Malerleistungen von einem Fachbetrieb - Bitte um Beurteilung

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predatorklein

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Moin

Frag bei der örtlich zuständigen Malerinnung nach einem Schlichter / Gutachter.... der dann der Firma bescheid sagt, was besser für Euch beide wäre.
Der kommt erst mal vorbei und kuckt die Sache an .
Und vorher nach den Kosten fragen , der kommt auch nicht für lau :emoji_wink:

Zu der Preisfrage: 464€ inkl. Steuer, Arbeitsaufwand waren ca. 8 Stunden. Abgemacht war das als Festpreis.
Mwst. weg , Farbe weg , was bleibt dann als Stundenpreis ?
Mag sich jetzt hart anhören , da hab ich schon anderes Lehrgeld bezahlt .

Komplette Neunstallation Gas / Wasser mit Therme , 30.000 € .
Verandschlagt wurden 4 Wochen für die Arbeit , ich hab den Jungs 8 Wochen gegeben .
Gedauert hat es 6 Monate .

Tja , den 4 G/W Jungs kam ein Altenheim dazuwischen mit 500 Heizkörpern .

Und da wollten die noch frech 120 Extrastunden abrechnen :emoji_stuck_out_tongue_winking_eye::emoji_cry::emoji_rage:

Für die Jungs hab ich in den letzten 10 Jahren einige Negativwerbung gemacht .

Vor ca 5 Jahren haben die mal in unserer Schreinerei angerufen und gefragt , ob wir für sie was machen würden .
Darüber lachen in der Zwischenzeit eine Menge Kollegen .
Die Geschichte erzählen wir nämlich wirklich jedem , egal ob er es hören will oder nicht :emoji_grin:

Gruß
 

Lavazza84

ww-fichte
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Warum hast du dann nicht den Maler den du erst hattest die Fenster streichen lassen wenn er das so gut hinbekommen hat?
Das hat letztes Jahr der EX-Freund meiner Schwiegermutter gestrichen. Deshalb mussten wir auf einen anderen Maler ausweichen.

Ich habe mit der Handwerkskammer telefoniert (danke für den Hinweis), sie rieten mir einen anderen Fachbetrieb zu konsultieren, der sich das einmal ansieht und wenn der Fall berechtigt ist zu reklamieren, dann entweder Anwalt oder selbst erstmal schriftlich versuchen (was ich auch machen werde).

Ich habe den Fall auch gerade einem anderen Malerbetrieb geschildet, sehr sympathisch, anders als der "Heini". Ich werde berichten, vielleicht kommt der Mann auch schon heute oder Morgen vorbei, um sich das mal anzusehen.

Der Typ, der gestrichen hat, war lt. Aussage vom Chef, als er mit meinem Mann sprach, ein Azubi, als er mit mir sprach, handelte es sich dann plötzlich um einen Gesellen.

h bin kein Fachmann, aber für mich sieht das auch sch...lecht aus. Wenn das wegen der Witterung nicht besser geht dann würde ich von einem Fachmann erwarten dass er mir das vorher sagt, und dass andere Lösungen dann eventuell teurer werden wie z.B. mit Folie verhängen oder was weiß ich. Aber ich denke auch dass der Gang zur Innung der beste ist um das in einer Schlichtung zu klären.
Da hast du Recht, das hat er nicht getan!!!
Der Titel "Heini" sagt einiges über deine Einstellung ihm gegenüber - das macht es für ihn wahrscheinlich auch nicht leicht auf deine Wünsche einzugehen - so wie man in den Wald schreit...
Ja klar, ist doch berechtigt, so wie der mit mir als Kunden umgeht.
 

Lavazza84

ww-fichte
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Mwst. weg , Farbe weg , was bleibt dann als Stundenpreis ?
Mag sich jetzt hart anhören , da hab ich schon anderes Lehrgeld bezahlt .
Die Farbe (kleiner Pott) kostet um die 23 EUR, dann etwas Spachtelmasse, bleiben wir mal bei 350 € als verbleibenden Betrag, die waren knapp 8 Stunden dran, macht um die 47 € netto als Stundenlohn. Finde ich gar nicht mal so wenig.
 

benben

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Egal wer mit wem wie umgeht, ich versuche immer respektvoll mit jmd. umzugehen. Das bedeutet auch wenn ich mit dritten über ihn rede. Das spürt jeder, dementsprechend früh oder spät gibt es Konter. ICh will da auch nichts bewerten, sowas geht über ein paar Bilder ohne Angebots/Rechnungstext eh nicht.
Ich weiss aber, dass mir persönlich, meine Haltung ggü. Menschen vorher recht deutlich sagt ob ich mit meinem Anliegen Erfolgsaussichten habe oder nicht. Diese Haltung kann man beeinflussen, mir geht es damit deutlich besser und ich muss mich weniger ärgern. Was dann zwangsläufig wieder zu einer anderen Haltung führt.
Natürlich liebe ich nicht alle Menschen und habe auch nicht nur gute Freunde.

Das kann mir hier ganz gut aus beiden Perspektiven beobachten :emoji_wink:

Gruss
Ben
 

Lavazza84

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Hallo Ben,

da magst du Recht haben, aber wie du schon sagst "wie es in den Wald hineinruft...". Der Azubi-Geselle hat bei uns noch mehr gestrichen, den Handlauf im Flur. Der ist ebenfalls total ribbelig beim drüber streichen und zerkratzt vom Schleifen. Das war vorher ALLES GLATT.
Der Inhaber hat mir BESTÄTIGT, dass diese Arbeit nicht gut war und wollte sie selbst neu streichen.

Derselbe Typ hat oben die Holzfassade gestrichen. Gleiches Niveau ! ! !
 

PurplePony

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Sollten noch Zahlungen ausstehen würde ich diese bei berechtigtem Grund bis zur Klärung zurückhalten.
Meiner Erfahrung nach fehlt sonst häufig die Motivation zum nachbessern.
 

benben

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Ich habe ja auch regelmäßig fremde Handwerker zu betreuen. Wenn ich mit Ergebnissen oder der Arbeit aus irgendwelchen Gründen nicht zufrieden bin, dann wird abgebrochen bis das geklärt ist. Keinesfalls wird weiter gearbeitet, hinterher ist das immer mehr Stress als vorher.

Gruss
Ben
 

Lavazza84

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Sollten noch Zahlungen ausstehen würde ich diese bei berechtigtem Grund bis zur Klärung zurückhalten.
Meiner Erfahrung nach fehlt sonst häufig die Motivation zum nachbessern.
So dumm-blöd wie wir waren, haben wir alles direkt bezahlt. Aber trotzdem besteht ja 2 Jahre Gewährleistung.
 
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predatorklein

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Moin

Sollten noch Zahlungen ausstehen würde ich diese bei berechtigtem Grund bis zur Klärung zurückhalten.
Und wer entscheidet , ob die Reklamation berechtigt ist oder nicht :emoji_thinking:

Der Kunde ?
Der Maler ?
Der Malerkollege , den man lt. Aussage der HWK holen soll ?

Gar nicht so einfach :emoji_wink:

Wobei ich in 30 Jahren noch nie davon gehört habe , dass die HWK empfiehlt , einen Maler zu holen , der die Arbeit eines anderen Malers bewertet , mit dem man nicht zufrieden ist .

Zumal dessen Urteil , egal wie es ausfällt , vor Gericht keinerlei Gewicht haben dürfte .
Und " für lau " wird der auch nicht vorbeikucken .

Gruß
 

pedder

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Wenn man nicht zufrieden ist das Geld erstmal nicht auszuzahlen, halte ich für unproblematisch.
 
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bello

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Wenn man nicht zufrieden ist das Geld erstmal nicht auszuzahlen, halte ich für unproblematisch.
Und dann produzieren irgendwann beide Seiten Kosten, die in keinem Verhältnis mehr zu den läppischen Kosten dieser Lackierung stehen.

Wir haben auch schon einmal in einem Streit mit einem Maler einen Gutachter der HwK beauftragt und das war gut so.
Das eine HwK empfiehlt einen anderen Maler zur Begutachtung heran zu ziehen, halte ich für Quatsch.

Und auch wir haben zwei solcher Nachbarn, bei denen die Handwerker nur einmal kommen. Mittlerweile sieht man an den Kennzeichen, dass die Maler aus größeren Entfernungen anreisen, mal diesseits des Rheins, mal jenseits.
Und ich rufe gleich den Heizungsmonteur an, der seit vierzig Jahren kommt.
 

KalterBach

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Wenn man nicht zufrieden ist das Geld erstmal nicht auszuzahlen, halte ich für unproblematisch.
Dann ist der Ärger vorprogrammiert. Leistung erbracht heißt Anrecht auf Bezahlung. Mangelmuss festgestellt werden und dann hat der Unternehmer die Chance nachzubessern. Wenn dann eine Verschlimmbesserung eintritt wird es mühsam.

Habe lange und interessante Gespräche mit Anwalt und Unternehmer gehabt. Kosten hast lange erst mal nur Du als Kunde. Und Anwaltskostengeltend zu machen, dazu braucht es ein Urteil.
 

PurplePony

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Sicher alles richtig.
Nochmal: bei Mängeln auf keinen Fall zahlen.
Neben der beschriebenen Theorie gilt am Ende nur das Gesetz des faktischen.
Hast du das Geld noch, hat auch die Gegenseite ein Interesse an Klärung.
Ist das Geld weg, kannst du einen Haken an den Fall machen.

Der zeitliche und in Geld gemessene Aufwand lohnt sich bei kleinen privaten Bauvorhaben oft nicht. Abgeshen von der für viele Menschen seelischen Belastung.
 
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raziausdud

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Nochmal schleifen, dann nochmal streichen - würde ich vom Maler erwarten. Bei Streit ist oft ein Treffen in der Mitte hilfreich. Also eventuell könnte man die Mehrkosten teilen. Dann haben beide Parteien sozusagen Lehrgeld bezahlt. Sonst freuen sich nur die Anwälte.

Ich habe schon viel selbst gepinselt, meist draußen. Staub oder ähnliches hat nur kurze Zeit eine Chance auf der Oberfläche, die härtet/trocknet ja zuerst aus. So ein schlechtes Ergebnis hab ich selbst als Laie noch nie gehabt, es sein denn der Untergrund war nicht geschliffen und/oder nicht gereinigt.

Ich hab es nirgends gefunden: War das 1 Fenster? Ganz oben steht Holzfensterfassade ...

Rainer
 

pedder

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Also auch Dein Vorschlag zahlen und lieb bitte bitte machen, dass die Arbeit nochmal ordentlich erledigt wird. Und wenn nicht?
Natürlich muss man dann auch die Abnahme verweigern, bzw. Mängel rügen und den ganzen Rattenschwanz.
 

KalterBach

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Also auch Dein Vorschlag zahlen und lieb bitte bitte machen, dass die Arbeit nochmal ordentlich erledigt wird. Und wenn nicht?
Natürlich muss man dann auch die Abnahme verweigern, bzw. Mängel rügen und den ganzen Rattenschwanz.
Ja, so ist es leider.

Du zahlst nicht, bekommst eine Zahlungsaufforderung, nachher ist die Rechtslage eindeutig. Ich höre jetzt lieber schnell auf zu schreiben, denn sonst kommen noch Erinnerungen hoch... Als Häuslebauer hast Du dann abends regelmäßig Gewaltfantasien wenn Du die Gedanken schweifen lässt. Zum Glück habe ich meinen "Frieden" damit gemacht - die restlichen 10 Prozent sind halt weg.
 

bello

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Was ist Dein Vorschlag? Erstmal zahlen?
Abwägen. Es bringt doch nichts, bei 450 €, das Prozessrisiko einzugehen. Ist die gesamte Summe offen, dann kann man doch vielleicht mindern und schauen, was passiert.

Unter Abwägen verstehe ich aber auch, wo die vermurkste oder nicht so tolle Arbeit ist. Sehe ich sie jeden Tag zehnmal an der Haustür ist das wohl tragischer als wenn ich die entsprechenden Fenster seltener sehe. Und manches guckt sich auch weg :emoji_grin:
 

Lavazza84

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Ich bin gerade nochmal hochgegangen und habe ein paar weitere Fotos geschossen. Sind noch mehr Stellen aufgefallen. An der Balkontüre z. B. ist eine Stelle wie abgeplatzt (letztes Foto). An anderen Stellen ist das Holz extrem "pickelig" (erstes Foto), wirkt wie nicht sauber gemacht nach dem Schleifen. Dann sind auch "Nasen" zu sehen (Foto 3).

Es handelt sich nicht nur um ein Fenster, sondern um eine komplette Glasfront (siehe Foto).

Die Rechnung wurde ja schon bezahlt, es stellt sich (leider) nicht mehr die Frage mit Geld zurück behalten. Ich habe der Handwerkskammer gesagt, dass ich nicht beurteilen kann, inwieweit diese mir (!) aufgefallenen Mängel in den Toleranzbereich fallen. Daraufhin meinte sie, ich könnte eine 2. Meinung durch einen anderen Fachbetrieb einholen. Sie meinte noch, dass die Handwerkskammer im Falle eines Streits den Handwerker vertritt und nicht den Kunden.

Auf Bild 6 seht ihr die Risse, die zugespachtelt wurden. Diese gingen schon sehr weit auseinander, aber scheinbar löst sich das jetzt wieder, an zwei Stellen habe ich jeweils ein Loch entdeckt. Richtig glatt sind diese zugespachtelten Risse auch nicht, Einkerbungen.

Ich hab es nirgends gefunden: War das 1 Fenster? Ganz oben steht Holzfensterfassade ...
Das sind mehrere Glaselemente bis zum Giebel nach oben (siehe Foto 5 bzw. Foto 4) mit jeweiligen Holzumrandungen.
 

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Lavazza84

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Und dann produzieren irgendwann beide Seiten Kosten, die in keinem Verhältnis mehr zu den läppischen Kosten dieser Lackierung stehen.

Wir haben auch schon einmal in einem Streit mit einem Maler einen Gutachter der HwK beauftragt und das war gut so.
Das eine HwK empfiehlt einen anderen Maler zur Begutachtung heran zu ziehen, halte ich für Quatsch.

Und auch wir haben zwei solcher Nachbarn, bei denen die Handwerker nur einmal kommen. Mittlerweile sieht man an den Kennzeichen, dass die Maler aus größeren Entfernungen anreisen, mal diesseits des Rheins, mal jenseits.
Und ich rufe gleich den Heizungsmonteur an, der seit vierzig Jahren kommt.
Das tut m. E. überhaupt nichts zur Sache, es geht hier nicht darum meine Person mit deinen Nachbarn zu vergleichen, sondern lediglich um objektive Beurteilung. Schön, dass der Monteur seit 40 Jahren zu dir kommt. Wir haben auch unsere "Stamm" Leute (Wartung Hebepumpe, Heizungsanlage, Elektriker). Die kommen auch weiterhin. Soll ich mir denn als Kunde alles gefallen lassen, jeglichen Pfusch? Das schlussfolgere ich aus deiner Aussage.
 

treeworx

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Ich finde die Arbeit angemessen. Immerhin ist es 40 Jahre altes Holz und wenn ich mir ansehe wie breit die gespachtelten Risse sind hat es davor wahrscheinlich ziemlich wild ausgesehen. Nur meine Meinung.
 

pedder

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Wenn ich mir das Element ansehe, finde ich 8 h sportlich. Ich selber könnte das in der Zeit nicht. Also nicht mit ordenlicher Vorbereitung, die offensichtlich nötig gewesen wäre.

Der Maler offenbar aber auch nicht. Bei sowas ist es wichtig, voher den Erwartungshorizont und die Preisvorstellung abzugleichen.

Abwägen. Es bringt doch nichts, bei 450 €, das Prozessrisiko einzugehen.
Das passive Prozessrisiko geht doch gegen Null bei sowas.
Wer nimmt schon € 300 in die Hand, um € 450 einzuklagen?
Wenn man anständig gerügt hat.
Aber das versteht sich schon von selbst, oder?
Dass man dem Handwerker mitteilt, das man nicht zufrieden ist?

Deswegen ja nicht zahlen bis der vereinbarte Zustand erreicht ist, dann hat der Gegner das Prozessrisiko.
 

Christian81

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Man sieht ja auch deutlich noch die Hobelspuren im Holz, die sind ja schon seid 40 Jahren da. Das sowas nicht neu aussieht sollte man einem Kunden auch immer vorher mit auf den Weg geben. Denke da war die Erwartung größer als das Ergebnis.
Der Preis ist mehr als fair und 8 Stunden ist schon wirklich sportlich.
Ich würde auf jeden Fall noch mal ein Gespräch mit dem Maler suchen bevor ich mich um einen Anwalt kümmere. Aber sowas scheint heutzutage ja normal zu sein. Schade....
 

Pringles87

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Meiner Meinung nach hat die Erstellerin doch alles richtig gemacht. Sie hat zuerst mit dem ausführenden Betrieb gesprochen, nur sieht der einen Fehler nicht ein. Dann hat sie sich hier Rat geholt und dann bei der HWK. Als Laie und Kunde verstehe ich auch manche Beiträge(neben den vielen konstruktiven Beiträgen) hier nicht wirklich. Wenn ich als Kunde eine Leistung kaufe, dann möchte ich, dass diese so ausgeführt ist wie besprochen. Wenn hinterher ein Ergebnis nicht passt, kann doch der Betrieb keine Antworten bringen wie: "Es hat ja auch nur den und den Betrag gekostet" oder "machen Sie das doch erst mal selber wenn es Ihnen nicht passt". Der Betrieb bietet ja vorher eine Leistung für eben diesen Preis an. Wenn das nicht zu realisieren ist, dann muss eben ein höherer Preis ausgemacht werden.
Manch einer hier verfällt bei solchen Fragen/Beiträgen leider sofort in die "Handwerkerabwehrhaltung", obwohl es wie in jedem Berufsstand das ganze Spektrum bei den Kollegen gibt, nämlich von perfekt bis völlig unqualifiziert.
Mir als Laie würde das hier gezeigte Ergebnis auch nicht sonderlich gefallen, außer es wurde vorher entsprechend kommuniziert, dass das Ergebnis bei so alten Fenstern oder großen Rissen halt schlechter ausfallen kann.
 

benben

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Deensen
Der Haken ist doch, es weiss doch weder jemand was abgesprochen (eh schlecht), angeboten oder abgerechnet wurde. Wenn jemand zahlt, ist das erstmal ein Einverständnis zum Geschäft. Jedenfalls so rein vom Gefühl her. Welcher Lack da drauf gehört weiss ich auch nicht.

Nichts gegen den TE, aber wenn ich nur eine Seite höre, kann ich mir kein Urteil erlauben. Wir machen eigentlich nie irgendwas ohne Auftragsbestätigung, die ist dann Basisi für alles weitere. Allerdings haben wir auch seltener so kleine Aufträge.

Gruss
Ben
 
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