusammengeschweisst. Bisher auch mit einer 044, jetzt hab ich noch eine 064 angeschafft. Ich habe damit in den letzten Jahren total 9 Stämme aufgesägt, alle ca. 2.5m lang, Dm so 500-600mm. Pro Schnitt dauerte das immer so 6-8min mit der 044. ich nutze eine normale 3/8 1.6mm Längsschnitkette, also keine extraschmale. Damit ginge es sicher schneller.

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Für einen grossen Nussbaum (85cm) hab ich dann mal noch eine 3120 geliehen und den damit gesägt. Das hat auch ordentlich Spass gemacht.

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Paulisch

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Ich hab grade mal ne Längsschnittkette gegoogelt. Sieht für mich aus wie ne herkömmliche Halbmeißel. Ich denke das man je nach Holzart mit dem Schnittwinkel etwas spielen kann. Ich werd mich auch mal ins Thema einlesen. Eventuell bekomme ich jetzt ne große Halle für meine Firma, da ist Platz zum Trocknen. Vllt aber eher n Blocksägewerk mal sehen.
Auf jeden Fall klasse was Ihr so zeigt
 

schrauber-at-work

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@Christian81 : Hast die Anschlagkrallen noch montiert? Brauchst ja im Mill nicht.

Im Fall kann man auch den TS 510 nehmen, teilweise ist sogar ne Ölpumpe verbaut. Ich habe noch eine weitere 051 (sogar mit Kettenbremse) in sehr (sehr) gutem Zustand (mal nen Schnapper bei Kleinanzeigen als defekt abgesahnt, Vergaser durchs Ultraschall, neue Membranen und schnurrt wie ne neue, hat kaum Betriebsstunden Zylindersatz sieht aus wie neu! :emoji_ghost:) und nen TS 510, war glaub mal bei THW/Feuerwehr oder sonstigem Katastrophenschutz (Ölpumpe verbaut) im Einsatz, zwar etwas versifft aber Satz auch Top.
Somit immer schneller Ersatz für den Antrieb falls mit dem eigentlichen mal was sein sollte.

Pro Schnitt dauerte das immer so 6-8min mit der 044

Mit meinem "Traktor" mit .404 Halbeissel (scharf!) komme ich in Ø60-65cm Eiche auf ~1,5 min/m.

hab ich dann mal noch eine 3120 geliehen und den damit gesägt. Das hat auch ordentlich Spass gemacht.
3120 ist halt DER Traktor schlechthin :emoji_grin:

An beiden Mill`s gebohrte Schiene :emoji_thumbsup:

Auch gut zum Sterbündel schneiden
full


Sieht für mich aus wie ne herkömmliche Halbmeißel. Ich denke das man je nach Holzart mit dem Schnittwinkel etwas spielen kann.

Richtig erkannt, der Winkel ist flacher. Ich korrigier die Standardkette bei jedem Feilen um 1-2 Grad, geht genauso.


Gruß SAW
 

fragnix

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Ich mag DZaech's Beitrag #15, weil man gut sieht, dass es kein High Tech Gerät für 800,- braucht, solange man Auflage-Sägen will. Eine Stunde lang in der Werkstatt Reste verarbeiten reicht aus. Wer's bequem mag bestellt um 100,- einen China Klon. Da müssen irgendwann Muttern und Schrauben ausgetauscht werden, aber wegen eines Mutternwechsels gebe ich doch nicht 700,- mehr aus...

@DZaech : Hätte ich Dein Mill, dann würde ich das Brett verbreitern, damit der Anschnitt nicht so verwackelt. Man sieht gut die Riefen auf Deinen Fotos.
P.S.: Ignore me, auf dem anderen Foto is ja ein breiteres Brett.

Wenn Auflage Mill, dann max 250,- ausgeben. Wenn einige wenige Bäume pro Jahr, dann einfach und günstig halten. Siehe #15...

Klemmen: haben wir nie ein Problem mit gehabt, und fast alle nutzen das. Wird also schlicht und einfach ausreichend sein. :emoji_wink:

Längschnitt: Winkelfrage, kann man sich hinfeilen. Wenn man eh keine andere Kette in der Schwertlänge hat (bei uns 105 cm), dann kann man die auch gleich als Längsschnitt kaufen. Passt beides. Wer nicht feilt hat eh kein Spass beim Millen.

051: Wir haben für uns bewusst eine Säge mit Antivibration genommen. Ob das beim Einsatz einer kleinen Winde immer noch notwendig ist, können wir nächste Woche berichten. Ohne Einsatz einer Winde empfehle ich AV. Geht auch ohne, bringt aber weniger Spass. Wir haben noch 088 usw. liegen, vielleicht sogar eine 051 ohne AV, ich meine mich erinnern zu können, muss mal in den Motorsägen-Messi-Raum nachschauen gehen. Die Probeeinsätze mit Contra Lightning und 08 war so wenig erfreulich, dass wir seitdem nur noch die 500i nutzen. Die ist nicht perfekt dafür, ist leicht überlastet, aber wir sägen ja auch nicht fünf Dutzend Bäume auf.

Kette: Wir nehmen die schmalste, um den Verschnitt zu minimieren. Viel Unterschied macht es nicht. Schmale Längsschnittkette erlaubt aber in der Tat eine etwas kleinere Säge. Und falls man für's Mill sowieso eine neue, lange Schiene samt Kette anschafft, dann kann man auch noch eben das Ritzel mit besorgen. Preislich macht das keinen grossen Unterschied mehr.

Zur Ausgangsfrage: Ich glaube dass es wenig Vergleiche zwischen China Klon und Marken-mobil-Sägewerk gibt, weil eines (egal welches) ausreicht, und wenig Leute sich ein zweites kaufen werden. Zudem ist das Kettensägen-Millen doch eher eine weniger häufige Randerscheinung. Jeden Tag 8 Stunden lang bringt das nämlich keinen Spass...
 

schrauber-at-work

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Mahlzeit,

Eine Stunde lang in der Werkstatt Reste verarbeiten reicht aus.
Nja, 1 Stunde halte ich schon für stark untertrieben, wenn Du dass in der Zeit hinbekommst Hut Ab.
Klemmen: haben wir nie ein Problem mit gehabt, und fast alle nutzen das.
Klar nutzen das fast alle, baut sich ja nicht jeder die Mill selbst. Zum Schiene warten und Kette wechseln finde ich es nicht prickelnd mit der Klemmung.
Wer nicht feilt hat eh kein Spass beim Millen.
Falsch, Keinen Spaß mit Kettensägen, auch außerhalb der Mill.
Wir haben für uns bewusst eine Säge mit Antivibration genommen.
Das hat mein Traktor bereits, man sollte halt drauf achten dass es eine 051 2. Generation ist (ist auch von der Lagerung der Kurbelwelle geschickter, die alten haben noch ein Rollenlager auf der Kupplungsseite was im Fall eines Schadens meist die Kurbelmelle unbrauchbar macht).
beim Einsatz einer kleinen Winde
Habe ich bisher nie vermisst, m.M.n. lässt sich der Schneidedruck manuell wesentlich besser kontrollieren. Wenn möglich schaue ich immer das ich "Hangabwärts" mille, wenn die Kette scharf ist zieht sich das Mill dann quasi von alleine ins Material, da ist nix mit drücken wie ein Ochse (bei scharfer Kette bleibt diese sonst so oder so stehen).

Gruß SAW
 

agnoeo

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Habe ich bisher nie vermisst, m.M.n. lässt sich der Schneidedruck manuell wesentlich besser kontrollieren. Wenn möglich schaue ich immer das ich "Hangabwärts" mille, wenn die Kette scharf ist zieht sich das Mill dann quasi von alleine ins Material, da ist nix mit drücken wie ein Ochse (bei scharfer Kette bleibt diese sonst so oder so stehen).

Ich will die Winde wiederum nicht missen, wenn man das schön aufgebockt bekommt mag das gehen, aber bodennah und mit einer schweren Säge danken Kopf und Rücken mir dafür. Hängt vermutlich auch etwas davon ab ob man Fichte oder Robinie aufsägt.

Gruß, David
 

DZaech

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Ich mag DZaech's Beitrag #15, weil man gut sieht, dass es kein High Tech Gerät für 800,- braucht, solange man Auflage-Sägen will. Eine Stunde lang in der Werkstatt Reste verarbeiten reicht aus. Wer's bequem mag bestellt um 100,- einen China Klon. Da müssen irgendwann Muttern und Schrauben ausgetauscht werden, aber wegen eines Mutternwechsels gebe ich doch nicht 700,- mehr aus...

@DZaech : Hätte ich Dein Mill, dann würde ich das Brett verbreitern, damit der Anschnitt nicht so verwackelt. Man sieht gut die Riefen auf Deinen Fotos.
P.S.: Ignore me, auf dem anderen Foto is ja ein breiteres Brett.

Wenn Auflage Mill, dann max 250,- ausgeben. Wenn einige wenige Bäume pro Jahr, dann einfach und günstig halten. Siehe #15...

Das mit der Stunde Aufwand kommt schon hin, viel länger hab ich nicht gebraucht. Ist aber technisch jetzt auch nicht soooo ausgereift mein Mill. War als Provisorium gedacht, nun hälts schon vier Jahre :emoji_grin: Deshalb auch die Dickenverstellung per Gabelschlüssel.

Kaufen würde ICH keines, dafür ist der Nutzen / Kostenersparnis beim Kettensägen-Millen einfach zu gering. Macht Spass und es ist schön wenn man das Holz nachher hat. Aber wenn das Kettensägen-Mill schon einen 1000er oder mehr kostet muss man sich schon fragen ob das noch sinnvoll ist. Dann lieber noch etwas sparen und gleich eine Blockband hinstellen. Damit kann man dann effektiv Geld sparen.
 

Paulisch

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Mahlzeit,


Nja, 1 Stunde halte ich schon für stark untertrieben, wenn Du dass in der Zeit hinbekommst Hut Ab.

Klar nutzen das fast alle, baut sich ja nicht jeder die Mill selbst. Zum Schiene warten und Kette wechseln finde ich es nicht prickelnd mit der Klemmung.

Falsch, Keinen Spaß mit Kettensägen, auch außerhalb der Mill.

Das hat mein Traktor bereits, man sollte halt drauf achten dass es eine 051 2. Generation ist (ist auch von der Lagerung der Kurbelwelle geschickter, die alten haben noch ein Rollenlager auf der Kupplungsseite was im Fall eines Schadens meist die Kurbelmelle unbrauchbar macht).

Habe ich bisher nie vermisst, m.M.n. lässt sich der Schneidedruck manuell wesentlich besser kontrollieren. Wenn möglich schaue ich immer das ich "Hangabwärts" mille, wenn die Kette scharf ist zieht sich das Mill dann quasi von alleine ins Material, da ist nix mit drücken wie ein Ochse (bei scharfer Kette bleibt diese sonst so oder so stehen).

Gruß SAW
Ach das ist auch Quatsch. Ich feile gar nicht mehr. Ich habe einfach ausreichend Ketten, und wenn die letzte drauf ist, werden alle nacheinander durch die Maschine gezogen.
 

Christian81

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@schrauber-at-work , da war die Schiene gerade neu. Hast aber recht kann runter die Kralle.

Bin ja ebenfalls im Motorsägen-Portal unterwegs, da hatte jemand das Mill von Amazon empfohlen. Behaupte mal das ich es nicht günstiger selber machen könnte. Es klappt sehr gut, zusätzlich hab ich noch ne Winde dran.
Ne Blockbandsäge wäre natürlich ein Traum, aber wie oft braucht man das und du musst deine Stämme alle nach Hause karren. Halte ich für nicht umsetzbar wenn man wie ich kein Traktor oder sonstiges zu Verfügung hat. Dann das Mill in den Wald, Dreck bleibt da und die einzelnen Bohlen nach Hause bringen. Für mich die beste Lösung.
I
 

schrauber-at-work

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Mahlzeit,
Ach das ist auch Quatsch. Ich feile gar nicht mehr. Ich habe einfach ausreichend Ketten, und wenn die letzte drauf ist, werden alle nacheinander durch die Maschine gezogen.
Kann man so machen, konnte mich bisher aber nie überzeugen. Ordentlich gefeilt ist einfach schärfer, länger Schnitthaltig und wesentlich weniger zerspantes Material.
Aber da scheiden sich die Geister.
Hab im Motorsägenportal meinen Ruf, was feilen angeht, weg. Da haben schon einige gestaunt die meinten sie hätten die am besten maschinell geschliffenen Ketten. Ich fnad Sie grottig, hab kurz gefeilt der Sägenbesitzer gestaunt...
Halte ich für nicht umsetzbar wenn man wie ich kein Traktor oder sonstiges zu Verfügung hat. Dann das Mill in den Wald, Dreck bleibt da und die einzelnen Bohlen nach Hause bringen. Für mich die beste Lösung.
Meine Rede, auch grade wenn man mit schweren Maschinen gar nicht hinkommt.

Gruß SAW
 
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