Kleine Fragen, schnelle Antworten

Holzwerker1984

ww-robinie
Registriert
20. Februar 2022
Beiträge
842
Ort
Karlskron
Hallo zusammen,

Ich plane einen Gartenschuppen zu bauen für Gartenwerkzeug, etc.
Ich habe noch einige Douglasie-Bretter in 13 cm Breite und 3cm Dicke übrig. Aus denen möchte ich die Verbretterung machen.
Geplant sind vertikale Bretter mit Falz.
Wie breit macht man hier üblicherweise den Falz?

Schöne Grüße
 

MarcBerlin

ww-robinie
Registriert
12. April 2022
Beiträge
1.004
Ort
Berlin
3cm Stärke ist für Fassade sehr großzügig! Für eine gute Abtrocknung und ein langfristig homogenes Fugenbild, ist es von Vorteil, wenn die Bretter nicht zu dicht stoßen, die Feder also länger ist, als der Falz tief. Schau Dir mal die vertikalen Profile auf dieser Seite an und gleich es mit Deinem persönlichen Geschmack ab - dann kommst Du sicher zur optimalen Falzgeometrie. Ich vermute, es wird auf so etwas wie das dortige "Salo" hinaus laufen. Ein Profil, wie das (wohlwissend nur) als "Traufenschalung" angegebene mit Federlänge = Falztiefe, ist für die Fassade eher ungünstig.
Übrigens: Warum eigentlich vertikal und nicht horizontal?
 

Holzwerker1984

ww-robinie
Registriert
20. Februar 2022
Beiträge
842
Ort
Karlskron
Danke schonmal.
Ja find 3 cm auch etwas dick, aber das Material liegt halt da. Wenn ich sie einseitig hobele, wirds auch etwas dünner. Der Schuppen steht dann hinter der Werkstatt und hat keinen Anspruch auf Schönheit.
vertikal: Ich denke da fließt das Wasser besser ab.
 

brubu

ww-robinie
Registriert
5. April 2014
Beiträge
7.321
Ort
CH
Einfach nicht dicker als 3cm, das gilt bei uns als obere Grenze bei Fassaden weil sonst eindringendes Wasser nicht mehr gut austrocknen kann.
 

MarcBerlin

ww-robinie
Registriert
12. April 2022
Beiträge
1.004
Ort
Berlin
Ich denke da fließt das Wasser besser ab.
Eher im Gegenteil. In einen vertikalen Falz kann das Wasser doch (kapillar) beliebig weit rein ziehen - das ist mir eher suspekt (wenngleich schon üblich). Aus gestalterischen Gründen finde ich vertikale Verschalungen in bestimmte Fällen zwar auch besser, aber dann kommt für mich eigentlich nur Boden/ Deckel in Frage. Aber technisch haben horizontale Varianten Vorteile:
  • Wasser wird i.d.R. besser von UK weg geführt (etwas abhängig von Falz/(Spundung)
  • Austauschbarkeit der unteren, stärker belasteten Bretter (abhängig von Montageart)
 

Holzwerker1984

ww-robinie
Registriert
20. Februar 2022
Beiträge
842
Ort
Karlskron
Also das Argument der Austauschbarkeit im unteren Bereich zieht hier finde ich (bei mir) am meisten.

Die Frage ist nur, ob ich mir den Aufwand mache, statt eines einfachen Wechselfalzes ein komplexeres Profil für horizontale Bretter zu fräsen.
Da fallen ca 150m Bretter an, die beidseitig gefräst werden müssen.

Da wäre es einfacher, die Bretter vertikal mit Wechselfalz zu machen und nach x Jahren (wenns dann nötig ist) den unteren Bereich abzuschneiden und auszutauschen.
 

happyc

ww-robinie
Registriert
2. Dezember 2022
Beiträge
1.161
Ort
Einen a.d. Waffel
vielleicht stehe ich auf dem Schlauch:
Was spricht denn gegen einen Wechselfalz bei horizontaler Verarbeitung / Anbringung?

Nachtrag: Erkenntnis - auf der Außenseite vielleicht noch die horizontale Flanke abschrägen, damit das Wasser da ablaufen kann..
 

Holzwerker1984

ww-robinie
Registriert
20. Februar 2022
Beiträge
842
Ort
Karlskron
Nachtrag: Erkenntnis - auf der Außenseite vielleicht noch die horizontale Flanke abschrägen, damit das Wasser da ablaufen kann..
Das meinte ich. Jede weitere Bearbeitung, Kante etc. führt zu wieteren 150m Fräsdurchgang. Mal sehen, vlt findet sich in der Fräserkiste ja direkt n passender Fräser.

Du kannst die Bretter auch komplett ohne Falze montieren. Vertikal als Boden Boden-, Deckelschalung und horizontal als Stülpschalung.
Wäre auch möglich.

Vielen Dank euch allen. Ihr habt mir weitergeholfen.
 

MarcBerlin

ww-robinie
Registriert
12. April 2022
Beiträge
1.004
Ort
Berlin
Zustimmung zu @flüsterholz und @happyc:
Horizontale Bretter benötigen wirklich nicht mehr Bearbeitung als vertikale, eher im Gegenteil. Die sehr traditionelle und einfache Art, eine Stülpschalung lediglich mit Glattkantbrettern auszuführen ist gestalterisch vielleicht nicht jedermanns Sache und gerade bei 30mm Stärke auch nicht wirklich anzuraten. Aber schon einseitig gefälzt würde die Überlappung einigermaßen flach halten und das wäre halb so viel Fräsarbeit, wie ein Wechselfalz. Wenn einen dann noch stört, dass die Bretter nur mit einer Ecke auf der UK aufliegen, kann dort noch im flachen Winkel (so 6,5 - 7° müssten das sein) noch ein paar mm weg hobeln und man hat eine 1A Stülpschalung. Bei der ist übrigens recht penibel auf rechte/linke Seite zu achten und wie und wo die Befestigungsmittel anzubringen sind, verdient auch ein wenig Nachdenken (oder Recherche)
 

Da bin ich

ww-robinie
Registriert
18. Januar 2021
Beiträge
1.457
Ort
Deutschland
Hier anwesend sind doch Fachkräfte aus allen Disziplinen
Ich hab da eine Frage zur Ausführung von einer trennstelle.
Einbau im Garten , Trinkwasser, Druck um die 4 bar und Betrieb in der frostfreien Zeit
Die dichtfläche an der tankverschraubung ist eigentlich kein,
Besteht aus einer planen ringfläche von etwa 0,5 mm
Ist sonst konisch zum Gewinde und sehr sauber bearbeitet , Kanten verrundet und gratfrei bearbeitet
Gibt es Bedenken die Verbindung so auszuführen.? IMG_3858.jpeg
 

MarcBerlin

ww-robinie
Registriert
12. April 2022
Beiträge
1.004
Ort
Berlin
Seh ich das richtig: Du möchtest eine Verschraubung die einseitig eigentlich konisch ausgelegt ist (Metall auf Metall ohne Dichtung) flach dichtend mit dieser harten Faserdichtung ausführen? Der Frage entnehme ich, das Dir klar ist, dass das nicht so gehört. Wird jemand vom Fach vermutlich ablehnen. Fachfremd, als jemand, der auch schon manche Verschraubung in Bereich Wasserinstallation gemacht hat, würde ich sagen: Probieren. Als Dichtung würde ich aber eher eine elastische nehmen (NBR oder EPDM).
 

Da bin ich

ww-robinie
Registriert
18. Januar 2021
Beiträge
1.457
Ort
Deutschland
Ja, genau so hab ich es vor
der Konus wird sich etwas in die Dichtung einschneiden und die hoffentlich dadurch nicht undicht werden
ich kann mir vorstellen das die Fieber Dichtung gegenüber Gummi „brauchbarer“ ist
aber vielleicht kommten noch Bedenken an die ich nicht bedacht habe
plan drehen könnte ich mir auch noch vorstellen
 

IngoS

ww-robinie
Registriert
5. Februar 2017
Beiträge
11.466
Ort
Ebstorf
Hier anwesend sind doch Fachkräfte aus allen Disziplinen
Ich hab da eine Frage zur Ausführung von einer trennstelle.
Einbau im Garten , Trinkwasser, Druck um die 4 bar und Betrieb in der frostfreien Zeit
Die dichtfläche an der tankverschraubung ist eigentlich kein,
Besteht aus einer planen ringfläche von etwa 0,5 mm
Ist sonst konisch zum Gewinde und sehr sauber bearbeitet , Kanten verrundet und gratfrei bearbeitet
Gibt es Bedenken die Verbindung so auszuführen.? Anhang anzeigen 217199
Hallo,

bau das mit der Dichtung so zusammen. es wird dicht sein.

Gruß

Ingo
 

Da bin ich

ww-robinie
Registriert
18. Januar 2021
Beiträge
1.457
Ort
Deutschland
Ich werds so machen und nach paar Monaten mal aufschrauben und nachsehen.
Hallo,

bau das mit der Dichtung so zusammen. es wird dicht sein.

Gruß

Ingo
Und gleich weiter ein neues Spielzeug fürs Museum :emoji_wink:
dachte erst an eine kopierfräsung , die enden der Kerben sind aber eindeutig gestochen ,nachgestochen.?
schrifthöhe beträgt 8 mm und ist für mich sehr sehr exakt ausgeführt
kann man sowas prägen ?
anlass stell ich mir vor einen bestandenen Meister , Alter-Ehrung oder ………
wer weiß was oder hat eine Meinung dazu
 

Anhänge

  • IMG_5351.jpeg
    IMG_5351.jpeg
    247,1 KB · Aufrufe: 69
  • IMG_5350.jpeg
    IMG_5350.jpeg
    192,2 KB · Aufrufe: 69
Zuletzt bearbeitet:

weissbuche

ww-robinie
Registriert
7. Februar 2010
Beiträge
3.642
Ort
29549 Bad Bevensen
Da ist nichts gefräst oder geprägt, da hat ein Holzbildhauer oder ein anderer Holzmensch eine Schrift geschnitten. Mit der Schablone oder freihändig mit Hilfslinien aufgezeichnet und dann nachgeschnitten.
 

Curby

ww-esche
Registriert
17. Juni 2019
Beiträge
573
Ort
Bremerhaven
An die Lackierprofis. Seit einer Woche probiere ich mich am Lackieren mit der Pistole. Das geht schon ganz gut, aber evtl. habt ihr noch Tips?
Ich habe zum Probieren recht günstigen seidenmatt Lack aus dem Baumarkt verwendet. Das Holz ist Ahorn, gebeizt mit Pulverwasserbeize, auch gespritzt.

Der Lack wirkt noch etwas unhomogen finde ich. Ich habe keinen Porenfüller oder Grundierung verwendet. Bis Korn 240 geschliffen, gewässert, nochmal geschliffen, entstaubt, gebeizt, lackiert, angeschliffen und nochmal lackiert.

An den Rändern ist immer recht wenig Auftrag, gelegentlich sind im Lack kleine Wolken zu sehen. Ich versuche immer eine gleichmäßige Benetzungzu erzielen.

Der Fachbegriff ist hier wohl Orangenhaut. Evtl den Lack noch mehr verdünnen?
 

Anhänge

  • a.jpeg
    a.jpeg
    172 KB · Aufrufe: 49
  • b.jpeg
    b.jpeg
    128,9 KB · Aufrufe: 49
Zuletzt bearbeitet:

fried.chycken

ww-robinie
Registriert
11. März 2022
Beiträge
1.063
Ort
Dresden
Was für eine Pistole nutzt du und welchen lack genau?

Ich hatte das Orangenhautproblem bei Wasserlack mit einer ungeeigneten Pistole.
 

Curby

ww-esche
Registriert
17. Juni 2019
Beiträge
573
Ort
Bremerhaven
Das ist eine SATA Lackierpistole 1,8mm Düse 2,5bar. Der Lack: https://www.bauhaus.info/klarlacke/schoener-wohnen-farbe-home-klarlack/p/15060540

Ich habe jetzt bereits einmal mit Wasser verdünnt und das Ergebnis wurde besser. Ich würde jetzt probeweise soweit verdünnen, bis es stimmt. Das Werkstück und der Lack habe ich nur zum Probieren gekauft / gebaut.

Ich hae auch einen 2K Lack on Zweihorn, möchte den aber erstmal aufsparen, bis ich das besser beherrsche. Dort gibt es ja genaue Angaben zum Auftrag.
 

fried.chycken

ww-robinie
Registriert
11. März 2022
Beiträge
1.063
Ort
Dresden
1k- Lack auf Wasserbasis ist der Endgegner.

Sata hat schon viele Pistolen gebaut - da gibt's geeignetere und ungeeignetere... am besten gehen die RP-Pistolen für Wasserlack, die hvlp führen durch die vernebelung zu Orangenhaut, weil der Lack sich weniger gut ausspannt als Lösemittelbasierter Acryl - oder Kunstharzlack.

Verdünnen hilft, aber es gibt auch einen Punkt wo es zu viel ist. Wenn die Optik es zulässt, hilft es auch, etwas mehr aufzutragen, dann hat er mehr zeit zum ausspannen. Dann aber lieber nicht weiter verdünnen wegen Läufergefahr.
Zwischen den einzelnen Gängen lieber etwas länger ablüften lassen.

Der 2k Lack wird sich anders verhalten als der 1k Wasserlack, es ist zwar gut um ein Gefühl zu entwickeln, aber 1:1 übertragen wird nicht klappen.
 

swrs

ww-nussbaum
Registriert
27. August 2023
Beiträge
95
Ort
Romainville, Frankeich
Hallo alle zusammen,

ich bin auf der Suche nach einer ADH; um meine Inca 260 ADH zu ersetzen, welche mir treue Dienste geleistet hat, aber in Sachen Tischlänge, Umbau A/DH und Absaugung zu einschränkend ist.

Ich kenne mich mit Preisen von gebrauchten Maschinen nur wenig aus und hätte ein Angebot eine gut erhaltenen Minimax FS30C (2023) mit Spiralmesserwelle für 2400€ zu kaufen. Das liegt zwar etwas über meinem Budget, aber auf mich machten die Minimax Maschinen immer einen gute Eindruck.

Die Maschine wurde hier im Forum schon empfohlen. Ist das eurer Meinung nach ein guter Preis?

Grüße
 
Oben Unten