Kreissäge Elektra Beckum PK 250

kallemann

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Hallo. Ich habe ein Problem mit meiner Säge. Nach dem ich auf ihr gesägt habe und sie nach dem ausschalten wieder angestellt habe, gab diese nur ein brummen von sich und das Sägeblatt lief kurz an. Dieses habe ich ein paar mal probiert mit keinem Ergebnis. Wenn ich das Blatt mit einem Stück Holz Schwung gegeben hatte, lief die Säge. Nach dem erneutem Einschalten, wieder nicht. Brauche da mal einen Tipp, da ich noch einiges zu Sägen habe. Danke im Voraus. Kalle
 

fahe

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...der TE hat noch nicht einmal verraten, ob es sich um die Wechsel- oder Drehstromvariante handelt... und trotzdem wird schon munter spekuliert. Bei der Drehstromvariante sucht man beides vergeblich. :emoji_joy:
 

Mitglied 120553

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Spekulieren finde ich prima :emoji_grin: . Macht ja der Hausarzt beim Betrachten des "Häufchen Elends" , das vor einem sitzt nicht anders . Gut , manchmal kauert der Patient auch in kurzen Hosen vor ihm . Da geht die Diagnose natürlich viel schneller und man braucht auch nicht zu spekulieren :emoji_innocent: .
Bis dahin werfe ich mal noch eine fehlende Phase bei der Drehstromvariante und den zu erwartenden Ersatzteilpreis bei der 230 V Version ins Rennen :emoji_thinking: .
 

kallemann

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Sorry. Habe ich vergessen. Es ist eine 220 Voltmaschine. Wenn man die Säge anstellt, kommt ein lautes Brummen und das Blatt versucht zudrehen. Wenn man es anschuppst, läuft es an. Gestern hatte ich es sogar, dass das Blatt kurz rückwärts gelaufen ist. Sofort abgestellt. Hier ein paar Bilder. Vielleicht hilft es. Ich bräuchte die Säge sehr dringend. Dank in die Runde. lg Kalle
 

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kallemann

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Vergessen. Wenn einer eine Werkstatt kennt in meiner Nähe (Neustadt am Rbge) wäre ich auch darüber sehr Dankbar. lg
 

fahe

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...das ist ein relativ deutliches Zeichen, dass der Betriebskondensator die Ursache ist.

Bspw. hier findest Du vernünftigen Ersatz.


PS: Auch bei ebay und Co. gibt es verwendbare Kondensatoren... aber auch jede Menge Sondermüll chinesischer Produktion.

Edit: https://www.ebay.de/itm/313776861522
 
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kallemann

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Halle fahe. Vielen Dank für die schnelle Info. Werde gleich einen Kondensator bestellen. Hoffe, dass dann das Schätzchen wieder läuft.
lg Kalle
 

Mitglied 120553

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...das ist ein relativ deutliches Zeichen, dass der Betriebskondensator die Ursache ist.

Bspw. hier findest Du vernünftigen Ersatz.


PS: Auch bei ebay und Co. gibt es verwendbare Kondensatoren... aber auch jede Menge Sondermüll chinesischer Produktion.

Edit: https://www.ebay.de/itm/313776861522

Hier in #6 hatte ich schon den passenden Kondensator verlinkt . 37,5 Uf ist ein krummer Wert . Den bekommt man nicht überall . Natürlich läuft der auch mit 35 Uf . Aber sicher nicht solange wie mit dem passenden :emoji_thinking: . Kämpf dich mal bis zum Typenschild des Motors vor . Dort steht der genaue Wert des Betriebskondensators . Bau da nur das ein , was dort steht . Auch in dem Link von @fahe finde ich den passenden nicht . Hier ist der originale von Metabo :emoji_spy: . Ich hoffe , das ich nicht wieder zuviel spekuliert oder gar zu tief in die Glaskugel geschaut habe :emoji_sweat: .
 
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kallemann

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Super und Danke. Werde mich mal auf die Suche machen. Bei Weden bin ich Kunde. Passt also. Noch mal vielen Dank an Euch und einen Schönen Sonntag
 

kallemann

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Hallo Leute. Ich habe mich auf die Suche gemacht und folgendes Schild gefunden. Da steht etwas von CA 125 uF. Ich möchte gerne den Kondensator bestellen, aber in den Vorschlägen stand immer etwas von 400 Volt. Meine Säge hat aber nur 220 Volt. Habe ich da einen Denkfehler?
 

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Mitglied 120553

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Hallo Leute. Ich habe mich auf die Suche gemacht und folgendes Schild gefunden. Da steht etwas von CA 125 uF. Ich möchte gerne den Kondensator bestellen, aber in den Vorschlägen stand immer etwas von 400 Volt. Meine Säge hat aber nur 220 Volt. Habe ich da einen Denkfehler?

Schau genau auf den Kondensator selbst . Der hängt direkt am Motor . 400V ist die Spannungsfestigkeit und normal . Hier im 8. Bild siehst du den am Motor angeflanschten Betriebskondensator . Was dort draufsteht ist relevant . 125 Uf würde mich wundern .
 

kallemann

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OK. Dann werde ich mich noch einmal auf die Suche begeben. Unter meinem Tisch sieht es etwas anders aus. Ich habe da einen Metallkasten, der verschraubt ist. Ich schätze, dass dort alles drin ist. lg Kalle
 

fahe

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...die WNB 3100 sollte im Original mit einem Betriebskondensator von 37,5 µF gekommen sein. 35 µF/400 V wären ok.
 

Mitglied 120553

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OK. Dann werde ich mich noch einmal auf die Suche begeben. Unter meinem Tisch sieht es etwas anders aus. Ich habe da einen Metallkasten, der verschraubt ist. Ich schätze, dass dort alles drin ist. lg Kalle

Nein , dort drin sind nur Lüsterklemmen . Ich habe ja in #14 auf einen Link verwiesen . Dort siehst du im 8. Bild oberhalb des eigentlichen Motors und links von dem von dir zitierten Klemmkastens den Betriebskondensator . Was auf diesem steht , ist ausschlaggebend und zu bestellen . Ein Bild von deinem (Problem)Motor wäre hilfreich :emoji_thinking: .
 

Mitglied 120553

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...was ist daran "mutig"?
Man sollte Betriebskondensatoren immer genau mit dem Wert ersetzen , der auf dem Originalteil aufgedruckt ist . 37.5 Uf sind ein krummer Wert und unüblich . 5er Schritte sind die Regel . Also entweder 35 oder 40 Uf . 5 Prozent Toleranz sind hier normal . Natürlich geht auch ein 35 Uf Kondensator . Wenn man bei diesem 5% nach unten abrechnet , kann es ganz schnell eng werden . Der Grund dafür , das ab und zu auch 35 Uf empfohlen wird , sind schlicht und einfach die geringeren Beschaffungskosten . Betriebskondensatoren sind nun mal Verschleißteile und verlieren über kurz oder lang einen Teil ihrer Kapazität .
 

fahe

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...ach ja.

WMV als einer der großen Ersatzteillieferanten verkauft einen 35 µF/400 V für die WNB 3100.
 

uli2003

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Da steht etwas von CA 125 uF.
CA bedeutet Anlaufkapazität, CB bedeutet Betriebskapazität.
Anlaufkapazitäten können durchaus deutlich größer sein, werden aber nach dem Anlauf abgeschaltet damit die Wicklung (oder der Kondensator) nicht überhitzt.

Wenn der Motor ein 31W ist (der TE geizt etwas mit Fotomaterial), ist der in der Tat mit 37,5µF bemessen. Ob da aber nun 35 oder 40 rankommen, ist recht egal.

Nur der Vollständigkeit halber:
Ich kenne deinen Motor und die Beschaltung nicht. Es ist aber eigenartig, dass nur CA angegeben ist, was darauf hinweist, dass es nur einen Anlaufkondensator geben könnte, und dieser mit einer intakten Abschaltung versehen sein muss. Falls nicht bzw. falls diese defekt ist, ist der neue ggf. mitsamt der Motorwicklung nach kurzer Zeit wieder platt (oder geplatzt :emoji_wink: )
Das ist eine recht seltene Beschaltung, aber durchaus möglich. Auf dem alten Kondensator findest du ggf. die Angabe 'ED' (Einschaltdauer) in Prozent oder 'AB' (für Aussetzbetrieb).
 
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kallemann

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Hallo Leute. Ich habe heute die Säge mal auf den Kopf gestellt. Diese 2 Fotos habe ich gemacht. Einen Kondensator mit 37,5uF habe ich nirgends gefunden. Ich habe die ganze Säge abgesucht. Nix. Auf der Säge ist nur dieser Kasten. Was mich auch immer wundert, dass einige von einer WNB3100 sprechen. Ich habe eine PK3100WN250S. Machen da die Unterschiede in der Bezeichnung nichts aus? Jetzt kommt Morgen der Kondensator 37,5 uF und traue mich nicht, ihn ein zusetzen.
 

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uli2003

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Wenn du meinen Beitrag komplett gelesen hättest, wäre dir etwas aufgefallen.
Das ist ein reiner Anlaufkondensator, in deinem Fall 100µF AB1 mit einer zulässigen ED von 7%.
Und der muss da auch wieder rein. Möglicherweise schafft es der 37µF Elko auch die Säge in die richtige Richtung zu schubsen, aber nur möglicherweise und wenn dann etwas lahm.
 
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