Martin T 73 BASIC Erfahrungen

Markus L

ww-birke
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Mmh, das verlinkte Kölle-Modell kannte ich so gar nicht, hatte auch nie die Gelegenheit, auf einer Kölle zu arbeiten. Was mich wundert: Vom Design, Konzept und den verwendeten Teilen sieht die so gar nicht, nach dem aus, was sonst zu der Zeit so bei Kölle gebaut wurde. Das angegebene Gewicht von 720kg find ich auch eher leicht, eine aktuelle Altendorf F45 wiegt 1170kg aufwärts, eine Martin fängt irgendwo bei 1600kg an. Eine "echte" Kölle wahrscheinlich noch mehr. Von daher drängt sich die Vermutung auf, dass das Modell ein Zukauf (Italien? Tschechien?) sein dürfte.
 

Kunstbohrer

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Ja, das, ist auf jeden Fall eine deutlich kleinere Maschine. Das sieht man auch bei der Schnitthöhe und der Schnittbreite.
Im Verhältnis wenn du dir mal den Anschlag und die übrige Konstruktion ansiehst ist von leicht allerdings auch keine Rede.

Es ist halt die kleine Schwester der Formatic. Diese wiegt etwas über 1t.

Aber ja, wenn du Gewicht ohne Ende willst, dann kommt man an Martin nicht vorbei. Selbst die super robust gebaute Schelling wiegt nur 1150kg.
Der Beton in der Martin bringt einfach Gewicht mit.

Was spricht gegen die WA80?
 

Holz-Christian

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Hier gibt’s noch eine „echte“ Kölle:
Gerade bei #Kleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?
https://www.kleinanzeigen.de/s-anze...buttons&utm_medium=social&utm_content=app_ios
Eine KFS 40 zu einem echt interessanten Preis.

Was spricht gegen die WA80?
Servus,
Das sind vergleichbare Labberkisten wie die Felder die er eh schon hat.
Ich hab schon mit einer gearbeitet, da kann man sich auch mit weichen Anschlägen, wackligen Ablängklappen usw rumärgern.
 

Kunstbohrer

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Die wa80 ist schwerer (ab1t) als die Kölle kfs 40 (950kg).
Die teilt sich auch einiges an Komponenten mit der F45.
Insbesondere die kritisierten Anschläge und der Auslegertisch sind Baugleich.

Größter Unterschied und Grund warum ich eine f 45 habe ist, das nur bei dieser Altendorf die Option mit 205mm Schnitthöhe gewählt werden kann. Das war auch der Hauptgrund warum ich mir eine Neumaschine kaufen musste. Diese Ausstattung gabs damals gebraucht quasi garnicht.
Heute ist die Option für mich nice to have, damals hatte ich viele Balken und Dämmung. Zähneknirschend musste ich daher eine Maschine mit Steuerung kaufen.
 

brubu

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Und 2 Nuten im Schiebetisch wie bei den alten Maschinen sind auch besser als nur noch eine oder gar keine. Da hat Altendorf auch abgebaut.
 

Kunstbohrer

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Z.B. Martin und Schelling haben auch nur eine Nut. Hat mich bisher auch nicht gestört.
So richtig abgebaut hat Altendorf eigentlich nicht. Das wirkt vielleicht so, weil z.b. die Wartungsklappen aus Kunststoff sind. Auch die Hpl Platte an der Front und Verlängerungen sowie Verbreiterung ist erst mal Gewöhnungsbedürftig. Beides finde ich im Nachhinein super. Da ich aber vorher auch schon eine ältere F45 hatte, kann ich sagen das weder der Schlitten, noch der Ausleger oder irgendwelche Anschläge schlechter geworden sind.

Was Technisch schon schwächer geworden ist die Tatsache, das die Wellenlager nun nicht mehr so weit auseinander liegen. D.h die Riemenscheibe zeigt zum Sägeblatt und nicht mehr zur Wartungstür. Das ist aber mittlerweile bei allen Maschinen so die es auch als 2x45 grad Variante gibt.
 

seemann-88

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Mit der WA80 war ich auch nicht so zufrieden, an der durfte ich auch schonmal arbeiten. Auch wenn es gleiche Komponente wie die F45 sein sollen, irgendwas ist da anders an der. Oder es ist nur der subjektive Eindruck.

Bis jetzt tendiere ich zu einer T72 oder T73: Ich habe es auch nicht eilig, die Felder tut ihren Dienst und ich mag sehr die Hochgeschwindigkeitsspindel für 8 oder 12 mm Schaftfräser und die Verstellnuter als Sägeblätter. Das hat glaube ich kein anderer Hersteller oder?
 

Martin45

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Auch die Hpl Platte an der Front und Verlängerungen sowie Verbreiterung ist erst mal Gewöhnungsbedürftig. Beides finde ich im Nachhinein super. Da ich aber vorher auch schon eine ältere F45 hatte, kann ich sagen das weder der Schlitten, noch der Ausleger oder irgendwelche Anschläge schlechter geworden sind.
Die akt. Altendorf HPL Verlängerungen finde ich keinesfalls vergleichbar mit den Verlängerungen z.B. der T72. Die sind viel labbeliger.
 

Kunstbohrer

ww-robinie
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Stimmt, die Verlängerung der t 72 ist weniger robust. Jedenfalls bekommt diese Dünnblechauflage schneller Dellen und Kratzer.
Bei Martins mit Werkzeugfach in der Verlängerung kommt es mit unter sogar dazu, dass dieses nicht mehr vernünftig schließt.
Letzteres ist aber eher der Fehlbehandlung der gesamten Maschine geschuldet gewesen.

Auf der Tischverlängerung der F45 sind wir schon zu zweit gestanden weil wir an der Decke was richten mussten. Labbrig ist da also garnichts.
Die Verbreiterung an der Marin ist natürlich besser, da diese diese oft einen Gusstisch über die gesamte Schnittbreite haben. Dafür kann man eine f45 in fast jede Werkstatt einbringen.

Andererseits ist die Aufgabe der Verlängerung ja nur das Werkstück vorm Kippen zu bewahren und das kann im Prinzip jedes Konstrukt.
Wnn man an der Kante die Spanplattenstreifen zerschlägt, oder gelegentlich ein Wagen hängen bleibt kommt es zu oben genannten Problemen.

Aber ja, grundsätzlich ist die t 72 robuster gebaut als die f 45. Andererseits ist auch die f45 für einige Tausend Stunden harten Einsatz gut genug.
Wenn du mit der wa80 schon absolut unzufrieden warst, würde ich von der f45 abstand nehmen. Auch die kleine Kölle ist dann nichts für dich.

Maschinen die dann noch in Frage kommen sind dann eigentlich nur die gezeigte T73 Basic oder die T72 ohne Steuerung.

Verstellnuter für die Säge gibt es bei vielen … das kann meine f 45 auch. HF Spindel für die Fräse gibt es auch bei allen namhaften Herstellern.

Hast du dir auch mal alternativ Gedanken über eine Striebig oder eine Irion oder als zwitter eine Fimal Concept gemacht? Je nach Aufgabenschwerpunkt ist das vlt auch eine deutlich Produktivere lösung mit der KF anstatt diese zu ersetzen. Den Platz muss man halt haben.
 

isso

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Man kann natürlich durch Kombination verschiedener Maschinen deutliche Vorteile haben.
Wir haben ja eine ältere T72 und haben da jahrelang alle Schnitte drauf gemacht.
Die ist immer noch gut und würde auch mit Spanplatte klarkommen. Wir haben aber den Vorreiter nicht in Nutzung und ausgebaut.

Durch Längsschnitt und Kappsäge würde inzwischen aber eine deutlich einfachere, bzw leichtere Maschine reichen. T60 oder wie die heißen oder halt ne F45.

Wenn ich aber eine Maschine für alles haben wollte, also Span,Massivholz und alles was immer mal so anfällt, wäre es garantiert wieder eine Martin.

Mich hält vom Wechsel ab, dass die einfach macht was sie soll und, wenn ich wechseln würde, müsste es schon die 20cm Schnitthöhe sein. Das würde gerade bei uns oft einiges einfacher machen.

Und Zack, würde ich eine funktionierende Säge gegen eine andere mit mehr Schnitthöhe tauschen. Gut, bisschen digital dürfte sie auch sein.

Fazit: andere Dinge sind wichtiger, aber bei Gelegenheit kann ich mir das vorstellen .
 

Kunstbohrer

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Kauf du eine Neue und verkaufe Seemann deine, dann sind alle zufrieden :emoji_sunglasses:

die T72 hat ja auch „nur“ 170mm Schnitthöhe. Aber ja, für Sonderschnitte, Dämmung usw. sind die gut 20cm schon immer mal wieder praktisch.
 

isso

ww-robinie
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Naja, das ist schon ein altes Schätzchen.
Nachdem ich ja ziemlich genau weiß was die schon so gemacht hat, möchte ich die lieber im unbekannten www veräußern.

Ich finde Patina ja toll, aber Kreissägen gibt es bestimmt bessere und besser gepflegte.:emoji_grin:

Erstmal muss mir ja so'n Ding vor die Füße fallen. Eindrücke des Gebrauchtmarktes sammele ich seit geraumer Zeit nur hier oder über direkte Kontakte.
 

seemann-88

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Hat Martin denn regulär einen Aufnahmeflansch für Verstellnutfräser an stelle eines Sägeblattes?

Könnte man einen Paralellogrammtisch nicht nachrüsten bei einer t73?

Der Seemann
 

Kunstbohrer

ww-robinie
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Ersteres kann ich dir nicht beantworten. Unsere T72 konnte das. Einteilige 8,3er Nutsägen für Rückwände gehen aber bei fast allen größeren Maschinen ohne irgendwelche umbauten.

Zweiteres lässt sich mit einem Martin Mitrex ganz gut Kompensieren. So wichtig war er mir dann auch nicht das ich ihn hätte extra bezahlen wollen. Bei einer Gebrauchtmaschine würde ich halt schauen ober er einen hat und das ein wenig in die Entscheidung einfließen lassen (insbesondere wenn man zw. zwei Angeboten schwankt).
 
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