1stone
ww-pappel
- Registriert
- 5. März 2017
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Hallo zusammen,
ich plane, für meine Kanne einen kleinen Deckel aus einem Stück Holz selbst anzufertigen und hätte dazu gerne ein paar Einschätzungen von euch.
Der Deckel wird relativ filigran: etwa 8–9 cm Durchmesser, am Rand nur ca. 3 mm stark, zur Mitte hin etwas dicker. Gerade wegen dieser geringen Stärke mache ich mir Gedanken über möglichen Verzug.
Zusätzlich kommt noch dazu, dass der Deckel im Einsatz kurzzeitig belastet wird: Er sitzt auf einer Teekanne mit heißem Wasser (bis ca. 80 °C) und ist dabei für etwa 3 Minuten dem aufsteigenden Wasserdampf ausgesetzt. Auch deshalb frage ich mich, wie stark sich das Holz in so einem Szenario verziehen könnte.
Meine aktuelle Überlegung ist, die Wuchsrichtung des Holzes senkrecht zur Deckelfläche verlaufen zu lassen (also quasi „stehende Jahresringe“), da Holz ja quer zur Maserung stärker arbeitet als längs. Meine Hoffnung ist, so das Risiko von Verziehen oder Verwerfen möglichst gering zu halten.
Als Material hatte ich an Birnbaumholz gedacht, da es ja als relativ feinporig, gleichmäßig und formstabil gilt.
Jetzt meine Fragen:
Ich freue mich über eure Erfahrungen oder auch Gegenargumente – gerade bei so dünnen Teilen will ich ungern Lehrgeld zahlen
Danke euch!
ich plane, für meine Kanne einen kleinen Deckel aus einem Stück Holz selbst anzufertigen und hätte dazu gerne ein paar Einschätzungen von euch.
Der Deckel wird relativ filigran: etwa 8–9 cm Durchmesser, am Rand nur ca. 3 mm stark, zur Mitte hin etwas dicker. Gerade wegen dieser geringen Stärke mache ich mir Gedanken über möglichen Verzug.
Zusätzlich kommt noch dazu, dass der Deckel im Einsatz kurzzeitig belastet wird: Er sitzt auf einer Teekanne mit heißem Wasser (bis ca. 80 °C) und ist dabei für etwa 3 Minuten dem aufsteigenden Wasserdampf ausgesetzt. Auch deshalb frage ich mich, wie stark sich das Holz in so einem Szenario verziehen könnte.
Meine aktuelle Überlegung ist, die Wuchsrichtung des Holzes senkrecht zur Deckelfläche verlaufen zu lassen (also quasi „stehende Jahresringe“), da Holz ja quer zur Maserung stärker arbeitet als längs. Meine Hoffnung ist, so das Risiko von Verziehen oder Verwerfen möglichst gering zu halten.
Als Material hatte ich an Birnbaumholz gedacht, da es ja als relativ feinporig, gleichmäßig und formstabil gilt.
Jetzt meine Fragen:
- Macht die gewählte Wuchsrichtung in diesem Fall wirklich einen spürbaren Unterschied?
- Ist Birnbaum eurer Erfahrung nach eine gute Wahl für so einen dünnen, runden Deckel?
- Gibt es Dinge, die ich bei der Konstruktion (z. B. Dicke, Form, Trocknung, Versiegelung) unbedingt beachten sollte?
Ich freue mich über eure Erfahrungen oder auch Gegenargumente – gerade bei so dünnen Teilen will ich ungern Lehrgeld zahlen
Danke euch!



