Leimholz selber herstellen

G-Ride

ww-pappel
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Ich will über den Winter einen Kickertisch selber tischlern.
Dazu will ich (natürlich nicht notwendigerweise, ich brauche also keine Alternativmaterial-Vorschläge) einen Teil des verwandten Leimholzes selbst herstellen.
Das Holz muss wahrscheinlich keine allzugroßen Kräfte Aushalten, deswegen brauche ich auch keine super-professionellen Tips.
Aber ich würde gerne Wissen,
>ob ich den standard Ponal-Leim vom Baumarkt nutzen kann,
>wie fein die Holzoberfläche sein sollte(reicht der Zuschnitt mit eigener Kreissäge?),
>was bei der Maserung zu beachten ist,
und was euch sonst noch so zu dem Thema einfällt.

Vielen Dank im Vorraus!
 

carsten

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Hallo

ja normaler Weißleim z.B. Ponal reicht da aus du solltest dafür nur nicht die Expressvariante nehmen, da zieht der Leim sonst schon an während du noch andere Teile angibst.
Es gibt tatsächlich Kollegen die nur zuschneiden und nicht per Hobeln eine Kante anfügen. Ich bin da konservativer Traditionalist. Seit Jahrhunderten lernen die Schreiner nicht umsonst Hobeln. Die Maserung also der Blick aufs Brett ist weniger wichtig. Entscheidend ist die Ansicht vor Kopf auf Hirn. Da zählt beim Verleimen die alte Regel Kern an Kern, Splint an Splint.
 

500/1

ww-esche
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Hallo,

der Weißleim sollte reichen. Der Sägeschnitt sollte schon genau sein.
Also wenn man die Teile lose zusammenlegt sollte da keine großen Fugen sein. Und die Schnittfläche sollte sauber und ohne größere Sägespuren sein. Um das zu erreichen braucht man schon eine gute Säge. Moderne Vielblattsägen können verleimfähige Schnitte erzeugen. Ich glaube aber nicht, dass so eine Säge vorhanden ist. Also ich würde auf alle Fälle hobeln.
Bei der Regel Kern an Kern und Splint an Splint fehlt der zweite Satz.
Dieser lautet Rechte Seite an Linke Seite, usw.
Die Rechte Seite ist die dem Kern, also der Markröhre zugewandte Seite eines Brettes.
Die Spielfläche selbst soll aber nicht aus diesem selbstverleimten Holz hergestellt werden, oder?
Hier würde ich zumindest etwas verzugarmes nehmen. Sonst machts keinen Spaß.
Eine Spanplatte sollte reichen. Wenns perfekt werden soll würde ich die Verwendung einer Glasplatte vorziehen. Die Linien sind dann auch noch durch das Glas geschützt.
 

derdad

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.
Bei der Regel Kern an Kern und Splint an Splint fehlt der zweite Satz.
Dieser lautet Rechte Seite an Linke Seite, usw.
Die Rechte Seite ist die dem Kern, also der Markröhre zugewandte Seite eines Brettes.

Und das ist weit wichtiger wie Kern an Kern und Splint an Splint.
Denn Kern/Splint ist wegen der versch Stärkenänderungen.
Linke/rechte Seite gleicht aber das Werfen aus.
Aber auch in sogenannten Fachbüchern wird oft dieser einseitige Blödsinn verzapft.

gerhard
 

G-Ride

ww-pappel
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Hi Leute,
vielen Dank für eure guten Tips. Ich wollte zum Üben erstmal kleine Ahornstücke aus eigenem Garten zu einem Küchenbrett verabeiten. Dabei habe ich leider mit der Fingerkuppe meines linken Zeigefingers das Sägeblatt leicht berührt. Ist zwar nochmal gut gegangen und die Wunde ist kaum mehr als Stecknadelkopf groß aber bis das verheilt ist liegt der Kicker erstmal auf Eis :emoji_frowning2:.
@500/1: Ich werde übrigends kein Leimholz als Spielfläche nehmen, sondern eine fertig bemahlte und versiegelte Spielfläche kaufen.

schönen Dank nochmal und Finger weg vom Sägeblatt!:emoji_wink:
 
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