Lärchenholz eingraben

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von 123joschau, 30. Juni 2010.

  1. 123joschau

    123joschau ww-pappel

    Beiträge:
    1
    Ort:
    Linz
    Hallo!
    Bei uns wird eine Lärmschutzwand in Eigenkonstruktion einer Fa. aufgestellt. Sieht so aus: rd. 15-20cmx15.20cm starke Kanter werden in in einen ausgebaggerten Schacht (Tiefe rd. 1,5-2m) gestellt ausgerichtet und mit gebrochenem Gesteinsmaterial (Korngröße 0-64mm) verdichtet. Die einzelen Baumstämme (gesägte Kanter) werden miteinander verschraubt.

    Jetzt habe ich bedenken hinsichtlich der Haltbarkeit der Konstruktion. Die Lärchenholzstämme haben fallweise auch dunkle Stellen.

    Wird uns die Konstruktion abfaulen? Ist auch in Hinblick auf das geplante Carport interessant, da die beschriebene Wand gleichzeitig die Rückwand der Carports sein soll.

    Kann so eine Konstruktion 20-25Jahre ohne Probleme bestehen. Bzw. hält so eine Wand die statischen Anforderungen wie Windlasten über den gesamten Zeitraum stand oder entsteht beim Übergangvon Luft zu Erdreich eine Sollbruchstelle?

    Vielleicht haben die erfahren Holzbauer ja Erfahrungen dazu und ein zwei Minuten Zeit mir kurz eine Info zu geben. Habe nämlich am Freitag ein Gespräch mit der ausührenden Fa. und würde gern die richtigen Fragen stellen.

    Danke schon im voraus. Wünsch euch noch einen schönen Tag.

    LG Josef
     
  2. holzwurm_ecki

    holzwurm_ecki ww-fichte

    Beiträge:
    20
    Ort:
    Egenhausen
    Würde von der beschriebenen Konstruktion dringend abraten, da Lärche zwar ein resistentes Holz ist, aber zum Eingraben ungeeignet ist. Ich bin sicher, dass die Konstruktion KEINE 20 Jahre hält. Vorschlagen kann ich hier Robinie/ Akazie. Dies ist die dauerhafteste europäische Holzart und auch für das Eingraben geeignet. Daran werdet ihr Freude haben...an Lärche nicht!
     
  3. sachsejong

    sachsejong ww-esche

    Beiträge:
    462
    Ort:
    Fulda, Mosa
    Holz eingraben

    ist und bleibt Schrott. Das Holz wird irgendwann faulen und wegbrechen.
    Wenn Du nur ein Provisorium basteln willst, das sowieso dann wegrotten kann, dann ist das OK, aber ich würde das nicht so machen. Bau ein Betonfundament mit Balkenschuhen, únd dann los.
    Alles andere ist und bleibt nichts Vernünftiges.


    Gruß

    Holger
     
  4. Raumteil

    Raumteil ww-birnbaum

    Beiträge:
    245
    "Sauber" ist das mit dem Eingraben sicherlich nicht.

    Auf der anderen Seite, gibt's überhaupt Balkenschuhe für ganze Baumstämme?

    Und noch viel wichtiger: Wenn es ein Lärmschutz sein soll, muss es unten vermutlich "dicht" mit dem Boden verbunden sein. Bei klassischen Balkenschuh-Zäunen macht der Schall sonst unten durch.

    Wenn's wirklich dauerhaft sein soll (wobei es bestimmt auch etwas dauert, bis die dicken Stämme durch sind) würde ich entweder ..

    - ein anderes Holz verwenden
    - Stein-/Betonmauer z.B. mit Sichtlattung
     
Die Seite wird geladen...
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden