Löcher fertigen ohne Löcher zu machen

HolzistkeinBlech

ww-kastanie
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Wie bekommt man in ein Holzbrett schöne kreisrunde "Löcher" so ähnlich wie auf dem Bild gezeigt?
Es sollen danach die Kaffeeutensilien darauf kommen...
 

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Helibob

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Es sollen danach die Kaffeeutensilien darauf kommen
Für den Zweck würde ich bei dem Innenkreis einen Versuch machen mit großzüger 45° oder gar komplett 45° - lässt sich leichter reinigen, robuster und das Geschirr positioniert sich besser. Meine Wahl wäre CNC - Hobby-Liga wäre dafür schon geeignet - Oberfräse mit Kopierhülse und Schablone würde auch gehen - mit anderer Kante jedoch anspruchsvoller und Zeitaufwendiger.
Was wäre den die angedachte Stückzahl?

Edit: Händisch mit Stemmeisen wäre auch denkbar - dann darf das ruhig etwas ungleich-mäßig - muss man aber mMn auch die Brett-Kante passend zum Stil machen, bzw. muss dann auch in die Lokalität dann reinpassen.

Gruß Matze
 
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Helferlein

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Hallo,

Mit einem Kreisschneider und einem Grundhobel vielleicht? Obwohl ich nicht weiß, ob da dann nicht auch ein Zentrierungsloch wäre.
Oder aus mehreren Platten verleimen. Dann kann man mit der Stichsäge abeiten.
Letzteres hatte ich übrigens bei den Bildern zuerst vermutet!
 

HolzistkeinBlech

ww-kastanie
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Hallo,

Mit einem Kreisschneider und einem Grundhobel vielleicht? Obwohl ich nicht weiß, ob da dann nicht auch ein Zentrierungsloch wäre.
Oder aus mehreren Platten verleimen. Dann kann man mit der Stichsäge abeiten.
Letzteres hatte ich übrigens bei den Bildern zuerst vermutet!
Genau das gleiche dachte ich auch als ich heute von meiner Frau das Bild bekam mit der Frage ob ich wohl auch sowas machen könnte.
:emoji_v: :emoji_spy:
 

wirdelprumpft

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es gibt auch verstellbare Forstnerbohrer z.b. hier
Ansonsten währe ne Sharper Orgin wohl ne möglichkeit.
Billiges Dosenbohrerset / Kreisschneider für Schablonen+Fraser mit Anlaufring oben

Aber wenn man ne DXF erstellen kann dürfte das bei einem Schreiner mit CNC nicht all zu teuer sein.
Da kostet Werkzeug vermutlich ähnlich.

Bambus ist ein Gras und ist in der Bearbeitung nicht so ganz toll, evtl. Hartholz nehmen.
 
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Pyrox

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Wie andere schon geschrieben haben lässt sich das einwandfrei mit der oberfräse machen - sogar mit ansprechendem Randprofil. In meinem Fall an einer 3d gedruckten Schablone mit wechseleinsatz, aber wäre auch einfach gewesen ein mit entsprechendem Maß per lochsäge etc. gebohrtes Brettchen als Vorlage zu nehmen.
gefräst wurde mit Halbrundfräser und Kopierhülse in Sapeli. Leichte Versätze in der Fläche sind schnell mit rutscher rausgeschliffen.
 

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HolzistkeinBlech

ww-kastanie
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Ich war doch erst beim Augenarzt, aber das sieht nicht nur gut aus - es kommt auf den Blick an -
sind da Vertiefungen oder wölbt sich das nach Oben?
Herrschaftszeiten - was für eine Technik
 

Pyrox

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Ich war doch erst beim Augenarzt, aber das sieht nicht nur gut aus - es kommt auf den Blick an -
Danke für die Blumen, ich verspreche es sind Vertiefungen :emoji_grin:. Wenn nur diese verfluchte Muschelung nicht wäre, würde man es klar erkennen :emoji_innocent:
Zweck des Bretts ist übrigens lustigerweise der gleiche wie bei dir, lecker Kaffee und Tee.
Daher auch meine Empfehlung zur gedruckten Schablone, damit lässt sich sehr exakt der nötige Durchmesser für die tatsächlich zu stellenden Gefäße herstellen.
 

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inselino

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Das ist mal wieder wie gemacht für 3D gedruckte Schablonen. Alternativ würde ich auch mit einem Kreisschneider eine Schablone machen, die aufs Brett spannen und mit Oberfräse und Kopierhülse arbeiten, das ist eigentlich recht simpel und einigermaßen schnell gemacht.
irgendwo gibt es einen Thread von mir, da mache ich mit der gleichen Technik (Schablone + Oberfräse mit Kopierhülse bzw. Anlaufring) ein Hangboard vom Klettern, auch das ging eigentlich sehr gut.
 
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Bis 90mm hätte ich da.

Forstnerbohrer bis 130 mm gibt es auch,
die Idee ist gut aber leider auch Teuer wenn man
das Teil kaum braucht
Was es nicht alles gibt. Hab grad mal nachgeschaut und gibt es für teils sehr wenig Geld. Die SPitze in der Mitte fällt immer noch unangenehm auf. Ich würde einen Fräszirkel an der Oberfräse empfehlen für die Außenbegrenzung und dann freihand die Mitte ausfräsen. Dürfte am günstigsten sein. Und wenn man noch keine OF hat ein willkommener Grund ein sehr universelles Werkzeug zu kaufen. Ich hab wegen einer einmaligen Anwendung noch einen 38mm Forstnerbohrer rumliegen. Wäre auch schlauer gewesen das zu fräsen.
 

neugieriger

ww-buche
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Falls es ein Dosenbohrer leisten soll:

1. Mit dem Dosenbohrer ein Loch in ein Opferbrett durchbohren.
2. Dieses Brett mit Zwingen auf der Platte befestigen.
3. Vom Dosenbohrer den Bohrer im Zentrum rausmachen.
4. Dosenbohrer in die Ständerbohrmaschine spannen.
5. Platte mit Brett drauf, etwas ausrichten und der Dosenbohrer bohrt genau wo er soll.
Vorher noch Tiefe einstellen.
Den Rest mit Grundhobel oder Stemmeisen.
 
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